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Mac mini und Mac Studio: Manche Konfigurationen nun gar nicht mehr lieferbar

Anfang März 2026 kündigte Apple neue Mac-Modelle an – und viele hofften, dass der Konzern auch eine neue Version des Mac mini und Mac Studio auf den Markt bringt. Doch leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht, denn bislang blieb eine Aktualisierung aus. Aller Voraussicht nach wird Apple in Zukunft den Mac mini mit M5 und M5 Pro und den Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra ausrüsten.


Bereits Anfang letzter Woche stiegen für einige Konfigurationen des Mac mini und Mac Studio die Lieferzeiten deutlich an. Für den Mac Studio mit 256 GB RAM gab Apple sogar einen Zeitraum von 4 bis 5 Monaten bis Versand an.

Manche Konfigurationen gar nicht mehr lieferbar
Nun scheint es abermals eine Änderung im Apple Online Store gegeben zu haben: Manche Konfigurationen des Mac Studio und Mac mini sind gar nicht mehr lieferbar. Hier eine kurze Übersicht bezüglich der aktuellen Liefersituation im Apple Online Store:

ModellKonfigurationLieferzeit
Mac miniM4, 16 GB4-5 Wochen
Mac miniM4, 24 GB9-10 Wochen
Mac miniM4, 32 GBNicht mehr verfügbar
Mac miniM4 Pro, 24 GB4-5 Wochen
Mac miniM4 Pro, 48 GB9-10 Wochen
Mac miniM4 Pro 64 GBNicht mehr verfügbar
Mac StudioM4 Max, 36 GB7-8 Wochen
Mac StudioM4 Max, 48 GB10-12 Wochen
Mac StudioM4 Max, 64 GB7-8 Wochen
Mac StudioM4 Max, 128 GBNicht mehr verfügbar
Mac StudioM3 Ultra, 96 GB9-10 Wochen
Mac StudioM3 Ultra, 256 GBNicht mehr verfügbar

RAM-Mangel oder Neuvorstellung?
In der Vergangenheit war eine geringe Verfügbarkeit im Apple Online Store oft ein sicherer Hinweis, dass in Kürze neue Modelle der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Apple die Einführung neuer Modelle des Mac mini und Mac Studio plant – einzig der Vorstellungszeitpunkt ist noch unklar. Manche Stimmen aus der Gerüchteküche gehen von einer baldigen Vorstellung aus, andere jedoch von einer Präsentation im Herbst 2026. Eine Möglichkeit ist, dass Apple die im Juni stattfindende WWDC zur Einführung neuer Modelle nutzt.

Auffällig ist jedoch, dass die Lieferzeiten stark mit der gewählten RAM-Ausstattung korrelieren – und dies könnte auf einen anderen Grund hinweisen: Der Markt für Arbeitsspeicher ist momentan aufgrund der hohen Nachfrage von KI-Firmen sehr angespannt – und Apple könnte daher in Lieferschwierigkeiten gekommen sein. Dagegen spricht jedoch, dass bei anderen Macs, wie zum Beispiel beim MacBook Pro, die Lieferzeiten je nach gewählter Arbeitsspeicherkonfiguration nicht oder nur um wenige Wochen steigen.

Kommentare

Spawn11113.04.26 08:39
Ist eigentlich eindeutig. So können mehr Macs verkauft werden bei knappem Ram.
-6
Deppomat13.04.26 08:39
Naja das ist ja komplett kohärent - von jeder Variante die höchste Ramausstattung gestrichen. Also definitiv Absicht. Bei den Books haben sie dann halt eine andere Strategie gewählt, sie werden‘s durchgerechnet haben und schon wissen warum.
0
Dirk!13.04.26 09:14
Eine baldige Neuvorstellung wäre trotzdem toll, damit die Lage bis dahin nicht noch ernster (teurer) wird...
+4
Dunnikin
Dunnikin13.04.26 09:30
Ich denke, daß die Preise der neuen Systeme ob der Situation bei Speichern aller Art deutlich höher ausfallen werden. Speicher war bei Apple generell teuer, das wird sich wohl nochmal verschärfen.

Das Neo dürfte so günstig sein, weil vermutlich dessen Entwicklung und Beschaffung von Teilen (deutlich?) vor den explodierenden Preisen für Speicher abgeschlossen wurde.

Ich mußte eine externe SSD anschaffen, weil eine eingefangen ist (Controller). Absolut bekloppt, was die Dinger jetzt kosten. Ich bin gespannt, was für die neuen Macs (und mehr RAM/SSD) aufgerufen wird.
+2
MikeMuc13.04.26 09:40
Das sind doch genau die Modelle die nach einer Vorstellung neuerer Modelle garantiert nicht mehr verkäuflich sind. Die kleinen lassen sich sicher noch gut abverkaufen.
+5
System 6.0.1
System 6.0.113.04.26 10:09
KI hat tatsächlich doch einen Preis. Wer hätte das, äh … gedacht.

🥳
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-1
UWS13.04.26 10:21
Sowohl beim M4 als auch beim M5 wird ja LPDDR5X RAM verwendet. Wäre interessant zu wissen, ob das sich nur durch das Binning unterscheidet oder ob es da grundlegende technische Unterschiede in der Fertigung gibt.

So oder so wird das wahrscheinlich bei Hynix oder Samsung (oder wem auch immer) auf der gleichen Produktionsstraße gefertigt.

Insofern ist es angesichts der allgemeinen Speicherkrise schon nachvollziebar, dass Apple sich da bei den "alten" Maschinen mit hoher Speicherausstattung zurückhält.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
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t.stark
t.stark13.04.26 15:55
Irgendwie scheint mir als Käufer die bessere Strategie zu sein wenn möglich, baldigst im Notebook-Bereich zuzuschlagen, auch wenn ein Desktop die erste Wahl gewesen wäre. Bei vielen Modellen ergibt sich ein Aufpreis von 300-500€ für Display und Akku.
Das könnte ggf. erheblich weniger sein als erhöhte RAM- oder SSD-Preise.
0
MacTaipan13.04.26 17:33
Sind RAM-Bausteine in der Form, wie sie bei Apples M-Chips auf dem Die integriert werden, überhaupt von der Verknappung betroffen?
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gfhfkgfhfk13.04.26 19:51
UWS
Sowohl beim M4 als auch beim M5 wird ja LPDDR5X RAM verwendet. Wäre interessant zu wissen, ob das sich nur durch das Binning unterscheidet oder ob es da grundlegende technische Unterschiede in der Fertigung gibt.
Beim M4 wird LPDDR5X 8000 Speicher verbaut, beim M5 ist man auf LPDDR5X 9600 gegangen.
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