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iTunes überholt Kazaa

Bei Online-Downloaddiensten bahnt sich eine kleine Sensation an. Laut einer Erhebung des US-Marktforschungsinstitutes "NPD Group" im März, konnte Apples kommerzielles Downloadportal kostenlosen Diensten wie Kazaa erstmals in der Beliebtheit den Rang ablaufen. "Die digitalen Download-Shops sind mittlerweile zu einer wirklichen und wirtschaftlich rentablen Alternative zum illegalen Filesharing geworden", so NPD-Manager Russ Crupnick. Zwar führt nach wie vor die Tauschbörse WinMX in den USA mit rund 2,1 Millionen Downloads im Monat, doch schon auf Platz 2 folgte iTunes, welches sich mit LimeWire bei rund 1,7 Millionen Downloads Platz 2 teilt. Kazaa, ehemals führend in dieser Statistik, ist auf Rang 4 abgerutscht.
Diese Entwicklung zeigt erstmals, dass Bezahldienste den zumeist illegalen Tauschgeschäften durchaus Paroli bieten können, wenn sie nur attraktiv genug für den User sind. "Die Frage ist nunmehr beantwortet. Itunes ist beliebter als nahezu jeder P2P-Dienst. Darüber hinaus haben zwei andere Bezahldienste, nämlich Napster und Real Networks, ebenfalls eine kritische Masse erreicht" so Crupnick.

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Kommentare

rofl
rofl09.06.05 11:12
Kazaa ist doch schon lange Tod, der Vergleich hinkt also.
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stiffler
stiffler09.06.05 11:12
"NPD Group"
To understand recursion you need to understand recursion
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sonorman
sonorman09.06.05 11:13
rofl

Aber LimeWire ist ziemlich lebendig.
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sonorman
sonorman09.06.05 11:14
stiffler

Ich wußte, dass das nicht unkommentiert bleiben wird.
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TimSK
TimSK09.06.05 11:14
Auf was basiert Acquisition? Gnutella/Limewire?
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Ties-Malte
Ties-Malte09.06.05 11:37
Warum, um Gottes Willen, ist in D MusicLoad so beliebt?! (sick)

Wäre mal interessant, das Ganze aufgelistet nach Ländern zu sehen...
The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.
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ppeters
ppeters09.06.05 11:39
Ich würde mal sagen, daß der Spruch von Musicload in Richtung "wir sind die beliebstesten in D" einfach gelogen ist.....
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oliver kurlvink
oliver kurlvink09.06.05 12:38
Besser ist: "NPD-Manager Russ Crupnick"
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oliver kurlvink
oliver kurlvink09.06.05 12:39
Der sit nämlich nicht NPD-Manager, sondern Manager der NPD Group, was ein kleiner aber feiner Unterschied ist
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Digital09.06.05 14:02
iTunes kennt in Deutschland ja auch niemand. Die Werbespots für iPod und iTunes sind zwar toll. Wenn man aber nicht weiß, was iTunes ist, bringt auch der trendigste Werbespot nichts.
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Frank
Frank09.06.05 14:36
95% meiner Freund und Bekannten machen beim Wort Apple dicht. Die wissen nicht, dass iTunes auf auf Windows läuft. Und mir glauben sie es nicht mal und tun mich als Spinner ab.

Das ist im Ausland nicht so. In USA ist Apple was ganz selbstvertändliches.
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oliver kurlvink
oliver kurlvink09.06.05 14:50
Spiegel:

Zum Sample des Marktforschungsunternehmens gehörten BearShare, Ares Galaxy, Morpheus, IMesh, LimeWire und KaZaA, auf der anderen Seite neben iTunes auch Napster und der Realplayer Store. Wirklich populäre P2P-Angebote wie eDonkey oder BitTorrent fehlen dagegen. Dass iTunes in Sachen Popularität den seit geraumer Zeit scheintoten, zur Schmuddelbörse verkommenen KaZaA-Dienst schlägt, ist dabei nicht wirklich überraschend. Dass sich der Apple-Dienst noch immer selbst mit einer medioker genutzten Börse wie LimeWire den Platz teilen muss, dagegen schon.

Frank: Such dir neue Freunde
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vb
vb09.06.05 16:11
frank

die gleichen erfahrungen mache ich auch.
offensichtlich muss man in D die werbung so richtig für doofe machen, wie musicload.
mit den stylischen spots von apple verbinden die leute offenbar nicht genug in punkto download portal - bis auf ein paar wenige.
traurig aber wahr.:-(
Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...
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Sazanami09.06.05 17:11
vb
Hoffentlich bedeutet das nicht, dass die iTunes/iPod-Werbung aussehen müsste, als käme sie von Jamba, um Erfolg zu haben...
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vb
vb10.06.05 02:30
na ja, die machen teilweise mehr umsatz als plattenfirmen. eine gewisse penetranz hat bei werbung schon oft genützt.
aber wie gesagt - apple geht bei seinen spots davon aus, dass genug hintergrundwissen da ist.

ist es aber offensichtlich nicht.
besonders bei den nicht mehr ganz jungen muss man deutlicher werden - design hin oder her.
wenn eine werbekampagne nicht greifft ist sie umsonst.
Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...
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Sven Janssen
Sven Janssen10.06.05 07:09
Ja in D muss Werbung für Dumme sein. Siehe die alte Ford Werbung, jede Kinder Werbung ( Bueneo, usw ), Musicload. Des weiteren läuft die Apple Werbung zu spät. Um die 20 Uhr habe ich die noch nie gesehen, wenn dann ab 22 Uhr.

Sven
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