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Apple-Experten äußern sich zur Leistung im Vorjahr: Miserable Noten für Software-Qualität

Jason Snell veröffentlicht alljährlich eine sogenannte „Report Card“ auf dem Portal Six Colors. Diese macht es sich zur Aufgabe, Apples Leistungen in einem Jahr aus der Perspektive von Experten zu beurteilen – darunter Entwickler, Redakteure, Podcaster und andere Personen, die sich intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen. Diesmal hatten 56 Personen die Gelegenheit, auf Apples Bilanz des Jahres 2025 einzugehen und einzelne Kategorien mit ein bis fünf Punkten zu bewerten. Cupertino kommt dabei nicht allzu gut weg.


Schlechtere Benotung in 11 von 14 Kategorien
In welchen Bereichen macht Apple eine gute Figur? Nach Ansicht der Experten erweist sich die Hardware noch immer als überaus zuverlässig. Das iPhone sowie das iPad stehen ebenfalls gut da.


Blickt man auf die durchschnittliche Bewertung aller Teilnehmer und zieht einen Vergleich zum Vorjahr, so fällt das Urteil ernüchternd aus: In 11 von 14 Kategorien stellen die Experten Apple eine schlechtere Note aus. So habe der Konzern vor allem an Einfluss auf die Welt verloren. Ferner musste etwa der Mac Federn lassen und es häufen sich Beschwerden zur Qualität der im vergangenen Jahr veröffentlichten Betriebssysteme.


Mac: Gute Hardware, doch macOS Tahoe ein Flop
Beim Mac herrscht weitgehend Einigkeit: Die Hardware wisse nach wie vor zu überzeugen, doch macOS Tahoe findet außergewöhnlich wenig Anklang. John Siracusa bezeichnet macOS 26 als das „schlechteste UI-Update in der Geschichte des Mac“. Die Änderungen seien schlecht umgesetzt und das Design-Team missachte grundlegende Prinzipien, welche bei der Interaktion des Nutzers mit einem Computer von Bedeutung seien. Ähnlich vernichtend fällt das Fazit von John Gruber aus: Das aktuelle Betriebssystem stelle „den schlimmsten Rückschritt in der gesamten Geschichte von macOS“ dar. Christina Warren erklärt, gezwungen zu sein, das Betriebssystem beruflich zu nutzen – privat würde sie es auf keinem Rechner installieren. Etwas wohlwollender äußert sich Chance Miller: Liquid Glass glänze nicht gerade auf dem Mac, aber Spotlight sei leistungsfähiger und es gebe Verbesserungen bei den Kurzbefehlen.

iPhone: Guter Jahrgang für iPhone 17 (Pro), iPhone Air polarisiert
Die Ableger des iPhone 17 wissen zu begeistern: Laut Siracusa merzt die Dampfkammer-Kühlung eine der wenigen Schwächen der Pro-Modelle aus. Viel Lob gibt es zudem für das reguläre iPhone 17. Das iPhone Air polarisiert hingegen: Laut Federico Viticci sei das Gerät ein futuristisches, zukunftsweisendes und fast schon unglaubliches Produkt. Es wecke die gleiche Freude wie das iPhone X nach dessen Release. Peter Cohen stellt dem iPhone Air hingegen ein schlechtes Zeugnis aus: Apple habe schlicht danebengegriffen. Der Startpreis sei angesichts der vielen Kompromisse zu hoch angesetzt. Liquid Glass kommt nicht besonders gut weg, wenngleich einige Teilnehmer einräumen, dass das Design nicht so schlimm wie auf dem Mac sei – „aber immer noch furchtbar“, so Brent Simmons.

iPad: Lob für neue Fensterverwaltung, aber das Produkt stecke in einer Identitätskrise
Die bessere Note des iPads lässt sich vor allem auf das Fenstermanagement von iPadOS 26 zurückführen. Laut Myke Hurley habe Apple dem Betriebssystem die Stützräder abgenommen und so dazu beigetragen, dass es sein volles Potenzial entfalten könne. Laut Quinn Nelson fühle sich iPadOS „nicht mehr wie ein nachträglicher Einfall an“. Gruber spricht gar von einem „Neuanfang für iPadOS“. Es gibt aber auch Kritik: Für Michael Tsai funktionieren 99 Prozent seiner Aufgaben auf dem Mac besser. Laut Gui Rambo sind die Apps für anspruchsvolle Arbeiten nicht optimal.


Wearables: Apple Watch ohne Innovationen
Bei der Apple Watch sei vor allem eines zu beobachten: Stagnation. Laut Hurley wurde die Produktlinie langweilig. Joe Rosensteel erklärt, dass es kaum noch unverzichtbare Hardware-Upgrades gibt. Zwiespältig fällt das Fazit zu den AirPods Pro 3 aus: Rambo findet sie „fantastisch“, Marco Arment betont indes den wesentlich schlechteren Tragekomfort. Warren spricht gar von einem seltenen Fehlgriff: Sie würden merklich schlechter als der Vorgänger klingen. Die Vision Pro ist laut Casey Liss überwältigend. Andere sehen das deutlich anders: Laut Arment handelt es sich um eine teure Tech-Demo und Gabe Weatherhead bereut den Kauf jeden Tag: Der hohe Preis sei angesichts des Mangels an Apps keinesfalls gerechtfertigt.

Schlechte Noten für Software-Qualität, Unverständnis für Anbiederung an US-Regierung
Andere Produktkategorien glänzten nicht gerade im vergangenen Jahr: Die Home-App wisse nach wie vor nicht zu überzeugen und bei Apple TV habe sich nichts getan. Die Software-Qualität stürzte deutlich ab: Die meisten Beschwerden betreffen Liquid Glass, das wenig Wertschätzung erfährt. Laut Liss muss sich Apple eine Auszeit nehmen, um „im Haus aufzuräumen“: Viele sprechen vor allem Bugs an, deren sich das Unternehmen nicht annimmt. Apple enttäusche zudem mit einer „unterwürfigen Komplizenschaft“ mit der Trump-Regierung, so Gruber. Das Unternehmen hat nach Ansicht einiger Kommentatoren schlicht seine moralische Autorität verloren.

Kommentare

macuser96
macuser9624.02.26 11:17
Kann ich so unterschreiben.
+35
L-E24.02.26 11:24
Genau.

Ob es Mr. Cook jucken wird?
Ich denke, nein. Alles ist amazing.
+6
Troubadixderdritte24.02.26 11:25
dem ist nichts hinzuzufügen
+11
sudoRinger
sudoRinger24.02.26 11:37
Interessant ist auch zu beobachten, wie die Meinung zu Apple von einzelnen Personen gekippt ist. John Gruber (Daring Fireball) hat eine zeitlang alles verteidigt, was Apple gemacht hat, und jetzt ...
Apple dagegen wirbt noch mit einer Reminiszenz an den 1984-Werbespot in meinem Bildschirmschoner.
+3
maikdrop24.02.26 11:56
Du
sudoRinger
Interessant ist auch zu beobachten, wie die Meinung zu Apple von einzelnen Personen gekippt ist. John Gruber (Daring Fireball) hat eine zeitlang alles verteidigt, was Apple gemacht hat, und jetzt ...
Apple dagegen wirbt noch mit einer Reminiszenz an den 1984-Werbespot in meinem Bildschirmschoner.

Nennt sich Aufmerksamkeitökonomie. Ja, Apple hat Fehler gemacht. Aber sie sind in jedem Fall fähig vieles zu korrigieren. Expert*innen leben von Aufmerksamkeit. Die verdienen damit ihr Geld bzw. generieren Aufmerksamkeit, um dann damit Geld zu verdienen. Und wenn der Sturm zu groß ist, weil sich damit viel Aufmerksamkeit erzeugen lässt, springt man eben auf. Siehe Fußball. Als Spieler*in “hasst” man die nervigen Fragen, um dann hinterher als “Expert*in” exakt das gleiche zu machen. So ist eben das Game. Zum Problem wird es, wenn Leute von außen dieses Spiel nicht erkennen und mit aufspringen.
-9
Pymax
Pymax24.02.26 11:57
In Sachen Software kann ich da besonders die Fotoverwaltung durch Fotos hervorheben, das mir schon manche Fotos zerschossen hat.
An dieser Stelle, was nutzt Ihr alles so als Alternative, ca. 60.000 Fotos?
Kein Abo... da bin ich glücklicherweise von Adobe frei.
MacOS Tahoe finde ich persönlich aber nicht so schlecht, auch optisch aber das ist wie bei vielem Geschmacksache...
+2
TorstenW24.02.26 12:03
Hach, "Experten"..
Ich möchte auch mal "Experte" sein.
Das sind auch einfach zum Großteil normale User, eventuell sogar mit sehr eingegrenztem nicht sonderlich tiefgreifenden Usecase.

Entsprechend sind die Umfragewerte in vielerlei Hinsicht einfach komplett sinnfrei und an der Realität vorbei.
Lustiges Beispiel: Das Apple TV wurde im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Punkte schlechter bewertet. Das ist ein relativ gewichtiger Abschwung.
Es gab aber 2025 überhaupt kein AppleTV Update. Es ist genau das gleiche Gerät wie vorher und kann überhaupt nicht schlechter bewertet werden.

Andersrum wurde das iPhone nur 0,2 Punkte besser bewertet, während es sich in der Realität so unglaublich gut, wie seit etlichen Jahren nicht mehr verkaufte.

Es ist auch unklar inwieweit die Personen Hard- und Software getrennt betrachtet haben: Es gibt zwar einen Punkt "Software Quality", aber ich würde vermuten, dass viele der Befragten auch MacOS mit in die "Mac" Spalte eingerechnet haben. Aber vllt nicht alle? Die Mac Hardware hat mMn nicht so stark nachgelassen?
Wieso trennt man das nicht?

Ich kann verstehen, wenn man Entwickler zu solchen Themen befragt, die vielleicht noch tiefgreifendere Einblicke haben, aber irgendwelche Redakteure, die davon leben möglichst kontroverse News zu verbreiten und ihre eigene Agenda zu pushen hier als Experten einzuladen.. wen interessiert's?
Das sind einfach willkürliche Zahlen. Man hätte auch 50 Leute auf der Straße befragen können.
Ja, Überraschung: Liquid Glass wurde nicht gut angenommen. Wie das Flat-Design ursprünglich übrigens auch. Geht mal zurück und lest euch die Artikel durch, wie das Flat-Design das "schlechteste UI-Upgrade aller Zeiten" war. Findet ihr zu Hauf. In 3-4 Jahren wird sich niemand mehr über Liquid Glass aufregen, weil dann die groben Fehler ausgemerzt sind.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir selbst eine Meinung bilden kann und nicht $Random-Podcast-Dude befragen muss, ob mein Apple-Gerät mir taugt oder nicht.
Viele dieser Aussagen da scheitern einfach komplett an der Realität in der Apple eben Geräte hauptsächlich an nicht-"Experten" verkauft, denen viele Dinge einfach vollkommen egal sind und die ganz andere Prioritäten haben, als die lustigen Geek-Newsletter-Schreiber..
-9
Marcel Bresink24.02.26 12:09
TorstenW
Es gab aber 2025 überhaupt kein AppleTV Update. Es ist genau das gleiche Gerät wie vorher und kann überhaupt nicht schlechter bewertet werden.

Diese Argumentation ist völlig weltfremd, denn natürlich gibt es externe Faktoren, die eine Bewertung beeinflussen müssen, selbst wenn sich die Hardware nicht geändert hat. Dazu gehören zum Beispiel System-Updates (hier: tvOS 18), Preis und der Vergleich mit Konkurrenzprodukten.
TorstenW
Andersrum wurde das iPhone nur 0,2 Punkte besser bewertet, während es sich in der Realität so unglaublich gut, wie seit etlichen Jahren nicht mehr verkaufte.

Qualität und Verkaufszahlen haben nichts miteinander zu tun.
+18
Quickmix
Quickmix24.02.26 12:14
TorstenW

1
-15
TorstenW24.02.26 12:28
Marcel Bresink
Dazu gehören zum Beispiel System-Updates (hier: tvOS 18),
Wie gesagt gibt es extra den Punkt für Qualität der Betriebssysteme.
Wenn ich alles miteinander vermische, sind die Zahlen extrem nutzlos.
Marcel Bresink
Qualität und Verkaufszahlen haben nichts miteinander zu tun.
Es wurde ja auch gar nicht nach der Qualität gefragt.
Originalartikel
They were prompted with 14 different Apple-related subjects, and asked to rate them on a scale from 1 (worst) to 5 (best)

Es ist eine rein persönliche individuelle Bewertung ohne jegliche Vorgabe.
Deswegen finden sich auch Bewertungen vollkommen querbeet dort wieder. Der eine findet das iPhone Air den totalen Flop, der nächste sagt das ist das Lieblingsgerät.
Raus kommt dann eine insgesamt eine durchshcnittliche Bewertung von 3 Punkten...
Who cares?

Das ist ja mein Kritikpunkt.
Man bekommt eine Reihe an zufälligen Zahlen, die auf individuellen Vorlieben basieren und letztlich überhaupt nichts aussagen.

Beteiligte Personen übrigens: 49 Männer, 7 Frauen. Die meisten jenseits der 40. Alles Nerds.
Das deckt nicht einmal ansatzweise Apples Zielgruppe ab. Insbesondere nicht die zukünftige Generation.
-5
sudoRinger
sudoRinger24.02.26 13:15
TorstenW
Beteiligte Personen übrigens: 49 Männer, 7 Frauen. Die meisten jenseits der 40. Alles Nerds.
Vor allem sind bei den Befragten viele Entwickler dabei, die auch einen Blog betreiben, wie z.B. Michael Tsai (Eagle Finder). Viele Infos gibt es bei ihm zuerst
Und ja, bei Entwicklern sind Männer in der Mehrzahl - insofern ist das wohl ein halbwegs repräsentatives Stimmungsbild.

By the way: Es geht im Artikel nicht um den Aktienkurs, sondern um eine Qualitätseinschätzung.
+8
TorstenW24.02.26 13:30
sudoRinger
Und ja, bei Entwicklern sind Männer in der Mehrzahl - insofern ist das wohl ein halbwegs repräsentatives Stimmungsbild.

Stimmungsbild für was?
Für Entwickler? Wird nicht gesagt. Für Redakteure? Wird auch nicht gesagt. Für Kunden? Wird auch nicht gesagt.
sudoRinger
By the way: Es geht im Artikel nicht um den Aktienkurs, sondern um eine Qualitätseinschätzung.
Niemand hat den Aktienkurs vor dir erwähnt und das mit der Qualitätseinschätzung steht definitiv nicht im Artikel.
Ich hab es oben zitiert. Es wurde nur eine breite Kategorie genannt, wie "Mac" und die Befragten konnten ihre ganz eigenen Kriterien anlegen und haben das auch getan, wenn du dir die Kommentare dazu durchliest.

Das ist ungefähr so, als wenn ich eine Umfrage zum Thema Lebensmittel mache, ich befrage nur amerikanische männliche Foodblogger, Bodybuilder und Wettesser und sage sie sollen folgenden Kategorien von 1 bis 5 bewerten:
Obst
Gemüse
Fleisch
Fisch

... einfach nutzlos die Zahlen.

Die Kommentare sind deutlich aussagekräftiger, zeigen aber vor allem auf in welcher Bubble die Befragten leben und sind teilweise extrem konträr (und weltfremd).
-13
sudoRinger
sudoRinger24.02.26 13:33
TorstenW
Stimmungsbild für was?
Für Entwickler? Wird nicht gesagt. Für Redakteure? Wird auch nicht gesagt. Für Kunden? Wird auch nicht gesagt.
Die Überschrift lautet: "Apple-Experten äußern ...". Ist das nicht eindeutig?

Diese Experten, sind oft diejenigen, die Apples Fehler so umschiffen müssen, dass ihre Software trotzdem funktioniert und ihre Kunden zufrieden sind.

TorstenW
Das ist ungefähr so, als wenn ...
... man sinnlose Vergleiche macht. Richtig.

TorstenW
und das mit der Qualitätseinschätzung steht definitiv nicht im Artikel.
Überschrift: Miserable Noten für Software-Qualität
TorstenW
Niemand hat den Aktienkurs vor dir erwähnt
TorstenW
Viele dieser Aussagen da scheitern einfach komplett an der Realität in der Apple eben Geräte hauptsächlich an nicht-"Experten" verkauft
Du argumentierst mit den Verkaufszahlen.
+8
Gedankenschweif24.02.26 13:45
sudoRinger
Interessant ist auch zu beobachten, wie die Meinung zu Apple von einzelnen Personen gekippt ist. John Gruber (Daring Fireball) hat eine zeitlang alles verteidigt, was Apple gemacht hat, und jetzt ...
Dieser Einschätzung widerspreche ich.
Ja, John Gruber ist kritischer geworden
aber
Nein, er hat nie alles verteidigt. Er hat häufig auch Apples Blickwinkel auf Sachverhalte dargestellt. Diese Beschreibung des anderen Blickwinkels ist fälschlicherweise als Zustimmung oder Verteidigung gedeutet worden, auch wenn er davon abweichende persönliche Positionen geäussert hat.
+5
Gedankenschweif24.02.26 13:51
TorstenW
Hach, "Experten"..
Ich möchte auch mal "Experte" sein.
Das sind auch einfach zum Großteil normale User,
Nein, das sind zum Großteil Personen mit vielschichtigem, sehr professionellem Blick auf die Thematik, weil sie Programmierer, Podcastproducer und heavy User sind.
Alle im Artikel genannten Personen haben selbst Software entwickelt und bieten sie auch in den diversen Stores an, sind Podcaster, als welche sie sowohl Ton- als auch Videoproduzenten sind und verdienen ihren Lebensunterhalt dadurch, dass sie journalistisch über das Apple-Universum berichten.
Die sind alle ganz weit davon entfernt einfach nur normale User zu sein.
+12
Finnigan24.02.26 13:52
Pymax
An dieser Stelle, was nutzt Ihr alles so als Alternative, ca. 60.000 Fotos?

GraphicConverter
+5
System 6.0.1
System 6.0.124.02.26 14:19
Experten sind wie Eunuchen … sie „wissen“ wie es geht.

Magazinspalten-N*tten. Geschenkt. Interessant an dieser Farce ist aber die Reaktion der LiquidHass-Fraktion. Sobald jemand eine andere Meinung als sie hat, gehen die Damen gnadenlos runter.

Wir wissen alle, das LiquidGlass ein Schnellschuss war, den Apple besser bleiben gelassen hätte. Geschenkt. Die echten Fehler werden offensichtlich gerade ausgemerzt. Gut so.

Doch Design ist halt Geschmacksache. Wer hier jemanden mit einem 👎 „abstraft“, bewertet die Person, und nicht seine Aussagen. Das ist wie bei einem Fußballverein. Er wird abgelehnt, weil er nicht der eigene Verein ist.

Ich dachte, solchen Tinnef hätten wir als Gesellschaft schon lange überwunden.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-15
TorstenW24.02.26 14:20
sudoRinger
Die Überschrift lautet: "Apple-Experten äußern ...". Ist das nicht eindeutig?
Nein, denn es ist falsch.
Die Überschrift lautet: "Apple in 2025: The Six Colors report card"

Darunter findet sich der Satz:
The whole idea here is to get a broad sense of sentiment—the “vibe in the room”—regarding the past year.
Von Qualität ist im Originalartikel einfach NIE die Rede. Ebensowenig von Experten.
sudoRinger
Diese Experten, sind oft diejenigen, die Apples Fehler so umschiffen müssen, dass ihre Software trotzdem funktioniert und ihre Kunden zufrieden sind.
Ist auch ziemlicher Quatsch.
Jemand der einen Apple-Podcast betreibt hat überhaupt keine großen Ansprüche an Software oder Hardware. Wenn du dir die Kommentare mal durchgelesen hättest, würdest du sehen, dass viele dieser "Experten" mit einfachen MacBook Airs oder Mac Minis arbeiten und teilweise jahrealte Geräte nutzen

sudoRinger
Überschrift: Miserable Noten für Software-Qualität.
Lies den Originalartikel. Aus dem stammte schließlich mein Zitat.
Es gab eine ganze Reihe an Kategorien in denen die Qualität absolut keine Rolle spielte, sondern nur die persönliche Meinung. Es ist ein Stimmungsbild, keine Qualitätsanalyse.
hier wird genau mein Problem deutlich.
Die Zahlen sagen nix aus, aber bei den Lesern kommt an, dass Apples Qualität massiv nachgelassen hat, auch wenn das nicht einmal die Befragten selbst sagen, bzw sich da nicht einig drin sind.
sudoRinger
Du argumentierst mit den Verkaufszahlen.
Exakt. Verkaufszahlen sind nicht der Aktienkurs.

Gedankenschweif
Alle im Artikel genannten Personen haben selbst Software entwickelt
Das ist einfach Quatsch. Da sind Künstler dabei, Youtuber, Historiker und Redakteure. Bei weitem nicht alle sind Entwickler.
Gedankenschweif
Die sind alle ganz weit davon entfernt einfach nur normale User zu sein.
Sehe ich anders, aber hängt sicher mit der Definition "normaler User" zusammen.
Einen Podcast zu produzieren empfinde ich persönlich nicht als besonders herausforderndes Profil was Hard-und Software angeht..
Und ist für mich auch ein sehr normales Anwendungsprofil, aber mag nur meine eigene Wahrnehmung sein.
-7
sudoRinger
sudoRinger24.02.26 14:33
TorstenW
Das ist einfach Quatsch. Da sind Künstler dabei, Youtuber, Historiker und Redakteure. Bei weitem nicht alle sind Entwickler.

Ok, jetzt habe ich doch mal die KI bemüht. Ich gebe Gemini das Wort
Softwareentwickler
Diese Personen sind primär dafür bekannt, Apps zu programmieren, auch wenn sie oft in Podcasts auftreten:
  • Marco Arment: Bekannter Entwickler (Overcast, Mitgründer von Tumblr, Instapaper).
  • Craig Hockenberry: Mitgründer von The Iconfactory (Twitterrific, Linea Sketch).
  • Gui Rambo: Entwickler (AirBuddy) und bekannter "Reverse Engineer", der oft Vorabsichten in Apples Code findet.
  • James Thomson: Entwickler der bekannten Taschenrechner-App PCalc.
  • Casey Liss: Entwickler (Callsheet) und Podcaster (ATP).
  • Brent Simmons: Entwickler von NetNewsWire und früher bei UserLand.
  • Rich Siegel: Gründer von Bare Bones Software (BBEdit).
  • Rosemary Orchard: Entwicklerin und Expertin für Automation.
  • Brett Terpstra: Entwickler von Produktivitäts-Tools und Markdown-Experte.

Blogger / Journalisten / Analysten
  • Diese Personen verdienen ihr Geld primär mit Schreiben, Analysen oder Redaktionsarbeit:
  • John Gruber: Der wohl einflussreichste Apple-Blogger (Daring Fireball).
  • John Siracusa: Bekannt für seine extrem detaillierten OS-Rezensionen und den ATP-Podcast (ursprünglich Programmierer, tritt hier aber als Kritiker/Analyst auf).
  • Federico Viticci: Gründer von MacStories, spezialisiert auf das iPad.
  • Christina Warren: Technologie-Journalistin und früher bei Mashable/Gizmodo (heute eher im Developer Relations Bereich tätig).
  • Stephen Hackett: Mitgründer des Relay.fm Podcast-Netzwerks und Blogger bei 512 Pixels.
  • Chance Miller: Redakteur bei 9to5Mac.
  • Jason Snell (Der Autor): Ehemaliger Chefredakteur von Macworld, Gründer von Six Colors.
  • Kirk McElhearn: Bekannt als "The iTunes Guy", schreibt viel über Musik und Apple-Hardware.
  • Adam Engst: Gründer von TidBITS, einem der ältesten Apple-Newsletter.

Mischformen
  • Myke Hurley: Primär Podcaster und Unternehmer (Relay.fm).
  • David Sparks (MacSparky): Eigentlich Anwalt, aber so tief in der Apple-Automation-Szene als Blogger/Autor, dass er als Full-Time Content Creator gilt.

Angesichts dieser Namen sind eher unserer beider Meinungen unwichtig, nicht wahr? Auf jeden Fall schreibst Du ziemlichen Quark. Belassen wir es dabei.
+10
TorstenW24.02.26 14:52
sudoRinger
Auf jeden Fall schreibst Du ziemlichen Quark. Belassen wir es dabei.
??????
DU behauptest "ALLE diese Personen entwickeln Apps".
Ich widerspreche dir.
Du postest eine Liste, die eine ganze Reihe an Leuten nennt, die eben keine Entwickler sind.
Inwiefern schreibe ich jetzt Quark? Du bestätigst doch mit deinem Beitrag exakt was ich gesagt habe.
sudoRinger
Angesichts dieser Namen sind eher unserer beider Meinungen unwichtig, nicht wahr?
Finde ich nicht.
Ich empfinde meine Meinung als Apple User genauso wichtig wie John Prossers Meinung als Apple User. Wir sind beides Menschen. Wir beide arbeiten mit Apple Geräten. Wir haben beide vollkommen unterschiedliche Anwendungsszenarien und entsprechen andere Ansprüche.
ich war weder mit ihm einer Meinung, als er alles was von Apple kam ungefiltert über den grünen Klee gelobt hat, noch bin ich jetzt mit ihm einer Meinung, wo er das Ende von Apple prophezeit.
Warum sollte meine Meinung weniger zählen als die von irgendeinem Redakteur, Youtuber oder Entwickler?
Es ist nur eine Meinung. Es gibt hier kein richtig oder falsch.
ich brauche auch niemanden der mir sagt, ob ich Apple grade toll finden darf oder verabscheuen muss. Ich bin erwachsen und kann das selbst entscheiden. Auf Basis meine Ansprüche und meiner Werte, die in vielen Fällen einfach vollkommen anders sind, als die der befragten Personen.
-7
sudoRinger
sudoRinger24.02.26 15:02
TorstenW
DU behauptest "ALLE diese Personen entwickeln Apps".
ich
Vor allem sind bei den Befragten viele Entwickler dabei,
Der semantische Unterschied fällt dir auf?
TorstenW
ich brauche auch niemanden der mir sagt, ob ich Apple grade toll finden darf oder verabscheuen muss.
Im Artikel steht doch nirgendwo, dass du die Meinung der genannten Leute übernehmen sollst?

Der Sinn des Artikels ist übrigens die Beobachtung der Änderung der Meinung. Diese Einschätzungen werden von den gleichen Leuten seit Jahren abgefragt.
+7
TorstenW24.02.26 15:26
sudoRinger
Der semantische Unterschied fällt dir auf?

Okay, Missverständnis hier.
Ich hatte den User "Gedankenschweif" zitiert und du hattest darauf geantwortet ohne darauf zu achten, dass ich jemand anderen zitiert hatte.
Dann ist mir nicht aufgefallen, dass nicht der User geantwortet hat, den ich zitiert habe, sondern du.
sudoRinger
Der Sinn des Artikels ist übrigens die Beobachtung der Änderung der Meinung. Diese Einschätzungen werden von den gleichen Leuten seit Jahren abgefragt.
Dem widerspreche ich auch gar nicht.
Ich sage nur, dass die Zahlen nutzlos sind, Falsches suggerieren und vollkommen subjektive Meinungen sind, die nicht in irgendwelchen vergleichbaren Kriterien verankert sind und jede Menge Dinge miteinander vermischen und deswegen äußerst kritisch hinsichtlich ihrer Aussagekraft beurteilt werden sollten und man sich lieber die schriftlichen Kommentare durchlesen sollte als nur die Zahlen zu betrachten.

Aber damit hab ich genug meiner Lebenszeit hier eingesetzt, denn wir drehen uns im Kreis.
-1
Gedankenschweif24.02.26 15:54
sudoRinger

Deine KI ist aber ungenau.
- John Gruber hat selbst diverse Dinge entwickelt, wie man auf seiner Seite nachlesen kann.
- John Siracusa ist ebenfalls Entwickler und bietet Apps an
- Federico Viticci entwickelt ebenfalls, wie man in der aktuelle Folge seiner Podcasts Nachhören kann
- Stephen Hackett hat mal selbst bei Apple gearbeitet, als Genius
- Jason Snell ist absoluter AppleScript Nerd
+5
Peanuts
Peanuts24.02.26 16:00
Pymax
In Sachen Software kann ich da besonders die Fotoverwaltung durch Fotos hervorheben, das mir schon manche Fotos zerschossen hat.
In wie weit wurde da was zerschossen?

Ich komme von Adobe, aber nutze im Moment auch nur Apple Fotos (>20k Bilder).
+1
milk
milk24.02.26 16:53
Heute auf MTN: Wenn Fanboys sich auf den Boden werfen und mit den Fäusten trommeln.
+4
Palindrom24.02.26 19:51
Erkennbarkeit, Lesbarkeit- insgesamt die Nutzbarkeit eines Betriebssystems unterliegen weniger dem Geschmack einzelner, als vielmehr bestimmten Kriterien, die sich im Lauf der Jahrzehnte für die meisten als zielführend herausgestellt haben und weitestgehend erfüllt sein sollten. Die Punkte wurden oft genug qualifiziert dargelegt.

Tahoe als auch iOS 26 sind übergestaltet und der Design-Idee dahinter werden zu viele objektive Aspekte eines guten OS untergeordnet, bzw. sind schlecht damit vereinbar.

Ich danke für den Artikel!
+6
morpheus
morpheus24.02.26 22:20
TorstenW
Marcel Bresink
Dazu gehören zum Beispiel System-Updates (hier: tvOS 18),
Wie gesagt gibt es extra den Punkt für Qualität der Betriebssysteme.
Wenn ich alles miteinander vermische, sind die Zahlen extrem nutzlos.
Marcel Bresink
Qualität und Verkaufszahlen haben nichts miteinander zu tun.
Es wurde ja auch gar nicht nach der Qualität gefragt.
Originalartikel
They were prompted with 14 different Apple-related subjects, and asked to rate them on a scale from 1 (worst) to 5 (best)

Es ist eine rein persönliche individuelle Bewertung ohne jegliche Vorgabe.
Deswegen finden sich auch Bewertungen vollkommen querbeet dort wieder. Der eine findet das iPhone Air den totalen Flop, der nächste sagt das ist das Lieblingsgerät.
Raus kommt dann eine insgesamt eine durchshcnittliche Bewertung von 3 Punkten...
Who cares?

Das ist ja mein Kritikpunkt.
Man bekommt eine Reihe an zufälligen Zahlen, die auf individuellen Vorlieben basieren und letztlich überhaupt nichts aussagen.

Beteiligte Personen übrigens: 49 Männer, 7 Frauen. Die meisten jenseits der 40. Alles Nerds.
Das deckt nicht einmal ansatzweise Apples Zielgruppe ab. Insbesondere nicht die zukünftige Generation.
Ich stimme vollkommen zu! Und warum hier Beiträge in die Richtung negativ bewertet werden, erscheint wenigstens „merkwürdig“!
Die Unterrepräsentierung von Frauen in der Umfrage ist ebenfalls bemerkenswert.
Das Apple TV gehört zu Apples besten Produkten und das die AirPods Pro 3 schlechter als die 2er klingen liegt wohl eher am alternden Gehör des Verfassers.
Coffee is always the solution
-4
immo_j
immo_j25.02.26 00:29
TorstenW
Ich kann verstehen, wenn man Entwickler zu solchen Themen befragt, die vielleicht noch tiefgreifendere Einblicke haben, aber irgendwelche Redakteure, die davon leben möglichst kontroverse News zu verbreiten und ihre eigene Agenda zu pushen hier als Experten einzuladen.. wen interessiert's?

Die Scorecards von Six Colors gibt es jetzt schon seit elf Jahren; das ist schon recht beeindruckend, insbesondere für ein so kleines, durch Mitgliedsbeiträge finanziertes Online-Medium. Ich fand den jährlichen Rückblick bisher immer interessant, weil viele Menschen gefragt werden, deren Einblicke und Erfahrungen ich schätze. Ich kann aber natürlich verstehen, dass jemand deren Benotung von Apples Betragen nicht interessiert.

Wenn aber jemand sich in den Kommentaren echauffiert über "irgendwelche Redakteure" und ihnen allesamt unlautere Mittel unterstellt, dann nehme ich das persönlich. Falls das noch nicht aufgefallen ist: Dies ist vornehmlich eine IT-News-Website, hier erscheinen täglich redaktionelle Beiträge von Redakteuren und IT-Journalisten.
+5
Josch
Josch25.02.26 08:27
System 6.0.1
[…]Doch Design ist halt Geschmacksache. Wer hier jemanden mit einem 👎 „abstraft“, bewertet die Person, und nicht seine Aussagen. Das ist wie bei einem Fußballverein. Er wird abgelehnt, weil er nicht der eigene Verein ist.

Ich dachte, solchen Tinnef hätten wir als Gesellschaft schon lange überwunden.

Überwunden? Dieser Tinnef tritt in der jetzigen Zeit nach meiner Beobachtung eher wieder immer stärker zutage. Es gab ihn schon immer und wird ihn immer geben. Menschen brauchen das Gefühl einer Gruppenzugehörigkeit. Nur die Ego-first Tendenzen sind aktuell sehr laut und penetrant - eine gewisse "Salonfähigkeit" dieser offenen Geisteshaltung macht sich breit.

Ich muss da gerade an das Zitat von Fritz Bauer denken, welches sinngemäß an Aktualität nie verloren hat:

„Ich glaube, es ist eine traurige Wahrheit, dass wir unserem Affenzustand noch sehr nahe sind und dass die Zivilisation nur eine sehr dünne Decke ist, die sehr schnell abblättert.“

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Äußerung von Fritz Bauer sich auf den Hintergrund der NS-Verbrechen im 2. Weltkrieg bezieht. Allgemein betrachtet trifft der Kern dieser Aussage allerdings auf sehr weite Bereiche in der Gesellschaft zu.
+1
MetallSnake
MetallSnake25.02.26 09:17
System 6.0.1
Wer hier jemanden mit einem 👎 „abstraft“, bewertet die Person, und nicht seine Aussagen.

? Nein, damit sagte man, dass man dem Inhalt des Beitrags nicht zustimmt, oder mit dem Daumen hoch eben, dass man dem zustimmt.
Was soll das überhaupt für eine Strafe sein? Also ich merke nichts davon ob ich minus oder plus Zahlen an meinen Beiträgen habe. Sitzt du echt da scrollst durch deine Beiträge um zu gucken wieviel 👍"lohn" und 👎"strafe" du bekommst?
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+4
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