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Test Eversolo DMP-A6 Master Edition – So viel Streaming-DAC fürs Geld gab es noch nie

Das Wichtigste zuerst: Die Rede ist hier von der „Master Edition“ des Eversolo DMP-A6 für 1.299 Euro UVP. Wer auf dessen hochwertigere Bauteile und den dadurch etwas besseren Klang verzichten kann, ist mit der rund 450 Euro günstigeren Normalversion bestens bedient, denn die bietet exakt die selbe funktionale Ausstattung.

Kompakt
Marke Eversolo
Bezeichnung DMP-A6 Master Edition
Art Streaming-DAC-Voverstärker
Empf. Preis (€) 1.299
Verfügbarkeit sofort
Wer sich am Markt für HiFi-Streaming-Komponenten umsieht, findet die verschiedensten Kombinationen. Es gibt Streaming-Bridges (oder Transports), die nur digitale Ein- und Ausgänge besitzen und mit externen DAC und Verstärkern verbunden werden müssen. Und es gibt Streaming-Vollverstärker, wie die drei kürzlich getesteten Geräte von Nubert, Technics und Yamaha (siehe ergänzende Artikel unten). Diese kombinieren Streamer, DAC und Vor- und Endverstärker in einem Gehäuse. Es gibt (meistens im hochpreisigen Bereich) auch Streaming-DACs, die zwar Digital/Analog-Wandlung (DAC) im Gehäuse haben, aber keinerlei Verstärkerfunktionen. Der hier getestete Eversolo kombiniert Streaming und DAC mit einer Vorverstärkerfunktion. Das bedeutet, für den Betrieb ist entweder ein zusätzlicher Endverstärker und Passivlautsprecher, oder ein paar Aktivlautsprecher mit analogen (oder digitalen) Eingängen erforderlich.


Ganz neu bietet Eversolo dazu eine passende Endstufe namens AMP-F2 für 799 Euro an. Der Leistungsverstärker bietet satte 280W RMS an 4Ω.


Streaming-DAC-Vorverstärker wie der DMP-A6 bieten große Wahlfreiheit für Lautsprecher. Seien es aktive oder passive Lösungen. Normalerweise sind Geräte wie der DMP-A6 in deutlich höheren Preisklassen angesiedelt. Insbesondere, wenn man die Ausstattung berücksichtig. Auch sind Komponenten mit einer Touch-Screen-Steuerung wie der des A6 sonst nirgendwo in diesem Preisbereich anzutreffen.

Der Kampfpreis kommt nicht von ungefähr. Entwicklung und Fertigung des Eversolo finden in China statt, wo ein völlig anderes Lohngefüge als in den westlichen Industriestaaten oder auch in Japan oder Süd-Korea herrscht. Auch die Vertriebsstruktur ist eine andere. So wurde die Normalversion des DMP-A6 bei uns bislang nur online vertrieben. Mit der“Master Edition“ nimmt sich nun der etablierte deutsche Vertrieb audioNEXT (audiodomain.de) der Marke Eversolo an.


Für den Kunden bedeutet das, die Geräte können auch über den Fachhandel erworben werden (Händlernetz ist im Aufbau, Infos hier), es gibt einen direkt kontaktierbaren Support-Partner und die Geräte entsprechen den hiesigen gesetzlichen Vorgaben, wie beispielsweise einer korrekten EAR-Registrierung (Altgeräteverordnung). Alles Dinge, die Geld kosten, die nur leider nicht immer gewürdigt werden, weil der Kunde letztlich immer nur den Preis sieht und wenn möglich den Günstigsten wählt. Übrigens: die Webseite eversolo.de, wo auch die Normalversion zu finden ist, gehört nicht zum Vertrieb, aber die dort angebotenen Master Edition kommen auch über audioNEXT zum Kunden


Der DMP-A6 „Master Edition“ hat allerdings auch technische Vorzüge gegenüber der Normalversion zu bieten…

Kommentare

Aurorix23.12.23 09:39
Ich hab wirklich gehofft, dass wenigstens die Master Edition einen Kopfhörerausgang hat. Das kompakte Design und der große touchscreen würden dieses Gerät ideal zum Musik hören über Kopfhörer machen. Man könnte den direkt am Hörolatz stehen haben.
+6
AidanTale23.12.23 13:01
Ich kenne nur zwei Alternativen die auch Kopfhörerausgänge haben sind:
- Naim Unitify Atom Headphone Edition 2600€
- FIIO R7 700€
+1
turbod23.12.23 13:17
ATOLL Streamer (MS 120, ST 200, ST 300) haben Kopfhörerausgänge.
0
sonorman
sonorman23.12.23 13:18
AidanTale
Ich kenne nur zwei Alternativen die auch Kopfhörerausgänge haben sind:
- Naim Unitify Atom Headphone Edition 2600€
- FIIO R7 700€
Über alle Preisklassen hinweg gibt es da schon noch ein paar mehr. (Mytek, Nubert nuControl X, Atoll, dCS etc pp.) Aber eben nicht in Bereich um 1.000€. Aber dieser Preisbereich ist mit Streaming-DAC-Vorstufen ohnehin recht dünn besetzt.
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Aurorix23.12.23 18:33
Ich glaube von den oben genannten ist nur der FIIO r7 der auf dem gleichen Betriebssystem basiert wie der eversolo. Ich bin halt Apple Music Nutzer und mit dem android System kann ich da Apple Music nativ nutzen. Leider gefällt der r7 mir optisch überhaupt nicht.
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sonorman
sonorman23.12.23 19:38
Aurorix
Ich glaube von den oben genannten ist nur der FIIO r7 der auf dem gleichen Betriebssystem basiert wie der eversolo. …
Den im Text genannten größeren Eversolo DMP-A8 nicht vergessen.
Und es gibt noch Rose HiFi. Der RS250 () arbeitet auch mit Android und unterstützt Apple Music. Kostet mehr, kann aber auch mehr. (Inkl. Kopfhörerverstärker.)
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Nebula
Nebula24.12.23 00:44
Kleine Spitzfindigkeit zum Fest: alles riecht nach Chemie, es gibt keine Gerüche, wo Chemie keine Rolle spielt. Auch aus der Rose gelangen Moleküle in den Riechkolben.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
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AidanTale24.12.23 10:30
Aurorix
Ich bin halt Apple Music Nutzer und mit dem android System kann ich da Apple Music nativ nutzen. Leider gefällt der r7 mir optisch überhaupt nicht.

Mir gefällt er auch nicht so richtig. Da die Darstellung hochkant ist soll die App aber besser funktionieren als beim EverSolo.

@Sonorman
Ich hätte es auf All-In-One mit AppleMusic einschränken sollen, wobei der Naim das auch nicht kann. Die anderen Optionen die du genannt hast (danke dafür) gefallen mir entweder von Design her nicht, oder sie haben kein großes Display.
Am besten gefallen mir die Rose-Gerätschaften. Der RS250 wäre schon nett, aber ein einziger 3,5mm Klinke Ausgang ist nicht so prickelnd. Da hätte ich gern noch ein paar mehr Optionen.
Zudem würde mich das größere Display des RS150B reizen und der hat wieder keinen Kopfhörerausgang. Ich würde damit also wieder bei einer DAC/KHV Kombi landen und die habe ich mit dem NAD M10 und einem Luminare schon.

Warum Apple keine API für AM bereitstellt verstehe ich nicht. Sie haben doch selbst keine Ambitionen in Richtung Audio HW.
0
adiga
adiga24.12.23 15:47
Aurorix
Ich hab wirklich gehofft, dass wenigstens die Master Edition einen Kopfhörerausgang hat. Das kompakte Design und der große touchscreen würden dieses Gerät ideal zum Musik hören über Kopfhörer machen. Man könnte den direkt am Hörolatz stehen haben.
Das war auch meine Hoffnung. Mit KH Ausgang wäre es ein klarer Kauf für mich gewesen. Warten wir mal ab, vielleicht kommt noch etwas mit eingebautem KHV.
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midi26.12.23 15:17
Ich habe den R7 und den DMP-A6 hier im Einsatz. Ich bevorzuge klar den R7. Das Hochkantformat ist wesentlich praktischer und in der Bedienung, als das nicht passende Querformat, was auch mit Cast nur mäßig zu steuern ist. Zudem ist die Eversolo Software deutlich anfälliger. Beim R7 habe ich keine nennenswerte Probleme. Generell erachte ich touchscreens bei solchen Geräten nur für den Desktopeinsatz für sinnvoll und auch da ist der R7 das passendere Gerät - nicht nur wegen des Kopfhöreranschlusses.
+1
mk170127.12.23 08:35
Ein ähnlich konzipiertes und kompaktes Gerät suche ich für meine Aktivboxen (Canton Smart A45), aber ohne DAC und im Idealfall mit einem integrierten Phonovorverstärker.
-1
sonorman
sonorman28.12.23 11:51
mk1701
Ein ähnlich konzipiertes und kompaktes Gerät suche ich für meine Aktivboxen (Canton Smart A45), aber ohne DAC und im Idealfall mit einem integrierten Phonovorverstärker.
Das geht nicht. Wenn es ohne DAC sein soll (also eine Bridge), dann kann es nicht mit einer Phono-Vorstufe ausgestattet sein, weil die ein analoges Signal benötigt.
+1
MIBLex
MIBLex05.01.24 18:07
Das Gerät könnte für mich interessant sein. Ich höre hauptsächlich TIDAL und habe Genelec 8351 A, die ich gerne per AES/EBU digital ansteuern möchte. Weiß jemand, ob der DMP-A6 einen regelbaren SPDIF-Ausgang hat, so dass ich mir die Lautstärkenregelung über GLM sparen kann?
Wenn das Gas nicht funktioniert, und Dein Haus Dir explodiert, dann ist egal, wie laut Du schreist, Du kriegst bloß noch den Grundstückspreis
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