Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Bloomberg: Welche Verbesserungen Apple beim MacBook Neo der zweiten Generation plant

Am 4. März 2026 erweiterte Apple die MacBook-Reihe nach unten: Der Konzern präsentierte das MacBook Neo – ein erschwingliches Notebook, welches einen iPhone-Chip als Prozessor einsetzt. Im Frühjahr rief Apple einen Einstiegspreis von 699 Euro auf – doch aufgrund der allgemein gestiegenen Komponentenpreise hob Apple den Kaufpreis auf 799 Euro an. Natürlich muss der Käufer im Vergleich zu einem MacBook Air diverse Abstriche hinnehmen, welche aber für die meisten Nutzer nicht groß ins Gewicht fallen. Das Neo schreckte die gesamte Branche auf, da der Preis gemessen an der gebotenen Leistung überaus attraktiv ist.


Bereits länger gibt es Gerüchte um eine zweite Generation des MacBook Neo. Bloomberg fasst nun noch einmal zusammen, welche Neuerungen Apple mit dem Neo 2 plant.

Mehr RAM, schnellere CPU und GPU
Der größte Kritikpunkt am MacBook Neo der ersten Generation sind die knapp bemessenen 8 GB Arbeitsspeicher, welcher sich weder beim Kauf noch später erweitern lässt. Der Grund: Der A18 Pro bekannt aus dem iPhone 16 Pro, unterstützt nicht mehr RAM.

Mit der zweiten Generation des MacBook Neo soll Apple laut Bloomberg, aber einen A19 Pro verbauen, welcher bis zu 12 GB Arbeitsspeicher ansteuern kann. Natürlich sind hiermit nach wie vor keine aufwendigen, lokalen KI-Aufgaben möglich – doch die zusätzlichen 4 GB RAM erlauben es Kunden, mehr Programme gleichzeitig zu öffnen, ohne dass auf die SSD ausgelagert werden muss.

Der A19 Pro bietet laut diverser Performance-Messungen verglichen mit dem A18 Pro eine 12 % höhere Single-Core-CPU-Geschwindigkeit – im Multi-Core-Benchmark sind es rund 18 %. Bezüglich der GPU erreicht Apple sogar eine 33 % höhere Performance.

Neue Farben
Aktuell steht das MacBook Neo in Silber, Rosa, Zitrus und Indigo zum Kauf bereit – und laut Bloomberg plant Apple, die Farbpalette der zweiten Generation zu überarbeiten. Noch ist unklar, welche neuen Farben der Konzern zukünftig anbietet. Recht sicher ist aber, dass Silber wohl im Programm bleibt.

Vorstellung im Frühjahr 2027?
Noch ist nicht vollständig geklärt, wann Apple die zweite Generation des MacBook Neo der Öffentlichkeit vorstellt. Die meisten Quellen rechnen jedoch damit, dass eine Präsentation im Frühjahr 2027 am wahrscheinlichsten ist – wohl wieder per einfacher Pressemitteilung ohne Event. Ob Apple den Kaufpreis des Neos abermals nach oben korrigiert, hängt wahrscheinlich stark von der Dynamik der Komponentenpreise ab.

Kommentare

Dunnikin
Dunnikin07.09.26 08:46
Mehr Speicher, mehr Geld. Es stellt sich die Frage, was dann vom eigentlichen Sinn des Neos, eine günstige Alltagskiste zu sein, noch übrig bleibt. Will heißen, was das Gerät dann kosten wird.
+7
Macbook_User07.09.26 08:48
Ich denke mal Apple knallt den nächsten iPhone Chip da rein, der hat dann 12 GB RAM und am Ende nächsten Jahres ist es zu wenig für die neuen AI Funktionen von MacOS28. Dann noch mal 150-300 Euro druff und fertig ist der neue Neo
+1
Fuji_X07.09.26 09:00
So viel teurer ( hoffe ich ) wird APPLE das NEO2 nicht machen ( können ), da es als Kundenfang in die APPLE-Dienste-Welt fungieren soll.

Bleibt trotzdem jetzt die nächsten Monate alles spannend, was dann letztendlich kommen wird.
+3
MrBravissimo07.09.26 09:36
Macht kein Sinn, dann bin ich bei einem Preis rund um 900 Euro oder mehr , da kann man sich gleich ein MacBook Air älteres Baujahr holen. Gebrauch geht es schon bei ca. 700 Euro los (M2). 13 Zoll 16gb liegen bei 1.028 Euro (M4).
+5
MacTaipan07.09.26 09:57
Das Konzept ist doch mit den neuen Preisen tot. RIP
+2
martzell07.09.26 10:35
Für Apple lukrative Resteverwertung. Aussortierte Chips im MacBook Neo.

Das MacBook Neo ist meine Empfehlung für alle denen 13 Zoll Bildschirmgröße reicht.

Bester günstiger Laptop ist das MacBook Neo und kostet nur 680 Euro bzw. 760 Euro in Apples Refurbished Store 256 GB bzw. 512 GB + TouchID.

1340 Euro kostet der beste 15" Laptop, das MacBook Air, mit 16 GB und 512 GB.

Windows Alternativen sind entweder Schrott oder nur minimal billiger, aber wegen dem miserablen Microsoft-Betriebssystem grundsätzlich nicht empfehlenswert.

https://www.faz.net/kaufkompass/vergleich/das-beste-laptop-fuer-die-meisten/

https://www.faz.net/kaufkompass/vergleich/das-beste-guenstige-laptop/
+2
Earlemann07.09.26 10:37
Muss es denn unbedingt AI Features unterstützen? Wenn man ein performantes Notebook möchte, bietet die Palette doch genug Auswahl. Ja, auch ich nutze gelegentlich AI, ab und zu auf dem iPhone, eher noch beruflich (IT-Abteilungs-Zwangsauswahlbedingt mit einem potenten Windows Notebook). Ich wünsche mir einfach ein schlankes und maximal günstiges macOs Notebook, dass noch ein paar Jährchen mit updates versorgt wird und mit dem ich abends auf dem Sofa nach Reisezielen recherchieren und ein bisschen shoppen kann. Beides mache ich ungern mit Telefon oder Tablet. Dafür sehe ich bislang noch nicht den Bedarf für lokale AI Notwendigkeit. Habe bislang nur noch nicht beim Neo zugeschlagen, weil mein betagtes MB pro stoisch verweigert, den Dienst zu quittieren (auch wenn zunehmende Inkompatibilitäten auftreten - Stichwort: Altersschwache Safari-Version).
+8
Fuji_X07.09.26 13:32
MacTaipan
Das Konzept ist doch mit den neuen Preisen tot. RIP

... und kleine Windows-Notebooks werden immer billiger ?

Die Staffelung bei APPLE von leicht älteren Gebrauchtgeräten und neueren Modellen, wer da nichts geiles findet sollte wirklich bei WINDOOF bleiben !
Und wenn man sich die ganzen Modelle von mM 2022 bis heute mal der Leistung und Preises wegen mal Auflistet, dann wird das noch ersichtlicher, was einem da alles geboten wird.
-3
Macbook_User08.09.26 15:08
Das wäre mir als Bloomberg dann doch zu peinlich einen A19 vorherzusagen und dann auch noch 12GB RAM. Logisch das ein NEO dann nicht weniger oder mehr haben wird.

Das Problem ist doch, vermutlich wird es 2027 auch nicht alle Funktionen der AI nutzen können, da zu wenig RAM. Es macht im Moment nur auf diesen Punkt keinen Spaß mit Apple. Erst das AI Desaster, dann wird rumgehampelt, dann nimmt man Google als Grundlage und dann wird wieder RAM das Thema und beim RAM ist Apple so pfui
-1
spheric
spheric08.09.26 17:34
Macbook_User
Das Problem ist doch, vermutlich wird es 2027 auch nicht alle Funktionen der AI nutzen können, da zu wenig RAM. Es macht im Moment nur auf diesen Punkt keinen Spaß mit Apple. Erst das AI Desaster, dann wird rumgehampelt, dann nimmt man Google als Grundlage und dann wird wieder RAM das Thema und beim RAM ist Apple so pfui

Welches „AI-Desaster“? Das allermeiste an KI wird über kurz oder lang eh on-device laufen. Heißt, diese riesigen Datenzentren werden sich andere Betätigungsfelder suchen müssen — abgesehen davon, dass die schon bei der Einrichtung veraltet sind und das ganze Konstrukt, weil Kreiswirtschaft, irgendwann auseinanderfliegt.

Bis dahin hat sich Apple als beste Plattform für on-device KI etabliert und, da man sich einfach externe Dienstleistung eingekauft hat, bleiben sie auch nicht auf hunderten Milliarden toter Investition sitzen.

Vielleicht arbeitet man ja im Hintergrund an einer eigenen KI, hat aber keinerlei Eile, weil man sich die Anbieter ja aussuchen kann für die Dinge, die nicht eh lokal gehen.

Der A19 kann 12GB RAM. Punkt. KI-Modelle sind skalierbar: die laufen auf Apple Watch bis Mac Studio. Das wird schon gehen.

Und was nicht lokal geht, lässt sich wunderbar als iCloud-Abo dazuverkaufen.
Früher war auch schon früher alles besser!
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.