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Mehr WWDC-Details: macOS und Displays, Kurskorrektur bei Menü-Icons, Intel-Apps in Golden Gate

Apple verbessert mit macOS 27 die Unterstützung für besonders breite Monitore. Erstmals hebt das Unternehmen solche Ultrawide-Displays ausdrücklich in den Vorschauseiten des Systems hervor. Auf kompatibler Hardware sollen dadurch zusätzliche hochauflösende Darstellungsmodi möglich sein, Apple nennt als Beispiel 5K bei 120 Hertz. Ultrawide-Monitore ließen sich zwar schon bisher am Mac betreiben, macOS behandelte sie bislang aber nicht als eigene Kategorie.

Auch beim Wiederanschluss externer Bildschirme will Apple nachbessern. Zwar merkt sich macOS Display-Anordnungen grundsätzlich schon seit vielen Jahren, in der Praxis kommt es aber gerade bei mehreren Monitoren, Docks oder wechselnden Arbeitsplätzen immer wieder zu vertauschten Positionen, geänderten Auflösungen oder verschobenen Fenstern. Nach vielen, vielen, (vielen, vielen, vielen!) Jahren an Beschwerden will man sich der Thematik nun annehmen.


Weitere Kurskorrektur: Icon-Überfrachtung wird reduziert
Als einer von zahlreichen Design-Patzern in macOS Tahoe gelten die Menüs, genauer gesagt die Icon-Flut dort (siehe Artikel). macOS 27 und iPadOS 27 setzen hier aber auf mehr Zurückhaltung. Der Text soll wieder die Hauptrolle spielen, Symbole erscheinen nur noch dort, wo sie tatsächlich zur Orientierung beitragen – und nicht mehr inflationär einfach überall.

Apple empfiehlt Entwicklern, anhand der aktualisierten Human Interface Guidelines zu prüfen, welche Menüeinträge weiterhin ein Bild benötigen. Jene Guidelines hatten Apples Designer vorher offensichtlich selbst nicht studiert, denn die Gestaltung der Menüs entsprach einer bereits seit Anfang der 90er Jahre angeprangerten Überfrachtung.

Mehr Warnungen bei alten Intel-Apps
macOS 27 läuft zwar nicht mehr auf Intel-Macs, doch Rosetta zur Ausführung von reinen x86-Apps bleibt ein weiteres Jahr ohne Einschränkungen erhalten. Apple schaltet mit "Golden Gate" jedoch weitere Warnungen, um Nutzer darauf hinzuweisen, sich bei ausbleibenden Aktualisierungen möglicherweise nach Alternativen umsehen zu müssen.

Außerdem können Anwender einfach danach suchen, welche Programme oder Komponenten davon betroffen sind. In den Systemeinstellungen gibt es unter "Allgemein" eine übersichtliche Liste solcher Apps, sodass keine manuelle Suche mehr erforderlich ist.

Kommentare

t.stark
t.stark09.06.26 08:55
Lese ich da Ultrawide? Vielleicht kommt ja doch noch was von Apple? Ein 34er mit 6880x2880 könnte ich mir sehr gut als Studio Display vorstellen.
+5
DukeDeDore09.06.26 09:04
Ich liebe diesen Gedanken!
+4
martzell09.06.26 09:11
Unterstützte Apple seither wirklich keine beliebigen 120 Hz Bildschirme (nur die eigenen ProMotion genannten)? 120 Hz soll ein großer Vorteil sein, weil angenehmes butterweiches Scrollen.

Platz in der Breite ist nett. Mehr profitiert man von mehr Höhe. Maximaler Platz in der Höhe wäre sehr nützlich. Ergonomisch von der Schreibtischfläche bis auf Augenhöhe, also 50 bis 60 cm.

Damit wir das exquisite MacBook-Touchpad und die MacBook-Tastatur weiternutzen können, müsste das MacBook-Display sich 180 Grad öffnen lassen, also flach bis auf die Schreibtischfläche.

Perfekt ergonomisch wäre ein MacBook dessen Bildschirm sich auf doppelte Höhe auffalten lässt.
0
System 6.0.109.06.26 09:54
martzell
Unterstützte Apple seither wirklich keine beliebigen 120 Hz Bildschirme (nur die eigenen ProMotion genannten)? 120 Hz soll ein großer Vorteil sein, weil angenehmes butterweiches Scrollen.

Platz in der Breite ist nett. Mehr profitiert man von mehr Höhe. Maximaler Platz in der Höhe wäre sehr nützlich. Ergonomisch von der Schreibtischfläche bis auf Augenhöhe, also 50 bis 60 cm.

Damit wir das exquisite MacBook-Touchpad und die MacBook-Tastatur weiternutzen können, müsste das MacBook-Display sich 180 Grad öffnen lassen, also flach bis auf die Schreibtischfläche.

Perfekt ergonomisch wäre ein MacBook dessen Bildschirm sich auf doppelte Höhe auffalten lässt.

Rafael Zeier hat vor kurzem ein Notebook mit ausfahrbarem Display vorgestellt. Krank.

Ich kann mit einem flach auf dem Tisch liegendem iPad nicht arbeiten. Schon gar nicht, wenn ich mit der Hand eine Tastaturbreite vom Display entfernt bleiben muss.

Und was die überbreiten curved-Displays angeht, die sind schon ziemlich spannend. Ich bin schon sehr lange gewohnt mit zwei (zeitweise drei) Displays nebeneinander zu arbeiten. Allerdings vermisse ich bei einem curved-Display tatsächlich den Übergang von einem Display zum anderen. Diese Übergänge (bei 3 Displays) helfen mir die Arbeitsfläche in Bereiche einzuteilen. Oder gibt es Anwendungen, bei der eine superbreite Darstellung sinnvoll ist? Ausser Gaming natürlich. Aber Gamer sind ja eine eigene Spezies von lebensunfähigen Versagern mit Trieb-Abfuhr-Problemen.*

*Ja, das klingt verletzend, trifft es aber in meinen Augen am Besten. No-Front, ist einfach beschreibend gemeint. 🕊️
-25
panfire09.06.26 10:50
System 6.0.1
Aber Gamer sind ja eine eigene Spezies von lebensunfähigen Versagern mit Trieb-Abfuhr-Problemen.*

*Ja, das klingt verletzend, trifft es aber in meinen Augen am Besten. No-Front, ist einfach beschreibend gemeint.

Das finde ich jetzt doch sehr beleidigend, auch wenn ich selbst mit Gamen nichts am Hut habe und auch wenn unten versucht wird, das ein wenig abzuschwächen.

So was kannst du meinetwegen denken, solltest dir aber genau überlegen, ob du das wirklich öffentlich kommunizieren willst.

Deine zukünftigen Beiträge werden so mit ganz anderen Augen gelesen und bewertet.
Als die Menschheit begann Schuhe zu tragen, hat sie den Boden unter den Füssen verloren.
+11
DP_7009.06.26 11:37
@System 6.0.1: Provokation gelungen aber leider völlig daneben. Ich hoffe du hast solche Klischees nicht auch vor Augen bei anderen Menschen, die eine Leidenschaft entwickelt haben für ein bestimmtes Hobby. Ich wünsche dir, dass deine Leidenschaften nicht solche beleidigenden und respektlosen (Vor-)urteile erhalten.
+11
MrJava09.06.26 11:59
System 6.0.1
Und was die überbreiten curved-Displays angeht, die sind schon ziemlich spannend. Ich bin schon sehr lange gewohnt mit zwei (zeitweise drei) Displays nebeneinander zu arbeiten. Allerdings vermisse ich bei einem curved-Display tatsächlich den Übergang von einem Display zum anderen. Diese Übergänge (bei 3 Displays) helfen mir die Arbeitsfläche in Bereiche einzuteilen. Oder gibt es Anwendungen, bei der eine superbreite Darstellung sinnvoll ist? Ausser Gaming natürlich. Aber Gamer sind ja eine eigene Spezies von lebensunfähigen Versagern mit Trieb-Abfuhr-Problemen.*

*Ja, das klingt verletzend, trifft es aber in meinen Augen am Besten. No-Front, ist einfach beschreibend gemeint. 🕊️

Beispiel: ⅔ - Darstellung für jemanden, der viel mit LaTex arbeitet (also mit Inhaltsverzeichnis, Code und Vorschau), rechts daneben ⅓ für Dokument, dass für eine Facharbeit benötigt wird (PDF z. B. Fachliteratur) und/oder Grafiksoftware für Diagramme, die für das LaTex-Dokument benötigt wird. Mir würden viele Beispiele einfallen. Fürs Gaming würde ich tatsächlich keinen (ultrabreiten) Breitbildschirm hernehmen.
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
+3
KarstenM
KarstenM09.06.26 16:11
System 6.0.1
Aber Gamer sind ja eine eigene Spezies von lebensunfähigen Versagern mit Trieb-Abfuhr-Problemen.*

*Ja, das klingt verletzend, trifft es aber in meinen Augen am Besten. No-Front, ist einfach beschreibend gemeint. 🕊️

Einfach mal Menschen, die dir womöglich in der Vergangenheit geduldig geholfen haben, oder mit denen du anregende Diskussionen hattest völlig grundlos als Versager beleidigen. Nur weil du keinen Bezug zu anderen Interessen hast, bedeutet das nicht, dass Menschen mit eben solchen Interessen lebensunfähig sind. Wenn du in deinen vergangenen Posts wenigstens schon als "Arschloch" aufgefallen wärst, hätte man eine Erklärung, aber du gibst dich ja gern als intellektuell, aufgeklärt oder auch mal wissbegierig mit dem Wunsch den eigenen Horizont zu erweitern. Damit scheint es dann doch nicht so ernst gemeint zu sein. Sobald sich etwas außerhalb der Komfortzone befindet, wird es abfällig behandelt. Aber hey, No-Front. Ist ja nicht deine Schuld wenn sich jemand angesprochen oder angegriffen fühlt.

Ich wollte deinen ignoranten, selbstgefälligen Kommentar nicht einfach so stehen lassen. Vermutlich ist er dir auch egal, weil er von einem lebensunfähigen Versager kommt. Mach dir nicht die Mühe zu antworten.

[Nachtrag]
Jetzt sind Gamer auch noch Teil einer perversen Subkultur?
+3
System 6.0.109.06.26 16:14
panfire
So was kannst du meinetwegen denken, solltest dir aber genau überlegen, ob du das wirklich öffentlich kommunizieren willst.

Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.

Ein „sind wir doch mal froh, das er das nur am Computer auslebt“ scheint mir nicht angemessen. Wir haben hier eine perverse Subkultur in unserer Gesellschaft, die sich ein offenes Wort durchaus gefallen lassen muss.

Sollte ich dafür angegriffen werden, dann sagt das mehr über den Angreifer aus, als über mich.
-8
Fontelster
Fontelster09.06.26 17:14
System 6.0.1
Aber Gamer sind ja eine eigene Spezies von lebensunfähigen Versagern mit Trieb-Abfuhr-Problemen.*

Ich würde sagen, das sagt mehr über dich aus als über Gamer.


Aber mal im Ernst:
System 6.0.1
Sollte ich dafür angegriffen werden, dann sagt das mehr über den Angreifer aus, als über mich.
Wie kommst du auf das schmale Brett? Wird man beleidigt, dann sagt das mehr über den Beleidigenden aus als über den Beleidigten.
Du bist aber hier von niemandem beleidigt worden, sondern sehr sachlich – und zu Recht – für deine vollkommen pauschale Aussage kritisiert worden.

System 6.0.1
Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.
Das stimmt. Woher nimmst du aber die Erkenntnis, dass es ausschließlich Ballerspiele und dergleichen auf der Welt gibt?
+3
DP_7009.06.26 18:12
Nein, dass muss man sich eben nicht mal sagen lassen. Meine Güte, was hast du denn für Bilder im Kopf und für eine veraltete Vorstellung eines Gamers (nicht zu vergessen den großen Anteil von Gamerinnen) Zumal du auch ein falsches Bild hast, denn nicht alle Gamer spielen brutale Schockerspiele. Schon mal von Minecraft, League of legends, Fifa, Strategiespielen usw. gehört?

Perverse Subkultur? Heijajei, ich bin echt zu faul, deshalb kurz ein paar Infos oer KI:

Ein Gamer (von englisch to game = spielen) ist eine Person, die regelmäßig oder intensiv digitale Computer- und Videospiele spielt. Das Spektrum reicht von Gelegenheitsspielern auf dem Smartphone bis hin zu passionierten Profis, die in organisierten E-Sport-Ligen gegeneinander antreten.

Gaming ist längst keine reine „Nerd-Nische“ mehr. Über die Hälfte der Deutschen spielt zumindest gelegentlich. Die Spielerschaft ist sehr divers und umfasst alle Altersgruppen und Geschlechter.
+1
MetallSnake
MetallSnake09.06.26 18:25
Fontelster
System 6.0.1
Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.
Das stimmt.

Nein das stimmt nicht.
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
-1
Fontelster
Fontelster09.06.26 18:48
MetallSnake
Fontelster
System 6.0.1
Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.
Das stimmt.

Nein das stimmt nicht.
Dann lies den ganzen Text! Ich bezog mich ausdrücklich auf die genannten Brutalo-Spiele. Mit dem Hinweis, dass es sehr viel mehr als die gibt.
0
MetallSnake
MetallSnake09.06.26 18:51
Fontelster
MetallSnake
Fontelster
System 6.0.1
Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.
Das stimmt.

Nein das stimmt nicht.
Dann lies den ganzen Text! Ich bezog mich ausdrücklich auf die genannten Brutalo-Spiele. Mit dem Hinweis, dass es sehr viel mehr als die gibt.

Ich habe den ganzen Text gelesen. Und die Aussage, dass Leute die Brutalo Spiele spielen "lebensunfähige Versager mit Trieb-Abfuhr-Problemen" sind, ist falsch!
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+1
System 6.0.109.06.26 19:26
Mensch Leute, denkt euch doch mal bessere Argumente aus. Das peinlichste „Gegenargument“ für meine Darstellung ist, das es auch „andere Spiele“ gibt. Das ist an Verharmlosung kaum zu überbieten. Fehlt nur noch der Hinweis, dass Schach auch Gewalt beinhaltet. Oder Mensch-ärgere-dich-nicht. 👎

https://www.giga.de/games/der-grosse-gta-6-ueberblick-vor-dem-release--01KS2RF7SFJEQE82N7BEM5BH4R
GTA 6 setzt auf realistischere Animationen, glaubwürdigere NPCs und ein insgesamt schwereres, geerdetes Spielgefühl. Überfälle, Verfolgungsjagden und Schusswechsel sollen taktischer ablaufen, während Bewegung und Interaktion deutlich natürlicher wirken.

GTA 6 wird von wirren Menschen mit einem mindestens zweifelhaften Verhältnis zu Gewalt seit 13 Jahren herbeigesehnt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Fortnite_Battle_Royale
In Fortnite Battle Royale treten bis zu 100 Spieler alleine oder in Teams von bis zu vier Spielern gegeneinander an. Der letzte Überlebende, beziehungsweise das letzte überlebende Team, gewinnt.

Wir reden hier nicht über Space-Invaders. Wir reden hier über Gewaltdarstellungen, die umso interessanter sind, je realistischer sie wirken.

Und was meine Aussage „lebensunfähige Versager mit Trieb-Abfuhr-Problemen“ angeht, so mag der Teil mit den lebensunfähigen Versagern unangemessen sein. Das tut mir leid.

Den zweiten Teil meiner Aussage könnte ich aber durchaus auch deutlicher ausdrücken.
-6
Fontelster
Fontelster09.06.26 19:40
MetallSnake
Fontelster
MetallSnake
Fontelster
System 6.0.1
Nun, wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird, muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen.
Das stimmt.

Nein das stimmt nicht.
Dann lies den ganzen Text! Ich bezog mich ausdrücklich auf die genannten Brutalo-Spiele. Mit dem Hinweis, dass es sehr viel mehr als die gibt.

Ich habe den ganzen Text gelesen. Und die Aussage, dass Leute die Brutalo Spiele spielen "lebensunfähige Versager mit Trieb-Abfuhr-Problemen" sind, ist falsch!
Du hast den Text gelesen, aber entweder nicht verstanden, oder ich hab mich unglücklich ausgedrückt.
Es ging nicht darum, ob irgendwelche Gamer lebensunfähig sind, sondern, dass »wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird« (und solche Spiele gibt es ja zweifellos) sich dafür kritisieren lassen muss. Oder eben: der »muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen«
+5
MetallSnake
MetallSnake09.06.26 19:46
Fontelster
Du hast den Text gelesen, aber entweder nicht verstanden, oder ich hab mich unglücklich ausgedrückt.
Es ging nicht darum, ob irgendwelche Gamer lebensunfähig sind, sondern, dass »wer seine Freizeit mit absurd brutalen Handlungen in digitalen Universen verbringt, deren Qualität in der Nähe zur Realität und dem Maß an gebotener Brutalität gemessen wird« (und solche Spiele gibt es ja zweifellos) sich dafür kritisieren lassen muss. Oder eben: der »muss sich das IMHO durchaus auch mal sagen lassen«

Was meinst du denn mit "das sagen lassen"? In dem Kontext war das nunmal die wirklich unfassbar abscheuliche Aussage vom "System 6.0.1".
Kannst ja kritisieren, aber eine Pflicht sich das sagen zu lassen besteht nicht.
Aber wer in der Art kritisiert kann höchstwahrscheinlich nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, ansonsten kämen solche Ansichten nicht zustande.
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
-3
System 6.0.109.06.26 19:57
Ach ja, das Argument „nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden“ können.

Wenn das stimmen würde, dann müssten im Umkehrschluss Games nicht immer perverser und realistischer werden. Dann würde Asteroids reichen.

Mache Dir doch selber nichts vor: Du willst immer realistischere Gewaltszenen. Und auch, wenn Du das nicht als Problem ansiehst, ist es trotzdem eines.

Je realistischer die Gewalt im Game ist, desto intensiver die Befriedigung, die das Spiel liefert.

Willst Du das bezweifeln? Oder gehörst Du zu den Gamern die sagen, „Nee, diese Entwicklung zu immer mehr Gewalt und realistischeren Splatter-Szenen lehne ich ab. Ich bleibe bei den alten Game-Versionen.“?

Ok, vielleicht erkennst Du nun besser das Problem, das ich hier anspreche.
-3
MetallSnake
MetallSnake09.06.26 20:08
System 6.0.1
Mache Dir doch selber nichts vor: Du willst immer realistischere Gewaltszenen.

Nein will ich nicht, ich spiele kaum "Brutalo" Spiele. Hauptsächlich Retro und Jump'n'Runs.
System 6.0.1
Und auch, wenn Du das nicht als Problem ansiehst, ist es trotzdem eines.

Auch wenn du es als Problem ansiehst, ist es trotzdem keines.
System 6.0.1
Je realistischer die Gewalt im Game ist, desto intensiver die Befriedigung, die das Spiel liefert.

Aha, so gehts mit solchen Spielen? Ist ja interessant.

System 6.0.1
Willst Du das bezweifeln? Oder gehörst Du zu den Gamern die sagen, „Nee, diese Entwicklung zu immer mehr Gewalt und realistischeren Splatter-Szenen lehne ich ab. Ich bleibe bei den alten Game-Versionen.“?

Ich gehöre zu den Gamern die moderne Spiele nicht sehr mögen, mit dem Gewaltgrad hat das aber nichts zu tun.
System 6.0.1
Ok, vielleicht erkennst Du nun besser das Problem, das ich hier anspreche.

Ja, ich erkenne dich nun besser.
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+2
Fontelster
Fontelster09.06.26 20:39
MetallSnake
Was meinst du denn mit "das sagen lassen"?

Hier kommen wir jetzt in den Bereich des Interpretierbaren.
Interpretation 1: System 6.0.1 könnte gemeint haben »… muss sich sagen lassen, dass er ein lebensunfähiger Versager mit Trieb-Abfuhr-Problemen ist«

Interpretation 2 (und was ich sagen wollte): wer solche Spiele spielt, muss sich sagen lassen, dass er ein fragwürdiges Hobby betreibt. Und dafür kritisieren lassen.

MetallSnake
Kannst ja kritisieren, aber eine Pflicht sich das sagen zu lassen besteht nicht.
Was heißt schon »Pflicht«? Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass man Menschen für irgendwelche Sachen nicht kritisieren darf. Es gibt also keine Pflicht sich kritisieren zu lassen, aber ein Recht, andere zu kritisieren (siehe weiter unten).

Wer etwas fragwürdiges tut (und gewaltverherrlichende Spiele würde ich durchaus als fragwürdig bezeichnen), muss sich natürlich dafür auch Kritik gefallen lassen, zumindest so lange diese sachlich, möglichst konstruktiv und idealerweise faktenbasiert ist.
Bei manchen ist die Reaktion dann »du hast ja keine Ahnung und laberst Müll«, bei anderen »Hmm, so hab ich das noch nie gesehen, vielleicht hast du recht«. Oder irgendwas dazwischen.
+5
Hotzenplotz2
Hotzenplotz209.06.26 23:18
System 6.0.1
Kinder untersuchen, entdecken und begreifen spielend ihre Umgebung. Das ist ein sinnvolles und notwendiges Verhalten, auch um eine soziale Kompetenz entwickeln zu können.
Deinen Sätzen entnehme ich, dass du in deiner Kindheit sehr wenig gespielt hast.
In diesem Kontext bitte ich dich, Diskriminierungen und Beleidigungen Anderer (hier) zu unterlassen. Toleranz gehört auch zu den spielerisch zu erwerbenden Fähigkeiten, diese hat aber auch ihre Grenzen.
Meine Grenze hast du hier überschritten.
Ich scheiß auf den Prinzen, ich nehm’ den Gaul
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