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Studie: Mehr als jedes dritte verkaufte iPhone ist ein iPhone 11 – und weitere Zahlen

Das iPhone 11 ist das mit Abstand meistverkaufte 11er Modell – zumindest auf Grundlage von Zahlen, die sich auf den US-Markt beziehen. Das geht aus einer Studie von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) hervor, die das erste Quartal 2020 umfasst. Demnach handelte es sich bei 37 Prozent aller zwischen Januar und März verkauften Apple-Smartphones um das iPhone 11. CIRP-Experte Josh Lowitz zufolge hat das aktuelle 6,1-Zoll-Modell damit die Position des iPhone XR übernommen, das vor einem Jahr vorne lag.


Topmodelle begehrter als vor einem Jahr
Bei teureren OLED-Modellen konnte Apple die Verkaufswerte gegenüber dem iPhone XS und iPhone XS Max im Vorjahr erhöhen, so die Studie. Während im ersten Quartal 2019 rund 22 Prozent der iPhone-Verkäufe auf die beiden damaligen Topmodelle entfielen, verbuchten das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max in den ersten drei Monaten dieses Jahres 29 Prozent.

Budget-iPhones weniger gefragt
Schwächer im Jahresvergleich schnitten hingegen die – bis zur Veröffentlichung des neuen iPhone SE – preisgünstigsten iPhone-Modelle ab. Während das iPhone 7 und iPhone 7 Plus vor einem Jahr gemeinsam noch fast bis zur 20-Prozentmarke kamen, gingen die Verkäufe des iPhone 8 und iPhone 8 Plus im ersten Quartal 2020 zurück auf rund 13 Prozent. US-Kunden favorisierten entsprechend verstärkt höherpreisige Modelle. CIRP zufolge dürfte die Veröffentlichung des 2020er iPhone SE aber für Bewegung in der Verkaufsverteilung sorgen, da Apple mit dem neuen Budget-Modell wieder ein attraktives Smartphone mit aktuellem A-Chip zu einem vergleichsweise günstigen Preis anbiete.


Quelle: CIRP

Kunden nutzen Smartphones immer länger
CIRP ermittelte zudem, wie lange Käufer eines neuen iPhones zuvor ihr altes Smartphone verwendeten. Demzufolge verlängerte sich die Nutzungsdauer in den letzten Jahren signifikant. Während 2016 nur 12 Prozent aller iPhone-Käufer ihr vorheriges Modell mindestens drei Jahre besaßen, sind es 2020 bereits 28 Prozent.

Angesichts des gesättigten Marktes und längeren Nutzungszyklen müssen sich Anbieter entsprechend darauf einstellen, dass Kunden seltener Smartphones kaufen. Apple reagierte in den letzten Jahren auf die Entwicklung mit Preisanstiegen bei den Highend-Modellen. Dieses Jahr verlief die Strategie – zumindest bislang – erfolgreich, da sich deutlich mehr Nutzer für das iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max entschieden als für die Budget-Modelle. Inwiefern das neue iPhone SE die Marktlage ändert, bleibt abzuwarten.

Kommentare

becreart
becreart23.04.20 10:06
Das iPhone 11 gibt es auch schon kostenlos bei einem 2 Jahresabo
-6
LoCal
LoCal23.04.20 11:04
becreart
Das iPhone 11 gibt es auch schon kostenlos bei einem 2 Jahresabo

“Kostenlos” sicherlich nicht …
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+4
becreart
becreart23.04.20 11:38
Ja du kannst aussuchen ob du eines willst oder nicht. An der Monatsrate ändert sich nichts
-2
MacNew23.04.20 13:02
becreart
Ja du kannst aussuchen ob du eines willst oder nicht. An der Monatsrate ändert sich nichts

Das mag bei deinem Anbieter so sein, dass sich der Monatsbeitrag nicht ändert.
Dann hast du (sehr wahrscheinlich) einen vergleichsweise recht teuren Tarif, bei dem es dem Anbieter dann auch "egal" ist, ob du ein Handy nimmst oder nicht.

In der Tarifkalkulation ist dann die "Mitnahme" eines iPhone (unsichtbar) definitiv mit drin. "Eingepreist" eben. KEIN Anbieter hat etwas zu "verschenken". Das ist ein Grundprinzip in der kapitalistisch orientierten Betriebswirtschaftslehre.
Mach' Dir da mal nix vor...
+2
Pixelmeister23.04.20 13:14
Dass sich die Nutzungsdauer verlängert, wundert mich nicht. Bei den gestiegenen Preisen für die besseren iPhones versucht man halt, das über die Laufzeit etwas auszugleichen. Das gleiche mache ich ja bei meinem MacBook Pro. Wenn es nur die Hälfte kosten würde (also so viel, wie Konkurrenz-Geräte), würde ich mir natürlich auch öfter mal was Neues gönnen.

Als Trostpflaster bleibt einem, dass der Verzicht gleichzeitig gut für die Umwelt ist.
+1
becreart
becreart23.04.20 13:47
Pixelmeister
Das gleiche mache ich ja bei meinem MacBook Pro. Wenn es nur die Hälfte kosten würde (also so viel, wie Konkurrenz-Geräte), …

Die Konkurenzgeräte eines MacBook Pros ist eher teurer bzw. gleichteuer, nicht billiger

MacNew, ja das ist aber auch klar Der Kunde zahlt schlussendlich nicht mehr. Abopreis liegt in der Mitte würde ich sagen
-1

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