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TechTicker: Die 500-Euro-Zahnbürste, Teufel IKONIO, EIZO OLED, Michi Vor-/Endstufe, 360° SolarCam, LG StanbyME 2 Max

In der heutigen, sehr ausführlichen Ausgabe des TechTicker gibt es erstaunliches zu entdecken. Etwa die wohl teuerste High-Tech-Zahnbürste des Planeten von Dyson, oder den neuen, extravaganten und besonders basspotenten Streaming-Lautsprecher Teufel IKONIO. Das und noch viel mehr!


EIZO STELLT SEINEN ERSTEN 4K OLED-MONITOR DER COLOREDGE-SERIE VOR
Die OLED-Bildschirmtechnologie hat viele grundsätzliche Vorteile und ist deshalb seit vielen Jahren beliebt. Aber sie eignete sich bisher nur bedingt für den Einsatz als Computerdisplay, denn einer der Hauptnachteile von OLED ist die Möglichkeit des Einbrennens, wenn lange Zeit unbewegte Bilder dargestellt werden – was bei Computern häufig der Fall ist. Ein anderes Problem: Wenn sehr helle Bildanteile eine gewisse Fläche und Helligkeit überschreiten, muss ein OLED-Panel gedimmt (ABL, Automatic Brightness Limiter) werden, um das Panel vor Überhitzung zu schützen. In vielen Fällen verschieben sich dabei Farben und Tonwerte und Grading-Entscheidungen werden zum Glücksspiel.

Doch die Technik wird nach und nach immer besser und die besagten Nachteile sind inzwischen ausreichend kompensiert. Darum sieht nun offenbar der Monitorhersteller EIZO die Zeit gekommen, OLED für seine wichtige Monitorserie ColoEdge einzuführen. Für den neuen CG3200X hat EIZO dennoch eine eigene ABL-Steuerung entwickelt. Diese lässt eine höhere Helligkeitsschwelle zu, bevor eine Dimmung einsetzt, und sorgt bei aktivem ABL für eine stabile Darstellung der nicht geclippten Bildanteile. Dazu stehen zwei unterschiedliche ABL-Dimm-Modi zur Verfügung:

  • Highlight Dimming reduziert Helligkeit nur in den hellsten Bereichen, erhält die Bilddarstellung der Schatten und Mitteltöne.
  • Uniform Dimming sorgt für gleichmäßige Helligkeitsanpassung über das ganze Bild für einen konsistenten Gesamteindruck.


Die wichtigsten Features in Kürze:
  • 31,5-Zoll-Wide-Gamut-QD-OLED mit 3840 x 2160 Bildpunkten (4K-UHD)
  • AGLR-Entspiegelung (Anti-Glare, Low-Reflection) für klare Sicht
  • Großer Farbumfang mit 99 % DCI-P3
  • 1.000 cd/m² Maximalhelligkeit (Vollbild weiß 300 cd/m²), Kontrast 1.500.000:1
  • 24-Bit-Look-Up-Table und integrierter Sensor zur vollautomatischen Selbstkalibrierung
  • HDR-Targets für HDR-HLG- und HDR-PQ-EOTF
  • USB-C-Eingang (DisplayPort-Signal und bis zu 60 Watt Power Delivery), HDMI- und DisplayPort-Eingang
  • USB-Hub mit zwei USB-Downstream-Anschlüssen 5Gbps (USB 3)
  • Bildschirmschoner, Pixelkorrektur und Wärmemanagement zur Verringerung von Burn-In-Einwirkungen
  • Lichtschutzhaube im Lieferumfang
  • 5 Jahre Garantie* für höchste Investitionssicherheit

Der ColorEdge CG3200X soll erstmals auf der IBC 2026 (11.–14. September, Amsterdam, Stand D.33 in Halle 7) präsentiert werden. Der Marktstart ist für den Winter geplant, was eine recht große Zeitspanne bedeutet. Ein Preis wurde daher auch noch nicht genannt.


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DYSON STELLT HIGHTECH-ZAHNBÜRSTE MIT MUNDDUSCHE UND KAMERA VOR
Die spinnen, die Briten! Das könnte einem in den Sinn kommen, wenn man diese Meldung liest. Dyson, vor allem bekannt geworden durch seine innovativen Staubsauger, deren grundsätzliches Design heute von fast allen anderen Kopiert wird (wie das iPhone), hat sich wieder kreativ gezeigt und die Zahnbürste der Zukunft entwickelt.


Die Dyson CameraJet ist eine irre Mischung aus elektrischer Zahnbürste, Munddusche und Mundüberwachung per Kamera! Dyson selbst nennt es eine:

"kamerabasierte
zahnscannende
lückenerkennende
strahlreinigende
flüssigzahnseide-einigende
mundspülende
technikvermittelnde
liveübertragende
plaquebekämpfende
präzisionsreinigende
Zahnbürste"


Die Idee und Ausführung ist schon beeindruckend. Da wäre zunächst die Kombination aus elektrischer Zahnbürste mit variierend schwingendem Bürstenkopf und integrierter Munddusche genannt. Also gleichzeitig bürsten und spülen. Aber nicht einfach nach dem Gießkannenprinzip. Eine winzige, 1 mm kleine Kamera erkennt Zahnlücken und sorgt per KI-gestützter Software für ein gezieltes "kärchern" der Zahnlücken, um Reste mit ordentliche Druck auszuspülen.

Noch verrückter: Das Kamerabild kann auf ein Smartphone übertragen werden, wo der Nutzer live beobachten kann, wie die Reinigung vorangeht.

Und das sind nur die primären Eigenschaften der CameraJet. Die Ausführungen im Detail sind äußerst beeindruckend, wie Sie sich am besten auf der Produktseite oder im folgenden, sehr schön gemachten Promo-Video selbst ansehen sollten:


Klingt absolut genial, oder? Aber jetzt kommt der Haken. Es gibt nämlich eine ganze Latte von Faktoren, die einem die Begeisterung an der tollen Technik verleiden. Vornehmlich – wie sollte es anders sein – mit dem Preis. Oder besser den Preisen.

  • Die Dyson CameraJet kostet bei uns stolze 479 Euro.
  • Ersatz-Bürstenköpfe kosten pro Stück (nur paarweise erhältlich) 15 Euro
  • Die Bürsten sind mit einem RFID-Chip versehen, über den an einen regelmäßigen Austausch (ca. alle 3 Monate) erinnert wird. Ob die Zahnbürste bei längerer Nutzung den Dienst verweigert, wird nicht verraten. Zudem steht zu befürchten, dass damit Ersatzbürsten von Fremdherstellern der Zugang zum System verwehrt werden soll, indem nur Bürsten mit richtigem RFID-Code funktionieren.
  • Damit die Kamera überhaupt etwas sehen kann, musste eine spezielle, nicht schäumende Zahncreme entwickelt werden. Die kostet pro Tube – festhalten – 10 bis 12 Euro.
  • Auch spezielles Mundwasser für die Spülung ist erhältlich und kostet jeweils 10 Euro.


Damit läuft es auf Zahnreinigung auf höchstem Niveau hinaus, aber nur für diejenigen, die es sich auch leisten können. Im Ernst: Die spinnen, die Briten! Man muss aber bewundernd eingestehen, dass sie mit der CameraJet ein komplettes Ökosystem mit einträglichem Verbrauchsmaterial geschaffen haben, dass es der Konkurrenz schwer macht, auf die Schnelle gleichwertige Nachahmerprodukte zu entwickeln, oder Zubehör dafür anzubieten.


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SOLARCAM T2 ULTRA: 360-GRAD-ÜBERWACHUNGSSTAAT FÜR JEDERMANN
Objektschutz per Videoüberwachung ist heutzutage auch für private Grundstücke fast schon Normalität. Angebote an entsprechenden Überwachungskameras gibt es viele. Hier ein weiteres:

Die aosu SolarCam T2 Ultra mit 4K-Auflösung empfiehlt sich für Überwachung größerer Außenbereiche wie Einfahrten, Gärten oder Innenhöfe. Per Motor lässt sich die Kamera schwenken und neigen und deckt so einen Bereich von 360 Grad ab. Erkennt die Kamera eine Bewegung, kann sie diese automatisch verfolgen. Zusätzlich fährt die automatische Patrouillenfunktion zuvor festgelegte Überwachungsbereiche selbstständig ab.


Für eine möglichst flexible Platzierung, ohne Stromanschluss in der Nähe, wird die SolarCam T2 Ultra über einen 10.000-mAh-Akku gespeist. Das ebenfalls integrierte Solarpanel lädt diesen bei geeigneter Sonneneinstrahlung kontinuierlich nach, sodass am Montageort keine dauerhafte kabelgebundene Stromversorgung erforderlich ist. Ob das auch in der dunklen Jahreszeit ausreicht, muss die Praxis zeigen. Dank Verlängerungskabel und Kugelgelenk lässt sich das Solarpanel unabhängig von der Kamera ausrichten und entsprechend der Sonneneinstrahlung positionieren.

Mit lichtstarkem Objektiv und einen (relativ) großen 1,1/8-Zoll-Bildsensor plus KI-gestützter Bildverarbeitung soll die Kamera selbst bei geringer Umgebungshelligkeit klare, farbige Bilder liefern, ohne eine dauerhafte Beleuchtung des Außenbereichs. Je nach Lichtverhältnissen lässt sich zwischen Farb-, Infrarot- und Automatikmodus wählen.


Die KI-Erkennung kann selbstständig zwischen Personen, Fahrzeugen und Haustieren unterscheiden und klassifizieren. Bekannte Personen können anhand charakteristischer Bewegungsmuster und ihres typischen Laufstils erkannt werden. Registriert die Kamera jedoch eine deutliche Abweichung vom gewohnten Bewegungsprofil und wertet es als ungewöhnliche Aktivität, wird automatisch eine Benachrichtigung mit Bildvorschau in die aosu-App versendet.

Zusätzliche Sicherheit bieten integrierten Leuchten und Sirenen, die bei Bedarf zur optischen und akustischen Abschreckung eingesetzt werden können. Über das Mikrofon und den Lautsprecher ermöglicht die SolarCam außerdem eine direkte Kommunikation mit Personen im überwachten Bereich.

Video kann auf SD--Karten gespeichert werden. Der integrierte Slot unterstützt Karten mit bis zu 256 GB. Alternativ können Aufnahmen auch über eine Cloud gesichert werden.


Neben App-Steuerung unterstützt die SolarCam T2 Ultra Amazon Alexa und Google Assistant zur Smart-Home-Einbindung. Darüber hinaus ist die Kamera mit aosuBase und aosuCortex kompatibel. Dort können gesammelt Aufzeichnungen verschiedener aosu Überwachungssysteme gesichert werden. Für den dauerhaften Außeneinsatz ist die Kamera mit einem nach IP65 Gehäuse ausgestattet, wodurch sie gegen Staub und Strahlwasser geschützt ist.

Die aosu SolarCam T2 Ultra ist ab sofort zu einem UVP von 189,99 Euro unter anderem bei tink.de oder conrad.de erhältlich.


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MICHI PRESTIGE S430 UND P430: VOR-/ENDVERSTÄRKER DER HIGH-END-KLASSE VORGESTELLT
Die HiFi-Marke mit dem hierzulande etwas befremdlich klingenden Namen Michi dürfte noch nicht allzu geläufig sein. Aber neu ist sie nicht. Michi wurde erstmals schon in den frühen 90er-Jahren ins Leben gerufen und dann nach längerer Pause im Jahr 2019 reanimiert. Dahinter steckt der japanische Hersteller Rotel. Michi ist die Luxuslinie des Herstellers. So ähnlich wie AMG bei Mercedes, die M GmbH bei BMW oder Lexus bei Toyota. Aber Michi ist kein eigenständiges Unternehmen. Nur eine Produktlinie.

Ganz neu ist die Vor- und Endstufenkombination Prestige S430 und P430.


Der Prestige P430 Vorverstärker übernimmt dabei die Rolle der Quellenverwaltung mit intergiertem Streaming und DAC, plus Anschlüssen für externe Digital- und Analogquellen. Den Part der Leistungsendstufe übernimmt die Stereo-Endstufe S430. Die mit Class-AB-Schaltung konstruierte S430 leistet 230 Watt pro Kanal an 8 Ohm und 390 Watt an 4 Ohm.


Die genauen technischen Daten der Komponenten finden Sie auf den Produktseiten. Verfügbar sind die Michi P430 und S430 ab sofort, jeweils zum Preis fon 3.999 Euro.


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LG STANDBYME 2 MAX "MOVABLE SCREEN"
Zum Lifestyle-Screen-Portfolio von LG Electronics gehört ab sofort der StanbyME 2 Max, ein 32 Zoll großes 4K-Display mit Standfuß.

Bereits 2021 begründete LG mit dem ersten StanbyME die Kategorie der „Movable Screens“. Der neue StanbyME 2 Max ist der neueste Vertreter dieser Serie und das bisher größte Display seiner Art, zudem mit verbesserter Bild- und Tonqualität.


Das Display löst in 4K UHD (3840x2160) auf und stellt damit ein deutliches Upgrade zum 27-Zoll-Vorgänger dar. Für ein immersives Seh- und Hörerlebnis wird Dolby Vision und Dolby Atmos unterstützt. Herzstück des Geräts ist der neue α (Alpha) 8 AI-Prozessor Gen3: Er optimiert Bild und Ton mithilfe künstlicher Intelligenz. Funktionen wie AI Picture Pro und AI Super Upscaling sorgen für gestochen scharfe Details auch auf der größeren Bildfläche, während AI Sound Pro einen virtuellen 11.1.2-Kanal-Surround-Sound über die integrierten Lautsprecher liefert.

Der LG StanbyME 2 Max ist als "Movable Screen" für wechselnde Wohnsituationen gedacht. Sprich: man kann ihn schnell von hier nach da umstellen. Dafür lässt sich das Display mit dem rollbaren Standfuß von Raum zu Raum bewegen. Nicht mal ein Stromanschluss muss zwingend in der Nähe sein, denn das Gerät verfügt über einen integrierten Akku, der bis zu 4,5 Stunden Netzunabhängige Nutzung ermöglicht. Auch die Ausrichtung ist flexibel: Im Hochformat eignet sich der Screen für vertikale Inhalte wie Videocalls oder das Surfen im Netz. Über den Touchscreen lassen sich alle Anwendungen steuern.


Der LG StanbyME 2 Max wird voraussichtlich ab Mitte Oktober zum Preis von 1.599 Euro in Deutschland erhältlich sein. Besucher der IFA 2026 in Berlin können in der LG-Halle 18 vom 04. bis 08. September einen ersten Blick auf den neuen StanbyME 2 Max werfen.


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TEUFEL IKONIO: ALL-IN-ONE STREAMING-LAUTSPRECHER IN AUSSERGEWÖHNLICHEM LOOK
Produktdesign ist ein Minenfeld. Je ausgefallener ein Produkt optisch gestaltet wird, umso stärker polarisiert es. Da jeder Mensch eine andere Vorstellung von "gutem Aussehen" hat, ist es so gut wie unmöglich, einen Gegenstand so zu gestalten, dass er mit seinem Aussehen alle anspricht. Am einfachsten geht das noch über Minimalismus. Also etwa Bauhaus. Je simpler etwas gezeichnet ist, desto größer die Akzeptanz. Daher gilt insbesondere beim Design oft das Motto: "Perfektion ist erreicht, nicht, wenn sich nichts mehr hinzufügen lässt, sondern, wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Ein Zitat, das einem gewissen Antoine de Saint-Exupery zugesprochen wird.

Doch Design kann auch experimentell sein. Verspielt. Aufregend. Ungewöhnlich. Nur muss man dann damit leben, dass die Anzahl an potenziellen Käufern sinkt. Ein Beispiel dafür sind die gestern getesteten Designlautsprecher KEF LS Luxe, die mit ihrer rundlichen Form viel Zuspruch, aber teils auch krasse Ablehnung auslösen. Und nun kommt Teufel mit einem ganz neu entwickelten All-In-One-Lautsprecher namens IKONIO auf den Markt, der optisch das genaue Gegenteil der LS Luxe sind. Ein Lautsprecher mit stark technophilem Look, mit vielen Ecken und Kanten statt Rundungen, gewissen architektonischen Anleihen – und vermutlich einer ordentlichen Portion „Form follows function". Ein Aussehen, das nicht weniger polarisieren dürfte und das sich nicht um Minimalismus-Gesetze schert.


Der IKONIO ist Teufels bisher stärkster Streaming-Lautsprecher und das neue Topmodell seiner HOME-Serie. Er versteht sich als eigenständige, komplett neue Entwicklung und zielt darauf ab, aus relativ kleinen Gehäusen eine besonders kräftige Bassleistung ohne zusätzlichen Subwoofer zu erzielen. Ähnlich wie Devialet mit seinen Phantom-Modellen oder auch die LS Luxe, aber eben mit vollkommen eigenständigem Auftritt und anderer technischer Umsetzung.

Mit seinem geschlossenen Gehäuse und einer Grundfläche von nur 30 × 30 cm, bei einer Höhe von 38 cm (Gewicht: 17,4 kg) ist auch dieses Designobjekt in jedem Wohnzimmer ein Blickfänger. Nur ganz anders, als die eher avantgardistischen Speaker von Devialet und KEF. Bei der Platzierung zeigt sich das System flexibel: ob klassisch auf dem Lowboard oder frei im Raum mit dem optionalen K&M-Standfuß.


Für maximale Bassperformance setzt Teufel auf zwei nach oben und unten strahlende, gegenüberliegende Force-Balancing-Woofer mit je 200 mm Durchmesser. Diese Anordnung hilft dabei, mechanische Schwingungen selbst bei hohen Pegeln gegenseitig zu unterdrücken. Um die Mitten und Höhen kümmern sich in dem fünfseitigen Gehäuse je drei Konus-Mitteltöner und drei Kalotten-Hochtöner. Diese Anordnung ermöglichst zudem, je nach aktiviertem Modus, eine nahezu omnidirektionale Abstrahlung.


Ein digitaler Signalprozessor (DSP) steuert insgesamt acht Verstärkerkanäle mit einer Gesamtleistung von 650 W RMS (2.500 W Peak) an. Den Spitzenpegel gibt der Hersteller mit beeindruckenden 118 dB als Einzellautsprecher und 124 dB im Stereopaar an. Die untere Grenzfrequenz soll bei 19 Hz (-6 dB) liegen.

Wiedergabemöglichkeiten gibt es reichlich, sowohl über Online-Streaming (Tidal und Spotify Connect, TuneIn; kein Qobuz, wie es scheint), oder Lokal über AirPlay 2, Google Cast und Bluetooth. Per Kabel kann eine analoge Quelle (AUX) und eine digitale Quelle (Toslink) angeschlossen werden. USB Audio und HDMI ARC sind nicht vorhanden.


Über die hauseigene "Dynamore Ultra-Technologie" können die Speaker in drei Soundmodi an den Raum und die Hörsituation angepasst werden. Teufel beschreibt diese wie folgt:

  • Immersive-Modus: Erzeugt eine erstaunlich breite und tief gestaffelte Soundbühne. Ein einzelner IKONIO klingt dadurch so räumlich und hochauflösend, dass er fast wie ein echtes Stereosystem wirkt – bei stets natürlicher, authentischer Wiedergabe mit echtem HiFi-Charakter.
  • Omnidirectional-Modus: Der Lautsprecher verwandelt sich in ein 360-Grad-Klangzentrum und strahlt gleichförmig in alle Richtungen ab. Ideal, wenn der IKONIO frei im Raum steht und man sich im Zimmer bewegt: An jeder Position genießt man dieselbe präzise Klangqualität und hat das Gefühl, direkt mitten unter den Musikern zu sitzen.
  • Mono-Modus: In diesem Modus ist Dynamore Ultra deaktiviert. Der IKONIO bündelt seine Leistung fokussiert nach vorne. Diese Direktabstrahlung bedient den klassischen HiFi-Anspruch und bildet zugleich das Fundament für den kabellosen Stereo-Betrieb: Im Setup aus zwei Einheiten übernimmt der linke IKONIO exakt den linken Kanal, der rechte IKONIO den rechten Kanal für eine messerscharfe Bühnenabbildung.

Der IKONIO kann wahlweise als Einzellautsprecher oder in einem klassischen Stereopaar betrieben werden. Dank der optionalen Standfüße ist so auch eine freistehende Positionierung im Stereodreieck möglich, was das bestmögliche Klangergebnis verspricht.


Hier noch mal das Wichtigste in der Übersicht:
  • Neues Produktkonzept: Vereint tiefgreifende Subwoofer-Performance und modernes All-in-One-Streaming in einem kompakten Gehäuse.
  • Aktiv-System mit 3-Wege-Aufbau: Acht Verstärkerkanäle steuern ein Treiber-Array aus drei Hochtönern, drei Mitteltönern und zwei Subwoofern an (650 Watt RMS, 2.500 Watt Peak, bis zu 118 dB Peak SPL).
  • Tiefreichender Bassbereich: Zwei gegenüberliegende 200-mm-Tieftöner in geschlossener Force-Balancing-Bauweise reduzieren mechanische Schwingungen des Gehäuses und ermöglichen eine Frequenzwiedergabe ab 19 Hz (-6 dB).
  • Wireless Stereo: Zwei IKONIO lassen sich kabellos zu einem Stereo-Set koppeln (124 dB Peak SPL im Stereo-Betrieb)
  • Breite Konnektivität: Direkte Ansteuerung via AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect, TuneIn Internetradio und Bluetooth 5.1 sowie über Cinch-Line-In und Optical-In.
  • Intelligente Bedienung: Touch-Bedienfeld mit automatischer Tastenbeleuchtung durch Näherungssensorik sowie erweiterte Steuerung über die Teufel Home App.
  • Kompaktes, funktionales Gehäusedesign: Mit Abmessungen von nur 30 × 38 × 30 cm und 17,4 kg Gewicht bietet das passiv gekühlte Gehäuse maximale Leistung auf minimaler Grundfläche. Abnehmbare Cover; optional ist ein passender K&M-Standfuß erhältlich.


Der IKONIO ist ab sofort in schwarz oder weiß für 1.200 Euro pro Stück im Teufel Online-Shop und in allen Teufel Stores erhältlich. Der IKONIO wird auch als Stereobundle für derzeit 2.280 Euro angeboten. Der Standfuß K&M für IKONIO kostet 100 Euro pro Stück.

Kommentare

Tommy1980
Tommy198006.09.26 09:26
Zum Teufel:
Ausgewöhnlicher Look ist aber auch eine neue Umschreibung für Hässlich
+2

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