Zukünftiges iPad Air: Renderbilder deuten Gehäusedesign und Features an

Wer auf ein neues iPad Air wartet, muss sich aller Voraussicht nach nicht mehr lange gedulden. Dem zuverlässigen Apple-Leak-Experten und Bloomberg-Journalisten Mark Gurman zufolge bringt das Unternehmen aus Cupertino die vierte Generation des iPad Air im Herbst auf den Markt. Beim Gehäusedesign geht Apple laut Gurman neue Wege und orientiert sich an der eckigeren Erscheinung des iPad Pro, die seit dem Jahr 2018 die Gestaltung des Pro-Gehäuses prägt. Svetapple hat anlässlich der Gerüchte zahlreiche Renderbilder veröffentlicht, die zeigen sollen, wie das nächste iPad Air aussieht.


Gehäusedesign des iPad Pro
Die dritte Generation des iPad Air kam anno 2019 im Gehäuse des früheren iPad Pro mit 10,5-Zoll-Display (2017) auf den Markt. Apples Strategie für das vierte iPad Air ist voraussichtlich ähnlich: Das Unternehmen wird sich wieder beim Gehäuse eines früheren iPad Pro bedienen – nur diesmal wird das 11-Zoll-Modell von 2018 als Vorbild herhalten. Das bedeutet: weder abgerundete Kanten noch Homebutton, aber dafür ein schmalerer Display-Rahmen. Die Displaygröße bietet Raum für Spekulationen. Während eine 1:1-Übernahme der 11 Zoll des iPad Pro möglich erscheint, gibt es auch Meldungen bezüglich einer 10,8-Zoll-Version.


Quelle: Svetapple

Touch ID im Ein/Aus-Schalter
Da Apple aus Kostengründen beim kommenden Air-Modell höchstwahrscheinlich auf Face ID verzichtet und das Gehäuse keinen Platz für einen Homebutton samt Fingerabdrucksensor bereitstellt, muss das Unternehmen umdisponieren. Statt auf den Gesichtsscanner setzt Apple laut Meldungen erstmals auf Touch ID im Button auf der Oberseite des Gehäuses, über den Nutzer das Display ein- und ausschalten können. Der Knopf soll „Top Button“ heißen und eine größere Fläche aufweisen als frühere Varianten, damit der Sensorbereich groß genug ist.


Quelle: Svetapple

Vier Lautsprecher und USB-C, aber Abstriche bei der Kamera
Die vier Lautsprecher des iPad Pro können Kaufinteressenten auch für das neue iPad Air erwarten. Die vierte Generation des Modells böte damit klanglich einen großen Vorteil zur dritten Generation, die nur Stereolautsprecher an der Unterseite hat. Auch den vom Pro-Tablet gewohnten USB-C-Anschluss soll das kommende iPad Air bekommen, ebenso wie die Unterstützung des magnetischen Apple Pencil (2. Generation).


Quelle: Svetapple

Bei der Kamera müssen Kunden jedoch Abstriche zum Pro-Modell machen, so bisherige Berichte. Die Aufnahmequalität sei deutlich geringer als beim iPad Pro oder gar den iPhones. Zudem fehle der Blitz und zusätzliche Objektive.

Kommentare

athlonet03.09.20 16:49
Sollte wirklich der Fingerabdrucksensor im "Top-Button" kommen (woran ich immer noch nicht glaube), wäre das für mich ein Grund das iPad Air nicht zu kaufen. Die Position ist extrem unpraktisch.
-3
torgem03.09.20 16:54
Gekauft
AAPL: halten - reflect-ion.de
+1
bernddasbrot
bernddasbrot03.09.20 16:55
FaceID wäre ein Grund, es nicht zu kaufen, nervt beim iPhon schon und ist viel unpraktischer, als TouchID.
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Crypsis8603.09.20 16:58
wenn die das air so aufbohren, müssen sie sich aber was gutes einfallen lassen für das pro. ich mein ok, lidar und faceid sind vll. argumente, brauch ich aber persönlich jetzt nicht. bliebe nur noch das magic keyboard.. wenn sowas auch noch für das air kommt, wirds "eng" mir die pro aufpreise schön zu reden im kopf
0
*web*wusel*03.09.20 16:59
Wenn jetzt noch das Magic Keyboard supported wird, bin ich glücklich. Auf die bessere Kamera kann ich locker verzichten.
+2
marcel15103.09.20 17:00
bernddasbrot
FaceID wäre ein Grund, es nicht zu kaufen, nervt beim iPhon schon und ist viel unpraktischer, als TouchID.
Gerade beim iPad finde ich es deutlich praktischer. Vor allem bei der Passworteingabe gespeichterter Passwörter in Safari. Jedes mal muss man den Finger auflegen (man hat das iPad ja oft auf dem Tisch und nicht wie das iPhone in der Hand) anstatt einfach direkt durch FaceID authentifiziert zu werden.
+5
Fucko03.09.20 17:00
Also eine Kamera am ipad finde ich ohnehin weitestgehend überflüssig. Da ist mir der Nachteil zum Pro relativ egal. Wie sich Touch ID bedienen lässt muss sich noch zeigen. Aber wenn die jetzt auch usbC haben, sehe ich den Mehrwert des Pros kaum noch.
+5
tocotronaut03.09.20 17:53
Wie? Sie setzen weiterhin auf das bewährte Design von Jony Ive?
-2
CJuser03.09.20 18:01
Also ich hoffe immer noch auf Face ID, weil es selbst abgesehen vom SE in jedem iPhone zu finden ist. Das iPad Air ist schließlich im Mittelfeld und kein Einsteigergerät.
Der Rest hört sich eher zu schön an um wahr zu sein. Ich habe deswegen eigentlich mit einer schlechteren Kamera ohne Buckel gerechnet und mit einem 10,8 Zoll Display mit 2.340 x 1.620, welches sich am 10,2 (2.160 x 1.620) orientiert, ähnlich zurzeit noch dem 11,0 (2.388 x 1.668) zum bald auslaufenden 10,5 (2.224 x 1.668) - jeweils Höhe identisch.
+1
subjore03.09.20 19:04
Crypsis86
wenn die das air so aufbohren, müssen sie sich aber was gutes einfallen lassen für das pro. ich mein ok, lidar und faceid sind vll. argumente, brauch ich aber persönlich jetzt nicht. bliebe nur noch das magic keyboard.. wenn sowas auch noch für das air kommt, wirds "eng" mir die pro aufpreise schön zu reden im kopf

Unterschiede wären: niedrigere refresh rate, langsamerer Prozessor (als nächstes Pro), schlechtere Kamera, +ein paar neue tolle Features die das nächste Pro bekommen wird.
Der Preisunterschied ist auch gar nicht so groß.
Momentan kostet das 11“ pro mit 128 Gb 856 Euro und das iPad Air mit 64 Gb 535 Euro.
(Bzw. 700 vs 964 mit 256 GB)
Also kann man sich aussuchen, ob man für die zusätzlichen Funktionen 264 Euro zahlen möchte oder nicht. Vielleicht wird das neue Air auch 64 Euro teurer, dann wäre der Unterschied genau 200 Euro. Das ist ein faires Angebot für alle die mehr als das Einsteiger iPad haben wollen aber nicht so ne aufwendige Kamera oder solch einen schnellen Prozessor benötigen.
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Johnny6503.09.20 20:54
Beim iPad würde der Nutzwert vom TouchID im Ein/Aus-Schalter m.E. tatsächlich von der Einbauposition abhängen. Aber auch FaceID ist da nicht der Weisheit letzter Schluss. Mein iPad Pro 11" steht auf meinem Schreibtisch neben meinen Monitoren auf einem Ständer, ca. 50 cm Luftlinie von meiner normalen Sitzposition. Beispiel Sidecar-Nutzung: Einschalten mit langem Arm klappt – um dann die Meldung "Gesicht ist zu weit weg" zu bekommen und sich gezielt auf etwa 35 cm Abstand zum Gerät hin beugen zu müssen.

TouchID im Ein/Aus-Schalter (gab es bei Sony schon vor zwei Jahren) fände ich im Übrigen auch beim iPhone ideal – von mir aus in Kombination mit FaceID bei den teureren Modellen.

Zu den praktischen Nachteilen von FaceID (beim iPhone) im Auto kommt ja auf absehbare Zeit nicht zuletzt auch noch das Thema Corona-Masken.
+2
gacki03.09.20 22:15
Touch-ID im Ein-/Aus-Schalter?
Dürfte bei vielen Hüllen Probleme machen. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung ja alleine, aber meine Mobilgeräte bekommen immer sofort eine Rundum-Hülle, die einen gewissen Sturzschutz bietet - also etwas, was vor allem die Kanten mehrere Millimeter umschließt.
+3

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