Zum 71. Geburtstag von Steve Jobs: "Letters to a Young Creator" als kostenloses Buch


Laurene Powell Jobs, die Witwe von Steve Jobs, hatte das "Steve Jobs Archive" zusammen mit Tim Cook, Jony Ive und anderen Freunden ins Leben gerufen, um Jobs’ Ideen, Gedanken und Vermächtnis zu bewahren und für neue Generationen zugänglich zu machen. Das
Archiv sammelt Zitate, Fotos, Videos, E-Mails und andere Materialien, von denen viele zuvor nicht öffentlich waren. In dieser Woche wäre Jobs 71. Jahre alt geworden – zu diesem Anlass veröffentlichte das Archiv unzählige Briefe von wichtigen Weggefährten des Apple-Mitgründers.
Wie Steve Jobs Tim Cook überzeugte, zu Apple zu wechselnTim Cook schildert darin beispielsweise das erste Gespräch mit Jobs im Jahr 1998, als Apple wirtschaftlich massiv angeschlagen war. Jobs habe ihn überzeugt, sich dem Unternehmen anzuschließen und bei der Wende mitzuwirken. Obwohl ihm damals geraten worden sei, den Schritt wegen der unsicheren Lage zu überdenken, habe sich jede Skepsis in dem Moment aufgelöst, als Jobs über seine Vision sprach. Dessen Leidenschaft und Klarheit hätten ihn tief beeindruckt.
Cook bezeichnet den Einstieg bei Apple rückblickend als die beste Entscheidung seines Lebens. In Jobs habe er einen Mentor gefunden, der ihn dazu inspiriert habe, über sich hinauszuwachsen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Statt nur einen neuen Job anzunehmen, habe er eine Aufgabe gefunden, die ihn bis heute antreibe.
Viele weitere Schreiben – als kostenloses BuchNeben dem Cook-Schreiben veröffentlichte das Archiv auch Briefe weiterer Persönlichkeiten, darunter Apples früherer Designchef
Jony Ive, Disney-CEO
Bob Iger sowie Industriedesigner
Dieter Rams. Zudem gibt es ein neues einleitendes Schreiben von
Laurene Powell Jobs. Einige der Beiträge stehen schon seit längerer Zeit zur Verfügung, viele sind jedoch erstmals für die Öffentlichkeit freigegeben.
Die komplette Sammlung lässt sich im kostenlosen Buch "
Letters to a Young Creator" nachlesen. Jener Buchtitel ist eine Anlehnung an Rainer Maria Rilke und dessen "Briefe an einen jungen Dichter" – das im Englischen als "Letters to a Young Poet" übersetzte Werk zählte zu den Lieblingsschriften von Steve Jobs. Der Beschreibung zufolge nutzte Jobs Rilkes Briefe als Inspiration für seinen eigenen kreativen Ansatz.