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Alternative zu kostenpflichtigen PDF Tools wie Acrobat Pro/DC oder pdf wondershare

@mac
@mac07.04.2116:51
Hi Leute,

aktuell suche ich nach einem Tool, alternativ zu dem im Titel genannten.
Versteht mich nicht falsch, sollte ich die Produkte täglich mehrfach nutzen, würde ich die Kosten als gerechtfertigt ansehen, dies ist jedoch nicht der Fall.

Was für alternativen gibt es für OSX oder WIN, die ähnliche Funktionalität anbieten?
  • konvertieren von PDF in Word, Excel usw.
  • Beschreibbare PDFs erstellen
  • Signieren von Dokumenten
  • PDF speichern als PDF/A

Ich freue mich auf eure Vorschläge
„Wo ich bin, herrscht Chaos. Leider kann ich nicht überall sein.“
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Kommentare

marm09.04.2108:14
Als PDFpenPro-Nutzer habe ich bei Smile angefragt und erlaube mir mal die Antwort hier zu zitieren:

Yes, currently an internet connection is required for conversion to PDF/A because PDFpenPro uses the Kofax OmniPage Cloud Document Conversion Service, which is an online service dedicated to complex document format conversions.

Is your document safe? Yes. your document is transported using secure HTTP. Input documents are immediately deleted when the conversion is completed. Output documents are retained for no more than 12 hours to allow for a successful download. Industry-standard security practices and auditing are employed at all points of the document conversion service. You can find this information here:

That said, we are currently looking to provide the ability to convert to PPTX and PDF/A locally in a future release (no internet connection required). We are working in this process ...

Den Rest von der Antwort lösche ich, weil dort „confidentially“ stand
+2
Weia
Weia09.04.2114:17
marm
Den Rest von der Antwort lösche ich, weil dort „confidentially“ stand
Feigling, das sind doch immer die interessantesten Sachen. 😜

Ging es in diesem Rest zufällig (auch) um digitale Signaturen? Das finde ich ja die deutlich wichtigere bislang fehlende Funktion. Ich frag ja nur …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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marm09.04.2114:24
Weia
marm
Den Rest von der Antwort lösche ich, weil dort „confidentially“ stand
Feigling, das sind doch immer die interessantesten Sachen. 😜

Ging es in diesem Rest zufällig (auch) um digitale Signaturen? Das finde ich ja die deutlich wichtigere bislang fehlende Funktion. Ich frag ja nur …
Um den Erscheinungstermin Da will sich Smile vermutlich nicht öffentlich verpflichten. Mehr sag ich nicht...
PDFpenPro enthält ja DocuSign. Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, hat das was mit eSignatur zu tun?
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Weia
Weia09.04.2114:40
marm
PDFpenPro enthält ja DocuSign. Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, hat das was mit eSignatur zu tun?
Das ist wohl (auch) so ähnlich wie der von mir oben (08.04.21 um 08:04 Uhr) verlinkte Service der Bundesdruckerei eine Möglichkeit zum Signieren via Cloud. Ich kenne mich damit nicht näher aus, kann aber nur wiederholen, dass ich die Cloud für eine digitale Unterschrift absurd finde. Außerdem ist es deutlich teurer: ein lokales Zertifikat, mit dem ich dann ja auch noch E-Mails verschlüsseln kann, gibt es wie oben verlinkt für 80 € für zwei Jahre. Das billigste DocuSign-Angebot scheint 23 € pro Monat zu sein, also ein Vielfaches.
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+1
jeti
jeti09.04.2117:03
Weia
jeti
Weia
Also PhantomPDF von Foxit ist schonmal nix. Es ist mir in einer halben Stunde nicht gelungen, eine Unterschriftsgrafik einzubinden. Die Funktion ist zwar vorhanden, bleibt aber wirkungslos; de facto wird nie eine Grafik geladen (Dateiformat und Größe egal). Infos hierzu in der Online-Hilfe: Null.
Gerade probiert => funktioniert!
Es werden als „erlaubte“ Dateiformate PNG / JPG / TIFF akzeptiert,
kurioserweise PDF wird nicht als gültiges Format erkannt.
Na, das ist ja seltsam. TIFF wird bei mir gar nicht akzeptiert (= ausgegraut), PNG und JPG werden akzeptiert, aber nicht geladen.

Nicht, dass wir aneinander vorbeireden: Ich meine die Funktion Schützen → Signieren & Zertifizieren → Signatur platzieren → [Rechteck für Signatur zeichnen und Zertifikat auswählen] → Darstellungstyp: Erstellen → Grafik konfigurieren: O Importierte Grafik: [Bilddatei auswählen]


Startseite => Ausfüllen & Unterzeichnen => auf das + klicken => Datei (Unterschrift) hinzufügen
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Weia
Weia09.04.2117:05
jeti
Startseite => Ausfüllen & Unterzeichnen => auf das + klicken => Datei (Unterschrift) hinzufügen
Ja, das geht bei mir auch, aber das fügt ja einfach nur die Unterschrift als Bild ein und keine damit verbundene digitale Signatur, und um Letzteres geht es mir doch.
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+1
dr_sax09.04.2117:32
Gibt es eine Alternative zu Acrobat die verschlüsselte PDFs öffnen kann. Vorschau zeigt den Dialog aber akzeptiert das Passwort nicht.
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Weia
Weia09.04.2118:18
dr_sax
Gibt es eine Alternative zu Acrobat die verschlüsselte PDFs öffnen kann. Vorschau zeigt den Dialog aber akzeptiert das Passwort nicht.
Und Acrobat akzeptiert es?
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jeti
jeti09.04.2120:21
Weia
jeti
Startseite => Ausfüllen & Unterzeichnen => auf das + klicken => Datei (Unterschrift) hinzufügen
Ja, das geht bei mir auch, aber das fügt ja einfach nur die Unterschrift als Bild ein und keine damit verbundene digitale Signatur, und um Letzteres geht es mir doch.
Dafür benötigst Du doch ein entsprechendes Zertifikat (dieses liegt mir nicht vor) hast Du ein solches?
Auf Grund dessen konnte ich lediglich das Einfügen einer (Bild-)Unterschrift testen.
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Weia
Weia09.04.2120:24
jeti
Weia
Ja, das geht bei mir auch, aber das fügt ja einfach nur die Unterschrift als Bild ein und keine damit verbundene digitale Signatur, und um Letzteres geht es mir doch.
Dafür benötigst Du doch ein entsprechendes Zertifikat (dieses liegt mir nicht vor) hast Du ein solches?
Ja.
Auf Grund dessen konnte ich lediglich das Einfügen einer (Bild-)Unterschrift testen.
Ach so, mir stand nicht vor Augen, dass sich dann nicht mal testen läßt, ob ein Bild geladen werden könnte. Dass Du nicht tatsächlich abschließend digital unterschreiben kannst ohne Zertifikat, ist klar.
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Weia
Weia09.04.2123:48
ilig
Hast Du Dir auch PDF Studio Pro angesehen? Damit arbeite ich seit Version 11 völlig problemlos. Es gibt eine Demoversion. Die Pro-Version kostet 115,-€. Weias Kritik an dem Programm kann ich nicht teilen.
So, jetzt darfst Du mich schelten – ich habe mir das Programm angesehen, und wie ich es von Java-Programmen aufgrund schlimmer Erfahrungen nicht anders erwarte, ist das Programm aus meiner Sicht in der Tat zum Würgen und (jedenfalls für die hier diskutierten Belange) unbenutzbar.

Von der GUI, die nicht das Geringste mit Mac-Konventionen zu tun hat, will ich gar nicht reden. Aber die Probleme beginnen schon damit, dass das Programm mit einem Installationsprogramm installiert werden muss, das seinerseits ein Java-Programm ist. Und dieses Java-Installationsprogramm will doch tatsächlich, bevor es startet, alle Fonts auf meinem Mac einlesen (und das sind sehr viele), obwohl das für ein Installationsprogramm natürlich vollkommen unsinnig ist. Ergebnis: Das Installationsprogramm hängt sage und schreibe 10 Minuten , bis es endlich startet und die Installation des eigentlichen PDF-Programms erlaubt.

Ist PDF Studio Pro endlich installiert, benötigt es zum Start erneut 10 Minuten, weil wiederum alle installierten Fonts eingelesen werden, auch für ein PDF-Programm nicht zwingend notwendig. Die Krönung ist aber, dass dieses Programm selbst zu blöd ist, die Fonts dann wenigstens zu cachen – nein, jeder einzelne neue Programmstart dauert 10 Minuten. Wie hirnamputiert kann man eine Software programmieren?

Das endgültige k.o. kommt dann beim Versuch, ein PDF digital zu signieren. Zwar lässt sich problemlos ein dafür geeignetes Zertifikat aus einer übersichtlichen Liste aktuell gültiger Zertifikate auswählen, ins PDF eingebettet wird aber (reproduzierbar) ein ganz anderes, bereits 2013 abgelaufenes. Ein Empfänger, der das so signierte PDF überprüft, wird also lesen müssen, dass das PDF mit einem ungültigen, da abgelaufenen Zertifikat signiert wurde und folglich ungültig ist. Na toll.

Unter dem Strich: Diese Software ist Schrott, wie praktisch alle Java-Software, der ich begegne. Ein Beispiel mehr dafür.
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+2
Weia
Weia10.04.2100:42
der Wolfi
[ReadIris]
Das steht auf der Website des Herstellers bei der aktuellen Version 17 (die es nicht im AppStore gibt) bei den Systemanforderungen:
Für Macintosh mit M1-Chip
- Mac® OS X (10.8 oder höher) -
- Intel Core 2 Duo 1,4 GHz (MacBook Air 3.1) oder Intel Core Duo 1,8 GHz (MacBook Pro 1.1)

Kompetenz geht anders.
Mag sein das die Software ok ist. Aber das wär für mich ein Ausschlusskriterium.
Ich kann das nachvollziehen, aber interessanterweise hast Du hier voreilig geschlossen.

Ich habe auch diese Software jetzt testweise installiert, und von allen hier für digitale Signaturen diskutierten Programmen ist es mit Abstand das am besten an macOS angepasste Programm, was schlicht daran liegt, dass es ein echtes Cocoa-Programm ist. Von daher also grünes Licht.

ReadIris war ursprünglich mal ein reines Scan-Programm mit (mieser) OCR und einer längst noch nicht so gut an macOS angepassten (Nicht-Cocoa-)GUI; der französische Hersteller wurde dann irgendwann von Canon aufgekauft, und seitdem gewinnt der PDF-Teil des Programms (Scannen und OCR sind immer noch die Hauptanwendungen) zunehmend an Bedeutung. Nicht schlecht gestaunt habe ich aber, dass der PDF-Teil bei näherer Inspektion des Programms auf der Open-Source-PDF-Library PoDoFo beruht, an der ich vor vielen Jahren selbst ein bisschen mitgearbeitet hatte. Sowohl PDF/A als auch die digitale Signatur sind mit PoDoFo realisiert, und dafür dann 200€ für die Corporate Edition (die das als einzige kann)? Nun ja …

PoDoFo ist eine C++-Library und enthält keine Grafikroutinen für eine GUI zum Einbetten eines Scans der eigenen Unterschrift zur digitalen Signatur, so dass die im Dokument ohne weiteren Code völlig unsichtbar bleibt. Nicht einmal die Mühe, diese grafische Ergänzung zu PoDoFo zu programmieren, hat sich der Hersteller gegeben. Und das Popup zur Auswahl des Zertifikats zeigt auch alle abgelaufenen Zertifikate an, so dass das gewünschte in dem Wust kaum zu finden ist. Und das bei 200 € Verkaufspreis …

Also zwar ein C++-Programm mit Cocoa-GUI in Objective-C (so, wie Cross-Platform-Programme stets aufgebaut sein sollten), aber für die digitale Signatur auch nicht das Wahre.

Wir haben jetzt also 5 halbgare Programme für digitale Signaturen zur Auswahl statt 1 gutem. (Acrobat hat die üblichen Adobe-Probleme, PDFelement hat einige Bugs und keine sehr Mac-like GUI, geht aber wenigstens im Prinzip, und der Rest funktioniert nicht richtig.) Oh, wie ich diese agile Softwarewelt hasse …
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+1
Schens
Schens10.04.2105:59
Acrobat ist nicht halbgar, sondern neben DocuSign der Industriestandard. Und das zu deutlich geringeren Kosten. Der Rest spielt eine Seriösität vor, die nicht existiert. Dann unterschreibe ich lieber mit Vorschau.
+2
Weia
Weia10.04.2106:47
Schens
Acrobat ist nicht halbgar, sondern neben DocuSign der Industriestandard. Und das zu deutlich geringeren Kosten.
Acrobat ist kein Industriestandard, sondern qua Verbreitung ein Defacto-Standard. Und Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass Defacto-Standards irgendetwas mit Qualität zu tun haben. Word?

Adobe ist von der technischen Qualität her unterirdisch schlecht. Ich wollte im Zusammenhang mit unserer hiesigen Diskussion Acrobat noch mal eine Chance geben, kann die Testversion aber nach wie vor nicht einmal auf meinem case-sensitiven Dateisystem installieren, weil Adobe das blockt. Und warum blockt Adobe das? Weil diese Karikatur eines seriösen Unternehmens es in 20 Jahren nicht einmal geschafft hat, die Groß-Kleinschreibungsinkosistenzen in ihrem Code auszumerzen, die sie sich anfangs aufgrund ihrer Schludrigkeit beim Programmieren eingefangen haben, als ihre Programme lediglich auf Betriebssystemen liefen, die nur case-insensitive Dateisysteme kannten, so dass es keine unmittelbaren Fehlfunktionen gab. Allein diese mangelnde handwerkliche Disziplin bei der ursprünglichen Arbeit spricht Bände. Dass aber dieses Unternehmen, das sich erdreistet, für seine minderwertigen Programme regelmäßige Zahlungen einzufordern, es dennoch (als mittlerweile einziges!) nicht einmal für nötig erachtet, diese basalen Fehler zu beseitigen (was eine banale Fleißarbeit wäre), sondern stattdessen lieber seine Kunden maßregelt, wie sie ihren Mac zu konfigurieren hätten – das ist wirklich ohne Worte. Adobe ist ein durch und durch widerliches Unternehmen.

Die tatsächlichen einschlägigen Industriestandards sind übrigens PKCS und X.509.
Der Rest spielt eine Seriösität vor, die nicht existiert.
Falsch. Jedes PDF-Programm, das die Standards PKCS und X.509 korrekt implementiert, ist diesbezüglich seriös. Die real existierenden Alternativen sind, wie von mir gerade geschildert, leider allesamt unter dem Strich nicht besonders gut, aber noch unseriöser als Adobe geht ja schlicht nicht. PoDoFo ist exzellent, aber halt nur eine Bibliothek für die Kernfunktionalitäten; es fehlt die ebenbürtige Cocoa-GUI. Ich weiß nicht, wer Gott seinerzeit auf die blödsinnige Idee gebracht hat, dass ein Tag nur 24 Stunden hat; andernfalls würde ich mich jetzt kurzerhand hinsetzen und so eine GUI für PoDoFo schreiben.

Abgesehen davon finde ich ja, dass Apple PDF/A und digitale Signaturen endlich in Vorschau integrieren sollte.
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+4
mwm10.04.2113:45
Das ist mal ein Thema welches mich selbst sehr interessiert. Ich nutze auf meinem iPad immer noch PDF Office. Diese App war großartig wird aber nicht weiterentwickelt. Glücklicherweise ist sie 64 Bit und funktioniert immer noch. Trotz allem muss ich wohl befürchten, dass sie irgendwann nicht mehr läuft. Speziell die PDF Formular Erstellung funktioniert damit großartig. Adobe ist dagegen schwerfällig, langsam und kompliziert.

Ich interessiere mich also auch sehr für eure Tipps, gern auch wieder für das iPad.
+1
Wellenbrett10.04.2114:50
Es ist ein Genuss diesen Thread zu lesen! Vor allem die Beiträge zu Softwarequalität und nativer Mac-Programmierung.
Ich möchte noch einen zwar plattformübergreifenden - aber dafür recht gut an den Mac angepassten Software-Brummer hinzufügen: LibreOffice!
Zunächst vermutet man es vielleicht nicht, aber LibreOffice importiert PDFs klaglos in editierbarer Form und kann auch signieren. Ob die Signatur-Funktionen den jeweiligen Ansprüchen genügt, kann ich nicht sagen, da ich das nicht nutze, zu finden sind sie aber unter Datei>Digitale Signaturen. Was ich an LibreOffice zudem sehr schätze, ist das es einen Importfilter für uralte ClarisWorks-Dateien aus System 7-Zeiten hat (nicht MacOSX 10.7).
Hinweis für Weia: LibreOffice ist größtenteils in C++ programmiert Die Java-Anteile, die beispielsweise im entsprechenden Wikipedia-Beitrag erwähnt werden, betreffen meines Wissens nur die Datenbank-Anbindung per JDBC.
+4
dr_sax10.04.2116:30
Weia
dr_sax
Gibt es eine Alternative zu Acrobat die verschlüsselte PDFs öffnen kann. Vorschau zeigt den Dialog aber akzeptiert das Passwort nicht.
Und Acrobat akzeptiert es?
Ja, Acrobat nimmt das Passwort.
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Wellenbrett10.04.2116:37
dr_sax
Weia
dr_sax
Gibt es eine Alternative zu Acrobat die verschlüsselte PDFs öffnen kann. Vorschau zeigt den Dialog aber akzeptiert das Passwort nicht.
Und Acrobat akzeptiert es?
Ja, Acrobat nimmt das Passwort.
"Vorschau" kann auf jeden Fall mit "Pages" erstellte verschlüsselte PDFs öffnen und zumindest Acrobat Reader unter Windows kann diese PDFs ebenfalls öffnen.
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jeti
jeti10.04.2116:45
Mir ist es mit keinem der hier genannten Kandidaten gelungen,
auch nur Ansatzweise die Funktionen welche in der Druckvorstufe benötigt werden zu finden.

Wie zum Beispiel:
  • Ausgabevorschau mit Farbauftragswarnung
  • Anzeigen von Endformat- und Anschnittrahmen etc.
  • Anzeige ob die Datei einen transparenten Hintergrund hat oder opak ist
  • Preflightfunkionen: unter anderem mit Prüfung des verwendeten Farbprofils

Anscheinend beherrschen dieses lediglich Acrobat Pro und die PDF-Toolbox von Callas.
Der Rest sind doch nur bessere Office-Applikationen für Schreibmaschine schreibende Hausfrauen.

Man ey! => Ok das mußte gerade raus.
Wuh-sah - alles wird gut.
+1
Wellenbrett10.04.2117:15
Zusammenfassend wollen wir also eine Mac-native Profi PDF-Software für die Druckvorstufe ohne Abomodell, Java und Adobe... aber mit digitalen Signaturen und dem Zeugs das jeti aufgezählt hat
0
jeti
jeti10.04.2117:21
Zu einem auch privat sinnvollen Preis, soll ja nicht kostenfrei sein.
Aber bei den Adobepreisen habe ich einfach einen Igel in der Tasche,
denke Bildungspreise für Privatpersonen wären ja OK.

Serif hat es ja vorgemacht mit AffinityPhoto, AffinityDesigner und dem AffinityPublisher.
Leider haben diese keine Ambitionen an einer PDF-Applikation.
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Wellenbrett10.04.2118:01
jeti
Zu einem auch privat sinnvollen Preis, soll ja nicht kostenfrei sein.
Aber bei den Adobepreisen habe ich einfach einen Igel in der Tasche,
denke Bildungspreise für Privatpersonen wären ja OK.

Serif hat es ja vorgemacht mit AffinityPhoto, AffinityDesigner und dem AffinityPublisher.
Leider haben diese keine Ambitionen an einer PDF-Applikation.
Es ist auch vollkommen utopisch die ganzen Anforderungen in einer Software für 49.- € bei so einem kleinen potentiellen Kundenkreis (Druckereien, die mit Macs arbeiten) anzubieten.
0
jeti
jeti10.04.2119:39
Ach und der Kundenkreis bei den drei anderen Affinity-Produkten ist größer,
ich denke das genau dieser Kundenstamm auch bei der PDF-Lösung zuschlagen würde.
Ich habe auch nie geschrieben das der Preis bei € 49,– liegen solle, ich schreib angemessen.
+1
Weia
Weia11.04.2103:26
jeti
Mir ist es mit keinem der hier genannten Kandidaten gelungen,
auch nur Ansatzweise die Funktionen welche in der Druckvorstufe benötigt werden zu finden.
Das hängt mit der Janusgesichtigkeit des PDF-Formats zusammen.

Einerseits hat sich PDF in der Druckvorstufe durchgesetzt als letztes digitales Format vor dem eigentlichen Druck.

Andererseits ist das Ziel von PDF ja gerade das papierlose Büro, also die Abschaffung des Drucks (von Dokumenten).

Das sind offenkundig nicht nur zwei sich kaum überlappende Aufgabenbereiche, sondern sogar gegeneinanderlaufende.

Für die Druckvorstufe sind die hier diskutierten Features digitale Langzeitarchivierung (PDF/A) und digitale „Unterschrift“ natürlich vollkommen bedeutungslos; was ausgedruckt wird, muss nicht digital archivsicher gespeichert werden, und eine digitale Unterschrift würde beim Druck komplett verschwinden und wird auch nicht benötigt, da wenn, dann handschriftlich auf dem Ausdruck unterschrieben wird.

Für das papierlose Büro, das für seinen endgültigen Durchbruch unbedingt PDF/A und digitale Signatur benötigt, sind natürlich wiederum die ganzen Druckvorstufe-Funktionen mehr als entbehrlich – es geht ja schließlich gerade darum, den Druck abzuschaffen.

Da Drucken von Dokumenten sowieso eine aussterbende Praxis ist, wird eine PDF-App für die Druckvorstufe nur für einen immer kleiner werdenden Kreis von Nutzern erforderlich sein; das stimmt.

Eine PDF-App fürs papierlose Büro hingegen (die eben unbedingt PDF/A und digitale Unterschrift braucht) hat einen potentiell riesigen Abnehmerkreis, sobald das papierlose Büro Allgemeingut wird.
Der Rest sind doch nur bessere Office-Applikationen für Schreibmaschine schreibende Hausfrauen.
Wieso „nur“? Von der offen sexistischen Unterstellung mal abgesehen, Frauen würden Schreibmaschinen statt Computer benutzen – meinst Du wirklich, dass in Zukunft alle wichtigen Verträge und juristischen Dokumente usw. nur noch von Hausfrauen unterzeichnet werden? Oder bist Du da auf einem Auge blind, was die beiden Seiten des PDF-Formats betrifft?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
struffsky
struffsky11.04.2109:32
jeti
Mir ist es mit keinem der hier genannten Kandidaten gelungen,
auch nur Ansatzweise die Funktionen welche in der Druckvorstufe benötigt werden zu finden.

Wie zum Beispiel:
  • Ausgabevorschau mit Farbauftragswarnung
  • Anzeigen von Endformat- und Anschnittrahmen etc.
  • Anzeige ob die Datei einen transparenten Hintergrund hat oder opak ist
  • Preflightfunkionen: unter anderem mit Prüfung des verwendeten Farbprofils

Anscheinend beherrschen dieses lediglich Acrobat Pro und die PDF-Toolbox von Callas.
Der Rest sind doch nur bessere Office-Applikationen für Schreibmaschine schreibende Hausfrauen.

Man ey! => Ok das mußte gerade raus.
Wuh-sah - alles wird gut.

InDesign-Nutzer mieten ja fast immer Acrobat mit. Bleiben Affinity und Quark-Nutzer. Quark hat in besseren Zeiten mal PDF-Toolbox im Bundle dazugegeben. Die PDF-x Zertifizierung erfolgt hier mit Callastechnik. Warum Farbauszüge etc nicht direkt im Layoutprogramm überprüfbar sind versteht wohl keiner. Sehr schade. Der Markt ist halt kaputt. Man müsste Flyeralarm fragen wieviele Druckprodukte sie als jpg angeliefert bekommen
+1
Wellenbrett11.04.2110:37
jeti
Ach und der Kundenkreis bei den drei anderen Affinity-Produkten ist größer,
ich denke das genau dieser Kundenstamm auch bei der PDF-Lösung zuschlagen würde.
Ich habe auch nie geschrieben das der Preis bei € 49,– liegen solle, ich schreib angemessen.
Du fragst das so ironisch. Natürlich gibt es für Software mit der Bitmap- und Vektorbilder erzeugt werden können einen viel größeren Kundenkreis, als es weltweit Druckereien gibt, die mit Macs in der Druckvorstufe arbeiten. An der DTP-Software Affinity Publisher, wird es besonders deutlich: damit werden Inhalte für den Druck produziert (die also auch nicht weiter mit einer PDF-Software modifiziert werden müssen) Ganz sicher hat nicht jeder seine eigene Druckerei. Gerade die von Dir unter größerer Aufregung...
jeti
Man ey! => Ok das mußte gerade raus.
Wuh-sah - alles wird gut.
... geforderten Features sind ja Funktionen, für die das Programmiererteam einerseits Spezialwissen braucht und es andererseits von vielen potentiellen Kunden eher nicht gebraucht wird, denn Affinity Publisher erzeugt ja bereits druckfertige PDFs.
+1
MikeMuc11.04.2112:09
Wellenbrett
... denn Affinity Publisher erzeugt ja bereits druckfertige PDFs.
Du bist aber ein Optimist. Genau das gilt es ja erstmal zu prüfen. Nur weil PDF auf einer Datei drauf steht, müssen da nicht druckfertig / druckfähige Daten drin stehen. Kann sein, aber kommt zum großen Teil eben auch auf das Wissen desjenigen an, der mit Affinity den Inhalt solch einer Datei erstellt. Wer da zB Farben anlegt, die am Ende einen zu hohen Farbauftrag verursachen, dann sollte man das vor dem Druck erkennen. Sonst kann es teuer werden
Kann der Designer inzwischen mit CMYK und Sonderfarben umgehen? Itec komme mir keine, man solle alles mit RGB anlegen. Denn dann hast „du“ noch nichts von zb. Schmuckfarben gehört sowas macht man nicht per automatischer Konvertierung per irgendeinem Farbprofil.
+3
iPeter79
iPeter7911.04.2112:19
Auch wenn man in einem DTP-Programm schon druckfertige PDFs erstellen kann und das Dokument auch schon davor per Preflight überprüfen kann (das geht ja seit kurzem ja sogar schon mit Affinity Publisher), ist es danach aber meistens trotzdem auch nötig, das PDF nachträglich zu überprüfen, ob auch alle PDF-Spezifikationen wirklich stimmen (Farbplatten, Überdrucken, Farbprofil, PDF-Standard, Beschnitt und korrekt eingebettete Schriften). Das wird auch in der Agentur bei uns immer als Qualitätsmanagement gemacht, wo ich arbeite. Wenn ich eigene Aufträge mache, gehe ich zur Sicherheit auch immer so vor. Das ist selbst auch bei einfachen Onlinedruckereien nötig, wenn man keine Fehldrucke produzieren will.
+4
jeti
jeti11.04.2112:37
Wenn Ihr wüstet was wir in der Firma teilweise für einen Mist angeliefert bekommen,
obwohl in den Mediadaten genau hinterlegt ist wie die DUs aufbereitet sein müssen
inklusive des korrekten Farbprofils für das entsprechende Druckverfahren.

Nicht selten erhalte ich vom Kunden die Antwort, wenn eine fehlerhafte DU angemahnt wird:
„Wieso ist doch ein PDF und bei mir auf dem Bildschirm sieht es gut aus“. 🤦🏼‍♂️
Und dieses teilweise von renommierten Agenturen, also keine Frittenbuden,
diese sollten ja eigentlich wissen was sie tun => sollte man meinen.

Sehr oft ist auch Solvero von OneVision der Retter in der Not

Zum Thema PDF in der Druckvorstufe kann ich Euch die Seite
von Christian Piskulla (CleverPrinting) ans Herz legen.

MikeMuc
iPeter79

Ja genau so schaut die Realität aus.
+1
Weia
Weia11.04.2112:53
jeti
Wenn Ihr wüstet was wir in der Firma teilweise für einen Mist angeliefert bekommen,
obwohl in den Mediadaten genau hinterlegt ist wie die DUs aufbereitet sein müssen
Na, wenn Ihr Euch da so verständlich ausdrückt wie Du hier … Was bitteschön ist eine „DU“? Die Dobson-Einheit wirst Du ja wohl nicht meinen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
jeti
jeti11.04.2113:17
Oh sorry
DU => DruckUnterlage bzw. digital gelieferte Druckdatei
ist in der Druckvorstufe eine gebräuchliche Abkürzung.
+2
Weia
Weia11.04.2113:38
jeti
DU => DruckUnterlage bzw. digital gelieferte Druckdatei ist in der Druckvorstufe eine gebräuchliche Abkürzung.
Ah, OK. Danke!
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Wellenbrett11.04.2113:39
MikeMuc
Wellenbrett
... denn Affinity Publisher erzeugt ja bereits druckfertige PDFs.
Du bist aber ein Optimist....
Du hast meine Aussage aus dem Zusammenhang geholt. Es ging um Benutzer der DTP-Software und aus deren Sicht produziert Affinity Publisher "druckfertige" PDFs. Von den PDF-Checks in der Druckerei bekommen die DTP-Nutzer im Idealfall überhaupt nichts mit.
0
MikeMuc11.04.2114:46
Wellenbrett
Den Idealfall gibt es aber nicht oder nur In <10% aller Druckaufträge. Das Problem ist ja, das die eine Software dem Ersteller gegenüber den Eindruck erweckt, er könne druckfertige PDFs erzeugen. Ist aber ein klare Fall von denkste wenn der Ersteller keine Ahnung hat.
Hat jeti ja auch schon geschrieben. Wer Mist in ein Programm eingibt, bekommt Mist raus. Keine Druckerei sollte sich je drauf verlassen, das sie perfekte Daten bekommt und einfach drauflos drucken. Sowas endet dann oft / meist böse.
Manchmal denke ich, jeder, der in einer Agentur arbeitet, muß zwangsweise mal 6 Monate in einer Vorstufe einer Druckerei gearbeitet haben. Erst dann weiß man, worin sich eine gut und schlechte Druckerei unterscheiden
+2
breaker
breaker11.04.2115:02
Das liegt aber auch sehr an der Ausbildung von Grafikern, ADs und so weiter. Während du das in einer Mediengestalter Ausbildung recht gut beigebracht bekommst, ist das bei den ganzen aus den Boden geschossenen Design Schulen eher so ein Nebenbei-Ding. Da ist meist nur das erste Semester für das Lernen der Programme und Technik reserviert, danach gehts dann nur noch um „Kreative“. Hab sowohl Ausbildung und Studium und war während des Studiums echt erschreckt, wie viele so ihre Dokumente anlegen etc. Klar, in großen Agenturen gibt es oft eigene Reinzeichner für sowas oder es geht eben an eine Litho, in kleineren Firmen bist du aber auch als AD oftmals für die Druckdaten verantwortlich - was ich sogar ganz gut finde, weil du dann von den Basics nicht abgekoppelt wirst
+1
Wellenbrett11.04.2115:16
MikeMuc
Wellenbrett
Den Idealfall gibt es aber nicht oder nur In <10% aller Druckaufträge. Das Problem ist ja, das die eine Software dem Ersteller gegenüber den Eindruck erweckt, er könne druckfertige PDFs erzeugen. Ist aber ein klare Fall von denkste wenn der Ersteller keine Ahnung hat.
Hat jeti ja auch schon geschrieben. Wer Mist in ein Programm eingibt, bekommt Mist raus. Keine Druckerei sollte sich je drauf verlassen, das sie perfekte Daten bekommt und einfach drauflos drucken. Sowas endet dann oft / meist böse.
Manchmal denke ich, jeder, der in einer Agentur arbeitet, muß zwangsweise mal 6 Monate in einer Vorstufe einer Druckerei gearbeitet haben. Erst dann weiß man, worin sich eine gut und schlechte Druckerei unterscheiden
Schon wieder aus dem Zusammenhang. Hab für heute keine Lust mehr.
+1
Weia
Weia11.04.2115:31
jeti
Mir ist es mit keinem der hier genannten Kandidaten gelungen,
auch nur Ansatzweise die Funktionen welche in der Druckvorstufe benötigt werden zu finden.
Wie gesagt, ich denke, Druckvorstufe und papierloses Büro sind einfach zwei verschiedene Dinge. Die Kandidaten hier waren Kandidaten fürs papierlose Büro (PDF/A, digitale Signatur). Was Du möchtest, sind Apps für die Druckvorstufe.
Wie zum Beispiel:
  • Ausgabevorschau mit Farbauftragswarnung
  • Anzeigen von Endformat- und Anschnittrahmen etc.
  • Anzeige ob die Datei einen transparenten Hintergrund hat oder opak ist
  • Preflightfunkionen: unter anderem mit Prüfung des verwendeten Farbprofils

Anscheinend beherrschen dieses lediglich Acrobat Pro und die PDF-Toolbox von Callas.
Wie viel von Deinen Anforderungen würde denn z.B. PDF Checkpoint erfüllen? Kostet 40$ und hat mir gelangt – aber ich arbeite natürlich auch nicht in der Druckvorstufe …

Die pdfToolbox von callas ist übrigens ein gutes Beispiel für die Unterscheidung von Programmen für Druckvorstufe und papierloses Büro. pdfToolbox ist zweifelsohne ein hochprofessionelles Programm für die Druckvorstufe, kann aber, wie ich mich mittlerweile überzeugen konnte, weder PDF/A noch digitale Signaturen, ist also fürs papierlose Büro komplett unbrauchbar.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia11.04.2115:38
Wellenbrett
Ich möchte noch einen zwar plattformübergreifenden - aber dafür recht gut an den Mac angepassten Software-Brummer hinzufügen: LibreOffice!
Zunächst vermutet man es vielleicht nicht, aber LibreOffice importiert PDFs klaglos in editierbarer Form und kann auch signieren. Ob die Signatur-Funktionen den jeweiligen Ansprüchen genügt, kann ich nicht sagen, da ich das nicht nutze, zu finden sind sie aber unter Datei>Digitale Signaturen.
Ich habe mir das jetzt auch noch angesehen. LibreOffice fällt leider auch aus, weil es trotz diverser Anläufe die im macOS-Schlüsselbund gespeicherten Zertifikatsdateien schlicht nicht erkennt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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iPeter79
iPeter7911.04.2117:17
Wie sieht es eigentlich mit Master PDF Editor aus?
Ist auch nicht so teuer (58,78 .

Hiermit soll man auch sogar so gut wie alles machen können (einschließlich digitale Signaturen, Bearbeitung, Splitten, andere Seitenanordnung, Formulare, Komprimierung, Formulare, Kommentare usw.). Außer natürlich die oben beschriebenen Druckvorstufen-Funktionen, wie ich beim kurzen Test gesehen habe einzige Einschränkunk in der Testversion ist ein platziertes Wasserzeichen im PDF). Fühlt sich eigentlich alles relativ flott an und lässt sich einfach wie eine normale Mac App per Drag-&-Drop in den Programm-Ordner installieren. Digitale Signatur konnte ich allerdings mangels fehlenden Zertifikat leider nicht probieren.
+3
jeti
jeti11.04.2118:20
Ist auf jeden Fall einen Blick wert => Besten Dank für den Link.
+1
Weia
Weia11.04.2119:38
iPeter79
Wie sieht es eigentlich mit Master PDF Editor aus?
Ist auch nicht so teuer (58,78 .
Auch nix, da er alle (und nicht nur die gültigen) Zertifikate anzeigt, aber ohne Datumsangabe, um sie unterscheiden zu können. So ist es unmöglich, das korrekte Zertifikat auszuwählen.

(Zur Erläuterung für diejenigen, die damit nicht vertraut sind: Zertifikate haben grundsätzlich nur einige Jahre Gültigkeit. Wenn sie abgelaufen sind, braucht man neue, darf aber die alten keineswegs löschen, weil man dann damit verschlüsselte Emails und Dokumente aus der Zeit, in der sie gültig waren, nicht mehr lesen bzw. überprüfen kann. Daher sammeln sich über die Jahre sehr viele gleichlautende (Name oder Email-Adresse) Zertifikate an. Wenn das Popup zum Auswählen des korrekten Zertifikats die abgelaufenen Zertifikate nicht ausfiltert oder zumindest durch Angabe des Verfallsdatums manuell aussiebbar macht, ist die ganze Funktion sinnlos.)

Den Rest des Programms habe ich mir daher nur kurz angesehen: offenbar kein PDF/A, die beste grafische Feinjustierung des Unterschriften-Bildes für die digitale Signatur (besser als Acrobat), dafür der zusammen damit ausgegebene Text nur viel zu rudimentär bearbeitbar.

Unterm Strich leider nich’ …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
marm12.04.2116:45
Ich habe nochmal bei Smile angefragt (PDFpen):

"We're compiling a list and would like to see what additional eSignature services users want for our feature request queue."
+1
Weia
Weia12.04.2118:39
marm
Ich habe nochmal bei Smile angefragt (PDFpen):

"We're compiling a list and would like to see what additional eSignature services users want for our feature request queue."
Ah, danke für die Info!

Das wäre natürlich toll, wenn PDFpen das integrieren würde, denn es ist ansonsten das fraglos am besten an macOS angepasste Programm.

Da werde ich wohl auch mal (in zeitlich gebührendem Abstand, um keinen Verdacht zu erregen ) eine Email schreiben.
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+2
marm12.04.2119:13
Weia
Da werde ich wohl auch mal (in zeitlich gebührendem Abstand, um keinen Verdacht zu erregen ) eine Email schreiben.
Kein Problem. Ist sicher gerade eine Gelegenheit eine gut begründete Auswahl an Services anzuregen
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Wellenbrett13.04.2109:16
Weia
Wellenbrett
Ich möchte noch einen zwar plattformübergreifenden - aber dafür recht gut an den Mac angepassten Software-Brummer hinzufügen: LibreOffice!
Zunächst vermutet man es vielleicht nicht, aber LibreOffice importiert PDFs klaglos in editierbarer Form und kann auch signieren. Ob die Signatur-Funktionen den jeweiligen Ansprüchen genügt, kann ich nicht sagen, da ich das nicht nutze, zu finden sind sie aber unter Datei>Digitale Signaturen.
Ich habe mir das jetzt auch noch angesehen. LibreOffice fällt leider auch aus, weil es trotz diverser Anläufe die im macOS-Schlüsselbund gespeicherten Zertifikatsdateien schlicht nicht erkennt.
Schade, das war dann wohl die Grenze so eines plattformübergreifend programmierten Programms. Freue mich über die Rückmeldung.
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Luivision13.04.2110:40
Weia
....
Auch nix, da er alle (und nicht nur die gültigen) Zertifikate anzeigt, aber ohne Datumsangabe, um sie unterscheiden zu können. So ist es unmöglich, das korrekte Zertifikat auszuwählen.
 …

Könnten Neueinsteiger diese Problematik umgehen und bei erstellen des Zertifikat im Namen ein Datum einfügen? Oder hat man darauf keinen Einfluss?
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Weia
Weia13.04.2112:38
Luivision
Könnten Neueinsteiger diese Problematik umgehen und bei erstellen des Zertifikat im Namen ein Datum einfügen? Oder hat man darauf keinen Einfluss?
Darauf hast Du keinen Einfluss, denn schließlich soll Dein Name ja gerade mit dem Zertifikat verbürgt werden. Du könntest höchstens versuchen, auf dem Einwohnermeldeamt Deinen Namen von „Martin Huber“ in „Martin Huber 13.4.2021“ ändern zu lassen.
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Luivision13.04.2113:42
Wäre mal was.
Muss ich aber dann mit versteckter Kamera machen. Das Gesicht des Sachbearbeiters dürfte göttlich sein^^

Aber evtl haben wir uns da missverstanden.
Ich kenne das mit den Zertifikat eigentlich nur von der Steuer.
Wenn man da eines erstellen lässt kann man den Namen der Datei(Zertifikat) ja angeben. Da ich auch da die alten aufhebe. Habe ich mir angewöhnt das Datum dazuzuschreiben damit ich in der Steuersoftware auf den ersten Blick erkennen kann ob aktuell.

Den Inhalt des Zertifikates wird ja dadurch nicht geändert. Zumindest trägt er immer schön nur den Namen usw ein und nirgends die Bezeichnung/Name des Zertifikates.
Weia
Luivision
Könnten Neueinsteiger diese Problematik umgehen und bei erstellen des Zertifikat im Namen ein Datum einfügen? Oder hat man darauf keinen Einfluss?
Darauf hast Du keinen Einfluss, denn schließlich soll Dein Name ja gerade mit dem Zertifikat verbürgt werden. Du könntest höchstens versuchen, auf dem Einwohnermeldeamt Deinen Namen von „Martin Huber“ in „Martin Huber 13.4.2021“ ändern zu lassen.
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Weia
Weia13.04.2114:19
Luivision
Aber evtl haben wir uns da missverstanden.
Ich kenne das mit den Zertifikat eigentlich nur von der Steuer.
Wenn man da eines erstellen lässt kann man den Namen der Datei(Zertifikat) ja angeben. Da ich auch da die alten aufhebe. Habe ich mir angewöhnt das Datum dazuzuschreiben damit ich in der Steuersoftware auf den ersten Blick erkennen kann ob aktuell.
Ach soooo! Ja, den Dateinamen kannst Du vollkommen frei wählen, das nützt Dir nur nichts, weil der Dateiname in dem Popup zur Auswahl des zu verwendenden Zertifikats gar nicht angezeigt wird, sondern eben nur der im Zertifikat abgespeicherte Name (bzw. bei Email-Zertifikaten die Email-Adresse). Andere Programme zeigen entweder von vornherein nur die noch nicht abgelaufenen Zertifikate an oder aber zumindest bei jedem Zertifikat dessen Ablaufdatum, sodass man sich manuell das aktuelle herausfischen kann (unnötig mühsam, aber geht natürlich).
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Weia
Weia13.04.2115:40
Weia
Ach soooo! Ja, den Dateinamen kannst Du vollkommen frei wählen
Das war jetzt auch zu 50% Quatsch. (Sorry, bin gerade im Stress.) Ich habe mich von Deinem Verweis auf das Zertifikat fürs Finanzamt irreleiten lassen, bei dem sich das tatsächlich so verhält.

Bei den Zertifikaten für Emails und PDFs ist das aber nicht zutreffend, da die in die Schlüsselbund-Datenbank importiert werden müssen und also als eigenständige Dateien mit Dateinamen gar nicht mehr existieren. (Die zu importierenden Dateien werden normalerweise nach dem Import gelöscht; Du kannst sie zwar auch aufheben und den Dateinamen ändern, wie Du lustig bist, das spielt nur keinerlei Rolle – verwendet werden ausschließlich die Datensätze aus der Schlüsselbund-Datenbank.)
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