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Kurz: Studie zur EKG-Qualität der Apple Watch +++ Microsoft erhält enorme Steuernachforderung

Seit der Apple Watch Series 4 lassen sich schnell und einfach 1-Kanal-EKGs durchführen – dazu erforderlich ist lediglich die EKG-App auf der Apple Watch sowie ein Finger auf der Krone. Von Anfang an gab es in Fachkreisen Lob für die Qualität der Messergebnisse. Unzählige Berichte kursieren, wie die Apple Watch auf Herzprobleme aufmerksam machte, noch bevor Nutzer davon etwas bemerkten. Auch wenn die Smartwatch keine 3-Kanal-EKGs einer Praxis oder mehr ersetzen kann, so leistet die Funktion dennoch große Dienste bei der Früherkennung.

Einer Studie der Universitätsklinik Basel zufolge schnitt die Apple Watch unter allen Fitness-Trackern am besten ab. Während Vorhofflimmern auf allen Geräten ähnlich gut zu erfassen war, glänzte die Apple Watch aber mit höherer Datenqualität und vor allem einfacherer Auswertung. Angetreten waren zudem Fitbit, Sense, KardiaMobile, Samsung Galaxy Watch sowie die Withings ScanWatch. Teilnehmer des Versuchs mussten nicht nur zahlreiche Tests vornehmen, sondern außerdem erklären, was sie den Ergebnissen entnehmen – und hierbei hob sich Apples Smartwatch ganz klar vom Feld ab.


Microsoft trifft der Steuerhammer – doch man will ausweichen
Im abgelaufenen Quartal erzielte Microsoft einen Überschuss von 20 Milliarden Dollar. Das reicht aber nicht aus, um die Rechnung des Finanzamts zu begleichen – denn rückwirkend bis ins Jahr 2004 muss Microsoft aufgelaufene Steuerschulden begleichen. Während der Audits des Internal Revenue Service ("IRS") waren unzählige Posten aufgefallen, in denen Microsoft Gewinne nicht korrekt deklariert hatte. Zwischen 2004 und 2013 summierten sich die aus nicht erklärten Gewinnen samt Strafen und Zinsen zusätzlich entstehenden Steuerzahlungen auf knapp 29 Milliarden Dollar.

Zum Vergleich: Die gesamten Abgaben der letzten 20 Jahre beliefen sich in den USA auf 67 Milliarden Dollar, besagte Nachforderungen sind daher durchaus substanziell. Bei einem Gewinn von 72,4 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2023 dürfte aber ausreichend Geld in der Kasse liegen, wenngleich es als unwahrscheinlich gilt, die vollen 29 Milliarden Dollar überhaupt entrichten zu müssen. Microsoft will sich dagegen zur Wehr setzen und führt außerdem an, im Rahmen des Tax Cuts and Jobs Acts von 2017 noch zehn Milliarden Dollar zurückerhalten zu müssen.

Kommentare

Markus.Klaja12.10.23 14:24
[...] "keine 3-Kanal-EKGs einer Praxis" [...]

Da ist es hoffentlich ein 12-Kanal-EKG...
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