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SSD und RAM Preise - besser jetzt noch ein MBA oder MBP mit M5 kaufen?
SSD und RAM Preise - besser jetzt noch ein MBA oder MBP mit M5 kaufen?
thebuddha
29.04.26
17:52
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem meinem Mac mini M4 (Standard 16/256) verkauft, weil ich aufgrund meiner häufig genutzten Programme:
Final Cut Pro
Adobe Lightroom Classic und Adobe Lightroom CC
doch gerne eine Konfiguration 16/512 oder 24/512 hätte. Ich arbeite zu 95% zuhause am Apple Studio Display (2022).
Ursprünglich wollte ich mir - kurz vor der WWDC - keinen Mac mini M4 mit 24/512 anschaffen, sondern eher auf den Mac mini M5 warten. Zumal der Mac mini M4 ja eh neu kaum zu bekommen ist, gebraucht allerdings schon noch.
Was noch nicht in den Rumours durchgesickert ist:
Wird der Mac mini M5 auch als Basis-Konfiguration 16/512 haben?
Optionen / Strategie:
1. Jetzt ein 13" MBA M5 (16/512) kaufen - das hat zwar etwas weniger GPU Kerne als der Mac miniM4, dafür macht der M5 Prozessor aber einiges wett. Preis/Leistung ist m.E. unschlagbar, auch wenn ich das MBA dann überwiegend im Clamshell-Modus benutze. Daher wäre ein 14" MBP M5 (16/512) nur wegen dem besseren Display nicht zwingend notwendig.
2. Warten auf den Mac mini M5. Da sich die Speichersituation wohl auch bis Ende 2027 (laut Gerüchten) nicht deutlich verbessert UND von einem Einstiegspreis von 899,00 € die Rede ist, nicht mehr so attraktiv im Verglich zum 13" MBA M5. Und man weiß aktuell nicht, ob 16/256 oder 16/512 als Standard.
Notwendigkeit:
Ich habe keinen Zeitdruck, habe meinen geliebten Intel iMac 27" 2020 mit 40 GB RAM (256 GB SSD) wieder reaktiviert und Sequoia aufgespielt. Klar laufen FCP und LRC / LRCC langsamer, aber ich muss damit kein Geld verdienen.
Wie ist denn eure Meinung bzw. welche Strategie setzt ihr selbst ein?
Hilfreich?
0
Kommentare
TheGeneralist
29.04.26
23:41
Meine Meinung dazu ist: nicht unter Druck setzen lassen, in Ruhe entscheiden und aus der jeweiligen Situation heraus nach aktuellem Bedarf handeln.
Panikkäufe sind meines Erachtens eigentlich nie ratsam. Die Speicherkrise wird wahrscheinlich noch länger andauern, genau vorhersagen kann das aber niemand (auch der KI-Servermarkt kann überraschend zusammenbrechen, dann wäre unvorhersehbar wieder mehr Speicher verfügbar), daher sollte der RAM-Situation aus meiner Sicht kein maßgeblicher Einfluss auf Investionsentscheidungen eingeräumt werden.
So wie du es beschreibst, hast du doch nicht zwei, sondern drei sehr gute Optionen:
1. erst mal mit dem iMac 2020 weitermachen - warum nicht? Ich nutze derzeit auch noch regelmäßig meinen iMac 27" late 2014, der Rechner kann auch nach mehr als 11 Jahren noch einigermaßen gut produktiv eingesetzt werden. Dein 2020 kann dich noch eine ganze Zeit lang gut unterstützen.
2. in einen mobilen Mac mit M5 investieren - würde ich empfehlen, wenn du der Mobilität tatsächlich viel abgewinnen kannst. Eher nicht, um jetzt auf die Schnelle an einen M5 zu kommen und das Ding dann im Clamshell Modus zu betreiben...
3. auf den mini M5 warten - das war doch ohnehin dein Plan, oder? Warum verfolgst du ihn nicht einfach weiter? Auf Gerüchte, wie lange die Speicherkrise genau dauert oder wie hoch der Einstiegspreis sein wird, würde ich nicht allzu viel geben. Am Ende kann eh niemand vorher sagen, was genau passiert (auch Tim Cook oder John Ternus nicht
). Und wenn der mini M5 nun tatsächlich erst mal die volle Katastrophe wird? Nun ja, mit deinem iMac bekommst du auf macOS Tahoe noch bis 2028 Sicherheitsupdates, das kannst du also ganz entspannt aussitzen und zu geeigneter Zeit genau den Rechner kaufen, den du am ehesten brauchst.
Ich sitze hier selbst mit dem erwähnten iMac 2014 und einem MacBook Pro 13" M1 2020 - also auch zwei Geräten, die nicht mehr die jüngsten sind, und hatte eigentlich den Plan, ab ca. Ende 2026 über einen neuen Mac nachzudenken. Gut möglich, dass die Speicherkrise das dann unattraktiv macht - der Situation sehe ich aber tiefenentspannt entgegen und würde niemals jetzt einen M5 kaufen, nur um ein irriges Gefühl der Sicherheit zu generieren, obwohl ich tatsächlich noch gar nicht absehen kann, wann ich genau welchen Bedarf habe.
Also, nicht verrückt machen lassen und locker und entspannt bleiben - so kommt man aus meiner Sicht am besten durch diese Zeiten, nicht nur hinsichtlich IT-Investitionen...
Hilfreich?
+14
thebuddha
30.04.26
12:40
TheGeneralist
Meine Meinung dazu ist: nicht unter Druck setzen lassen, in Ruhe entscheiden und aus der jeweiligen Situation heraus nach aktuellem Bedarf handeln.
Panikkäufe sind meines Erachtens eigentlich nie ratsam. Die Speicherkrise wird wahrscheinlich noch länger andauern, genau vorhersagen kann das aber niemand (auch der KI-Servermarkt kann überraschend zusammenbrechen, dann wäre unvorhersehbar wieder mehr Speicher verfügbar), daher sollte der RAM-Situation aus meiner Sicht kein maßgeblicher Einfluss auf Investionsentscheidungen eingeräumt werden.
So wie du es beschreibst, hast du doch nicht zwei, sondern drei sehr gute Optionen:
1. erst mal mit dem iMac 2020 weitermachen - warum nicht? Ich nutze derzeit auch noch regelmäßig meinen iMac 27" late 2014, der Rechner kann auch nach mehr als 11 Jahren noch einigermaßen gut produktiv eingesetzt werden. Dein 2020 kann dich noch eine ganze Zeit lang gut unterstützen.
2. in einen mobilen Mac mit M5 investieren - würde ich empfehlen, wenn du der Mobilität tatsächlich viel abgewinnen kannst. Eher nicht, um jetzt auf die Schnelle an einen M5 zu kommen und das Ding dann im Clamshell Modus zu betreiben...
3. auf den mini M5 warten - das war doch ohnehin dein Plan, oder? Warum verfolgst du ihn nicht einfach weiter? Auf Gerüchte, wie lange die Speicherkrise genau dauert oder wie hoch der Einstiegspreis sein wird, würde ich nicht allzu viel geben. Am Ende kann eh niemand vorher sagen, was genau passiert (auch Tim Cook oder John Ternus nicht
). Und wenn der mini M5 nun tatsächlich erst mal die volle Katastrophe wird? Nun ja, mit deinem iMac bekommst du auf macOS Tahoe noch bis 2028 Sicherheitsupdates, das kannst du also ganz entspannt aussitzen und zu geeigneter Zeit genau den Rechner kaufen, den du am ehesten brauchst.
Ich sitze hier selbst mit dem erwähnten iMac 2014 und einem MacBook Pro 13" M1 2020 - also auch zwei Geräten, die nicht mehr die jüngsten sind, und hatte eigentlich den Plan, ab ca. Ende 2026 über einen neuen Mac nachzudenken. Gut möglich, dass die Speicherkrise das dann unattraktiv macht - der Situation sehe ich aber tiefenentspannt entgegen und würde niemals jetzt einen M5 kaufen, nur um ein irriges Gefühl der Sicherheit zu generieren, obwohl ich tatsächlich noch gar nicht absehen kann, wann ich genau welchen Bedarf habe.
Also, nicht verrückt machen lassen und locker und entspannt bleiben - so kommt man aus meiner Sicht am besten durch diese Zeiten, nicht nur hinsichtlich IT-Investitionen...
Hallo TheGeneralist,
eigentlich hast du mit allem Recht
Da ich im Ruhestand bin und den Mac (und somit auch FCP und LR) nur für private Zwecke nutze, ist es wohl eher das GAS (Haben-Wollen-Syndrom). Den tatsächlichen Bedarf habe ich aktuell nicht.
Ich hatte Tahoe auf dem iMac 2020, das war für mich - gefühlt - träger als Sequoia. Nach der letzten reinen Intel MacOS Version (Monterey) wurde jedes nachfolgende MacOS mehr und mehr auf Silicon optimiert.
Monterey hätte für mich auch gereicht, nur leider keine Sicherheitsupdates mehr (da bin ich hat recht sensibel oder pingelig, je nachdem wie man es sieht). Deshalb bin ich jetzt auf Sequoia.
Ich schaue gerade auch, ob ich nicht ältere - noch nicht so stark auf Silicon optimierte - Versionen von FCP und LR aufspiele, denn die neueren sind ebenfalls Silicon optimiert und daher auf einem Intel Mac träger.
Andererseits habe ich, wie erwähnt - eigentlich keinen Zeitdruck, wenn das Rendern & Exportieren (FCP) oder Maskieren (LR) hat länger dauert.
Ich werde versuchen, es so zu halten wie du richtig beschreibst: "Nicht verrückt machen lassen und locker und entspannt bleiben". Dann lieber nach Ablauf der Sicherheitsupdates für Sequoia doch auf Tahoe Update.
Hilfreich?
+1
tjost
30.04.26
13:35
Bei mir war die Speichersituation schon mit entscheiden für die Entscheidung eines MBP mit M5 Pro denn 1 TB SSD. Ich habe das in Bezug auf das Gefühl bei meinem Speicherverbrauch noch nicht bereut.
Ich bin allerdings von einem M1 13 MBP mit 8GB Ram und 512 GB SSD gekommen. Da war der "need" dann schon da denn alleine der RAM von 8GB haben Druck erzeugt. Jetzt habe ich 24 GB und den laste ich viel seltener aus.
Die Taktik kann ich also nachvollziehen sehen aber den dringenden Bedarf bei Dir nicht zwingend gegeben.
Hilfreich?
0
allex74
30.04.26
13:51
Nicht wegen vielleicht steigender Preise, aber einfach weil das Top Geräte sind. Wer mehr Leistung/Anschlüsse benötigt MBP, sonst MBA.
Habe gerade ein MBA 13“ M5 16/1TB bekommen. Preise sind ja bereits ~10% gesunken. Und ich bin begeistert.
Ersetzt kein Gerät, ist eine Ergänzung
Bereits Mac mini M4 16/2TB am TV ein MBA 15“ M3 16/1TB am Studio Display im Einsatz.
Der iMac 27“ 32/1,1TB FD Late 2012 wird ausgemustert, zuviele Einschränkungen mittlerweile.
Aber nach 14 Jahren kann man schon mal wieder etwas investieren. Bei Apple ist’s zwar teurer, aber so lange kann man fast kein anderes Gerät nutzen.
Neben M1 beim iPad Air, das mit 64GB aber regelmäßig an seine Limits kommt wegen iOS26, sind nun M3, M4 und M5 bei uns im Einsatz. Damit sollte wieder ein paar Jährchen Ruhe einkehren….
Hilfreich?
+1
thebuddha
02.05.26
11:26
Tja, nachdem laut letzten Informationen der Mac mini M4 16/256 aus dem Programm genommen wurde und der neue Einstiegs Mac mini M4 16/512 949,00 € kostet, wird m.E. ein Mac Min i M5 16/512 mindestens das gleiche kosten, wenn nicht sogar bis zu 100,00 € mehr.
Dan^n sind natürlich für mich ein MBA M5 16/512 für ca. 1.050 € oder gar das MacBook Pro M5 16/512 eine überlegenswerte Option, solange es diese noch zu den aktuellen Preisen gibt und verfügbar sind. Apple erhöht ja angeblich bei bereits gelaunchten Produkten nie die Preise
Ich habe zwar gerade den iMac 2020 in Betrieb, aber leider jetzt auch ein ungenutztes Apple Studio Display hier rumstehen
Da ich mir inzwischen doch vorstellen kann, einen mobilen Mac am ASD nicht nur im Clamshell-Modus zu betreiben, sondern auch als erweitertes Display, werde ich MBA und MBP mal beobachten und ggf. nach der WWDC oder auch vorher zuschlagen, denke ich. Und ich hätte ein mobiles MacOS Gerät (mein iPad Pro 2022 M2 kann man ja nicht direkt damit vergleichen).
Aber mal sehen ...
Hilfreich?
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