Kurz: KI-Slop überflutet Plattformen +++ Kleineres größeres Windows-Update steht an


Massenhaft und mit geringem Aufwand erzeugte KI-Videos werden inzwischen gemeinhin als "KI-Slop" bezeichnet – im Gegensatz zu hochwertigen KI-Inhalten (z.B. das zunehmend beliebte Format von Zeitreise-Videos mit historischen Informationen) geht es dabei nur um schnelle, billige Reichweite. Wie stark jener Content inzwischen Plattformen überflutet, fasst die Videoplattform Kapwing in
Zahlen.
Auf TikTok bestanden sage und schreibe 59 Prozent der vorgeschlagenen Kurzvideos nach Einrichtung eines neuen Accounts aus derlei KI-Erzeugnissen. Für YouTube Shorts waren es 21 Prozent. Besonders drastisch fiel das Ergebnis bei Videos aus, die sich gezielt an Kinder richten. Unter dem Hashtag #CartoonKids stufte Kapwing 97 von 100 untersuchten Beiträgen als KI-generiert ein, bei #Cartoons immerhin noch 83 Prozent. TikTok ist sich des Problems durchaus bewusst und intensiviert seit Monaten die Erkennung von "AI Slop" – samt Option, entsprechende Inhalte seltener zu sehen.
Kleineres, größeres Windows-Update steht anWährend die für September erwarteten Updates auf Systemversion 27 derzeit in der Apple-Welt das große Thema sind, bereitet auch Microsoft eine
Aktualisierung vor. Bekanntlich fuhr das Unternehmen längere Zeit einen Halbjahrestakt – die entsprechenden Updates waren jeweils als H1 und H2 gekennzeichnet. Allerdings schwenkte man ebenfalls auf einen längeren Zeitraum um, H1/H2 bezeichnet nur noch das Veröffentlichungs-Halbjahr.
Was sonst aber normalerweise als größeres Update bezeichnet wird, ist diesmal ein recht kleines. Windows 11 "26H2" enthält höchstwahrscheinlich nämlich nur wenige Neuerungen, wenn es im Spätsommer/Herbst auf den Markt kommt.
Ohnehin gab es längst einen Strategiewechsel, denn oft enthalten die H1-/H2-Versionen nur solche Funktionen, die bereits über Monatsupdates verfügbar waren. Diese bleiben teilweise unsichtbar und deaktiviert, bis das "Enablement Package" sie freischaltet und zugleich die Versionsnummer sowie den neuen Supportzeitraum aktiviert. Die derzeit getestete verschiebbare Taskleiste, kleinere Taskleistensymbole und Änderungen am Startmenü sind zwar denkbare Neuerungen, Microsoft hat sie aber ausdrücklich als fortlaufend getestete Windows-Funktionen vorgestellt und noch nicht exklusiv 26H2 zugeordnet.