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Ansprache an die Muslime, Australiens Premier John Howard

Schoko1
Schoko101.01.1015:12
Hay @all,

im vollem Bewusstsein hier vermutlich eine riesige politische Diskussion auszulösen, möchte ich trotzdem eure Meinung zu der folgenden Ansprache des australischen Premiers John Howard hören.

Der Artikel/Ansprache ist schon älter,aber ich denke daß das Thema trotzdem recht interessant ist.

Wenn möglich, dann bitte nur ernst gemeinte Beiträge und keinen Schwachsinn.

Was haltet ihr von diesem Standpunkt ?



Oder gleich hier:

Zitat:
Premier John Howard, Australien In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008 Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:
EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.

Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben. Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt .... lernt unsere Sprache! Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.

Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt. Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.

Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN! Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.
Wäre es nicht schön, solche Worte auch von einem deutschen Spitzenpolitiker zu hören?
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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Kommentare

DonQ
DonQ01.01.1015:22
hmm,

Premier John Howard, Australien in Google geschmissen, bringt zum vorschein:

Ex-Premier Howard, hat Soldaten ohne uno mandat in den irak geschickt und auch das es ein Hoax sein soll die Rede:

John Howard´s Rede ist ein Hoax
Derzeit kursiert eine gefälschte E-Mail mit der angeblichen Rede des australischen Premier John Howard durch´s Internet, worin den Muslimen heftig die Meinung gesagt wird.

Das Internet ist wieder einmal das ideale Verbreitungsmedium für einen HOAX (engl. für Jux, Scherz, Schabernack, Schwindel). Eine E-Mail die als Rede des australischen Premier John Howard zum Jahrestag der Baliattentate ausgegeben wird, erhitzt die Gemüter.

Darin wird den Muslimen ganz klar gesagt dass sie sich in einem fremden Land auch den dortigen Gepflogenheiten anzupassen haben. Naturgemäß gehen die Wogen hoch und Kommentare wie "warum finden unsere Politiker nicht diese Worte", "Mir gefällt der Ton der Rede", "nicht nur für Australien wahr", usw. zieren die weitergeleitete Mail und zahlreiche Internet-Foren.

Wir haben recherchiert und entdeckt, dass diese angeblich im Februar 2008 gehaltene Rede auch Statements von anderen Politikern aus dem Jahre 2005 beinhaltet. In diesem Blog wurde der Schwindel aufgedeckt. Die Rede ist eine Mischung aus einem Interview mit dem australischen Minister Peter Costello und den Aussagen von Bildungsminister Brendan Nelson. Fügt man dann noch ein paar Sätze eines amerikanischen Kriegsveterans hinzu, ist das Werk fertig.
Natürlich wollen wir Ihnen diese Rede nicht vorenthalten und haben sie deshalb hier angeführt:



Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.

Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.

Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.

Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt .... lernt unsere Sprache!

Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein – es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.

Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.

Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.

Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.

Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen:

DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!

Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.“



Weitere Infos:
www.politischkorrekt.info
www.pi-news.net
www.hciforum.at
www.gegen-islamisierung.info
www2.tu-berlin.de


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„an apple a day, keeps the rats away…“
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Schoko1
Schoko101.01.1015:43
Sollte es tatsächlich ein Fake/Hoax sein,wäre es interessant zu wissen, ob es da ein Dementi seitens John Howards gibt ?
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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DonQ
DonQ01.01.1015:51
hmm ?

ist das wichtig ?

sollte es ein dementi geben, kostet ihn das wählerstimmen, gibt es eine zustimmung, sprengen sie ihm den arsch weg und richtig mutig sieht der laut google beileibe nicht aus, wenn er so dumm wäre sowas zu schreiben, denn recht viel mehr als eine diskreminierung oder gleichstellung aller muslime mit einer totalitären übereinstimmung zur scharia, was defacot nicht stimmt, ist die schreibe nicht. so dumm ist er bestimmt nicht, sonst wäre er nicht premier geworden, nehme ich mal stark an.

„an apple a day, keeps the rats away…“
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jogoto01.01.1019:54
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH ...

Das muss ein Fake sein ...

Scherz beiseite, Australien hat das gleiche Identitätsproblem wie die USA auch. Es sind fast alles nur Einwanderer, die kaum auf mehrere Generationen zurück blicken können und die schon gar nichts in ihrer Historie finden, von was sich irgendwelche Ansprüche ableiten ließen.
Wie überall, wo nichts ist, muss man umso mehr Lärm drum machen.
So blicken Einwanderer, die 200 Jahre früher dort waren, als Verbrecher aus ihrem Heimatland verbannt (um mal ein paar Klischees zu bemühen ... ), unwillig die Sprache der Ureinwohner zu lernen oder ihre Religion und Sitten zu verstehen, auf neue Einwanderer herab, denen sie genau dies vorwerfen.
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iGod02.01.1023:08
Schoko1
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT!
[/b]

Das müsste seid heißen

Mir egal ob das Fake ist oder nicht, aber so sollten die deutschen Politiker mal reden Was hier bei uns abgeht ist schlimm Die sollten sich alle mal an die Kultur anpassen, die in dem Land ihres aktuellen Wohnsitzes liegt.
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iThinkDifferent03.01.1000:54
Egal ob fake oder nicht, ich finde er hat vollkommen recht. Nur stellt euch mal vor, was in Deutschland los wäre, wenn hier jemand diese Worte in den Mund nimmt!
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MacAndy03.01.1013:35
Ich glaube ich ziehe nach Australien, wenn das hier mit der Islamisierung in Westeuropa so weitergeht.

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chill
chill04.01.1001:36
Die letzten drei Poster hier haben allsamt einen Hackenschuss.

Von Toleranz nie was gehört, und wohl den Stammtisch oder die Bild als einzige "Bildungs" Quelle.
„"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp“
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jogoto04.01.1012:08
MacAndy
Ich glaube ich ziehe nach Australien ...

Oh ja bitte, nimm iGod und iThinkDifferent gleich mit.



P.S. Wann säuft Australien wegen der Klimaerwärmung dann ab und was kann ich dafür tun?
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westmeier
westmeier04.01.1012:49
Mal als Frage an jogoto:
Unabhängig davon ob diese hier besprochene rede ein Hoax ist oder nicht: Was ist an dem Inhalt der Rede derart verwerflich, dass du hier derart polemisch (im Allgemeinen meist ein Zeichen fehlender Argumente) über MacAndy, iGod usw. herziehst?

Ich meine das hier als vollkommen neutrale Frage - mich interessieren einfach die Sachargumente.
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Ties-Malte
Ties-Malte04.01.1012:51
*chipsraushol*
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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iGod04.01.1013:16
jogoto
MacAndy
Ich glaube ich ziehe nach Australien ...

Oh ja bitte, nimm iGod und iThinkDifferent gleich mit.



P.S. Wann säuft Australien wegen der Klimaerwärmung dann ab und was kann ich dafür tun?

Ich geh nicht nach Australien, ich bleibe hier und leiste Widerstand .
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Fontana
Fontana04.01.1013:23
Toleranz ist ein schönes Wort. Man kann (und darf) natürlich Toleranz einfordern. Dies sowohl von der "Leitkultur" mit seiner westlichen, christlich-jüdischen Tradition, aber eben auch von den "Einwanderern" mit einem gänzlich anderen kulturellen Hintergrund. Doch diese Forderung nach Toleranz darf auf beiden Seiten nicht zum Verzicht auf die eigenen kulturellen Werte führen. Somit darf ein Einwanderer ein gewisses Mass an Verständnis für seine Werte einfordern, genauso wie eine Gesellschaft von den Neuankömmlingen ein Mindestmass an Integrationswillen fordern darf.

Problematisch wird es erst, wenn gewisse Gutmenschen das Wort Toleranz als eine von der Gesellschaft einseitig zu beachtende Richtlinie verwenden, und damit dem Partner des gesellschaftlichen Vertrages, also den Einwanderern, jede Forderung auf gesellschaftliche Integration erlässt. Das kommt nicht gut.

Meistens hilft es, wenn man einmal die Situation spiegelbildlich betrachtet. Würdet ihr in den Iran auswandern, weil es dort vielleicht tolle Jobs in der Ölbranche gibt, und dann dort darauf pochen, dass ihr eure Gebräuche wie in Europa völlig ungestört ausleben dürft, inklusive saufen während des Ramadans, oben ohne am Strand und im Minirock durch den Souk? Es ist ja schon schlimm genug, wenn man das als Tourist in den Ferien macht, aber wenn man dort leben möchte? Dann darf doch der Iran gewisse Mindestforderungen an die Integration stellen. Genauso darf das jedes andere Land, dass bereit ist Menschen aus fremden Kulturkreisen aufzunehmen.

Um auf die "Rede von Premier Howard" zu sprechen zu kommen, dann steckt da ein wahrer Kern in der Sache, wenn ein Einwanderer nicht glücklich ist, dann hat er das Recht wieder zu gehen. Dies auszusprechen ist kein Akt der Fremdenfeindlichkeit.
„Ein König von wenig.“
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chill
chill04.01.1013:38
der ton macht die musik fontana, und der von brown ist nicht grade schön, um es vorsichtig auszudrücken.

das wort "gutmensch" übrigens ist auch, äh, ein wenig negativ besetzt wenn du mal googelst ...

wenn BEIDE seiten ein wenig toleranz zu geben bereit sind, dann klappt das auch.
„"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp“
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jogoto04.01.1013:58
westmeier
Was ist an dem Inhalt der Rede derart verwerflich, dass du hier derart polemisch ...

Diese Verbindung habe ich doch gar nicht gezogen. Meine Polemik bezog sich allein auf die Art, wie sich die drei äußern, vom (fehlenden) Inhalt mal ganz abgesehen.
... (im Allgemeinen meist ein Zeichen fehlender Argumente) ...

Zu der Rede habe ich bereits Argumente gebracht, was man von den dreien nicht behaupten kann.
... über MacAndy, iGod usw. herziehst?

Sorry, aber bei drei so hingerotzten Pauschalaussagen fiel auch mir nicht mehr ein, als zu sagen, "geh mit Gott, aber geh!".
Ich nehme es aber gerne für Dich auseinander:
iGod
... aber so sollten die deutschen Politiker mal reden ...

Deutsche "Politiker" versteigen sich ständig zu solchen Äußerungen und bekommen dafür glücklicherweise die gleiche Schelte.
Was hier bei uns abgeht ist schlimm

Was genau denn "geht ab"? Ich kann weder für Australien noch für Deutschland irgendwelche Probleme feststellen, die sich auf entfernt auf eine wie auch immer geartete Kultur beziehen.
Die sollten sich alle mal an die Kultur anpassen, die in dem Land ihres aktuellen Wohnsitzes liegt.

Wer ist "Die"? Welche Kultur? Gibt es eine allgemeine deutsche Kultur oder ist sie regional verschieden? muss ich als Hamburger mit Wohnsitz in Stuttgart dann auch schwäbisch lernen? Ist ja schließlich die lokale Kultur!

iThinkDifferent
Egal ob fake oder nicht, ich finde er hat vollkommen recht.

Aha, "Er" hat mit etwas recht, was "Er" mit ziemlicher Sicherheit nie gesagt hat.
Nur stellt euch mal vor, was in Deutschland los wäre, wenn hier jemand diese Worte in den Mund nimmt!

s.o.
MacAndy
Ich glaube ich ziehe nach Australien, wenn das hier mit der Islamisierung in Westeuropa so weitergeht.

Wenn ich mich richtig erinnere, ist MacAndy Schweizer. Dort wird gerade eine heftige Diskussion darüber geführt, ob der Bau von Minaretten bereits eine "Islamisierung" ist. Meint er das? Was ist "Westeuropa"? Haben wir dort einen gemeinsame Kultur? Oder ist die von Region zu Region unterschiedlicher als ein Minarett zu einem Kirchturm?
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Fontana
Fontana04.01.1013:59
der ton macht die musik

Ganz klar, chill. Einverstanden.

das wort "gutmensch" übrigens ist auch, äh, ein wenig negativ besetzt wenn du mal googelst

Das Wort "Gutmensch" wurde auch bewusst gewählt, chill.



Ich bin ein erklärter Gegner der politischen Korrektheit. Wenn ein Fisch stinkt, dann muss man das sagen dürfen.

Es ist aus meiner Sicht so, dass die Negierung der Problematik letztendlich zu einer Verschärfung derselben führt. Lieber einmal etwas früher über ein Problem diskutieren und Lösungsansätze aufzeigen, als in eine moralisch-politische Beisshemmung zu verfallen und dann dem rechten Flügel das politische Feld zu überlassen. Die haben nämlich eine Lösung.
„Ein König von wenig.“
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jogoto04.01.1014:11
Fontana

Was hat Toleranz mit Kultur zu tun?
Kultur wächst und verändert sich, nachweislich am stärksten durch äußere Einflüsse. Menschenmassen waren schon immer in Bewegung und haben ihre "Kultur" mitgebracht. Integration bedeutet nicht die Aufgabe der eigenen Kultur, so wie es hier gefordert wird. Sie bedeutet den Austausch zwischen den Kulturen bis hin zur Verschmelzung.

Mit welchem Recht verweigern "wir" uns kulturellen Einflüssen, die zu 90% friedlich in "unser Land" gebracht werden, "wir", die "unsere, westliche" Kultur mit Schwert und Gewehr in die Welt getragen haben (inkl. Australien)?

Kultur "überlebt" dort, wo sie gepflegt wird und nicht dort, wo sie herbeigeredet und gegen angebliche schädliche Einflüsse verteidigt wird.
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Fontana
Fontana04.01.1014:39
Ich verstehe jetzt nicht ganz worauf du hinaus willst. Was Kultur mit Toleranz zu tun hat? Toleranz ist Teil unserer Kultur. Und Kultur ist nicht statisch. Jeder Einwanderer bringt etwas Neues und verändert demnach auch die Gesellschaft in die er einwandert. Dem verweigere ich mich in keiner Weise. Ich gehe gerne in ein asiatisches Restaurant. Und ich sehe keinen grossen Wert in der Konservierung von "echter Landeskultur" in Form von Fahnenschwingen und Lederhosen.

Aber ich habe ein Problem, wenn ein Einwanderer grundsätzliche Werte des neuen Heimatlandes angreift und zum Beispiel die Einführung der Sharia fordert. Oder wenn er seine Tochter beschneiden will. Es gibt gewisse gesellschaftliche Werte die weit, weit über den persönlichen Rechten eines Individuums stehen, unabhängig vom religiösen und kulturellen Hintergrund dieser Person.
„Ein König von wenig.“
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Ties-Malte
Ties-Malte04.01.1015:02
jogoto
… "wir", die "unsere, westliche" Kultur mit Schwert und Gewehr in die Welt getragen haben…

Du meinst so friedlich wie der Islam seine mit Krummsäbel und Dhimmi-Kultur… - also nun verbiege mal bitte nicht die Geschichte (auch wenn es natürlich furchtbar „in“ ist, dem Westen alle Schuld zu geben und alle anderen pauschal als Opfer des Imperialismus und überhaupt zu betrachten). Die Kreuzzüge waren übel, aber u.a. auch eine Reaktion auf vorangegangene islamische Expansionen. Du wirst in der Geschichte keinen Anfangspunkt finden.

Im Übrigen geht es doch gar nicht um das Verbieten anderer Kulturen, sondern (das sagt Fontana ganz richtig) um das verteidigen der eigenen Werte. Wenn Leute ihre islamische Religion (säkular-privat) leben, ist das kein Problem. Wenn Fahnen verbrannt werden und dazu (oder zum Anschlag auf Kurt Westergaard) gejubelt wird, sehr wohl!

Wenn Frauen ein Kopftuch anziehen wollen, ist mir das furchtbar egal. Wenn sich ein Punk die Haare statt rot nun grün färben will oder der Banker statt Lederkoffer nun ’nen Alu-Koffer anschafft, ist mir das furchtbar egal. Ist deren Sache. Aber so ätzend ich vielleicht den Alu-Koffer oder grüne Haare finde, so ätzend und antiemanzipatorisch kann ich das Kopftuch finden – und das auch sagen! Wenn mir dann ein Pseudolinker mit „das ist aber rassistisch“ kommt, kriegt er von mir den Stinkefinger!

Neulich sah ich mit meiner Nichte öffentlich-rechtliches Kinderfernsehen, eine Sendung über Dubai (vorher gab es eine über die USA). Während die Staaten selbstverständlich (auch) kritisch betrachtet wurden (Chancengleichheit, Armut, Rassismus, …), war die Sendung über Dubai eine einzige widerliche Anbiederei! Kein Ton über die Diskriminierung von Ausländern (die gibt’s wohl nur in Amerika), und die zur Probe vollverschleierte deutsche Moderatorin (Burka, also nur noch Sehschlitz) fand das „irgendwie so traditionell“ und fühlte sich „so geborgen“ – ich dachte, ich krieg 'nen Fön! Was erzählen die unseren Kindern für 'nen unglaublichen Scheiß?! Kein Wort, dass man Frauen nicht die Hand gibt, nix…

So etwas zu kritisieren erwarte ich eigentlich von jedem (inklusive der hier lebenden Muslime), und zwar ganz selbstverständlich. Dass das z.T. nicht so ist, dass Linke (i.d.R. sind es linke) sogar einknicken (Kulturrelativismus; s. Lenz, u.a.), das wird aus meiner Sicht zu Recht kritisiert.

Das ist aber nicht zu verwechseln mit „(kriminelle) Ausländer raus“ und anderen rechtsradikalen Parolen! Darum geht es überhaupt nicht, und von solchem Dreck muss man sich m.E. auch klar distanzieren!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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jogoto04.01.1015:38
Ties-Malte

Du versteigst Dich da gewaltig. Wie schon an westmeier gerichtet, kann ich auch Dir nur noch einmal sagen, dass es in erster Linie die Art ist, die ich zum kotzen finde. So wie Du die Berichterstattung als Anbiederei empfunden hast, empfinde ich die Rede und die Äußerungen der Befallklatscher als miese Stammtischpolemik.
Wenn hier jemand Fahnen verbrennt oder die Sharia einführen möchte, hat das doch nichts mit "Islamiesierung" oder dem Kampf der Kulturen zu tun, sondern mit einzelnen Idioten, die man bitte auch als solche sehen sollte (natürlich auch die unbestreitbare Gefährlichkeit, die allen solchen Idioten, egal welcher Kultur und Religion, inne wohnt).

Nett ist auch, dass Du mir unterstellst, ich würde die Ausartungen anderer Religionen oder Kulturen nicht sehen oder sogar gut heißen, nur weil ich mich in der Erwähnung auf die der eigenen Kultur und Religion beschränkt habe. Da hätte ich Dir wirklich mehr zugetraut. Zumindest dass Dir die vielen """"""""" auffallen (Erklärung später).
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iGod04.01.1016:04
jogoto
Sorry, aber bei drei so hingerotzten Pauschalaussagen fiel auch mir nicht mehr ein, als zu sagen, "geh mit Gott, aber geh!".
Die sollten sich alle mal an die Kultur anpassen, die in dem Land ihres aktuellen Wohnsitzes liegt.

Wer ist "Die"? Welche Kultur? Gibt es eine allgemeine deutsche Kultur oder ist sie regional verschieden? muss ich als Hamburger mit Wohnsitz in Stuttgart dann auch schwäbisch lernen? Ist ja schließlich die lokale Kultur!

Wer soll mit mir gehen? Ich geh doch gar nicht.

Schwäbisch ist keine Kultur, eher ein Sprachfehler .
Ich hab auf meiner Schule viele Moslems und ich muss feststellen die haben alle zwei Monate irgendwelche Feiertage, wo sie einfach mal unentschuldigt fehlen. Wahrscheinlich wird das bei den Eltern im Beruf auch so sein, dass sie dann mal ein Tag nicht erscheinen. Wenn ich in einem anderen Land leben würde, in dem eine andere Religion "herrscht" würde ich nicht an meinen religiösen Feiertagen zuhause bleiben. Ich würde auch an Weihnachten in die Schule gehen wenn es sein müsste. Was machen die? Die bleiben an ihrem Weihnachten (Zuckerfest?!) zuhause und feiern, aber dann kassieren sie Weihnachtsgeld (Weihnachtsferien müssen sie ja wohl oder übel mitmachen) . Ich muss auch feststellen das einzelne sogar bei Nationalfeiertagen zuhause bleiben. Was ist das denn für eine Art? Ich war mit einer Amerikanerin in einer Klasse und die war am 4.Juli in der Schule. Meiner Meinung nach zeigen die keine Toleranz gegenüber anderen Religionen. Ein Kumpel von mir arbeitet im Krankenhaus und hat mir erzählt, das sie vor Gericht durchsetzen mussten eine schwer kranke Türkin zu operieren, weil der Vater dagegen war, weil er dagegen war das die Ärzte das Kopftuch im OP abnehmen müssen. Ich glaube wir zeigen genug Toleranz..vielleicht zu viel und die Moslems nutzen das aus.

Ist meine Meinung und jetzt flamed mich.
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Schoko1
Schoko104.01.1016:11
Was habe ich nur angerichtet

Eigentlich hat mich wirklich nur interessiert wie ihr den Grundgedanken der Rede findet. Auf ein Land bezogen.
Egal ob Fake oder nicht.

Ich persönlich denke"leben & leben" lassen.

Hätte eventuell eine Abstimmung hinzufügen sollen.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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Ties-Malte
Ties-Malte04.01.1016:17
@ jogoto:

Guck, dir geht die eine Seite auf den Senkel. Mir alle beide. Ganz klar: Ich finde Schokis oder iGods Postings grenzwertig. Aber mir geht es eben auch sehr auf den Senkel, wenn Kritik am Islam beinahe automatisch als Rassismus wahrgenommen wird, statt als das, was es ist: Berechtigte Kritik. Deswegen mein etwas längeres Posting. Mir ging es im Wesentlichen auch nicht darum, dich anzugreifen, sondern Fontanas Aussage zu stützen. Wenn du dich da auf den Schlips getreten fühlst, weil du meine Ansichten eigentlich teilst, dann Sorry.

Übrigens sehe ich schon noch einen Unterschied, ob sich in einem kleinen Forum ein einzelner User zu Wort meldet, oder ob das der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einer Sendung mit Bildungsanspruch tut (und dabei auch noch mit zweierlei Maß misst).
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Schoko1
Schoko104.01.1016:24
@Ties-Malte

Ich finde Schokis oder iGods Postings grenzwertig

Falls ich gemeint bin, warum auch immer : SCHOKO bitte. Nicht Schoki
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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jogoto04.01.1017:31
Ties-Malte
... wenn Kritik am Islam beinahe automatisch als Rassismus wahrgenommen wird ...

Da fühle ich mich tatsächlich auf den Schlips getreten, denn mein Entrüstung ist keine automatische, sondern wendet sich gezielt gegen die pauschalen und somit rassistischen Äußerungen sowohl in der Rede als auch in den Beifallsbekundungen.
Welche "Kritik" am Islam wurde denn hier geäußert?
Angst vor "Islamisierung", ohne zu benennen, was das genau sein soll, ist keine Kritik.
Den Islam als Bedrohung unserer (nicht vorhandener gemeinsamer westlicher) Kultur zu sehen, ist auch keine Kritik.
Gott (in rein christlicher Sichtweise) als unumstößlichen Teil unserer zu verteidigenden Kultur zu sehen ist ebenfalls keine Kritik, höchstens verfassungsfeindlich. Schließlich haben wir nicht nur Religionsfreiheit sondern auch die Trennung von Staat und Kirche. Das halten wir natürlich immer nur dann hoch, wenn dies in einem anderen Land nicht gelingt.
Von Fontana trennt mich nur der Begriff der Toleranz. Ansonsten bin ich mit ihm ganz da core, was auffallen müsste, wenn man unsere Ausführungen zu "Kultur" liest. Als tolerant empfinde ich, dass ich die strengeren gesellschaftlichen Normen im Iran als Gast respektiere, auch wenn ich sie nicht gut heiße, nicht aber gleichzeitig unsere Gäste an unseren Normen messe sondern eher stolz darauf bin, dass ich mich selbst in meinem Land immer weniger Normen unterwerfen muss.
Das wäre nämlich wirklich ein Schritt, der "unsere Kultur" einen Schritt voran bringen würde, wenn wir die alten Normen über Bord werfen könnten, wenn uns bei "Kultur" mehr als Gott und unsere Sprache einfällt und wenn wir andere Menschen als Individuen beurteilen und nicht nach Herkunft und Religion.
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Ties-Malte
Ties-Malte04.01.1018:04
jogoto
Angst vor "Islamisierung", ohne zu benennen, was das genau sein soll, ist keine Kritik.
Den Islam als Bedrohung unserer (nicht vorhandener gemeinsamer westlicher) Kultur zu sehen, ist auch keine Kritik.

Es ist, wenn auch nicht konkret benannte, Ausdruck der Kritik. Dass diese formuliert wird, halte ich für vollkommen richtig (wie gleichermaßen fatal, wenn Auswüchse dessen verharmlost oder aus vermeintlicher political correctness nicht benannt werden).
tsp
Spätestens nach dem vereitelten Attentat auf den Zeichner der Mohammed-Karikaturen, Kurt Westergaard, sollte den Europäern ein Licht aufgehen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. …

Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

Von welchem Alkohol reden wir, wenn wir sagen: „Viel Alkohol schadet der Gesundheit“? Ja, Alkohol wird zur Herstellung von Medizin oder zum Kochen verwendet, doch um diese Funktionen geht es nicht, wenn wir von den sozialen Auswirkungen des Alkohols sprechen. Ja, es gibt viele Sorten von Alkohol mit unterschiedlichen Wirkungen. Auf die Menge kommt es an, und genauso verhält es sich mit dem Islam. Hochprozentiger Islam in großen Mengen schadet dem Zusammenleben und hemmt die Integration, denn dieser Islam teilt die Welt in Freund und Feind, Gläubige und Ungläubige ein und duldet keine Identitäten neben sich. Es geht nicht um Muslime, die die spirituelle Seite des Islam betonen, sondern um diejenigen, die in jeder Alltagssituation zur Flasche der Dogmen greifen. …

Es ist keine Frage von Zentrum und Peripherie mehr. Egal ob in Kairo, Karatschi, Lagos, Jakarta, Berlin oder Kopenhagen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Es geht nicht um das, was im Koran steht, sondern um die Haltung der meisten Muslime zu diesem Buch als dem letzten Wort Gottes und als ein Orakel, das man zu allem befragt. Alkohol ist nicht von Natur aus böse, er steigert nur die Stimmung, die bereits vorhanden ist, macht die Passiven passiver und die Aggressiven aggressiver. Und die Stimmung in der islamischen Welt scheint gegenwärtig mies zu sein. Diese islamische Welt ist aber nicht mehr die ferne exotische Welt hinter dem Meer. Sondern Muslime leben hier in Europa, haben Ansprüche und wollen sichtbarer werden. All das ist in Ordnung, aber zu welchen Konditionen? …

Diskutieren wir weiter über die Heterogenität des Islam, bis die Debatte, wie immer, im Sand verläuft? Oder wird man endlich mit Muslimen über die Regeln des Zusammenlebens deutlicher und mutiger verhandeln müssen? Für mich hat nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität. …


Hamed Abdel-Samad ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).

„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
Ties-Malte04.01.1018:13
jogoto
Angst vor "Islamisierung", ohne zu benennen, was das genau sein soll, ist keine Kritik.
Den Islam als Bedrohung unserer (nicht vorhandener gemeinsamer westlicher) Kultur zu sehen, ist auch keine Kritik.

Es ist, wenn auch nicht konkret benannte, Ausdruck der Kritik. Dass diese formuliert wird, halte ich für vollkommen richtig (wie gleichermaßen fatal, wenn Auswüchse dessen verharmlost oder aus vermeintlicher political correctness nicht benannt werden).
tsp
Spätestens nach dem vereitelten Attentat auf den Zeichner der Mohammed-Karikaturen, Kurt Westergaard, sollte den Europäern ein Licht aufgehen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. …

Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

Von welchem Alkohol reden wir, wenn wir sagen: „Viel Alkohol schadet der Gesundheit“? Ja, Alkohol wird zur Herstellung von Medizin oder zum Kochen verwendet, doch um diese Funktionen geht es nicht, wenn wir von den sozialen Auswirkungen des Alkohols sprechen. Ja, es gibt viele Sorten von Alkohol mit unterschiedlichen Wirkungen. Auf die Menge kommt es an, und genauso verhält es sich mit dem Islam. Hochprozentiger Islam in großen Mengen schadet dem Zusammenleben und hemmt die Integration, denn dieser Islam teilt die Welt in Freund und Feind, Gläubige und Ungläubige ein und duldet keine Identitäten neben sich. Es geht nicht um Muslime, die die spirituelle Seite des Islam betonen, sondern um diejenigen, die in jeder Alltagssituation zur Flasche der Dogmen greifen. …

Es ist keine Frage von Zentrum und Peripherie mehr. Egal ob in Kairo, Karatschi, Lagos, Jakarta, Berlin oder Kopenhagen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Es geht nicht um das, was im Koran steht, sondern um die Haltung der meisten Muslime zu diesem Buch als dem letzten Wort Gottes und als ein Orakel, das man zu allem befragt. Alkohol ist nicht von Natur aus böse, er steigert nur die Stimmung, die bereits vorhanden ist, macht die Passiven passiver und die Aggressiven aggressiver. Und die Stimmung in der islamischen Welt scheint gegenwärtig mies zu sein. Diese islamische Welt ist aber nicht mehr die ferne exotische Welt hinter dem Meer. Sondern Muslime leben hier in Europa, haben Ansprüche und wollen sichtbarer werden. All das ist in Ordnung, aber zu welchen Konditionen? …

Diskutieren wir weiter über die Heterogenität des Islam, bis die Debatte, wie immer, im Sand verläuft? Oder wird man endlich mit Muslimen über die Regeln des Zusammenlebens deutlicher und mutiger verhandeln müssen? Für mich hat nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität. …


Hamed Abdel-Samad ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).


Geschlechter-Apartheid, richtig! Und die Moderatorin spricht vor Kindern von „irgendwie so authentisch, traditionell und geborgen“. Die hat sie doch nicht alle… (oder: Das kann sie ihrer Therapeutin erzählen, aber nicht den Kindern im öff.re. Bildungsfernsehen)!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Schoko1
Schoko104.01.1018:24
Für jeden den es interessiert, hier ein Clip zum Thema Islamisierung.
Ob nun korrekt oder nicht.........soll sich jeder selbst ein Bild machen

„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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jogoto04.01.1018:38
Um noch einmal zum Ausgangspost zurück zu kommen:
Premier John Howard, Australien In seiner Rede zum Jahrestag der Bali-Attentate, Februar, 2008

Bali ist wegen seiner religiösen Sonderstellung in Indonesien sowieso ein Dorn im Auge der Islamisten. Ich kann aber auch unter hinduistischen kulturellen Aspekten nicht sehen, dass sich Australier und andere "westliche" Touristen dort besonders den "kulturellen Gepflogenheiten des Landes" unterwerfen, im Gegenteil. Zudem trifft Arm auf (vermeintlich) Reich. Spannungen sind vorprogrammiert.
So zwiespältig inzwischen der Islamismus in Indonesien gesehen wird, so wenig stellt sich irgend ein anderes Land dem Expansionswillen dieses Landes und der Unterdrückung in den "besetzten" Gebiete entgegen.
Die Probleme sind hausgemacht.
Dies und noch viel mehr sollte man wissen, wenn man an den Gründen für die Anschläge wirklich interessiert ist.
Trotzdem sind die Anschläge in erster Linie ein verachtenswertes Verbrechen und nicht Bestandteil eines Kulturkampfes oder einer religiösen Auseinandersetzung und sie passierten außerhalb Australiens.
Wie man anlässlich eines solchen Ereignisses zu nachfolgender patriotischer Rede kommt, ist mir ein Rätsel und erster Grund, "braunes Gedankengut" zu wittern.
Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten.

Die Sharia ist die Unterwerfung der Gesetzgebung und der Rechtsausübung unter religiöse Aspekte und wenn man von den inhaltlichen Details absieht, die schlicht auf eine rückständige Straf- und Rachekultur hinweisen, unterscheidet sich die Forderung ihrer Einführung in nichts von derer westlicher Gruppen, die sich für eine Politik "nach Gottes Geboten" aussprechen.
Auch wenn ich diesen Forderungen hüben wie drüben absolut entgegen stehe, sehe ich absolut keinen Zusammenhang zum Terrorismus, außer dass es aus allen diesen Gruppen heraus immer wieder durchgeknallte Einzeltäter gibt.
Und die sollen ausgewiesen werden? Wohin? Denn in den meisten Heimatländern dieser Idioten gibt es ebenfalls nicht die Sharia und wir wünschen sie diesen Ländern doch auch nicht. Und die Idioten, die schon in der 925sten Generation im Land leben, kann man sowieso nicht ausweisen.
Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Mit Recht! Hier wird eine Religion einem Generalverdacht unterworfen. Das ist auch nichts anderes als Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner.
Wörtlich sagte er:
EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN.

An was? Bei solchen Sprüchen wird immer davon ausgegangen, dass alle Australier in ein Horn stoßen und nicht dass der Rugby Fan aus Melbourne dem aus Sydney nach dem Spiel den Schädel spalten will.
Ach entschuldigt, das gehört ja zur Kultur.
Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.

Genau, eine echt gute Kultur darf wann und wen auch immer beleidigen, Diplomatie ist uns ein Fremdwort.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.

Aha, Angst schürt Vorurteile und der aus diesen negativen Auswüchsen entstehende "Patriotismus" ist dann etwas positives?
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.

Ja, das haben alle großen Nationen gemeinsam. All die Kriege und all die Toten nur für den Frieden.
DAS sollte in Deutschland mal jemand behaupten ...
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt .... lernt unsere Sprache!

Wem an dieser Stelle nicht auffällt, dass es ein Fake ist und dass nicht irgend jemand mit dieser Meinung in in Umlauf gebracht hat sondern jemand, der dieses rechte Geschwafel karikieren wollte, ...
Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.

Wo?
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.

Hier bin ich mir nicht sicher, ob das Kreuz als "Ausdruck" der Gottesgläubigkeit gemeint ist, gehe aber davon aus.
Erstens ist das Kreuz eben nur in den christlichen Religionen mit Gott in Verbindung zu bringen und zweitens bedeutet ein gegenseitiger Respekt entweder den Verzicht auf solche Symbole oder die friedliche Koexistenz verschiedenster Symbole. Siehe "Kopftuchstreit" vs. "Kruzifixstreit".
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.

Die meisten dieser "Errungenschaften" teilen nicht mal ein Bruchteil der Australier. Wie übrigens in allen modernen Kulturen in allen Ecken der Welt. Wir sind einfach viel zu sehr Individualisten um irgendetwas zu teilen.
Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, ...

Von wem ist hier gleich noch mal die Rede? Rentner? Fußballfans? Katholische Kirche?
... dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN! Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT!

Dieses Recht hat jeder, auch in der Schweiz.
Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.

Sie wurden vielfach "hereingelassen". Von Akzeptanz kann keine Rede sein.
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jogoto04.01.1018:51
Ties-Malte
Es ist, wenn auch nicht konkret benannte, Ausdruck der Kritik. Dass diese formuliert wird, halte ich für vollkommen richtig (wie gleichermaßen fatal, wenn Auswüchse dessen verharmlost oder aus vermeintlicher political correctness nicht benannt werden).

Es gibt Ausdrucksformen, die ich verurteile. Bei Kritik wie bei anderen Dingen. Kritik sollte innerhalb gewisser Grenzen bleiben, die für mich aber keinesfalls die der political correctness sind, auch wenn Du das zweimal schreibst.
Dass ich mich nicht der political correctness unterwerfe, solltest Du aus meinen Posts wissen.
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jogoto04.01.1019:13
Schoko1
Für jeden den es interessiert, hier ein Clip zum Thema Islamisierung.
Ob nun korrekt oder nicht.........soll sich jeder selbst ein Bild machen

Nur mal für einen kurzen Augenblick davon ausgehend, dass die Zahlen stimmen würden, die Schlussfolgerungen nicht völliger Schwachsinn sind und die Auftraggeber dieses Machwerkes nicht religiöse rechte Gruppen sind, was sollen wir Deiner Meinung nach tun?
Poppen für Gott?
Eine deutsche Mutter muss ihrem Führer mehr Kinder gebären? Oh, `tschuldigung, hab mich in der Zeit vertan ...
Zwangssterilisierung für moslemische Frauen?
Endlösung?
Denn schliesslich hat auch der gemeine Jud nichts anderes im Sinn, als die Weltherrschaft.
(Wie komme ich nur immer wieder darauf?)


Immerhin hat es Deutschland in diesem Film schon zu dem Ruhm gebracht, den einige hier wollen ...
... dass man "die Wahrheit" offen aussprechen darf.
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jogoto04.01.1019:58
iGod
jogoto
Sorry, aber bei drei so hingerotzten Pauschalaussagen fiel auch mir nicht mehr ein, als zu sagen, "geh mit Gott, aber geh!".
Die sollten sich alle mal an die Kultur anpassen, die in dem Land ihres aktuellen Wohnsitzes liegt.

Wer ist "Die"? Welche Kultur? Gibt es eine allgemeine deutsche Kultur oder ist sie regional verschieden? muss ich als Hamburger mit Wohnsitz in Stuttgart dann auch schwäbisch lernen? Ist ja schließlich die lokale Kultur!

Wer soll mit mir gehen? Ich geh doch gar nicht.

Hat `ne Weile gedauert, bis ich das verstanden habe.
Ich hab auf meiner Schule viele Moslems und ich muss feststellen die haben alle zwei Monate irgendwelche Feiertage, wo sie einfach mal unentschuldigt fehlen. Wahrscheinlich wird das bei den Eltern im Beruf auch so sein, dass sie dann mal ein Tag nicht erscheinen. Wenn ich in einem anderen Land leben würde, in dem eine andere Religion "herrscht" würde ich nicht an meinen religiösen Feiertagen zuhause bleiben. Ich würde auch an Weihnachten in die Schule gehen wenn es sein müsste.

Das ist der große Unterschied. Bei uns sollte keine Religion "herrschen", denn wir haben die Trennung von Staat und Kirche. Trotzdem "beherrschen" kirchliche Feiertage unser Alltagsleben. Es sind aber halt nur die christlichen, kirchlichen Feiertage. Den meisten Deutschen "Christen" werden sie egal sein. Hauptsache frei. Eine Haltung, die sie mit vielen "muslimischen Ausländern" teilen, denen der Grund für den Feiertag egal ist.
Es gibt übrigens auch Formen der christlichen Religion, die es ablehnen an Samstagen zu arbeiten. Immer wieder ein Streitpunkt zwischen "Religionsfreiheit" und Arbeitsgepflogenheiten. Und wie kämpft unsere Kirche für den Sonntag?
Es ist also kein Maßstab, welcher Religion man angehört, sondern wie man im Alltag damit umgeht.
Was machen die? Die bleiben an ihrem Weihnachten (Zuckerfest?!) zuhause und feiern, aber dann kassieren sie Weihnachtsgeld (Weihnachtsferien müssen sie ja wohl oder übel mitmachen) . Ich muss auch feststellen das einzelne sogar bei Nationalfeiertagen zuhause bleiben. Was ist das denn für eine Art? Ich war mit einer Amerikanerin in einer Klasse und die war am 4.Juli in der Schule. Meiner Meinung nach zeigen die keine Toleranz gegenüber anderen Religionen.

Und worauf basiert diese Deine Meinung? Dass "die" an ihren eigenen heiligen Festen lieber zu hause feiern ist ein Indiz dafür, dass sie andere Religionen nicht achten?
Ein Kumpel von mir arbeitet im Krankenhaus und hat mir erzählt, das sie vor Gericht durchsetzen mussten eine schwer kranke Türkin zu operieren, weil der Vater dagegen war, weil er dagegen war das die Ärzte das Kopftuch im OP abnehmen müssen.

Auch hier gibt es unter den Moslems Menschen, denen eine moderne Medizin wichtiger ist und unter deutschen, rückständigen Glaubensgemeinschaften Menschen, die Operationen aus anderen Gründen verweigern.
Ich glaube wir zeigen genug Toleranz..vielleicht zu viel und die Moslems nutzen das aus.

Wer genau jetzt und wie?
Ist meine Meinung und jetzt flamed mich.

Eine Meinung zu haben ist einfach. Die Frage ist, wie man dazu kommt.
Deine scheint Dir zugelaufen zu sein.
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jogoto04.01.1020:14
Fontana
Ich bin ein erklärter Gegner der politischen Korrektheit. Wenn ein Fisch stinkt, dann muss man das sagen dürfen.

Hat kaum jemand was dagegen. Die Tendenz dieser Diskussion geht aber dahin, dass alle Fische stinken. Und dass Fische an sich schon eine Bedrohung für uns sind.
Ich glaube nicht, dass ich mich der politischen Korrektheit schuldig mache, wenn ich da gegen wettere.
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Schoko1
Schoko104.01.1020:44
jogoto
Schoko1
Für jeden den es interessiert, hier ein Clip zum Thema Islamisierung.
Ob nun korrekt oder nicht.........soll sich jeder selbst ein Bild machen

Nur mal für einen kurzen Augenblick davon ausgehend, dass die Zahlen stimmen würden, die Schlussfolgerungen nicht völliger Schwachsinn sind und die Auftraggeber dieses Machwerkes nicht religiöse rechte Gruppen sind, was sollen wir Deiner Meinung nach tun?
Poppen für Gott?
Eine deutsche Mutter muss ihrem Führer mehr Kinder gebären? Oh, `tschuldigung, hab mich in der Zeit vertan ...
Zwangssterilisierung für moslemische Frauen?
Endlösung?
Denn schliesslich hat auch der gemeine Jud nichts anderes im Sinn, als die Weltherrschaft.
(Wie komme ich nur immer wieder darauf?)

Nicht meiner Meinung nach. Ich habe keinerlei Meinung geäussert.
Von mir aus kann jeder das tun was er für richtig hält.

Und ich versuche auch jede Meinung und Glaubensrichtung zu akzeptieren.


Immerhin hat es Deutschland in diesem Film schon zu dem Ruhm gebracht, den einige hier wollen ...
... dass man "die Wahrheit" offen aussprechen darf.

„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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Schoko1
Schoko104.01.1021:09
@jogoto

Nicht meiner Meinung nach, denn ich habe keine geäussert.
Von mir aus kann jeder das tun was er oder sie für richtig hält.

Und diesen Clip gleich wieder rechten Gruppen zuzuordnen, scheint mir eine Art deutscher Manie zu sein.
Kaum sagt jemand etwas gegen andere Religionen, Völkergruppen oder ähnl. ist er gleich "rechts".

Meinungsfreiheit gilt auch für "anders denkende".

Ob es richtig oder falsch ist sei mal dahingestellt.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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iThinkDifferent04.01.1021:21
Wir haben in Deutschland das Problem, dass wir nicht frei über dieses Thema sprechen können, ohne als intolerant, rechts oder arrogant bezeichnet zu werden. Ich bin für eine offene Gesellschaft, die mehrere Kulturen ihren Platz einräumt. Und doch fordere ich von Einwanderern bzw. Ausländern, dass sie sich verdammt nochmal in die entsprechende Gesellschaft integrieren. Und das gilt für alle: Stellt euch vor, ihr wandert in ein muslimisches Land aus und wollt dort wie gehabt weiter leben: Ihr sprecht englisch, wollt den christlichen Glauben praktizieren und den westlichen Lebensstil praktizieren. Ist das möglich? Wohl eher nicht. Auch in einem gemäßigten Land wird erwartet, dass ihr die entsprechende Sprache lernt, euren Lebensstil anpasst. Umgekehrt wird immer Offenheit und Toleranz der westlichen Welt gefordert. Glaubt ihr, dass in der Türkei eine Kirche erlaubt ist, die höher ist, als die örtliche Moschee?
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jogoto05.01.1011:01
Schoko1
Nicht meiner Meinung nach, denn ich habe keine geäussert.

Hab ich Dir auch nicht unterstellt. Es war eine Frage, der Du offensichtlich ausweichst.
Und diesen Clip gleich wieder rechten Gruppen zuzuordnen, scheint mir eine Art deutscher Manie zu sein.
Kaum sagt jemand etwas gegen andere Religionen, Völkergruppen oder ähnl. ist er gleich "rechts".

Vermutlich weil es stimmt?
Schaut euch mal bitte die Seite an, die hinter diesem Machwerk steckt. Da tummelt sich die komplette bürgerliche neue Rechte. Keine Nazis, man spricht sich schließlich auch Pro Israel aus, aber das, was sich selbst auch als Rechtskonservativ bezeichnet.

Meinungsfreiheit gilt auch für "anders denkende".

Eben, nichts anderes nehme ich für mich in Anspruch.

iThinkDifferent
Wir haben in Deutschland das Problem, dass wir nicht frei über dieses Thema sprechen können, ohne als intolerant, rechts oder arrogant bezeichnet zu werden.


Solange Du Dich in Deiner Argumentation hinter intoleranten, rechten und arroganten Gruppen versteckst oder gleich ganz auf Argumente verzichtest und nur deren dumpfes Gedankengut vor Dir her brabbelst, ist das auch vollkommen berechtigt.

Ich sehe mich persönlich politisch nicht links (schauder), wäre auch froh, wenn der UPS Fahrer meine Sprache sprechen würde und kann mich, politisch völlig unkorrekt, köstlich über den ein oder anderen Witz, der Vorurteile pflegt, amüsieren.
Ich bin mir aber bewusst, dass es Vorurteile sind und kann auch über meine eigenen Ängste lachen, die ich unbestritten habe.
Glaubst Du es macht mich nicht aggressiv, wenn Islamisten die Welt terrorisieren? Ich verbinde das in meinem Hirn nur nicht automatisch mit Minarettbau und Geburtenrate.
Ich bin für eine offene Gesellschaft, die mehrere Kulturen ihren Platz einräumt. Und doch fordere ich von Einwanderern bzw. Ausländern, dass sie sich verdammt nochmal in die entsprechende Gesellschaft integrieren.

Diese Forderung ist an sich nicht verwerflich. Die Frage ist, wie so eine Integration aussieht. Worte wie "Gott" und "deutsch" und "Kultur" würden in meinem Forderungskatalog an die Einwanderer erst mal nicht vorkommen.
Und das gilt für alle: Stellt euch vor, ihr wandert in ein muslimisches Land aus und wollt dort wie gehabt weiter leben: Ihr sprecht englisch, wollt den christlichen Glauben praktizieren und den westlichen Lebensstil praktizieren. Ist das möglich? Wohl eher nicht. Auch in einem gemäßigten Land wird erwartet, dass ihr die entsprechende Sprache lernt, euren Lebensstil anpasst.
...
Glaubt ihr, dass in der Türkei eine Kirche erlaubt ist, die höher ist, als die örtliche Moschee?

Ich finde es immer wieder lustig, dass als Entschuldigung für unsere eigene Rückständigkeit immer die noch rückständigeren Menschen herhalten müssen. Man, wach auf und sieh nach vorne.
Umgekehrt wird immer Offenheit und Toleranz der westlichen Welt gefordert.


Ja, denn nur so kommen wir weiter. Schon mal daran gedacht, dass auf Dauer das, was hier immer als "westliche Kultur" benannt wird tatsächlich nicht überleben wird? Aber eine Gemeinschaft offener und fortschrittlicher Menschen könnte das. Nur, wie wollen wir Einwanderer in so eine Gesellschaft integrieren, die wir selbst nicht hinbekommen, aufgrund eigener Ängste und Vorurteile und weil wir weltweit immer noch unseren Vorteil suchen, egal zu welchem Preis.
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Fontana
Fontana05.01.1012:32
jogoto, du verrennst dich da in etwas. iThinkDifferent jetzt vorzuwerfen, er verstecke sich da hinter intoleranten, rechten Gruppen, das ist doch starker Tobak, und das nur, weil er nicht die bereits erwähnten Argumente widerkäut, sondern direkt seine Meinung äussert. Das ist deinerseits intolerant und sollte so nicht vorkommen.

Das Wort "Kultur" ist bei dir sehr negativ besetzt. Davon solltest du dich lösen. Kultur durchdringt uns, wir sind seit Geburt dadurch geprägt, ganz egal ob uns das gefällt oder nicht. Mit dieser sich im Fluss befindlichen Kultur haben sich alle automatisch auseinanderzusetzen. Nichts anderes machen wir hier, wir pflegen die im "Westen" stark verankerte Meinungsfreiheit. Diese gehört, wie so vieles andere unserer Kultur, zwei Beispiele habe ich weiter oben bereits genannt, es gibt viele weitere Punkte, zu den nicht verhandelbaren Werten unserer Kultur.

Das wiederhole ich gerne, gewisse Werte unserer Kultur sind nicht verhandelbar! Kein Mädchen in Europa darf beschnitten werden. Mein Körper gehört mir. Der Geist ist frei. Ich darf an einen Gott meiner Facon glauben, muss aber nicht.

Alles was diese fundamentalen Grundwerte angreift muss diskutiert werden. Wenn jemand meint, er müsse mir hier in Europa vorschreiben an einen Gott zu glauben, wenn ein Papa meint er habe das Recht seiner Tochter die Klitoris abzuschneiden, wenn ein Mullah meint ich dürfe nicht über eine Karikatur lachen, dann wird die Diskussion sehr kurz werden, denn diese Punkte sind nicht verhandelbar!

Noch ein Wort zum Diskussionstil. Bitte unterstelle anderen nicht "Argumente" die sie nicht gebracht haben. Beispielsweise hat keiner der hier Diskutierenden etwas von Geburtenrate geschrieben, das warst du in deinem letzten Beitrag. Solche Unterstellungen sind einer aufgeklärten, offenen und fairen Diskussion abträglich.
„Ein König von wenig.“
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jogoto05.01.1013:25
Fontana
iThinkDifferent jetzt vorzuwerfen, er verstecke sich da hinter intoleranten, rechten Gruppen, das ist doch starker Tobak, und das nur, weil er nicht die bereits erwähnten Argumente widerkäut, sondern direkt seine Meinung äussert. Das ist deinerseits intolerant und sollte so nicht vorkommen.

Lies Dir bitte die beiden Posts von iThinkDifferent noch einmal durch. Von einer eigenständig erarbeiteten Argumentation kann ich da beim besten Willen nichts sehen. Es ist Beifallgeklatsche und das übliche "darf man in Deutschland nicht sagen" und "geh doch in die Türkei, da darfst Du auch nicht ..." Gequatsche.
Dafür reicht meine Toleranz allerdings nicht. Und daran wird sich auch nichts ändern.
Das Wort "Kultur" ist bei dir sehr negativ besetzt.

Nein, ist es nicht. Ich verstehe nur etwas völlig anderes darunter, als diese billige "wir sind Deutschland", "Australia rules" oder "Amerika first" geplänkel, das hier immer herbeigeredet wird.
Davon solltest du dich lösen. Kultur durchdringt uns, wir sind seit Geburt dadurch geprägt, ganz egal ob uns das gefällt oder nicht. Mit dieser sich im Fluss befindlichen Kultur haben sich alle automatisch auseinanderzusetzen.

Wo behaupte ich denn da was anderes?
Nichts anderes machen wir hier ...

Und genau daran zweifle ich, denn viele setzen sich eben nicht damit auseinander, zumindest nicht kritisch, sonder halten starr und ohne nachzudenken an alten Zöpfen fest. "Kultur" wird doch als Begriff oft genannt, wenn es darum geht, ohne Argumente an völlig überholten "Werten" festzuhalten. Nicht ich besetze Begriffe wie "Kultur" und "Werte" schlecht, sie werden ständig von anderen missbraucht.
... wir pflegen die im "Westen" stark verankerte Meinungsfreiheit. Diese gehört, wie so vieles andere unserer Kultur, zwei Beispiele habe ich weiter oben bereits genannt, es gibt viele weitere Punkte, zu den nicht verhandelbaren Werten unserer Kultur.

Das wiederhole ich gerne, gewisse Werte unserer Kultur sind nicht verhandelbar! Kein Mädchen in Europa darf beschnitten werden. Mein Körper gehört mir.

Da ist es doch mit der von Dir beschworenen gemeinsamen westlichen Kultur nicht weit her. Mag sein, dass man sich bei "Beschneidung" von Frauen noch einig ist, aber was ist mit Abtreibung? Da wird sich die durchschnittliche finnische Frau nicht mit dem durchschnittlichen irischen Mann einig werden.
Der Geist ist frei. Ich darf an einen Gott meiner Facon glauben, muss aber nicht.

Diese "Werte" werden doch aus "unserer Kultur" heraus genauso angegriffen.
Alles was diese fundamentalen Grundwerte angreift muss diskutiert werden.

Ja, die Frage ist, wie. Eine "Diskussion" auf dem Niveau der Rede und des Films wird uns kein Stück weiter bringen und unsere Probleme nicht lösen.
Wenn jemand meint, er müsse mir hier in Europa vorschreiben an einen Gott zu glauben, wenn ein Papa meint er habe das Recht seiner Tochter die Klitoris abzuschneiden, wenn ein Mullah meint ich dürfe nicht über eine Karikatur lachen, dann wird die Diskussion sehr kurz werden, denn diese Punkte sind nicht verhandelbar!

Mal abgesehen davon, dass die Verstümmelung weiblicher Genitalien kein Islamisches Problem ist und Karikaturen bei den meisten Religionsgemeinschaften heftige Reaktionen hervorrufen, warum werden "islamische" Probleme hier so gesondert hervorgehoben? Solange Du einen allgemeinen Geist der Freiheit beschwörst, bin ich völlig einig mit Dir. Auch dass die von Dir genannten Probleme bestehen. Aber eben genauso wie viele Probleme innerhalb "unserer Kultur", die unsere Existenz teilweise viel stärker bedrohen.

Noch ein Wort zum Diskussionstil. Bitte unterstelle anderen nicht "Argumente" die sie nicht gebracht haben. Beispielsweise hat keiner der hier Diskutierenden etwas von Geburtenrate geschrieben, das warst du in deinem letzten Beitrag. Solche Unterstellungen sind einer aufgeklärten, offenen und fairen Diskussion abträglich.

Dieses Argument ist Hauptbestandteil des verlinkten Films und war auch Inhalt des Sarrazin-Interviews, der auf der Seite hinter dem Film, hochgelobt wird.
Ich habe dieses Argument angeriffen aber niemandem hier persönlich unterstellt es zu gebrauchen. Ich unterstelle einigen hier, gar keine Argumente zu gebrauchen und Schoko1 unterstelle ich Dinge hinein zu streuen ohne überhaupt Stellung zu beziehen.
Das Wort "Geburtenrate" viel bei mir in diesem Satz:
Glaubst Du es macht mich nicht aggressiv, wenn Islamisten die Welt terrorisieren? Ich verbinde das in meinem Hirn nur nicht automatisch mit Minarettbau und Geburtenrate.

Wenn Du so wert auf den Diskussionsstil legst, unterstell mir bitte auch nicht, ich hätte anderen was falsches unterstellt.
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Schoko1
Schoko105.01.1014:03
@jogoto
gar keine Argumente zu gebrauchen und Schoko1 unterstelle ich Dinge hinein zu streuen ohne überhaupt Stellung zu beziehen.

Und damit hast du auch Recht.
Nur meine Stellung ist auch überhaupt nicht wichtig.

Den Clip habe ich eingefügt, da hier auf einmal das Thema "Islamierung" so heiß diskutiert wurde. Und das habe ich ohne jegliche Wertung getan. Jeder kann selbst entscheiden ob er den Inhalt glaubt oder nicht.

Deine Meinung darüber akzeptiere ich, so wie die von allen anderen hier.

Mit diesem Thread wollte ich nur erfahren, wie die Leute über die Rede oben denken. Ein einfaches ja gut, oder nein schlecht, hätte mir persönlich genügt. Reine Neugier sozusagen.

Daß sich hier eine Diskussion entfaltet über Kulturen und Glaubensrichtungen ist nun einmal so. Aber das interessiert mich eher weniger. Denn diese Diskussion führt nirgendwo hin. Und von mir aus kann jeder glauben was er/sie möchte.

Und warum ich hier meinen Standpunkt nicht vertrete: weil es keinen Sinn macht und nicht s bringt.

Und weil das auch von vorne an nicht meine Absicht war.

Aber wenn es dich wirklich interessiert:

-ja, ich finde viele Aspekte der Rede gut
-nein, ich bin nicht der Meinung, daß alle Islamisten Terorristen sind
-ja, ich bin der Meinung daß der Islam die sich am schnellsten verbreitende Religion ist
-nein, ich finde es nicht gut, aber das würde ich beim Christentum auch nicht gut finden
-nein, man sollte nicht pauschalisieren und jeden wegen seines Glaubens oder Herkunft abstempeln







„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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jogoto05.01.1014:33
Na das ist doch wenigstens mal eine Aussage.
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Schoko1
Schoko105.01.1015:20
jogoto
Na das ist doch wenigstens mal eine Aussage.

Ich halte eben nicht s von solchen Diskussionen, denn das ist immer eine sehr komplizierte Sache.

Beispiel:

das Abbild des Propheten Mohamed darf nicht gezeigt/veröffentlicht werden. (ich hoffe, daß es so korrekt ist)
Solange ich den Islamischen Glauben habe, und mich daran halte, ist es ok.

Was aber ist, wenn ich als ein Mensch der nicht an diese Dinge glaubt, das Bildnis des Mohamed veröffentliche .
Bin ich dann respektlos ? Habe ich jemanden damit beleidigt ?

Denn ich glaube nicht daran,es hat für mich keinerlei Bedeutung. Andererseits überlasse ich jedem selbst die Entscheidung es zu glauben.

.

Oder muss ich mich in diesem Fall dem islamischem Glauben unterwerfen und das Bildnis nicht veröffentlichen ?

Soll ich mir das wirklich aufzwingen lassen ? Ich der anderen ihren Glauben lässt ?

Ist also alles nicht so einfach.
Und deshalb versuche ich mich aus solchen Diskussionen eher rauszuhalten.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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jogoto05.01.1015:38
Für mich ist es relativ einfach, da ich mir sofort die Frage stelle, warum ich als Nichtmuslim und Nichtgläubiger dieses Bild veröffentlichen sollte. Zumal es wegen des Verbots vermutlich kaum "historischen" Darstellungen gibt, die ich im Interesse der Wissenschaft oder der Allgemeinheit veröffentlichen sollte. Ich muss mir also vermutliche ein Bild ausdenken (Stichwort: Karikatur) und da steckt dann eine gezielte Absicht dahinter und kein Versehen.
Zudem habe ich genügend mit mir zu tun, der ich von "christlicher Kultur" umgeben und in einer von "christlichen Werten" geprägten Gesellschaft groß geworden bin, als dass ich mich über etwas anderes als meinen Glauben lustig machen müsste. Für mich ist das keine Unterwerfung, mir fehlt schlicht das Bedürfnis.
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Schoko1
Schoko105.01.1015:56
Ist auf jeden Fall ein gutes Argument.

Mein Ausgangspunkt war auch nicht eine Karikatur, sondern eher ein Gleichnis wie es sie z.B. von Gott zu tausenden gibt.
Eine Karikatur wird natürlich von den meisten Gläubigen als Provokation gesehen.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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Fontana
Fontana05.01.1016:08
Noch einmal, jogoto, bitte unterstelle anderen nicht Sachen, die sie nie gesagt haben.

Einige Beispiele:
Da ist es doch mit der von Dir beschworenen gemeinsamen westlichen Kultur nicht weit her.

Das gemeinsame an der westlichen Kultur habe ich nie in den Mittelpunkt gestellt. Wir haben Gemeinsamkeiten, einige habe ich aufgezählt, und wir unterscheiden uns doch in wichtigen Punkten. Aber das habe ich nie in Frage gestellt.

Mal abgesehen davon, dass die Verstümmelung weiblicher Genitalien kein Islamisches Problem ist

Ich habe in keinem Wort erwähnt, dass dies ein islamisches Problem ist. Ich glaube kaum, dass sich der Koran über die Verstümmelung von weiblichen Genitalien auslässt. Es sind Bräuche in einigen Kulturkreisen. Die können islamisch sein, müssen aber nicht. Ich habe mich hierzu nicht geäussert!

Von einer eigenständig erarbeiteten Argumentation kann ich da beim besten Willen nichts sehen.

Du hast meine Post schon gelesen, oder? Ich habe ja geschrieben, dass er die Argumente nicht widerkäut, sondern seine Meinung direkt äussert. Das ist durchaus korrekt. Sollte man mehr wissen, dann kann man ja nachfragen, warum denn jemand dieser Meinung ist, dann kommt (hoffentlich) eine Begründung. Zudem zeigst du ja mit deiner Reaktion gerade auf, dass er mit der Aussage, "darf man in Deutschland nicht sagen", absolut ins Schwarze getroffen hat.

Wenn Du so wert auf den Diskussionsstil legst, unterstell mir bitte auch nicht, ich hätte anderen was falsches unterstellt.

Ich wiederhole, das Wort Geburtenrate ist vorher nicht gefallen und wurde von dir erstmals benutzt, und zwar in einer Form, die anderen unterstellt, dass sie, im Gegensatz zu dir, Terror automatisch mit Minaretten und Geburtenrate verbinden. Das ist eine Unterstellung.



Wie auch immer, eigentlich sind wir nicht so weit entfernt. Ich möchte dennoch noch einmal davor warnen aus gutgemeinten, moralischen Gründen solche Diskussionen als verwerflich zu brandmarken und Personen, die anderer Meinung sind als dem rechten Sumpf zugehörig zu betrachten. Dies führt, wie bereits erwähnt, dass die Negierung der Problematik letztendlich zu einer Verschärfung derselben führt.
„Ein König von wenig.“
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jogoto05.01.1016:19
In der christlichen "Kultur" gibt es aber eine ganz andere, lange und reichhaltige Tradition von Darstellungen, die keine religiöse Person ausnimmt.

Gerade deswegen hat auch die Karikatur darin bereits einen festen Platz. Hier wird aber nicht die dargestellte Person, sondern das allgemein vorherrschende Bild und die bekannten, klassischen Darstellungen karikiert.


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jogoto05.01.1016:44
Fontana
Noch einmal, jogoto, bitte unterstelle anderen nicht Sachen, die sie nie gesagt haben.

...

Zudem zeigst du ja mit deiner Reaktion gerade auf, dass er mit der Aussage, "darf man in Deutschland nicht sagen", absolut ins Schwarze getroffen hat.

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Ich möchte dennoch noch einmal davor warnen aus gutgemeinten, moralischen Gründen solche Diskussionen als verwerflich zu brandmarken und Personen, die anderer Meinung sind als dem rechten Sumpf zugehörig zu betrachten.

Also bitte, wenn Du es so genau und jedes Wort auseinander nimmst, dann bitte doch auch bei Dir. Dass man "in Deutschland so was" sehr wohl sagen darf, bedeutet doch nicht automatisch, dass alle anderen dazu die Klappe halten müssen. Du wirst mir an dieser Stelle wieder vorwerfen, dies nie gesagt zu haben. Wortklauberei. Es ist die logische Schlussfolgerung daraus. Dass ich mich über Art und (fehlenden) Inhalt aufgeregt und dagegen argumentiert habe, bedeutet nicht, dass es den anderen verboten ist, sich so zu äußern. Sie müssen nur auch die Konsequenzen daraus ertragen können.
Ich habe auch nie behauptet, dass die Diskussion, die ich hier leidenschaftlich führe, verwerflich sei. Und den "rechten Gruppen" (Du sprachst zuerst nicht von "braunen Sumpf") haben ich lediglich die Macher von pi-news.net zugeordnet, was allein anhand der "Werbung" auf dieser Seite nicht schwer fällt.

Desweiteren habe ich keine Lust mehr auf diese hin und her der angeblichen Unterstellungen. Wenn Du mit mir über die Sache diskutieren willst, gerne. Gerade weil wir vielleicht gar nicht so weit auseinander liegen aber doch recht unterschiedliche Ansichten über das nötige Verhalten zu diesen "Problemen" haben, könnte es ganz spannend werden.
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jogoto05.01.1016:51
Fontana
... und Personen, die anderer Meinung sind als dem rechten Sumpf zugehörig zu betrachten.

Außerdem tun das schon andere für mich ...

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Schoko1
Schoko105.01.1018:01
jogoto
Fontana
... und Personen, die anderer Meinung sind als dem rechten Sumpf zugehörig zu betrachten.

Außerdem tun das schon andere für mich ...


Dann könnte man eigentlich jetzt davon ausgehen, daß die Rede wahrscheinlich doch echt ist.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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jogoto05.01.1018:20
Nein, sie ist nicht echt. Sie kursierte in einer E-Mail mit dem Betreff "South Africa Needs A Leader Like This!" und zielte darauf ab, genau solche reflexartigen Beifallsbekundungen zu bekommen, wie man sie in allen Foren und in allen Ländern findet. Deutschland ist nämlich nicht das einzige Land, in dem sich die meisten Menschen auf so kurze Statements wie "Das sollte mal einer unserer Politiker sagen (dürfen)" beschränken.

Ich gehe sogar noch weiter: ich behaupte diese gefälschte Rede soll den Menschen einen Spiegel vorhalten, so wie in dem Buch "Die Welle" (nein, nicht wie im gleichnamigen schlechten Film) die Menge zum Schluss ein Portrait von Adolf Hitler präsentiert bekommt, mit den Worten "Dies ist euer Führer", wo doch bis dahin alle nur das Gute wollten und für Gerechtigkeit und Freiheit kämpfen ...

Die Angst vor dem Fremden und die Tendenz zur Verallgemeinerung ist halt global.

DQ hatte es im aller ersten Post schon angesprochen aber keinen Link gepostet. Dies sei hiermit nachgereicht.
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