Rewind - Ausgabe 323 erschienen

Ab sofort steht die 323. Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind zur Verfügung. Wie immer können Sie die aktuelle Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort auch im umfangreichen Archiv stöbern. Wer das Magazin auf dem iPad der dritten Generation liest, wird übrigens die seit kurzem erhöhte Auflösung bemerken; die Rewind liegt inzwischen in Retina-Auflösung vor. Folgende Themen werden in der neuen Ausgabe behandelt:

Praxistest Canon EOS 5D Mark III
Tools, Utilities & Stuff
  • Focal: Der Spirit einer neuen Zeit
  • Sony macht Kopfhörer schon vor dem Frühstück
  • Eizo: 4k-Display kommt (nix Retina)
  • Tissot: „Classic“ oder Modern?
  • Mühle-Glashütte: Zu Land und zu Wasser
Bilder der Woche

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Kommentare

eiq
eiq14.04.12 09:55
Schöner Bericht zur 5D Mark III.

Könntest du genauer erklären, was mit der vergrößerten Basisbreite und dem optischen Erfassungsbereich gemeint ist? Würde das letztendlich heißen, dass bei f/8 nur noch die mittleren AF-Punkte funktionieren, ähnlich wie bei Nikon?
BTW: Die 5D (I/II) konnte noch nie bei f/8 fokussieren. Das war den Einsern vorbehalten.

Schade, dass du den Silentmodus nicht erwähnt hast. Der wäre für mich eines der Hauptargumente für die Kamera, da dieser den Auslösevorgang nicht merkbar verlangsamt aber das Geräusch mMn stark verringert. Im Gegensatz zum seltsam klingenden Silentmodus der D4 bleibt das Geräusch "normal", sodass es letztendlich wirklich weniger auffällt und nicht bloß leiser ist.

Auch fehlt mir der Hinweis auf die Tatsache, dass bei der 5D III dank des neuen Suchers die Einstellscheibe mehr gewechselt werden kann. Für mich ein Grund, die Kamera nicht in Betracht zu ziehen, da ich gerne manuell fokussiere und das mit anderen Einstellscheiben (z.B. Ee-S/Eg-S der 5D I/II) erheblich genauer klappt.
Natürlich könnte man sich bei Objektiven mit Chip auf aufblinkende AF-Punkte verlassen, aber mir macht sowas absolut keinen Spaß. Auf dem Stativ gibt es noch Liveview, aber das hilft wirklich nur dort: auf dem Stativ.

Ebenfalls schade ist das canontypisch schlechte Signal-Rausch-Verhältnis in dunklen Bildbereichen. Nachträgliches Aufhellen von Schatten fördert daher sehr schnell unschönes Farbrauschen zu Tage, währen die Konkurrenz mit Sensoren von Sony da erheblich bessere Ergebnisse liefern. Ich hoffe, Canon bekommt das irgendwann mal in den Griff.
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tinbert14.04.12 10:04
Schön, dass das Retina-Display optimal unterstützt wird.
Schade, dass die Schriften auf dem Mac immer noch pixelig wirken, auf dem iPad erfreulicherweise nicht.
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ExMacRabbitPro
ExMacRabbitPro14.04.12 10:08
Vielen Dank für den schönen Bericht zur 5D MK III !
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subjore14.04.12 10:32
Kommst du aus Kiel? Die Bilder wurden zu mindestens teilweise in Kiel geschossen.
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Bitsurfer14.04.12 10:46
Jedes Wochenende freu ich mich auf Rewind. Höchst interessant da ich mich auch in der Fotowelt etwas zuhause fühle.
Eine kleine Anmerkung habe ich dieses mal zu machen. Das Retina mit dem Zeitungsdruck zu vergleichen kann ich in der Aussage so nicht bestätigen. Tatsache ist dass BILDER für den Zeitungsdruck eine Auflösung von 300 PPI benötigen weil die Bildrasterung im Druck von z.B. 137lpi ohnehin nicht mehr darstellen kann. Begrenzung ist hier die Rasterweite des Druckbildes. Ich kann auch ein 1200 ppi Bild nehmen, im Druck wird das nicht besser.

Und hier hat sich nochmal ein kleiner Fehler eingeschlichen. Der Zeitungsdruck druckt NICHT in dots per inch sondern lines per inch. Grund ist dass jeder Bildpunkt aus vielen dots besteht. Desshalb werden die Punktreihen gezählt.
Nur Tintenstrahldrucker drucken mit dots per inch. Jeder Dot = 1 Bildpunkt

Zeitungsdruck lpi
Bilder ppi
Tintenstrahldrucker dpi

Allerdings ist bei Texten oder Vektorgrafiken keine Bildrasterung vorhanden, sondern da entscheidet die Auflösung des Plattenbelichters. Und die liegt bei mindestens 2400 lpi.
Und die wird 1:1 auf die Druckplatte übertragen.

Wir sprechen hier also von 2400 lpi vs Retina.

Alles klar?
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cheers14.04.12 11:09
Was eiq bezüglich der "Tauglichkeit" mit manuellen Objektiven anspricht, hätte mich auch interessiert (vielleicht ist ja die nicht austauschbare Mattscheibe ein Mix aus den -A und -S-Scheiben von Canon) - allerdings hattest Du, sonorman, ja auch erklärt, dass Du nicht alles testen kannst in der kurzen Zeit. Aber am kommenden Montag ist in HH (und in den folgenden Tagen in anderen Orten) noch eine Hausmesse, wo die 5DIII getestet werden kann - werde da mal hinjuckeln, wenn ich das zeitlich auf die Reihe bekomme.

subjore
ALLE Bilder sind aus Kiel (Kanal, Holtenau, Hindenburgufer, Cittipark)
sonorman ist meines Wissens Vorort-Kieler


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morris
morris14.04.12 14:03
Auch von mir Dank für den 5D-Bericht
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molly7814.04.12 19:01
Die Netzwerkfunktionen der D4 sind doch schon recht gut und gehen gar nicht in Richtung Cloud.
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eiPätt14.04.12 23:53
warum kann eine 2500 teure Kamera nicht ab Blende 8 scharfstellen? Canon könnte für den Bereich doch wenigstens einen Kontrastautofokus anbieten!
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molly7815.04.12 15:10
Ich denke es geht schon noch. Aber eben vielleicht nicht mehr so zuverlässig. Ausser für den Naturfotografen die eben ab 400mm + TC verwenden spielt es in der Praxis ja keine Rolle.
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halebopp
halebopp15.04.12 22:20
Bitsurfer:

Danke für die schöne Erläuterung. Allerdings sollten wir auch noch zwischen Zeitungsdruck und Zeitschriftendruck unterscheiden.
Deine obigen Erläuterungen gelten für den Druck von Zeitschriften (300 lpi) -
gewöhnliche Zeitungen sind da noch mal deutlich weniger anspruchsvoll,
betreffs Auflösung, und kommen da oft mit der Hälfte oder noch weniger aus.

Also mit der Bild-Zeitung kann das Retina Display daher nicht wirklich verglichen werden - schon eher mit Focus, Stern oder Spiegel.

p.s. Die Bezeichnung lpi ist traditionell missverständlich, da sie sich beim Belichten des Druckfilms ("Litho") auf die Frequenz der Belichtungslinien bezieht - also auf die Feinheit der Darstellung auf dem Druckfilm - während es beim Bilderdruck den Abstand der gedachten Linien durch die Reihen der Druckrasterpunkte bezeichnet. Da die Drucker und die Litho-Leute unterschiedlich dachten und verschiedene Techniken einsetzten, ist diese kleine Unklarheit entstanden. ppi entspricht der Anzahl der durch die gedachten Rasterlinien (lines per inch) möglichen points per inch. Ist also hier das selbe.

Die notwendigen (üblicherweise 256) Größenunterschiede der Rasterpunkte in Bildern zur Darstellung der Helligkeitsstufen erfordern klare Abstände der gedachten Rasterpunktlinien (der Rasterfrequenz) von einander, um technisch im jeweiligen Druckverfahren realisiert werden zu können.
(Erklärung für Nicht-Grafiker: Man druckt nicht mit verschieden heller Druckfarbe, sondern simuliert Helligkeitsunterschiede mit verschieden großen gerasterten Druckpunkten in den drei Grundfarben plus schwarz - und damit diese nicht überlappen, braucht man definierte Abstände))
Die Abstände der Druckrasterpunkte und damit die Rasterweite in lpi, die man sinnvollerweise verwendet, hängt wiederum von der verwendeten Papierqualität und vom Druckverfahren ab.

Die angeführten 2400 lpi (= Linien das Laserbelichters zur Belichtung von Schrift und Rasterpunkten der Bilder) haben nur mittelbar mit der Qualität von Bildern zu tun, da sie nur für die Exaktheit der Realisierung der Punktform des Rasterpunktes verantwortlich sind. Und da gilt: je besser, desto rund - also möglichst enge, feine Belichtungsraster-Linien machen ihn runder und damit für den Druck kalkulierbarer. Für Schrift und Linien ist 2400 lpi Belichtung ein guter Standard (empirisch). Das gilt für alle Druckverfahren - auch die "gröbere" Zeitung. Bei Schrift und Linie ist die Qualität allerdings naturgemäß unmittelbar von der Belichter-Auflösung abhängig.

Bei Farbdruck ist die Berechnung von Rasterabständen und -winkeln ziemlich komplex, da pro Druckfarbe unterschiedlich, und man gibt dort einen Durchschnittswert von normalerweise 300 dpi im Zeitschriftensdruck an. Bei einer Zeitung reicht meist etwa die Hälfte.
Da spielen dann auch Punktzuwachs durch Auslaufen der Druckfarbe auf dem Papier - (Löschpapier-Effekt) und Exaktheit der Zeichnung im Druckfilm (je feiner, desto besser) eine Rolle. Kann man viel drüber lernen - aber hier ist Erfahrung gefragt.

Also kann das Retina Display mit gewissen Einschränkungen in der Tat etwa mit den 300 lpi (ok, dpi - können wir auch noch ausdiskutieren) Offset-Druck von Zeitschriften verglichen werden.
(aber eben nur bedingt, weil die Darstellungen der Abbildungen eigentlich wegen der verschiedenen Darstellungsverfahren (Rasterwinkelungen im Druck z.B. gibt es nicht auf einem Display)) nicht wirklich identisch sind.

Aber vom Seheindruck ist man da wohl nah dran, an der Illustrierten - eher als an einer Standard-Zeitung. Das gab es so noch nicht vorher, und das ist toll.

Btw 2400 lpi für Strich kann sowieso gar kein Display darstellen - da liegen wir weit weit drunter und das wird voraussichtlich auch noch ganz lange so bleiben!

pps: wenn das jetzt nicht jeder sofort verstanden hat, echt kein Problem. Ist in der Tat nicht wirklich trivial.
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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