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Kurz: Apple würdigt Martin Luther King +++ Neues bei WhatsApp – Video und Audio im Web

Regelmäßig gedenkt Apple auf Apple.com bestimmter Persönlichkeiten, sei es aufgrund besonderer Jahrestage, Ereignisse oder auch des Todes einer wichtigen Figur. Wer sich kürzlich auf den US-Seiten über Apples Produkte informieren wollte, wurde mit einem Foto des Bürgerrechtlers Martin Luther King begrüßt. Apple verzichtete diesmal darauf, dies mit direkter Produktwerbung für Hardware zu verknüpfen, was erst vor einigen Wochen im Falle Jane Goodalls für Kritik gesorgt hatte.


Der Kämpfer gegen Rassentrennung und Ungleichheit erblickte am 15. Januar 1929 in Atlanta das Licht der Welt. 1963 hielt er seine wohl berühmteste Rede "I have a Dream", im darauffolgenden Jahr erhielt er den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King in Memphis erschossen. In den USA ist der "Martin Luther King Jr. Day" ein staatlicher Feiertag und findet immer am dritten Montag im Januar statt. Apple schaltete hierzu in den meisten Jahren Gedenkseiten samt wichtiger Zitate. Diesmal wählte das Unternehmen unter anderem folgende Aussagen aus: "Die hartnäckigste und drängendste Frage des Lebens lautet: Was tust du für andere?" und "Ich bin überzeugt, dass die Liebe die dauerhafteste Kraft in der Welt ist".


Neues bei WhatsApp – Video und Audio
Für den weltweit weiterhin am meisten eingesetzten Messenger, im vergangenen Jahr waren es rund drei Milliarden (!) aktive monatliche Nutzer, gibt es wohl in absehbarer Zeit eine weitere Aktualisierung. Genauer gesagt dreht es sich diesmal nicht um die eigentliche App, sondern um die Web-Version. Diese verfügte bislang nicht über die Möglichkeit, Video- und Audio-Konferenzen in Gruppen durchzuführen. Jetzt hat allerdings der Betatest davon begonnen – bislang noch mit ausgesuchten Testern und nicht über den allgemeinen Betakanal.

Überraschend kommt die beschriebene Erweiterung nicht, denn teilweise hatte sich Meta bereits zu den Plänen geäußert. Man wolle die Web-Version näher an die iOS- und Android-Apps rücken, vor allem Funktionen für Gruppen seien noch nicht auf Augenhöhe. Zwischen einer internen Beta und der allgemeinen Freischaltung liegen üblicherweise Wochen bis wenige Monate.

Kommentare

massi
massi20.01.26 10:23
Mal sehen wann Dump den King-Feiertag abschafft.
+10
adiga
adiga20.01.26 10:29
massi
Mal sehen wann Dump den King-Feiertag abschafft.
Oder ihn in den "Donald J. Trump and Martin Luther King Jr. Day" umändert.
+10
massi
massi20.01.26 11:06
adiga
massi
Mal sehen wann Dump den King-Feiertag abschafft.
Oder ihn in den "Donald J. Trump and Martin Luther King Jr. Day" umändert.
Eher in Trump Day, mit Schwarzen möchte der Herr doch nichts zu tun haben.
+3
Fontelster
Fontelster20.01.26 11:08
Schon »lustig«, einen Bürgerrechtler zu ehren und sich gleichzeitig einem Rassisten anzudiennen. »Green»washing in Reinkultur.
+5
Apfel
Apfel20.01.26 11:20
Ja, das empfinde ich mittlerweile sehr heuchlerisch was dieses Unternehmen so tut.
0
MD20.01.26 11:22
Doppelmoral der Tech-Industrie bzw. Industrie.
+1
MrJava20.01.26 12:02
Fontelster
Schon »lustig«, einen Bürgerrechtler zu ehren und sich gleichzeitig einem Rassisten anzudiennen. »Green»washing in Reinkultur.

Na was soll er denn machen? Sagen „Ich diene nicht mehr … „ ?? Soll er den Laden dicht machen? Einen auf Revoluzzer machen? Ging vielleicht früher - aber zur Zeit nicht so einfach! Jeder will den Orangeman weghaben, das kannst Du mir glauben …
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
+4
skipper20.01.26 12:07
Weil Macron sich geweigert hat Trumps neuem Friedensrat anzugehören, sollen die Zölle für bestimmte Waren aus Frankreich nun auf 200% erhöht werden.

Cook ist nicht naiv und sein Job es ist die Firma durch unruhige Zeiten bestmöglich zu manövrieren und er weiß eben wie er Tump umwerben muss, damit der nicht plötzlich 200% Zoll auf alle Apple Produkte assembled in China erhebt! Denn das würde sicherlich einen deutlichen Umsatzeinbruch nach sich ziehen wovon dann auch die Konkurrenz profitieren würde und einige der über 160.000 Arbeitsplätze wären damit sicherlich auch gefährdet.

Man kann gerne super moralisch sein, aber die Verantwortung möchte ich dann auch nicht haben.




Fontelster
Schon »lustig«, einen Bürgerrechtler zu ehren und sich gleichzeitig einem Rassisten anzudiennen. »Green»washing in Reinkultur.
+3
fronk
fronk20.01.26 12:17
Komisch, ich sehe auf apple.com kein Foto von King, weder auf dem iPhone noch auf dem Mac?
„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley
+1
Moranai
Moranai20.01.26 12:19
fronk
Komisch, ich sehe auf apple.com kein Foto von King, weder auf dem iPhone noch auf dem Mac?

Der Tag war gestern. Ich habs auch verpasst
+3
Fontelster
Fontelster20.01.26 12:45
MrJava
Na was soll er denn machen? Sagen „Ich diene nicht mehr … „ ?? Soll er den Laden dicht machen? Einen auf Revoluzzer machen?

Nö, muss er alles nicht.
Aber dann sollte er so konsequent sein und Apple nicht als pro-Bürgerrechte darstellen. Einerseits Trump in den Arsch zu kriechen, sich dann aber gleichzeigit als progressiv/woke darzustellen ist einfach nur maximale Heuchelei.
0
Sokrates ll20.01.26 13:03
Nun das ist eben genauso heuschlerrisch wie sich die EU und Deutschland verhalten - nur keine echten Konsequenzen in Betracht ziehen - es könnte ja der Wirtschaft schaden - wir sind doch anscheinend auch bereit alles hinten an zu stellen wenn es ums Geld geht ....
+3
Frank Drebin
Frank Drebin20.01.26 13:08
Ein Unternehmen kann sich nicht heuchlerisch per se zeigen. Es hat primär die Aufgabe sein Fortbestand zu sichern. Das ist kein politisches Ding. Was sollte Apple machen? Die sind froh, wenn Trump die in Ruhe lässt.
+2
Sokrates ll20.01.26 13:54
Frank Drebin
Ein Unternehmen kann sich nicht heuchlerisch per se zeigen. Es hat primär die Aufgabe sein Fortbestand zu sichern. Das ist kein politisches Ding. Was sollte Apple machen? Die sind froh, wenn Trump die in Ruhe lässt.

Das ist genau mein Punkt: Ein Unternehmen kann man nicht im gleichen Sinn wie eine Person „heuchlerisch“ nennen. Apples Hauptaufgabe ist, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern – und dazu gehört auch, politisch möglichst schadlos durchzukommen.

Wenn Europa bzw. Deutschland selbst gerade eher zögerlich und taktierend reagiert – man sieht es ja aktuell bei Themen wie Grönland, wo politische Klarheit eher Mangelware ist – dann ist es ehrlich gesagt unrealistisch zu erwarten, dass ausgerechnet ein Konzern die moralische Speerspitze spielt.

Solange Politik keine eindeutigen Leitplanken setzt, handeln Unternehmen im Rahmen des Systems. Und dieses System – Kapitalismus – belohnt am Ende meist Stabilität und Risikovermeidung, nicht Moral.
0
massi
massi20.01.26 14:18
Ein Unternehmen kann man nicht im gleichen Sinn wie eine Person „heuchlerisch“ nennen.
Doch, in dem Fall schon, sie hätten sich einfach die Martin Luther King Aktion sparen können, das wäre konsequent und würde dem Shareholder Value keinen Abbruch tun.
+1

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