Software-Updates
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Was war Ihr erstes Apple-Produkt?
Desktop-Mac
49,3%
Apple-Notebook
24,9%
iPod
20,6%
iPhone
1,7%
iPad
0,2%
Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam etc.)
0,1%
Apple-Software für Windows
1,2%
Sonstiges
1,9%
2121 Stimmen
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Mit Mac OS X 10.4 Tiger hatte Apple ein neues System zur Überprüfung von Downloads eingeführt. Mit Leopard ergänzte Apple den Schutz dann um weitere Warnmeldungen, die den Nutzer darauf hinwiesen, gerade eine Datei geladen zu haben, die womöglich schädliche Inhalte aufweist. Über diese Meldung lässt sich sofort erkennen, von welcher Seite die Datei stammt und wann der Download durchgeführt wurde. Wie Anfang der Woche bekannt wurde, verfügt Snow Leopard über zusätzlichen Schutz. Apple verbesserte "File Quarantine" und überprüft heruntergeladene Dateien nun auch noch auf Trojaner. Bislang wurde noch spekuliert, wie Apple an die Informationen gelangt und ob auf die Datenbank anderer bekannter Hersteller zugegriffen wird. Auf Nachfrage gab Apple an, man führe eine eigene Liste an Definition bekannter Schadsoftware, wenngleich diese Sammlung noch nicht groß ist. Zusätzliche Definitionen können in Zukunft einfach über die Software-Aktualisierung zur Verfügung gestellt werden.
Wirft man einen Blick auf die Datei System/Library/CoreServices/CoreTypes.bundle/Contents/Resources/XProtect.plist, so befinden sich dort die Beschreibungen vom Trojaner OSX.RSPlug.A sowie dem OSX.iService, der mit raubkopierten Versionen von iWork in Umlauf kam. Findet Snow Leopard bekannte Schadsoftware, so kann der Benutzer entscheiden, wie er nun vorgehen möchte. Der Schutz greift übrigens nicht, wenn Dateien zum Beispiel über FTP-Server oder ein Torrent-Netzwerk bezogen werden. Von einem "Virenscanner" kann man ebenfalls nicht sprechen. Auf diesen Punkt weist auch Apple hin und zerstreut damit das Argument, Hersteller von Sicherheitssoftware wie Intego seien nun zumindest auf der Mac-Plattform arbeitslos. Die Funktion biete zwar besseren Schutz vor bekannten Trojanern, sei jedoch nicht als Antiviren-Software konzipiert. Überprüft werden übrigens auch Dateien, die über andere Browser auf den Computer gelangten, der Benutzer ist also nicht zwangsläufig auf Safari angewiesen. (fen)
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