Faltbares iPhone Ultra im Zeitplan – Massenproduktion soll im Juli beginnen


Dass Apple an der Einführung eines faltbaren iPhones arbeitet, wird seit Langem heiß diskutiert. Eine Einführung des voraussichtlich „iPhone Ultra“ genannten Geräts gilt praktisch als sicher. Die offenen Fragen drehen sich eher um das Wann. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, Apple habe die Testproduktion der faltbaren Displays abgeschlossen, was die Chancen auf eine Markteinführung im Herbst insgesamt erhöht.
Neue Details zum ProduktionszyklusNun meldet die koreanische Ausgabe von TheElec, dass im Juli die Massenfertigung beginnen soll. Vorhergehende Probleme mit quietschenden Scharnieren und zu großen Fertigungstoleranzen wurden vermutlich gelöst. Als Fertiger der ersten Charge des iPhone Ultra nennt TheElec Foxconn. Die Displays kommen exklusiv von Samsung, jedenfalls in den ersten drei Jahren. Bei den Scharnieren selbst fährt Apple dem Bericht zufolge zweigleisig und teilt die Produktion zwischen Shin Zu Shing aus Taiwan sowie Amphenol aus den USA auf. Interessant ist die Art der Fertigung: Für die Scharniere soll 3D-Druck als Fertigungsmethode verwendet werden.
Die Vorstellung im Herbst wird immer wahrscheinlicherMit einer im Juli beginnenden Massenproduktion rückt auch der Vorstellungstermin im Herbst 2026 immer stärker in den Fokus und wird zunehmend wahrscheinlicher. Es wäre verständlich, wenn Apple bei der Einführung nun Tempo machen möchte, gibt es faltbare Smartphones doch schon seit Jahren bei anderen Herstellern. Als Zwischenschritt bestünde für Apple die Möglichkeit, das Gerät im Herbst 2026 der Öffentlichkeit vorzustellen, den Verkaufsstart aber erst später zu planen. Ähnlich ist Apple beim allerersten iPhone vor fast 20 Jahren vorgegangen.
Das iPhone Ultra wird aller Voraussicht nach teuer als zunächst geplant[10:25 Uhr]Tim Cook hatte gerade erst angekündigt, dass Apple die Preise erhöhen müsse, um die stark gestiegenen Kosten für Speicher zu kompensieren. Beim iPhone Ultra dürfte Apple den Preis aller Wahrscheinlichkeit nach direkt beim Marktstart höher ansetzen. Tief in die Tasche greifen muss man aber so und so, denn Gerüchten zufolge liegen die Preise bei über 2000 Dollar. In Europa könnte das zwischen 2300 und 2400 Euro für ein Gerät bedeuten. Ob die erhöhten Speicherpreise in diesen spekulierten Preisen bereits eingeschlossen sind oder zusätzlich anfallen, ist nicht bekannt. Wie sich die Vorstellung auf den Marktstart anderer iPhone-Modelle auswirkt, ist ebenfalls noch offen. Es verdichten sich aber die Anzeichen, dass das normale iPhone 18 nicht vor dem Frühjahr 2027 auf den Markt gebracht wird.