Was die heutigen Preiserhöhungen für kommende iPhones bedeuten


Vor allem bei Macs muss man seit dem heutigen Tag erheblich tiefer in die Tasche greifen. Wie wir in diesem
Artikel aufgeführt haben, betragen die Preisunterschiede teils mehrere hundert Euro. Je mehr Speicher, desto drastischer fallen die Unterschiede aus. Man erkennt die Entwicklung unter anderem gut daran, dass Produkte wie die Apple Watch unverändert blieben, denn hier kommt natürlich weniger RAM auf dem Systemchip zum Einsatz als bei Macs – selbiges trifft auf den internen Speicher zu. Etwas überraschend war hingegen, welche Produkte nicht von den Steigerungen betroffen waren, denn gerade das iPhone galt als sicherer Kandidat. Nun könnte es hingegen so aussehen, als ob erst das iPhone 18 zulegt – denn noch eine solche Preisrunde vor September dürfte sich Apple verkneifen, blickt man auf den heutigen Aktienkurs (-10 Dollar innerhalb weniger Minuten).
Nur 50 Euro teurer? Eher nichtDie Höhe der Aufschläge demonstriert, dass es offensichtlich nicht mit kleineren Anpassungen getan ist. Zur Erinnerung: J.P. Morgan hatte gerade erst
erörtert, von welcher Größenordnung man ausgeht. Diese lag deutlich unterhalb der Zahlen, welche das Wall Street Journal präsentiert hatte – mit dem Fazit, 50 Euro mehr könnten vielleicht ausreichen. Das erscheint nach der heutigen Preisrunde geradezu hinfällig, immerhin legte Apple bei den meisten Produkten ein Plus von 20 bis 30 Prozent an. Davon waren iPads als enge Verwandte des iPhones gleichermaßen betroffen.
Rechenspiele zum iPhone 18 – im Vergleich zum iPadWenn also beim günstigsten iPad (128 GB) bereits 120 Euro aufgeschlagen wurden, beim iPad Pro (256 GB) gar 200, so ist im Falle der verschiedenen Modelle des iPhone 18 (256 GB) ebenfalls von mindestens 150 bis 200 Euro auszugehen. Preisdämpfend kommen die von J.P. Morgan genannten Aspekte wie günstigeres Modem und mehr Synergieeffekte hinzu – allerdings kaum in einer Dimension, die unterhalb dieser Werte liegt. Wie eingangs erwähnt ist aktuell davon auszugehen, bei den 17er-Modellen bis September konstante Preise zu beobachten, bis Apple dann aber zu einer Neuaufstellung schreitet. Das Basismodell des iPhone 18 hat indes noch ein weiteres Problem, denn um vollständig mit Apple Intelligence und Siri AI kompatibel zu sein, muss es 12 statt 8 GB RAM mitbringen – und diese Art Speicher ist besonders von den aktuellen Entwicklungen betroffen.