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Time Machine Backups für Heimserver - Laufwerksempfehlungen gesucht

mk170129.04.2612:23
Ich habe das Thema schon mal in einem anderen Beitrag in einem etwas anderen Zusammenhang angeschnitten, möchte aber jetzt gerne detailliert drauf eingehen. Ich habe ein Mac mini M2 als Heimserver im Einsatz. Im Netz hängen noch 2 weitere Macs, bzw. MacBooks.

Ich möchte jetzt den Server Mac mini auch nutzen, um Time Machine Backups für alle Macs im Netzwerk zentral zu organisieren. Dafür suche ich ein passendes Laufwerk und sehe im Moment 3 Möglichkeiten:

- externe HDD
- externe Standard SSD (Crucial, Samsung, Intenso usw.)
- externe, aber individuell konfigurierte Nvme SSD in passiv gekühltem Gehäuse (OWC Express 1m2, Terramaster D1 SSD usw.)

Als Größe hatte ich an 4 TB gedacht.

Am billigsten (je nach Laufwerk irgendwo im Bereich zwischen 120 und 180€) wäre natürlich eine HDD, aber eigentlich möchte ich keine mechanischen Laufwerke mehr in ein neues System integrieren, welches für einige Jahre Bestand haben soll. Hinzu kommt die Tatsache, dass dort Daten von zurzeit 3 Macs gespeichert werden sollen, vielleicht zukünftig auch von 4 Macs. Ich bestehe aber auch nicht stur auf den Verzicht auf Mechanik, ich würde mich vielleicht auch zähneknirschend dem Preisdruck der SSD's beugen, besonders wenn es auch technische Gründe für eine HDD geben sollte. Aber, falls HDD, dann müsste es zwingend ein 2,5" Laufwerk sein, wegen der Größe und Lautstärke.

Alternativ könnte man auch über ein externes Standard SSD Laufwerk nachdenken. Mit etwas Glück bekommt man ein 4TB Laufwerk, z.B. Crucial X9 für um oder sogar unter 300€, ein Noname Laufwerk wie z.B. Fanxiang sogar für deutlich unter 300€. Dann hätte man ein relativ flottes SSD Laufwerk, klein und leicht, welches bei einem eventuellem Systemumbau auch zukünftig genutzt werden könnte und würde.

Dann bleibt noch die Königsklasse, schnelle NVMe Riegel in einem hochwertigen Gehäuse, z.B. WD Black SN850X oder Samsung 990 pro. Die Laufwerke sind dann ultraschnell (bringt das überhaupt Vorteile für Time Machine Backups?) und könnten bei zukünftigen Systemumbauten auch immer wieder verwendet werden. Allerdings kosten die Riegel nur mit Glück zwischen 300€ und 350€und das Gehäuse auch noch einmal fast einen Hunderter, also insgesamt mindestens 400€, eher Richtung 450€ für das Laufwerk.

Alternativ habe ich natürlich auch über ein klassisches NAS nachgedacht. Aber das möchte ich nicht. Zum Einen gibt es öfters Probleme mit Time Machine Backups und zum Anderen brauche ich die zig NAS Funktionen einfach nicht. Der Mac mini ist für mich besser geeignet.

Was nutzt ihr für Time Machine Backups? Nutzt ihr die Backup Platten auch netzwerkweit für mehrere Macs? Wie sind eure Erfahrungen? Was meint ihr zu den 3 aufgezeigten Alternativen?
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Kommentare

Klaus9929.04.2614:15
Bei mir hängt an jedem MAC ein NVMe Gehäuse, mit einer in der Größe passen SSD bestückt. Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Im Gegenteil, je langsamer, desto kühler.
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a_berger29.04.2614:29
mk1701
Alternativ habe ich natürlich auch über ein klassisches NAS nachgedacht. Aber das möchte ich nicht. Zum Einen gibt es öfters Probleme mit Time Machine Backups und zum Anderen brauche ich die zig NAS Funktionen einfach nicht. Der Mac mini ist für mich besser geeignet.

Was nutzt ihr für Time Machine Backups? Nutzt ihr die Backup Platten auch netzwerkweit für mehrere Macs? Wie sind eure Erfahrungen? Was meint ihr zu den 3 aufgezeigten Alternativen?
Du hast es ja schon ausgeschlossen, aber ich nutze ein klassisches NAS. Zum einen soll ja das Backup device räumlich von den zu sichernden Rechnern getrennt sein, das fällt halt bei einem NAS leichter, das kann irgendwohin in den Keller oder in eine Abstelle, ein weiteres Argument für mich war, alte Platten, die nicht mehr die tägliche Arbeitsperformance bringen, in einem RAID zu verbauen - dir dort die ausreichend sinnvolle Performance erreichen.
Die angedeuteten Probleme sind bei mir trotz Wiederherstellung mehrerer Macs (u.a. auch Bastelgeräte mit dem open core patcher) nicht aufgetreten, liegt vielleicht am konkreten NAS.
+1
rmayergfx
rmayergfx29.04.2615:48
Nimm 2 NVME im passenden Gehäuse, da brauchst du dich nicht um TRIM oder sonstiges kümmern und bei einem Backup läuft die NVME auch nicht permanent am Anschlag, da genügt ein passive gekühltes Gehäuse.
Denk an den Hinweis aus diesem Thread: https://www.mactechnews.de/account/profile/Marcel-Bresink-155351.html
1 NVME für den Mac mini M2
1 NVME für das Backup der anderen Apple Devices per Netzwerk
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Weia
Weia30.04.2609:26
rmayergfx
Denk an den Hinweis aus diesem Thread: https://www.mactechnews.de/account/profile/Marcel-Bresink-155351.html
Das scheint der falsche Link zu sein (geht auf das Profil von Marcel Bresink).
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Remigius30.04.2610:36
mk1701

Ich möchte eines zu bedenken geben: Du „schätzt“ auf eine 4TB Festplatte, für 3 bzw. 4 Macs. Das erscheint mir arg zu wenig, es sei denn, die Festplatten Deiner Macs sind recht klein. Die Faustformel für TM-Space ist „Kapazität der zu sichernden HDD/SSD x 2“. Zumindest ist es das, was ich vor vielen Jahren mal irgendwo aufgeschnappt habe. Solltest Du bspw. in einem Mac zwar eine 2TB Festplatte verbaut haben, diese aber nie über 500GB Befüllung hinauskommt, dann sollte dies evtl. Dein Richtwert x2 sein. Diese Berechnung solltest Du für jeden zu sichernden Mac vornehmen und die Ergebnisse addieren, dann hast Du die zu verwendende TM-Festplattengrösse.

Ich habe ebenfalls einen Mac mini als Server laufen, der ebenfalls u.a. als TM-Backup Zentrale dient. Meine persönliche Überzeugung ist, dass in einem solchen Konstrukt keine einzelne Festplatte eingesetzt werden sollte, eher ein RAID mit, wenigstens, gespiegelten Festplatten.

Ich verwende ein DAS über Thunderbolt an dem Mac mini von OWC in Zusammenspiel mit SoftRAID, ebenfalls von OWC.
+2
GeoM30.04.2610:57
Für regelmäßige Backups und häufige Schreibzugriffe ist eine externe SSD aufgrund der höheren Geschwindigkeit und der besseren Widerstandsfähigkeit gegen Stöße die bessere Wahl.
Für langfristige Archive oder große Datenmengen, die nur selten geändert werden, ist eine mechanische Festplatte (HDD) kostengünstiger und oft langlebiger, wenn sie regelmäßig genutzt wird.

Ausfallverhalten: HDDs kündigen Ausfälle oft durch Geräusche oder SMART-Warnungen an. SSDs fallen häufig plötzlich komplett aus, was die Datenrettung erschwert

Daher habe ich Festplatten als gespiegeltes RAID über Thunderbolt (LaCie RAID)an einem alten Mini (2012) für mich gewählt. Läuft super mit OCLP und Sequoia
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rmayergfx
rmayergfx30.04.2611:53
Weia
rmayergfx
Denk an den Hinweis aus diesem Thread: https://www.mactechnews.de/account/profile/Marcel-Bresink-155351.html
Das scheint der falsche Link zu sein (geht auf das Profil von Marcel Bresink).
Sorry, stimmt.
Hier der richtige Link:
https://www.mactechnews.de/forum/discussion/Time-Machine-im-Netzwerk-354086.html#Comment6904341
Marcel Bresink
Auf welchem Datenträger liegen die Sicherungen? Dort darf sich keine lokale Time Machine-Sicherung befinden, das Dateisystem muss APFS oder HFS+ sein und die Finder-Option "Eigentümer auf diesem Volume ignorieren" darf auf keinen Fall eingeschaltet sein.
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