Kurz: macOS Sonoma 14.8.6 und macOS Sequoia 15.7.6 Release Candidates +++ Mehr "Lil Finder Guy" in Apples Werbespots


Für die beiden Vorgängersysteme, macOS 14 (Sonoma) und macOS 15 (Sequoia) erscheinen lediglich Sicherheitsaktualisierungen; neue Features kommen bei den in den Jahren 2023 sowie 2024 vorgestellten Systemversionen nicht mehr an. Für gewöhnlich lässt Apple einige Zeit zwischen Aktualisierungen der Vorabversionen verstreichen, um möglichst viele Sicherheitslücken auf einmal zu beheben. Doch nun legt Apple eine Woche nach Veröffentlichung Entwickler-Beta-Fassungen von macOS 14.8.6 sowie 15.7.6 vor – sie sind bereits als Release Candidates markiert.
Somit steht eine Veröffentlichung für die Allgemeinheit unmittelbar bevor. Dies lässt vermuten, dass der Inhalt größtenteils Fehler und Probleme adressiert, welche durch macOS 14.8.5 respektive 15.7.5 entstanden sind. Auf
Reddit erwähnten Nutzer einige Probleme: Optimiertes Laden funktioniere nicht mehr, und nach einem Ruhezustand lasse sich ein Mac nicht mehr via Touch ID entsperren.
Finder-Maskottchen bekommt HauptrolleAuf TikTok wendet Apple eine Strategie an, welche sich deutlich vom Markenauftritt auf anderen Social-Media-Plattformen unterscheidet: Die teilweise wenige Sekunden langen Clips sind oftmals rätselhaft. Jetzt sind drei neue Hochkant-Videos erschienen, bei denen macOS-Features im Vordergrund stehen. Inhaltlich dreht es sich um
Dateistapel auf dem macOS-Desktop, die
Ringlichtfunktion bei Videokonferenzen sowie die systemweite
Diktierfunktion. Dabei übernimmt die von Mac-Fans "Lil Finder Guy" getaufte Figur eine zentrale Rolle. Die in zwei Blautönen gehaltene animierte Figur symbolisiert überforderte oder müde Anwender, denen ein macOS-Feature auf dem MacBook Neo aus der Patsche hilft.
Start einer umfassenden Reihe?Ein Blick auf die Übersichtsseite lässt vermuten, dass Apple noch eine ganze Reihe weiterer Videos in diesem Stil veröffentlichen will: Die Standbilder der drei Clips ergeben ein zusammenhängendes, aber unvollständiges Bild. Die Sympathie vieler Apple-Fans konnte "Lil Finder Guy" jedenfalls erringen: Stephen Hackett hat ihn als
3D-Figur nachgebaut und stellt das Modell zum Nachdrucken mittels 3D-Drucker bereit.
Die Standbilder der drei aktuellen TikTok-Clips bilden Teile eines unvollständigen Gesamtbilds.