Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

TechTicker: Sony LinkBuds, Sendy Audio Apollo Kopfhörer, Speaker im McLaren-Look, USB-Hub mit SSD-Steckplatz

SENDY AUDIO APOLLO: ERSCHWINGLICHER MAGNETOSTAT MIT QUAD-FORMER-TECHNOLOGIE
Nach dem Erstlingswerk namens Aiva und dem bisherigen Topmodell Peacock (siehe Vorstellung) bringt der chinesische High-End Kopfhörerhersteller Sendy Audio jetzt mit dem Apollo einen weiteren kabelgebundenen magnetostatischen Kopfhörer der Spitzenklasse auf den Markt. Mit der selben Basistechnologie, aber günstiger als zuvor.


Der in offener Bauweise konstruierte Apollo Over-Ear Kopfhörer arbeitet mit Treibern nach dem magnetostatischen Prinzip. Das sind flache Folienmembranen mit aufgedampften Leiterbahnen als Schwingspulen, die zwischen einem Magnetgitter zu Schwingungen angeregt werden. Magnetostaten sind bei Kopfhörern inzwischen keine Seltenheit mehr, meistens aber in recht hohen Preissphären bis weit in den vierstelligen Bereich anzutreffen. Der neue Sendy Audio Apollo ist mit run 500 Euro das bisher günstigste Modell des Herstellers.


Auch beim Apollo setzt Sendy auf die selbst entwickelte Quad-Former-Technologie. Diese arbeitet mit insgesamt vier Schwingspulen auf beiden Seiten der Membran. Der Hersteller verspricht sich dadurch einen besonders hohen Stromtransport, optimale Energieausbeute, gleichmäßigen Membranantrieb über die gesamte Fläche und ein entsprechend gutes Ansprechverhalten. Nebenbei ist der Treiber damit auch wirklich „vollsymmetrisch“.


Der Kopfhörer bietet ein erfrischend eigenständiges Design mit hoher Fertigungsqualität und bestem Tragekomfort. – So das Herstellerversprechen. Mit 395 g ist er auf jeden Fall deutlich leichter als der Peacock mit seinen 587 g und auch gegenüber dem Aiva (420 g) noch etwas leichter. Die CNC-gefrästen Hörmuscheln sind aus Bubingaholz mit Hochglanzbehandlung hergestellt. Das Dekor aus Stahlgewebe an den Außenseiten orientiert sich am stilistisch am Look des Peacock fort und soll der Sonne nachempfunden sein. Das gepolsterte Kopfband besteht aus Ziegenleder, die austauschbaren Memoryschaum-Ohrpolster sind mit Kunstleder aus Proteinmaterial verkleidet.


Für die Verkabelung setzt Sendy Audio wieder auf eine sehr flexible, geflochtene Leitung aus 6N-OCC-Kupfer. Der Anschluss ist ein symmetrischer 4,4 mm Pentaconn-Stecker. Ein Adapter auf 3,5 mm Klinke wird mitgeliefert. Ebenso zum Lieferumfang gehört ein solides Hardcase mit Kunstlederbezug und ein Hanf-Tragetasche.

Der Sendy Audio Apollo ist für 499 Euro (UVP) ab Ende Februar 2022 im Handel und online via audiodomain erhältlich.


+ + + + + + + + + +



KLIPSCH THE FIVES AKTIVLAUTSPRECHER JETZT "CARBONISIERT" – MCLAREN EDITION
Mit den aktiven Komapktlautsprechern "The Fives" hat der US-Hersteller Klipsch Stereoboxen in einem recht klassisch gehaltenen Design im Angebot, die im Rewind-Test eine sehr gute Figur gemacht haben. "Die Klipsch The Fives machen so gut wie alles richtig, auch im Hinblick auf die Praxistauglichkeit. " – So stand es im Fazit.


Wie schon mit den eigenen In-Ear-Kopfhörern (Test) vorexerziert, bringen die Amerikaner nun auch von den "The Fives" eine veredelte McLaren-Edition in den Handel.


Zu den Tuning-Extras der The Fives McLaren Edition gehören:
  • Tiefmitteltöner aus gehärtetem Kohlefasergeflecht
  • ein von Hand lackiertes Gehäusefinish in Mattschwarz mit Akzenten in der McLaren Markenfarbe Papaya-Orange
  • das ikonische Speedmark-Logo von McLaren
  • Hochtöner, Bedienfeld und geflochtene Nylon-Kabel im ikonischen Look von McLaren
  • durch die Reifenprofile der Formel 1 inspirierte Dämpferbasis
  • ein lasergraviertes „Klipsch | McLaren“-Fahrerlager-Garagenschild

Außerdem sind auf den Bildern abgerundete Gehäusekanten an der Oberseite zu erkennen.


Als offizieller Partner des McLaren-Formel-1-Teams bietet Klipsch die Produkte der „Klipsch x McLaren“-Kollektion im offiziellen Webshop, Amazon sowie im ausgewählten Fachhandel an. Die The Fives McLaren Edition erscheint im Laufe dieses Monats zum UVP von 1499 Euro.


+ + + + + + + + + +


SATECHI USB-C HYBRID MULTIPORT ADAPTER MIT SSD-STECKPLATZ
Mit dem USB-C Hybrid Multiport Adapter bringt Satechi (Amazon) einen Adapter, der nicht nur multiple USB-Anschlüsse bietet, sondern auch einen internen Steckplatz für M.2 SATA SSD-Module hat.


Der SSD-Steckplatz ermöglicht Datentransferraten bis zu (theoretisch) 5 Gigabit pro Sekunde. Zudem verfügt der Adapter über zwei USB-A-Anschlüsse und einen USB-C-PD-Anschluss, der das Laden mit bis zu 100 Watt ermöglicht. Zusätzlich ist in dem Adapter ein HDMI-Anschluss integriert, mit dem Displayübertragung in 4K-Auflösung mit 60 Hertz möglich ist. Hierfür wird eine direkte HDMI-Anbindung benötigt.


Der integrierte SSD-Steckplatz ist kompatibel mit SATA M.2 SSDs und unterstützt die Größen 2230, 2242, 2260, 2280. NVMe ist nicht kompatibel mit dem Multiport-Adapter. Eine SSD-Karte ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Alle Fakten im Überblick:
  • Praktischer Multiport-Adapter mit vier Anschlüssen und integriertem SSD-Steckplatz
  • Der eingebaute SSD-Steckplatz ermöglicht die Erweiterung des Speichers von Laptops oder Tablets.
  • Erweitert USB-C-Geräte um verschiedene Anschlüsse:
  • 2x USB-A 3.1
  • 1x USB-C PD
  • 1x 4K HDMI
  • SSD-Steckplatz für Datentransfer mit bis zu 5 Gbit/s
  • Die beiden USB-A-Anschlüsse erlauben Datentransfer mit bis zu 10 Gbit/s.
  • Der HDMI-Anschluss ermöglicht eine Auflösung von 4K mit 60 Hz, benötigt aber eine direkte HDMI-Anbindung.
  • Zum Aufladen des Laptops oder Tablets verfügt der Adapter über einen USB-C-PD-Anschluss, mit welchem mit bis zu 100 Watt aufgeladen werden kann.
  • Kompatibel mit SATA M.2 SSDs und den Größen 2230, 2242, 2260, 2280. Nicht kompatibel mit NVMe.
  • Eine SSD ist nicht im Lieferumfang enthalten.
  • Die USB-A-Anschlüsse unterstützen nicht das Laden anderer Geräte sowie den Anschluss von SD-Kartenlesegeräten oder Apple SuperDrive.
  • Maße: 13,5 x 4,6 x 1,5 Zentimeter
  • Gewicht: 107,7 Gramm


Der Satechi USB-C Hybrid Multiport Adapter ist ab sofort in den Farben Grau und Schwarz zum Preis von 89,99 Euro unter anderem bei Gravis erhältlich. (Satechi Store bei Amazon.)


+ + + + + + + + + +


PRO-JECT AUTOMAT A1 – GÜNSTIGER PLATTENSPIELER MIT VOLLAUTOMATIK
Vor knapp einem halben Jahr übernahm Vertriebs GmbH in Wien, u.a. die Mutterfirma der Marke Pro-Ject, Teile der ursprünglichen Plattenspieler-Fertigung von Dual im Schwarzwald. Dual existiert nach wie vor, doch die Plattenspieler des Traditionsherstellers werden seit langem überwiegend in Asien gebaut. Durch die Übernahme erwarb das Unternehmen auch das Know-How für die Fertigung sogenannter Voll- und Halbautomaten. Das erste Ergebnis dieser Übernahme hört auf den Namen Pro-Ject AUTOMAT A1.


Was früher schon mal selbstverständlich war, kommt jetzt wieder: Der A1 ist quasi ein Plug-and-Play-Plattenspieler. Auspacken, aufstellen, Phono-, Netz- und Erdungskabel anschließen – Installation erledigt! Aufwändiges Justieren von Tonarm und Tonabnehmer entfällt. Ausgestattet ist der A1 mit einem Ortofon OM 10 Tonabnehmersystem. Der passende Phono-Vorverstärker dafür sitzt in der Plattenspieler-Zarge.


Das Besondere am A1 ist natürlich, wie aus der Vorgeschichte und dem Namen schon hervorgeht, dass es sich um einen Vollautomaten handelt. Auf Knopfdruck startet der Plattenteller und der Arm bewegt sich zielsicher zur Einlaufrille und senkt die Nadel zielgenau ab. Am Ende wird der Arm ebenso automatisch wieder von der Platte geliftet und in die Parkposition gefahren. Das alles geschieht im A1 rein mechanisch, also ohne potentiell klangschädigende Elektronik. Während der Wiedergabe ist die Bewegungsmechanik komplett entkoppelt.


Der ProJect A1 ist ab sofort zum UVP von 399 Euro im Fachhandel und über den Webshop des deutschen Pro-Ject Distributors audiotra.de erhältlich.


+ + + + + + + + + +


LINKBUDS: SONY STELLT INNOVATIVE IN-EARS MIT RINGFÖRMIGEM DESIGN VOR
Apples AirPods In-Ear-Kopfhörer sind fraglos technologisch brillant gemacht und ein Riesen Erfolg (siehe diesen Bericht). Dazu beigetragen hat die für den Nutzer sehr komfortable Integration in das Apple-Öko-System, mit besonders einfacher Verbindung zum Host-Device und anderen Komfort-Features. Etwas vergleichbares hat es – zumindest in dieser Konsequenz – von konkurrierenden Herstellern bislang nicht gegeben. Sony will das nun ändern.


Der japanische Elektronik-Multi hat dafür die LinkBuds vorgestellt. In-Ears, die nicht nur Konnektivität und Funktionalität auf AirPods-Niveau im Android-Universum liefern sollen. Darüber hinaus hat Sony hierfür ein sehr interessantes und innovatives Treiberkonzept entwickelt. Die dafür neu entwickelte, ringförmige Treibereinheit hat in der Mitte der Membran eine Öffnung, damit die Nutzer Geräusche aus der Umgebung klar und deutlich hören können.


Entgegen der allermeisten anderen In-Ears – einschließlich AirPods – sind die LinkBuds damit also ein akustisch vollkommen offenes System ohne Schallisolierung. Also im Prinzip das genaue Gegenteil dessen, was die Industrie den Nutzern in den letzten Jahren eingetrichtert hat, dass nur bestmögliche Außenschallisolation das anzustrebende Ideal wäre.

Sich mit Freunden unterhalten und dabei den Lieblingssongs lauschen soll mit den LinkBuds kein Problem sein. Schluss mit dem Abschotten von der Außenwelt. Und trotz der totalen Schalldurchlässigkeit soll sowohl der Klang von Musik als auch von Telefongesprächen kristallklar sein. Für beste Sprachverständlichkeit nutzten die LinkBuds einen speziellen, von Sony selbst entwickelten Geräuschminimierungsalgorithmus, der auf maschinellem Lernen basiert und mehr als 500 Millionen Stimmproben basiert und Umgebungsgeräusche herausfiltern kann.

Sony schreibt weiter in seiner Pressemitteilung:
Die DSEE (Digital Sound Enhancement Engine) optimiert Musikdateien und soll verlorengegangene Nuancen wieder herstellen. Der integrierte V1-Prozessor von Sony macht alle musikalischen Feinheiten hörbar, minimiert Verzerrungen und gewährleistet dadurch eine hervorragende, authentische Hörerfahrung. Ein speziell entwickelter, 12 mm großer Ringtreiber sorgt für einen satten, ausgewogenen Sound. Eine adaptive Lautstärkeregelung optimiert die Lautstärke automatisch für die jeweilige Umgebung.


Dank der extrem kleinen Bauform sollen die LinkBuds ununterbrochen getragen werden können. Pro Stück wieegen sie lediglich vier Gramm. Anders als bei herkömmlichen In-Ear-Kopfhörern ist die schützende Oberfläche über der Lautsprechermembran platzsparend in das Gehäuse integriert. Die Gesamtform wurde auf Basis umfangreicher Ohrform-Daten entwickelt, die Sony seit der Einführung des weltweit ersten In-Ear-Kopfhörers im Jahr 1982 gesammelt hat, so der Hersteller. Die Nutzer sollen die LinkBuds beim Tragen kaum wahrnehmen.

Auch die Bedienung bietet einige Besonderheiten. Sony nennt das Konzept "Wide Area Tap": Durch doppeltes oder dreifaches Tippen vor dem Ohr (auf den Bereich zwischen Wangenknochen und Ohr) können Nutzer die Wiedergabe wunschgemäß anpassen – ohne dazu die LinkBuds selbst berühren zu müssen. Die "Speak-to-Chat-Funktion" hält automatisch die Musik an, sobald ein Gespräch beginnt. Ist das Gespräch beendet, läuft die Musik automatisch weiter. Zudem sind die LinkBuds mit einer Freisprechfunktion und Sprachsteuerung per Google oder Alexa ausgestattet.


Die LinkBuds unterstützen die Fast Pair-Funktion von Google und können so leicht mit Android-Geräten gekoppelt werden. Wer seine Ohrhörer verlegt hat, findet sie mit Fast Pair auch rasch wieder. Mit Swift Pair wiederum lassen sich die LinkBuds schnell und einfach mit Windows 11- oder Windows 10-Notebooks, Desktop-PCs oder Tablets koppeln. Besonderes Extra: Die LinkBuds sind die ersten (Nicht-Apple-) Kopfhörer, bei denen automatisch ein Pop-up erscheint, wenn die Ohrstöpsel aus dem Etui genommen werden. – Ganz klar: Hier sollen Alleinstellungsmerkmale der AirPods mit ihrer Systemintegration im Android-Univerum etwas entgegen gesetzt werden.

Die Sony WF-L900 LinkBuds (in Weiß und Anthrazit erhältlich) kosten 179,99 Euro und sind ab sofort erhältlich.

Kommentare

froyo5220.02.22 08:31
Verdelte MacLaren Edition?
+2
Tirabo20.02.22 08:57
froyo52
Verdelte MacLaren Edition?

Ja totaler Bullshit. Bestimmt noch mit röhrendem und blubbernden Sound, wenn man laut macht.
-11
photoproject
photoproject20.02.22 10:06
froyo52
Verdelte MacLaren Edition?

Mit Fehlern in seinen Beiträgen überprüft => sonorman, ob diese auch gelesen werden.
+10
Calibrator20.02.22 11:25
Gemeint sind doch wohl die Dellen in den Membranen - verdellt also .
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex20.02.22 11:29
Richtig sind die Werte für die SSD ja nicht.
Mehr würde aber vermutlich das ganze Konstrukt mit den Anschlüssen zu heiss werden lassen.

Nettes Portable Dock trotzdem.
0
X-Jo20.02.22 11:30
Rewind
[…] • Tiefmitteltöner aus gehärtetem Kohlefasergeflecht […]
Wie wird denn Kohlenstofffasergewebe gehärtet?
0
Antagonist17520.02.22 11:40
Die Linkbuds finde ich total spannend. Da bei mir in den Ohren kein InEar je richtig Halt gefunden hat, könnte ich mir vorstellen, dass die mal sitzen könnten. Schade nur das die für Android optimiert sind.
0
Antagonist17520.02.22 11:49
Kohlenstofffasergewebe gehärtet?
Das ist so typisch für Werbe Sprech. Natürlich muß das Fasergewebe "gehärtet" werden, sonst ist ja nicht dauerhaft formstabil. Das Gewebe wird in eine Form gelegt, dann mit einem Harz getränkt und dann im Autoklaven "gebacken". Erst dann wird es zu einem der stabilsten und im Vergleich leichtesten Konstruktionen.Gibt es bestimmt auch Videos im Netz drüber.
+1
Nebula
Nebula20.02.22 12:02
Das Wort Technologie wird in der Werbung auch gerne synonym für Technik benutz. Klingt halt irgendwie bedeutungsvoller und innovativ(!).
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
+1
maculi
maculi20.02.22 12:03
Akustisch offene Kopfhörer (wie die LinkBuds) heißt doch, die Umgebung hört alles mit? Musik und Telefonate, und in dem Fall gleich beide Seiten? Für den Fall, das man abends daheim Musik hören oder einen Film schauen möchte, wenn die lieben kleinen im Bett sind und nicht gestört werden sollen kann so ein offenes Konzept ja ok sein, aber draussen mit einem Haufen fremder Leute um einen rum? Die Musikgeschmäcker sind nunmal unterschiedlich, aber ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn mich andere mit ihrer Mucke beschallen. Es ist auch schon schlimm genug, unfreiwilligerweise die eine Hälfte von Telefonaten mitzubekommen, aber gleich alles muss nun wirklich nicht sein. Daher kommt mir das Konzept von Sony nicht so richtig zu Ende gedacht vor, oder übersehe ich da irgendwas?
Hoffentlich ist das, was nach draussen dringt sehr leise. Sonst wäre es doch eine arge Fehlkonstruktion.
0
sonorman
sonorman20.02.22 13:28
maculi
Akustisch offene Kopfhörer (wie die LinkBuds) heißt doch, die Umgebung hört alles mit? …
Ja, normalerweise ist das bei offenen Kopfhörern so, weil die den Schall eben auch frei „nach hinten“, also vom Kopfhörer weg abstrahlen, anstatt in eine geschlossene Akustikkammer. Aber die Konstruktion der Sony LinkBuds scheint den Schall dennoch nur in Richtung des Hörkanals abzustrahlen. Wie sich das in der Praxis verhält, bleibt zu klären.

Fremde Telefongespräche hört man in der Öffentlichkeit übrigens nur selten wegen der Nutzung offener Kopfhörer mit. Aus einem mir völlig schleierhaften Grund finden vor allem viele jüngere Leute es offenbar cool, sich das Smartphone mit der Unterkante vors Gesicht zu halten und die Freisprechfunktion mit Lautsprecher zu aktivieren. Vielleicht hat denen niemand beigebracht, wie ein klassisches Telefon funktioniert.

+10
pentaxian
pentaxian20.02.22 14:06
sonorman
Aus einem mir völlig schleierhaften Grund finden vor allem viele jüngere Leute es offenbar cool, sich das Smartphone mit der Unterkante vors Gesicht zu halten und die Freisprechfunktion mit Lautsprecher zu aktivieren. Vielleicht hat denen niemand beigebracht, wie ein klassisches Telefon funktioniert.

Solange sie nicht rein beißen, weil sie irgendwann denken es wäre Schokolade...
Aber kommt bestimmt noch...
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
+2
maculi
maculi20.02.22 14:30
Das praktische am klassischen Telefon- bzw. Hörer war, es gab keine Freisprechfunktion, weshalb die Dinger nur auf eine einzige Art funktioniert haben. Wer sich sowas falsch herum an die Birne hält erreicht nicht wirklich viel. Sozusagen eine Idiotensichere Konstruktion



pentaxian
Smartphone mit Geschmack. Das neueste android heißt doch Tiramisu. Schmecken die Teile dann danach? Jedes Jahr gibt es dann ein Nachfüllpack in neuer Geschmacksnote.
+2
phil7born
phil7born20.02.22 17:44
Antagonist175
Ich habe die LinkBuds hier (kamen am Freitag), weil ich sie auch äußerst interessant finde. Sie klingen klar, eher mittenbetont (für Sprache vorteilhaft). Weder dumpf, dosig oder topfig. Sie haben wirklich annähernd die Charakteristik von offenen Kopfhörern. Außengeräsche dringen durch wie bei normalen EarPods, sitzen aber deutlich besser. Bisher auch kein Sibilantenproblem. Bei Standard Einstellungen ist der Bassbereich ziemlich unterdimensioniert. In der Headphone-Connect-App lassen sich aber allerlei Equalizereinstellungen frei finden und speichern. Auch können Funktionen (Sprachassistenz) links oder rechts unabhängig belegt werden. Der Clou dabei ist, dass es reicht auf den Wangenbereich vor dem Ohr zu tippen. Das ist sehr viel angenehmer als immer auf das Gerät zu "donnern". Das Einsetzen ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, da sie doch tiefer im Gehörgang sitzen müssen als auf den ganzen schönen Werbefotos gezeigt wird. Trotzdem, sie sitzen sicher und mir angenehmer als InEars mit ihrer Vollversiegelung. Das Entfernen ist auch angenehmer, weil man keinen Vakuum-Stöpsel-Effekt hat. Ich finde sie absolut in Ordnung.

Telefoniert habe ich mit ihnen jedoch noch nicht.
zane, zane, zane, ouvrez le chien
+2
pocoloco20.02.22 21:19
sonorman
Aus einem mir völlig schleierhaften Grund finden vor allem viele jüngere Leute es offenbar cool, sich das Smartphone mit der Unterkante vors Gesicht zu halten
Ich muss immer lachen, wenn mir so ein Versager begegnet. Die halten mich dann wohl für einen Deppen. Naja... wer wohl der Depp ist?
+1
Legoman
Legoman21.02.22 09:33
MTN
damit die Nutzer Geräusche aus der Umgebung klar und deutlich hören können.

Damit die Nutzer alle anderen in der Bahn mit ihrer Musik nerven können.
Denn egal wie toll du deinen Geschmack findest: Die anderen wollen das Geplärre aus den Ohrstöpseln garantiert nicht hören.
0
Legoman
Legoman21.02.22 09:54
pocoloco
Ich muss immer lachen, wenn mir so ein Versager begegnet. Die halten mich dann wohl für einen Deppen. Naja... wer wohl der Depp ist?
Leben und leben lassen...

Spätestens beim Aufzeichnen einer Sprachnachricht z.B. in Whatsapp bleibt einem gar nichts anderes übrig, als das Telefon so zu halten.
0
Mac&me21.02.22 15:12
Hallo,
die SENDY AUDIO APOLLO-Kopfhörer sehen ja schon einmal ganz hochwertig aus, wenn auch etwas nach 90er Jahre Business Lounge.
Könntet Ihr Euch vorstellen, einmal einen Vergleich ähnlicher Kaliber anzustreben.
Ich finde den (optisch anders unschönen) Hifiman Edition XS auch sehr interessant.
Vom rein audiophilen Gesichtspunkt dürften die Airpods Max wohl nicht via BT mithalten, dennoch wäre es interessant zu sehen, wie die sich im Vergleich so schlagen.
Ich dümpel gerade noch unschlüssig mit meinen Beats Solo 3 (gab es zum Macbook Pro 2018 dazu) herum und überlege diese durch einen DAC dongle (z.b. fiio KA3 oder ibasso DC05) aufzuwerten.
Beim KA3 evtl. mit symmetrischem Kabel. Bringt das alles bei den Beats im Zusammenspiel mit dem iPhone überhaupt etwas oder soll man BEATS den richtig coolen Dudes (die auch ihr iPhone frontal vor die Kinnlade halten) überlassen und eher gleich über "gediegenere" Kopfhörer nachdenken?
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.