Nvidia mit Neuvorstellungen - besonders spannend für Mac-Anwender

Der Grafikkarten-Hersteller Nvidia hat heute Nacht seine jährliche Produktpräsentation auf der CES 2017 abgehalten. Neben den üblichen Verbesserungen der Grafikkarten hat der Konzern auch eine neue Version des Nvidia Shield TV vorgestellt. Weiter präsentierte man einen neuen Dienst, der High-End-Spiele auf PC- und Mac-Hardware bringen möchte, die zu schwach sind, um die grafikhungrigen Spiele selbst zu speisen.

Der Dienst mit dem Namen "GeForce Now" setzt dort an, wo bei vielen Anwendern das größte Problem sitzt - laut Nvidia haben mehr als eine Milliarde PCs und Macs eine integrierte Grafikkarte, die zum Spielen neuester Computerspiele nicht ausreicht. Um dieses Problem weiträumig zu umgehen, berechnet GeForce Now die notwenigen Daten einfach in einem eigenen Rechenzentrum und schickt die Ergebnisse wieder zurück zum Anwender. Dieser muss ein Spiel vorher ganz normal gekauft haben, zudem benötigt er eine spezielle Software von Nvidia, welche die Auslagerung der Grafikkarte organisiert.


Auch zum Preis und der Verfügbarkeit des Dienstes hat sich Nvidia geäußert. So soll GeForce Now im März auf den Markt kommen und dann allen Anwendern zur Verfügung stehen. Der Dienst soll 25 US-Dollar für 20 Stunden kosten. Auf Dauer ist dies nicht rentabel und somit richtet sich GeForce Now wohl eher an Gelegenheitsspieler.

Nvidia Shield TV
Bei dem Nvidia Shield TV handelt es sich nicht nur um eine Spielekonsole mit Android-Unterbau, sondern auch um ein Streaming-Gerät. Die neue Generation der Shield hat sich besonders in diesem Bereich stark verbessert. So lässt sich Amazon Video jetzt auch in 4K-Auflösung anzeigen. Auch eine neue YouTube-App soll in den nächsten Monaten folgen. Mit dieser soll dann auch 360-Grad-Videowiedergabe möglich sein. Von der Hardware hat sich bis auf ein zusätzliches optionales Eingabegerät nichts geändert. Bei der neu hinzugekommenen Fernbedienung handelt es sich um eine Standard-Fernbedienung mit Mikrofon für Google-Spracheingaben.


Der Nvidia Shield TV soll am 16. Januar erscheinen und lässt sich bereits vorbestellen. Die Konsole kostet 229,99 Euro. Der Preis für die optionale Fernbedienung liebt bei 49,99 Euro.

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Kommentare

Embrace05.01.17 14:28
Wenn die Shield auch ein Signal mit 24/30 Hz ausgeben könnte, wäre das ideal. Mein Beamer kann leider keine 4K HDR Inhalte mit 50/60 Hz verarbeiten
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gritsch05.01.17 14:32
Aha, und wie kommen die berechneten bilder dann wieder aufs Gerät? Bei 4K (bzw 5K beim iMac) und 60 fps ist das nicht vergleichbar mit streaming von Filmen (diese werden nur einmal codiert, dann aber mit viel aufwand das maximum rausgeholt. auch sind es da nur 25 fps. die latenz macht beim video-streamen auch kein problem im gegensatz zu onlinegames...)
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Hanterdro05.01.17 15:35
25$ für 20 bzw. 10 Stunden gaming ist ein wenig zu teuer. Im Monat als Flatrate wäre das gerade noch ok...
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Thyl05.01.17 17:12
Nix zu MacOS-Treibern für die neue GPU-Generation?
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cps05.01.17 18:45
Thyl
Nix zu MacOS-Treibern für die neue GPU-Generation?

Dabei wäre genau das, "die" Nachricht gewesen. Aber klar, warum Treiber programmieren, wenn man pro Stunde kassieren kann.
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maczock05.01.17 20:31
Was war daran nun „spannend für Mac-Anwender?“ Das wir 25,- pro Tag ausgeben müssten um mal ein paar Spiele spielen zu können? Das floppt ja schon in der Ankündigung.
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gfhfkgfhfk05.01.17 21:00
cps
Aber klar, warum Treiber programmieren, wenn man pro Stunde kassieren kann.
Wozu Treiber für macOS, wenn offiziell keine nVidia-Karte unter macOS auf einem neuen Mac mehr betreiben kann? Die cMPs werden langsam alt, so dass sich die Treiberprogrammierung nicht mehr lohnt - außer für Hackintoshes, ob das reicht?
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LoCal
LoCal06.01.17 09:41
gfhfkgfhfk

+1

Aber die Hackintoshler meinen wohl, dass sie der Nabel der Welt sind.
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PabloEscobar
PabloEscobar06.01.17 14:16
hackintoshs machen absolut keinen sinn für mich. ein wackel system das bei jedem os update wieder aufwendig gefixt werden muss... in der zeit arbeite ich und kann mir mit dem geld einen mac kaufen. leider sind dual xeon hackintoshs offenbar nicht realisierbar... das wäre der einzige grund diesen weg zu gehen.
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SPmaniac
SPmaniac06.01.17 19:52
@PabloEscobar
Anscheinend hast Du noch nie einen Hackintosh besessen oder die falsche Hardware gekauft. Seitdem der clover Bootmanager veröffentlicht wurde gibts kein Gefrickel mehr beim Systemupdate. Mein Hackintosch ist jetzt 4 Jahre alt und in der clover Ära von 10.9 auf 10.12 ohne Gefrickel hochgepatched worden.
Es gibt sogar ein paar Freaks, die einen Dual Xeon Hackintosh benutzen, aber bei den Preisen der Mainboards und der CPUs ist man schnell teurer, als das Original. Und der Aufwand ist deutlich höher, als bei unterstützer Hardware.



Also beim nächsten Mal besser informieren, bevor man anfängt Unsinn in die Kommentare zu schreiben.
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ctd19.02.17 15:01
SPmaniac
Seitdem der clover Bootmanager veröffentlicht wurde gibts kein Gefrickel mehr beim Systemupdate. Mein Hackintosch ist jetzt 4 Jahre alt und in der clover Ära von 10.9 auf 10.12 ohne Gefrickel hochgepatched worden.

Kann ich mich nur anschliessen!
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