REWIND Spezial – Messebericht High End 2015KopfhörerJeder will derzeit von der großen Kopfhörernachfrage profitieren. Neben den etablierten Herstellern und Marken tummelten sich in den Messehallen vor allem viele Chinesen mit nie gehörten Firmennamen, die den Großen der Branche mit ihren Konstruktionen Konkurrenz machen wollen. Ganz leicht haben sie es dabei aber nicht, denn auch wenn einige der gezeigten China-Kopfhörer technisch durchaus anspruchsvoll waren, wirkten die meisten doch sehr handgestrickt. Selbst vor aufwendigen Elektrostaten machten die Asiaten dabei nicht halt. Das Problem: Viele der chinesischen Aussteller sprachen noch nicht ein mal ein paar Brocken englisch, sodass Nachfragen meist nur mit einem Achselzucken beantwortet wurden oder einem ein Datenblatt in die Hand gedrückt wurde. Bei den bekannten Marken war die Informationsfindung deutlich einfacher, darum liste ich im Folgenden auch nur etablierte Hersteller auf.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Eindeutig eines der Kopfhörerhighlights: Der neue Pioneer Master 1 (ca. 2.000 Euro). Ein Test dieses aufwendig konstruierten Edelhörers ist geplant.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Bei beyerdynamic gab es zwar keine echten Neuheiten zu entdecken, aber das umfangreiche Geräteprogramm der Heilbronner auf dem Messestand zu erforschen war auf jeden Fall lohnenswert. Der im Bild gezeigte "Custom Studio" ist eine Variante des bereits von mir in REWIND getesteten Custom One mit etwas höherer Impedanz und einigen anderen kleinen Änderungen für den Studiobetrieb. Das Besondere bei diesen Modellen ist der anpassbare Bassbereich durch Verstellen des kleinen Röhrchens an den Hörmuscheln. Dies funktioniert auf rein akustischem Wege und ist äußerst praktisch, wenn man zum Beispiel bei lauten Umgebungsgeräuschen das Bassvolumen etwas anheben möchte.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Ganz neu ist hingegen der Sennheiser HD 630VB (ca. 500 Euro). Auch hier kann man den Bass nach seinem persönlichen Geschmack anpassen, was im Gegensatz zum beyerdynamic Custom Studio/One aber auf elektronischem Wege erfolgt. Ein einfacher Dreh an dem großen Rad der linken Ohrmuschel reicht. Hier finden sich auch Tasten für Lautstärke und zur Titelsteuerung an Mobilgeräten. Klanglich war die Bassanhebung für meinen Geschmack zu heftig. Mit ganz herunter gedrehtem Bassregler klang der neue Sennheiser auch im lauten Messegetümmel für mich am besten.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Der kleine Schalter an der Unterseite des Sennheiser HD 630VB dient zur Anpassung der Steckerbelegung für iOS- oder Android-Geräte, damit die Titelsteuerung und das Freisprechen mit beiden Plattformen funktioniert. Ob sich der recht teure und vor allem auch schwere HD 630VB wirklich gut für den Mobilgebrauch eignet, wage ich aber leicht zu bezweifeln.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Der HiFiMan HE-1000 ist ein magnetostatischer "Superduper-HighEnd-Kopfhörer" (Wortlaut des Vertriebes). Der voraussichtliche Preis bei Marktstart: 3.500 Euro. Dazu passend wird es auch einen "Superduper-HighEnd-Röhrenhybridverstärker" geben, der mit voraussichtlich mehr als 6.000 Euro zu Buche schlagen wird. Nur gut, dass HiFiMan auch günstigere Kopfhörer im Programm hat. Aber der Klang des HE-1000 mit seinen riesigen Membranflächen war schon lecker!Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Preislich deutlich zurückhaltender sind die neuen In-Ears von KEF namens M100, die es auch in für aktuelle Apple-Produkte passenden Farben gibt. Darunter natürlich auch "Gold".Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Unterhalb des von mir in Rewind 385 getesteten KEF M500 Bügelkopfhörers kommt der neue M400 in den Handel. (Test geplant.) Auch diesen rund 300 Euro teueren On-Ear-Hörer wird es in unterschiedlichen Farbvarianten geben.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.In einem deutlich rustikaleren Look zeigte audioquest seinen "Nighthawk" Over-Ear, den man am Mac und an Meridians Prime Headphone Amplifier ausprobieren konnte. Der Preis wird bei ca. 700 Euro liegen.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Der deutsche Hersteller Ultrasone hat sich insbesondere mit seinen exklusiven Edition-Modellen einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Diese nicht ganz billigen Kopfhörer für den Heimbetrieb bekommen jetzt Zuwachs mit dem mobilen Edition M. Mit edlen Materialien bei zugleich geringem Gewicht machte der kompakte On-Ear einen sehr guten ersten Eindruck. Allerdings soll er auch stolze 800 Euro kosten.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Unter den zahlreichen DAC/Kopfhörerverstärkern war der Audeeze Deckard eine erfreuliche Überraschung. Für ca. 600 Euro bietet das Gerät ein äußerst massives Gehäuse, anpassbare Verstärkung und natürlich soll er auch klanglich begeistern.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Nächste Seite: MessehighlightsWeitere Seiten des Artikels:1. Einleitung: Die Show der Superlative für Audiofans2. Ultra High End3. Kopfhörer4. Messehighlights5. 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