Kurz notiert: Google bald mit Datenschutz-Labels im App Store +++ Tile soll an AirTags-Alternativen arbeiten

Google-Anwendungen aktuell ohne Datenschutz-Angaben
Seit einigen Wochen finden sich im App Stores für den Mac, das iPhone und iPad sogenannte Datenschutz-Labels. Diese zeigen auf den ersten Blick, welche Daten bei Benutzung einer App mit dem Anwender verknüpft werden – per Fingertipp werden diese Informationen näher ausgeführt. Die Labels sind für alle Entwickler obligatorisch, die ihre Applikationen im App Store bereitstellen möchten – sobald Apple ein Update der App absegnet, sind diese Daten für den Anwender ersichtlich. Tatsächlich tun sich auch bei ähnlichen Anwendungen bisweilen drastische Unterschiede auf – wie ein Vergleich zwischen Messengern eindrucksvoll zeigt.

Manche Unternehmen stehen im Verdacht, besonders viele Daten ihre Kunden sammeln zu wollen – Google zählt zweifelsfrei auch dazu. Auffällig ist, dass die iOS- sowie iPadOS-Apps des Konzerns seit spätestens 8. Dezember keine Updates erhalten haben – an diesem Tag traten die neuen Labels in Kraft. Zwei Dienste erhielten stellten allerdings eine Ausnahme dar – und entbehrten trotzdem der Labels. Somit stellt der App Store für Google-Anwendungen aktuell keine Informationen dieser Art bereit – was die Vermutung nährt, das Unternehmen wolle diese Kundmachung möglichst lange umgehen oder gar torpedieren.


Nun meldet TechCrunch, dass Google bereits diese oder nächste Woche Updates an iPhones und iPads ausliefern und die Anwendungen regelkonform mit entsprechenden Datenschutzhinweisen versehen werde.


Tiles Antwort auf Apples AirTags
Apple könnte mit den AirTags bald ein spannendes neues Produkt vorstellen – und damit das Auffinden verlorener oder verlegter Gegenstände erleichtern. Das Tracking der Etiketten soll über Bluetooth und Apples Ultrabreitband-Chip U1 funktionieren – Letzterer sorge Cupertino zufolge für ein „räumliches Bewusstsein“ und kommt bereits im iPhone 11 und 12 sowie der Apple Watch Series 6 zum Einsatz. Außerdem besagen Gerüchte, dass die AirTags auch Augmented Reality unterstützen sollen, um diese besser lokalisieren zu können. Nun berichtet TechCrunch von einer möglichen Alternative von Tile: Das Unternehmen arbeite ebenfalls an Ultrabreitband-Trackern mit AR-Features und rechne mit einer Veröffentlichung in diesem Jahr. Tile möchte damit wohl Apple Paroli bieten – und ein Produkt anbieten, das auch mit Android kompatibel ist. Informationen über mögliche Preise sind bislang nicht bekannt.

Kommentare

Kreitschie06.01.21 14:37
Tile soll an AirTags-Alternativen arbeiten

Klingt irgendwie komisch. Ich hoffe, die Leser haben auf dem Schirm, wer hier ursprünglich der Erste war.
+3

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