Rewind-Ausgabe 435: Praxistest Wadia 151 PowerDAC mini

Die 435. Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind steht ab sofort zur Verfügung. Wie immer können Sie die aktuelle Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort auch im umfangreichen Archiv stöbern. Folgende Themen werden diesmal behandelt:

Praxistest: Wadia 151 PowerDAC mini
Tools, Utilities & Stuff
  • WWDC2014: Apples Masterplan für OS X und iOS
  • Asus: Neue Monitore
  • Logitech: Neue BT-Lautsprecher (und Gedanken zu Lightning)
  • JBL: Von In-Ear bis Over-Ear ( und )
  • Kulturradreise für einen guten Zweck


Weiterführende Links:

Kommentare

Unwindprotect07.06.14 09:49
Eine bislang unerwähnte Neuerung auf der WWDC: "Javascript for Automation" man kann in Zukunft Javascript überall dort einsetzen wo bislang AppleScript möglich war. Auch der ScriptEditor kann JavaScript und man kann damit Anwendungen speichern,

CIFilter - die Grundlage für Bildbearbeitungsfilter wurden insbesondere bei iOS extrem beschleunigt. Große Bilder werden nun automatisch in Tiles verarbeitet. Ein sehr großes Bild das früher 250MB und 15s benötigte braucht jetzt 1s und 25MB. Der CIRAWFilter - die Grundlage zur Rohkonvertierung wurde ebenfalls weiterentwickelt: Objektivkorrektur, bessere Entrauschung, erweiterbar Durch CIFilter ( innerhalb der RAW-Pipeline!).

Mit Photokit, per iCloud und Continuity überall verfügbar und den massiven neuen Möglichkeiten Drittanbieter selbst eigene Plugins und Filter zu integrieren stellt sich sicherlich für viele Nutzer die Frage, wieso sie überhaupt noch eine zusätzliche Software für Bildverarbeitung und Verwaltung benötigen sollten. Adobes Cloud-Pläne sind damit meiner Meinung nach massiv in den Schatten gestellt. Wenn sie es richtig machen, dann integrieren sie nun am besten ihre besten Tools (Photoshop &Co.) selbst in diese neue Photo-Plattform.
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promac
promac07.06.14 10:02
Hallo Frank,

bezgl. des Wadia Test, es gibt "ein" mir bekanntes Dock: welches einen digitalen Ausgang hat.
- Made for: iPhone 5, iPhone 4S, iPhone 4, iPad (4th gen), iPad Mini, iPad (3rd gen), iPad 2,
iPod touch (5th gen), iPod nano (7th gen)
- SPDIF & analogue outputs

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Grolox07.06.14 10:05
Der Bericht über die Neuheiten in iOS und OSX ...sehr gut.
Nur hätte ich für den Sommer noch gern etwas Hardware gehabt ,
leider nichts.
Bitte noch was nachlegn ...Apple , bis Oktober ist noch so lang hin.
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sonorman
sonorman07.06.14 10:17
promac

Stimmt, das Arcam-Dock habe ich übersehen. Danke für den Hinweis.

Es gibt bestimmt auch noch ein paar mehr, aber grundsätzlich ist die Auswahl in dem Bereich wegen der Kosten doch sehr begrenzt. Mit 249 Euro ist das rDock-uni ja auch nicht gerade billig. Einfache Docks unter 100 Euro mit Lightning und Digitalausgang sind doch extrem rar bis nicht-existent.
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ricoh07.06.14 14:19
Tut mir leid, das hier sagen zu müssen, aber es ist natürlich nicht so, dass jedes Geräusch mit einer positiven Phase beginnt. Nehmen wir nur mal ein Schlagzeug. Wenn da das Mikro bei der Aufnahme über dem Trommelfell platziert ist, gibt es eine negative Phase. Anders hingegen bei der Basedrum. Da ist das Mikro meist hinter dem Trommelfell. Außer bei Schlag und Zupf und einigen Saiteninstrumenten erfolgt ohnehin meist ein allmähliches Einschwingen. Da ist die Phase nicht relevant.

Viel wichtiger ist ein Lautsprecher, der ein schnelles Einschwingverhalten aufweist. Das ist aus Blindtests belegt. Meist ist die Frequenzweiche daran schuld, dass das Impuls erhalten schlecht ist – auch bei extrem teuren Konstruktionen.
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sonorman
sonorman07.06.14 14:57
ricoh
… Wenn da das Mikro bei der Aufnahme über dem Trommelfell platziert ist, gibt es eine negative Phase.

Deine Beschreibung klingt durchaus plausibel, aber ist das wirklich so? Kannst Du das mit einem Messdiagramm belegen? Lerne gern dazu.

Mag schon sein, dass meine Aussage im Text nicht hundertprozentig präzise war – sorry – aber davon abgesehen geht es um den Kern der Aussage und die Frage, wie das menschliche Ohr über den Lautsprecher hört. Dabei spielt es sehr wohl eine Rolle, ob die absolute Phase am Ende der Wiedergabekette positiv oder negativ ist. Der Umschalter macht daher durchaus Sinn, auch wenn es oft nur ein sehr subtiler Unterschied ist und manchmal auch gar kein Unterschied wahrnehmbar ist.
Viel wichtiger ist ein Lautsprecher, der ein schnelles Einschwingverhalten aufweist. Das ist aus Blindtests belegt. Meist ist die Frequenzweiche daran schuld, dass das Impuls erhalten schlecht ist – auch bei extrem teuren Konstruktionen.

Vieles ist wichtig. Das Einschwingverhalten ist auch nur einer von zahlreichen Parametern, die beim Klangcharakter eines Lautsprechers eine Rolle spielen. Zum Beispiel Gruppenlaufzeit, Ausschwingverhalten, Klirrverhalten, Impedanzverlauf, Gehäusebedämpfung u.s.w. Es bringt also nichts, diesen einen Aspekt hervorzuheben, als sei er alleinentscheidend.

Davon abgesehen: Im Gegensatz zur absoluten Phase kann man das Einschwingverhalten und die anderen genannten Parameter, die sich auf elektrischer und mechanischer Ebene im Lautsprecher abspielen, nicht einfach mit einer Taste am Verstärker anpassen (von DSP-Manipulationen mal abgesehen).
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meckerfritze07.06.14 15:49
sonorman

Seit iOS7 liegt das Audiosignal digital am Lightning-Anschluss an. Man muss es nur abgreifen. Das geht mit Apples USB Camera Adapter für 29 Euro. Zieht der DAC zuviel Strom, braucht man noch einen passenden USB-Hub.

Hier sind alle Möglichkeiten, neue und alte i-Geräte an einem DAC (mit USB) anzuschließen, sehr schön beschrieben: (HOW TO CONNECT ANDROID, IPAD, OR IPHONE TO A DAC)
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sonorman
sonorman07.06.14 15:59
meckerfritze
Das ist mir bekannt. Habe ja auch nichts anderes behauptet. Es ging darum, dass es derzeit nur sehr wenige Docks mit Lightning gibt, die einen Digitalausgang zum Anschluss an einen DAC bieten – aus den in der Rewind beschriebenen Gründen.
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meckerfritze07.06.14 16:24
sonorman

Folge dem Link () und lies!

Ich habe mich verkürzt bzw. unklar ausgedrückt oder wir missverstehen uns gründlich: seit iOS7 liegt das Audiosignal "einfach so" digital an (an 30pin und an Lightning!) - lizenzierte Chips (wie vorher), es auszulesen, sind nicht mehr notwendig. Also: Apple USB Camera Adapter = USB digital Audio out und dann rein damit in den DAC und gut ist.

Du schreibst: "Damit ist der (digitale) Anschluss von aktuellen iDevices an den 151 leider ausgeschlossen."

Das ist schlicht falsch. Nimm ein i-Gerät mit iOS7 und den Camera Adapter (30pin oder Lightning, je nach i-Gerät) von Apple, und du hast genau das: den digitalen Anschluss an den 151.
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sonorman
sonorman07.06.14 16:42
Stimmt, der zitierte Satz ist falsch, da es mit dem Kamera-Adapter funktioniert. Den hatte ich nicht auf dem Radar. Danke für die Richtigstellung.

Die andere Aussage bleibt aber zutreffend, dass es derzeit sehr wenige Lightning-DOCKS gibt, die über einen Digitalausgang verfügen. Das von Promac genannte Dock von Arcam ist eine der wenigen Ausnahmen. Und das ist vergleichsweise teuer. Zum Ende der 30-Pin-Ära gab es eine ganze Reihe von Docks für deutlich weniger Geld, die trotz des dafür erforderlichen Apple Authentication-Chips Audio digital ausgeben konnten.
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IGOU07.06.14 17:33
Hallo Frank,

könnte man mit der Leistung des 151er einen größeren Lautsprecher befeuern.
Hätte da Elac 310 Jet und Manger Zero 107?
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sonorman
sonorman07.06.14 18:04
IGOU
Hallo Frank,

könnte man mit der Leistung des 151er einen größeren Lautsprecher befeuern.
Hätte da Elac 310 Jet und Manger Zero 107?
Die Größe der Lautsprecher ist dabei zweitrangig. Entscheidend ist der Wirkungsgrad und der Impedanzverlauf (bzw. die Minimalimpedanz).

Von der Manger habe ich auf die Schnelle keine Angabe zum Wirkungsgrad gefunden. Ihre Impedanz liegt bei nominal 6 Ohm, was ok wäre, aber ein Lautsprecher mit 4 Ohm (ohne ein zu starkes Impedanzminimum) wäre besser geeignet. Der Wadia leistet ca. 50 W an 4 Ohm. Je höher die Impedanz, desto geringer die Sinus-Ausgangsleistung. An 8 Ohm leistet er etwa 25 W pro Kanal.

Die ELAC 310 CE hat nominal 4 Ohm, was besser passen würde. Aber ihr Wirkungsgrad von 86 dB ist (allerdings nicht untypisch für kleine Zwei-Wege-Boxen) nicht berauschend.
Trotzdem, beide genannten Lautsprecher lassen sich wahrscheinlich mit dem Wadia ausreichend befeuern.

Nur mal ein Beispiel: Getestet habe ich dan Wadia mit den KEF LS50. Die haben 8 Ohm und 85 dB Wirkungsgrad, sind also von den Werten her eindeutig schlechter geeignet, als die ELAC. Dennoch funktioniert das mit dem Wadia sehr gut.
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IGOU07.06.14 18:32
Hallo Frank,
danke für die Antwort.
Hab die Manger und Elac schon mit einem kleinen 2 x 15W Class D (12V) betrieben, geht auch, aber bringt nicht gerade die große Dynamik. Die Manger haben so 93dB/W, bin mir aber nicht ganz sicher.
Genial wäre, wenn man das mal ausprobieren könnte.
Habe die Elacs zuletz mit zwei Monoblöcken von ProJect (auch class D) betrieben. Damit kann man sie auch ordentlich überfahren.
Muss ich mal schauen, obs den Wadia irgendwo in meiner nähe gibt, glaube ich aber kaum.
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sonorman
sonorman07.06.14 20:01
IGOU

Du kannst beim deutschen Wadia-Importeur anfragen, ob bei Dir in der Nähe ein Händler den 151 hat.



PS: Wäre schön, wenn Du mit reinschreibst, dass Du über die Rewind darauf aufmerksam geworden bist.
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Schens
Schens07.06.14 22:15
War Wadia nicht das Land von Admiral General Aladeen?
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