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Neue Internet-Statistiken von Akamai veröffentlicht

Der weltweit größte Internet-Distributor Akamai hat neue Nutzungsstatistiken veröffentlicht, die sich auf der 1. Quartal 2011 beziehen. Hierbei wurden Geschwindigkeit und andere Faktoren der Internet-Anbindungen aufgeschlüsselt. Die höchste durchschnittliche Geschwindigkeit steht in Süd-Korea mit 14,4 Mbit pro Sekunde zur Verfügung. Dahinter folgt Hongkong (9,2 Mbps), Japan (8,1 Mbps) und die Niederlande (7,5 Mbps). Potenziell am schnellsten ist man allerdings in Hongkong unterwegs, wo Anschlüsse bis zu 39,5 Mbit pro Sekunde erreichen. Am gemächlichsten geht es im Libanon, Usbekistan und Libyen zu, wo mehr als die Hälfte der Internet-Anschlüsse unter 256 kbit pro Sekunde bleiben.

Angesichts der knapper werdenden IPv4-Adressen hat sich Akamai auch deren Verteilung im Internet angeschaut. Insgesamt ist der Anteil eindeutig zugeordneter Adressen deutlich zurückgegangen. Nur noch rund 5 Prozent aller Adressen sind mit einem einzigen Internet-Anschluss verknüpft, der Rest wird je nach Bedarf auf mehrere Teilnehmer verteilt. In Amerika, Asien und Europa werden voraussichtlich noch in den kommenden 12 Monaten alle Adressen vergeben sein, während Afrika und Lateinamerika noch etwas Zeit bleibt. Aus diesem Grund hat in diesem Jahr eine intensive Umstellung auf IPv6 begonnen, wodurch deutlich mehr Adressen als Erdenbürger zur Verfügung stehen. Immerhin rund 3 Prozent der wichtigsten Webseiten waren im ersten Quartal auch über IPv6-Adressen erreichbar.

Auch Internet-Angriffe wurden von Akamai analysiert und stammen im ersten Quartal hauptsächlich aus Myanmar, den USA und Taiwan. Mit Rumänien und Italien sind auch zwei europäische Länder in der Top-10-Liste zu finden. Vor allem auf Windows-System haben es die Angreifer abgesehen. In Italien erfreuen sich dabei Angriffe über das Mobilfunknetz wachsender Beliebtheit. Die Datennutzung im Mobilfunknetz erreicht laut Akamai mittlerweile einen Anteil von rund 60 Prozent, wobei vor allem Notebooks für die hohe Auslastung sorgen. Smartphones und Tablets bleiben im Durchschnitt weiter unter einem Gigabyte Datenvolumen pro Monat.

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Kommentare

markuspb15g4
markuspb15g427.07.11 09:45
Um wieviel sind die Datenmengen gestiegen, als letzte Woche OS X Lion zum Download freigegeben wurde? Das wäre mal interessant...
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o.wunder
o.wunder27.07.11 09:52
Interessante Aussagen die bestimmt einige Vorstellungen gerade rücken dürfte. Für Angriffe war bisher ja immer China groß im Gespräch und nicht die USA und Europa größtenteils hinten dran mit Internet Anschlüssen, wer hätte das gedacht.

Natürlich kann Akamai nicht über Zahlen seiner Kunden, z. B. Apple, sprechen.
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nasa27.07.11 09:53
Wenn ich so schaue, was bekannte von mir mit ihrer 100mbit Leitung so täglich aus dem Netz nuckeln, denke ich eher das der Lion release wohl eher unter "ferner liefen" abgehakt werden kann.
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ricoh27.07.11 10:04
Wenn ich so schaue, was bekannte von mir mit ihrer 100mbit Leitung so täglich aus dem Netz nuckeln, denke ich eher das der Lion release wohl eher unter "ferner liefen" abgehakt werden kann.

Das denke ich auch. Wenn ich von meinem verbrauchten Datenvolumen ausgehe, da macht sich Lion nicht bemerkbar.
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diddom
diddom27.07.11 10:09
Bei den Zahlen ist es erstaunlich, das Apple zur Verbreitung seines neuen Mac OS auf das Netz setzt. In den USA sieht das ja extrem mau hinsichtlich HiSpeed Internet aus.
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yogimo27.07.11 10:40
na toll, ich wusste gar nicht, dass meine Wohnung im Libanon, Usbekistan oder Libyen ist....
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ts
ts27.07.11 12:20
Potenziell am schnellsten ist man allerdings in Hongkong unterwegs, wo Anschlüsse bis zu 39,5 Mbit pro Sekunde erreichen
Das lese ich in der Quelle nirgends. Denn sonst wären meine 6,6MB/s schneller als 4,9MB/s.

Dort ist statt dessen die Rede von „average peak connection speed”, also wird dort eher ein Durchschnitt (Welcher Algorithmus? Je nach Methode können sehr unterschiedliche Werte dabei berechnet werden.) über kurzfristige Spitzenlastzeiten für das jeweilige Land berechnet.
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jonny91
jonny9127.07.11 12:44
...deutlich mehr Adressen als Erdenbürger zur Verfügung stehen

Ja deutlich ist gut. Damit können wir auch den Rest der Galaxis mit IP-Addressen versorgen.
How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
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rene204
rene20427.07.11 15:07
Sei Dir da mal nicht so sicher.
Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird jedes elektrische Gerät eine IP-basierte Adresse haben, Zugänge werden via PowerLine an alle Geräte bereitgestellt.
Dann kann der Kühlschrank zeitgesteuert kühlen, abfragen beantworten, Lebensmittel bestellen, die Waschmaschine läuft nur in Zeiten, wo Strom (im Überfluss) vorhanden ist. Inhalte von Audio und TV werden via PowerLine-Zugang gestreamt und auch die Kommunikation, Telefon oder schriftlich wird auf diesen Wegen passieren. Das komplette Haus/Wohnung kann dann via Smartphone oder Wireless-Kommunikator gesteuert werden. Essen (Kaffee) o.ä. kann schon auf dem Weg zubereitet und gekocht werden, ist fertig, wenn Du nach Hause kommst, etc..

Telefon und Stromanbieter werden zusammenwachsen und die Versorgung gebündelt anbieten...

Rechne mal die möglichen Geräte zusammen, und Du kommst schnell auf eine ziemliche Anzahl von Geräten, die alle eine eigene Adresse benötigen.

Noch ist es eine Vision... aber schaut euch die letzten 10 Jahre an, und denkt mal an die nächsten 20...

Fenster, die den Inhalt entsprechend des Nutzerwunsches verändern.. ich sage nur durchsichtige Bildschirme... (siehe News..)
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
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Steppenwolf
Steppenwolf27.07.11 18:15
Das mit dem Libanon kann ich bestätigen, es ist wirklich die Hölle.

Hatte dort letztes Jahr in meiner Wohnung eine 17kbit Leitung, die 30 Dollar im Monat gekostet hat.
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bluejayde67
bluejayde6727.07.11 18:18
yogimo
na toll, ich wusste gar nicht, dass meine Wohnung im Libanon, Usbekistan oder Libyen ist....
Ach nee, Deine auch?
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