Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Kurz: WhatsApp bald mit neuem „Contacts Hub“ +++ Ende von Microsoft Office 2019 ist nah

Wer wissen möchte, welche seiner WhatsApp-Kontakte gerade aktiv sind, muss alle Chats einzeln abklappern, um den Online-Status zu ermitteln. Dieser wird bekanntlich am oberen Bildschirmrand angezeigt, direkt unter dem Namen des jeweiligen Kontakts. Dieses Prozedere kann ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen, schließlich kommunizieren die meisten Nutzer des Messengers aus dem Hause Meta mit mehr als nur einer Handvoll von Freunden, Bekannten, Verwandten oder Geschäftspartnern. Künftig soll diese Aufgabe deutlich komfortabler werden und sich viel schneller erledigen lassen: WhatsApp arbeitet an einem „Contacts Hub“, der eine Übersicht über alle aktiven Kontakte bietet.


Contacts Hub präsentiert Liste aller aktiven Kontakte
Der Contacts Hub erscheint in den Einstellungen von WhatsApp, gleich unter dem eigenen Profilbild. Entdeckt wurde das neue Feature vor einigen Tagen von WABetaInfo in der jüngsten Betaversion 26.20.10.70 der WhatsApp-App für iOS. Es präsentiert ganz oben vier bevorzugte Kontakte, darunter folgen dann alle zum Zeitpunkt des Aufrufs aktiven Kontakte sowie solche, die vor wenigen Minuten online waren. Die App bietet darüber hinaus die Möglichkeit, in den angezeigten Kontakten zu suchen und die Liste nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Zudem lassen sich Rufnummern manuell oder durch Scannen eines QR-Codes ergänzen.

Der neue Contacts Hub in der WhatsApp-Beta
Quelle: WABetaInfo

WABetaInfo zufolge respektiert der Contacts Hub die Privatsphäre-Einstellungen aller Kontakte. Wer die Übermittlung seines Online-Status deaktiviert hat, taucht also überhaupt nicht in der Liste auf. Die Online-Aktivität wird zudem nur angezeigt, wenn sie von der jeweiligen Kontaktperson nicht verborgen wird. Wann das neue Feature in WhatsApp verfügbar sein wird, ist nicht bekannt.

Microsoft zieht im Juli bei Office 2019 den Stecker
Am 13. Juli ist Schluss: An diesem Tag werden die lokal installierten Ausgaben von Microsoft Office 2019 weitgehend aufhören zu funktionieren. Das teilte der Softwarehersteller jetzt in einem Support-Dokument mit. Betroffen von diesem Schritt sind sowohl die Mac-Version als auch die Apps für iOS und iPadOS. Die Programme sind dann zwar noch in der Lage, vorhandene Dateien zu öffnen und zu drucken. Bearbeitung, Neuerstellung und Speicherung sind aber allerdings nicht mehr möglich. Wer derzeit noch das bereits im Oktober 2025 abgekündigte Office-Paket nutzt, kommt also um ein Update auf Microsoft Office 2021 oder die Abo-Version Microsoft 365 nicht herum. Es sei denn natürlich, er entscheidet sich für einen Umstieg, etwa auf Apples Creator Studio oder LibreOffice.

Kommentare

System 6.0.1
System 6.0.129.05.26 17:45
Does this affect Windows or Android? 

No. This certificate expiration only applies to Office and Microsoft 365 apps on macOS and iOS. Windows and Android are not affected. 

Ein Schuft, wer böses dabei denkt.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+3
esc
esc29.05.26 18:24
Der Bereich Communitys ist in WhatsApp überbewertet, wie ich finde.
+5
holk10029.05.26 18:27
Für ein gekauftes Produkt? Das wäre ja unglaublich! Keine Updates mehr, ok. Aber ein Programm unbrauchbar machen?

„ Mercedes teilt in einem Support Dokument mit, dass alle Fahrzeuge der Modelljahrgänge vor 2019 ab 1. Juli nur noch betreten und Radio gehört werden kann. Fahren ist nicht mehr möglich“.
+31
Kehrblech29.05.26 18:32
Der viel größere Skandal ist doch, dass ein i.d.R. käuflich erworbenes Programm an einem Stichtag zu Datenmüll wird. Selbst wenn das irgendwo in den 300+ Seiten Vertrag mit Microsoft irgendwo stehen mag. Ich mochte Word noch nie, aber brauchte zwingend eine Lizenz für die Arbeit. Jetzt werde ich zwei- und dreifach über die Notwendigkeit nachdenken. Für mich bedeutsame Neuerungen hat es in Word schon seit ca. 2003 nicht mehr gegeben. Das Problem kann noch immer nicht mit großen Dateien und ist bei angeschalteter Änderungsverfolgung dann so langsam, dass sich die Benutzung ohnehin verbietet. Ein neues lizenzfreies Filesystem als Standard für Schreibsysteme ist seit 20 Jahren überfällig. Bin gerade hochgradig genervt, obwohl erst in einiger Zeit betoffen (benutze Office 2021). Und es sind auch nicht die Kosten (solange es noch nicht-Abo-Versionen gibt), aber wieso meint M$ eigentlich, hier einfach Geld drucken zu können? Und das für ein Programm, dass ich vielleicht eine Handvoll Male im Jahr wirklich brauche.
Genug geschmollt. Ich wünsche Euch trotzdem einen schönen Tag!
+15
Bitsurfer29.05.26 19:33
Wollt ich gerade loswettetn, hab ich gesehen dass ich ja 2021 habe. Hab ich gekauft weil, soweit ich weiss, das native auf den Silicon Prozzis läuft. Mit Rosetta lost ist 2019 sowieso schluss.
0
TMS
TMS29.05.26 19:50
Ich denke, das könnte eine Sammelklage werden und MS muss dafür bluten.
Aber das haben sie sicher einkalkuliert und kamen wohl zur Ansicht, dass der potentielle Gewinn den finanziellen Schaden mehr als gut macht.
Der Schaden beim Image dürfte allerdings nicht ganz so einfach zu kompensieren sein.
Für den Hausgebrauch tun es schließlich die offenen Offices auch, denken wohl Einige.
+3
frankh29.05.26 19:52
Office: Wie genau funktioniert der kill switch (Frechheit das...)? Little Snitch und Internet-Zugang für die Apps sperren müsste doch helfen?
0
Sindbad29.05.26 20:31
Für die letzte, einzige Powerpoint-Präsentation, die ich einmal jeden Herbst aktualisieren muss (nur Datum und Terminangaben), soll ich jetzt eine neue Lizenz kaufen ???

Mal schauen, wie ich eine vernünftige Lösung finde.
0
MikeMuc29.05.26 20:59
frankh
im dümmsten Fall wird der Lizenzserver einfach abgeschaltet und wenn die Programme den nicht mehr erreichen wenn sie prüfen, ob die Lizenz noch aktiv ist. Und dann ist es eben Essig mit der Benutzung. Ob das Rechtlich hier in D OK ist, das kann ich nicht beurteilen. Aber alle, die ihr „altes“ Office noch mit Systemen verwenden auf denen das „neue“ Office nicht läuft, die haben nun die berühmte A-Karten gezogen
+3
29.05.26 21:04
In dem verlinkten Microsoft-Dokument geht es in erster Linie darum, das Betriebssystem zu aktualisieren! Das passt nicht zu der Info im Artikel.

Ich verstehe das so:
Künftig ist für Office mind. MacOS 12 Monterey erforderlich. Wenn das gegeben ist, in der Office-App über Hilfe / Nach Updates suchen das angebotene Office-Update einspielen. Das war's.
0
ArneC29.05.26 22:47
Habe einn Macbook Pro 2012 mit Catalina und Office 2019.
Office 2019 wird schon lange nicht mehr aktualisiert, da zu altes Betriebssystem, aber auf dem Mac geht bekanntlich kein neueres.

Betrifft das auch den Fall?
Also Microsoft enztscheidet, ältere Macs dürfen Office nicht mehr verwenden, denn neuere laufen ja nicht.
Oder luft da alles weiter, da das alte Office auf dem alten Betriebssystem ja keine Updates mehr bekommen kann und somit auch nicht deaktivert wird.

PS: Nutze kein Onedrive oder Online-Office.

ISt das bekannt? Danke!
0
ERNIE30.05.26 05:11
MikeMuc
frankhim dümmsten Fall wird der Lizenzserver einfach abgeschaltet ...

Etwas, was etwa Adobe schon seit Jahrzehnten praktiziert.
ArneC
Oder luft da alles weiter, da das alte Office auf dem alten Betriebssystem ja keine Updates mehr bekommen kann und somit auch nicht deaktivert wird.

Das läuft bei MS Office typischerweise so ab: Du öffnest eine z.B. Word-Datei und diese wird Dir korrekt angezeigt. Wenn Du etwas ändern möchtest, geht das einfach nicht, obwohl Du es vielleicht gestern noch konntest. Erst dann fällt Dein Blick auf einen gelben Balken im Bereich der Werkzeugleiste, der Dir freudig mitteilt, dass Du mit dieser Version Dateien nur lesend öffnen kannst.
+5
iPeter79
iPeter7930.05.26 09:02
Das ist echt übel. Bin gespannt, ob die wirklich damit durchkommen (Europäische/deutsche Gesetzgebung). Hoffentlich wandern viele zu LibreOffice oder Pages ab. Aber zum Glück kann man in Webshops sich auch günstige Aktivierungskeys für neuere Versionen zwischen 3 und 6 € besorgen. Wäre in diesem Fall sogar legitim, wenn die sogar solche unfähren Methoden anwenden. 🤑
+1
ChrisSt150
ChrisSt15030.05.26 09:26
Ähm, im Artikel wird darauf hingewiesen man müsste auf Office 2021 oder die Abo-Variante 365 updaten! Warum nicht besser auf Office 2024, gibt es mittlerweile auch erschwinglich als Kaufoption??
+2
adiga
adiga30.05.26 11:45
Bitsurfer
Wollt ich gerade loswettetn, hab ich gesehen dass ich ja 2021 habe. Hab ich gekauft weil, soweit ich weiss, das native auf den Silicon Prozzis läuft. Mit Rosetta lost ist 2019 sowieso schluss.
Habe auch die Office 2021 Version. Aber auch da wird es wohl das Gleiche geben. Support fällt ab 26.10.2026 weg. Da wird es wahrscheinlich nach kurzer Zeit auch nicht mehr gehen.

Ich frage mich, ob dies bei einer Kaufsoftware überhaupt legal ist. Eigentlich müsste MS ein letztes Update herausgeben, welches die Funktion der Lizenzüberprüfung über die Server aufhebt. Ansonsten rechne ich damit, dass einige Tools auftauchen werden, welche die alten Version cracken.
+3
relax
relax30.05.26 14:45
In dem verlinkten Microsoft-Dokument geht es in erster Linie darum, das Betriebssystem zu aktualisieren! Das passt nicht zu der Info im Artikel.

Ich verstehe das so:
Künftig ist für Office mind. MacOS 12 Monterey erforderlich. Wenn das gegeben ist, in der Office-App über Hilfe / Nach Updates suchen das angebotene Office-Update einspielen. Das war's.

Hier im MTN Artikel geht es ja um die Änderung für MS Office 2019 und gemäß des verlinkten MS support Dokument passt das schon genau. 
Die gekaufte office Lizenz für die Version 2019 funktioniert selbst mit einem recht aktuellen MacOS ab dem genannten Datum nicht mehr zum erstellen von neuen und ändern von bestehenden Dokumenten.

Leider sind wir hier auch betroffen, da zumindest meine Frau noch eine Handvoll ältere Excel Dateien fortführt. Da sehe ich jetzt schon Ärger auf mich zukommen, sie mag Numbers nicht.

 Für einen Kumpel hatte ich mal ein recht komplexes Excel Formular erstellt. Er nutzt nur dieses einer Formular und eben auch Office 2019. Mal sehen ob ich das mit wenig Nacharbeit in Numbers bekomme.
0
caMpi
caMpi31.05.26 12:33
Laut Artikel läuft dabei ein Zertifikat aus, welches die Lizenz validiert.
Das sitzt entweder auf der Komponente, die die Lizenz gegen Microsoft prüft, oder auf der URL, die zum Prüfen kontaktiert wird. Ersteres halte ich für unwahrscheinlich, das macht niemand.
Word, Excel können davon ebenfalls nicht betroffen sein, sonst wäre lesender Zugriff nicht möglich.
Also gehts hier um ein Zertifikat, zb für die fiktive URL office2019activation.mac.office.com
Ein Webseitenzertifikat! Das schon lächerlich...
Keep IT simple, keep IT safe.
0
Legoman
Legoman01.06.26 08:43
MTN
An diesem Tag werden die lokal installierten Ausgaben von Microsoft Office 2019 weitgehend aufhören zu funktionieren.
Unsere Behörde hat es erst im letzten Jahr mit dem Slogan "das neue Office 2019" eingeführt. Ich habe sehr gelacht.
+1
Legoman
Legoman01.06.26 13:46
holk100
Für ein gekauftes Produkt? Das wäre ja unglaublich! Keine Updates mehr, ok. Aber ein Programm unbrauchbar machen?

„ Mercedes teilt in einem Support Dokument mit, dass alle Fahrzeuge der Modelljahrgänge vor 2019 ab 1. Juli nur noch betreten und Radio gehört werden kann. Fahren ist nicht mehr möglich“.
Nach mehrmaligem Lesen:
Das ganze betrifft wohl nur Apple-Systeme.
D.h. unter Windows (und wo auch immer Office läuft) funktioniert alles ganz entspannt weiter.
Diese Strategie will sich mir einfach nicht erschließen.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.