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Haptisches Feedback: Gurman äußert sich zu neuem Feature für Apple Pencil 3

Apples Event-Grafiken laden üblicherweise zu ausufernden Deutungen ein: So lassen sich vielfach verschiedene Produktankündigungen aus den zumeist eher abstrakt gehaltenen Bildern und Animationen ableiten. Bei der kommenden Veranstaltung „Let Loose.“, hierzulande als „Lass dich frei.“ betitelt, sorgt Cupertino immerhin für einen recht konkreten Hinweis: So ist neben einem bunten Apfel-Logo eine Hand zu sehen, die einen weißen Stift hält. Dieser erinnert wohl unweigerlich an einen Apple Pencil. Neben der Vorstellung neuer iPads gilt die Präsentation der nächsten Generation des Pencils nämlich aus ausgemachte Sache. Mark Gurman verrät nun einige Details zu diesem Produkt.


Apple Pencil 3 mit haptischem Feedback
Der Apple Pencil 2 verfügt bereits über einige Annehmlichkeiten, um das Arbeiten mit dem Tool zu erleichtern: Zu seinen Eigenschaften zählen Druck- und Neigungserkennung sowie die Möglichkeit, per Doppeltipp-Geste zwischen zwei virtuellen Stiftarten zu wechseln. Wie Gurman nun in der aktuellen Ausgabe seines „Power On“-Newsletters mitteilt, versieht Cupertino die kommende Baureihe des Stifts mit einem haptischen Feedback. Wie genau sich die Funktion äußert, erläutert der Leaker jedoch nicht. Möglicherweise fühlen sich die virtuellen Tools unterschiedlich an und sorgen so für mehr Realismus während deren Verwendung. Eine leichte Vibration könnte auf Bedienelemente auf der Benutzeroberfläche oder auf eingehende Benachrichtigungen hinweisen.

Weitere Funktionen für den neuen Stift?
Der Apple Pencil 3 dürfte noch weitere Neuerungen mit sich bringen, darunter eine „Squeeze“-Geste, welche in der Beta von iPadOS 17.5 gefunden wurde (siehe hier). Durch das Zusammendrücken des Stifts ließen sich bestimmte Elemente schnell hinzufügen. Ferner gilt es als wahrscheinlich, dass mit dem Produkt die Einbindung in die „Wo ist?“-App erfolgt. Ob die Ortung präzise über einen Ultrabreitband-Chip vonstattengeht, ist noch unklar. Bislang müssen Nutzer des Pencils aber auf jedwede Unterstützung von „Wo ist?“ verzichten.

Kommentare

MacSquint
MacSquint29.04.24 13:16
Da sollte sich Apple vielleicht auch mal mit der Pencil Spitze direkt beschäftigen. Ich bin vor einiger Zeit durch Zufall über eine Pencil Spitze eines Drittanbieters gestolpert und war völlig baff, wieviel besser ein Pencil mit einer anderen Art Spitze sein kann.
Apples Original Spitze fühlte sich für mich immer doof an. Jetzt benutze ich meinen Pencil tatsächlich deutlich häufiger, weil der Stift mit der anderen Spitze ein echter Gamechanger war. Haptisches Feedback ist sicherlich auch nett, scheint mir aber nach meiner eigenen Erfahrung erst auf Platz 2 zu kommen.
Verstehe eh nicht, warum Apple nicht selbst darüber nachdenkt, alternative Spitzen für verschiedene Anwendungsbereiche anzubieten. Viele Leute wissen gar nicht, wie nett das Schreibgefühl mit einer anderen Spitze sein könnte…
+1
Perlensucher
Perlensucher29.04.24 13:47
In der Theorie entsteht das Schreibgefühl durch ein Nachgeben beim drücken und durch Reibung. Beides benötigt ein weicheres Material, als die aktuelle sehr harte und langlebige Apple Pencil Spitze.
Je mehr Reibung entsteht, desto schneller nutzt sich das Material der Spitze ab, denn ohne Abnutzung keine Reibung, ohne Reibung schwächeres Schreibfeedback.

Bei Paperlike nutzten sich die Stiftspitzen, als auch die Folien selbst, durch Reibung schnell ab. Das wollte Apple wahrscheinlich bisher nicht.

Wie schnell nutzt sich deine Alternative ab?
0
t.stark29.04.24 14:20
Der Stift kann KI. Er erlernt die eigene Handschrift und kann per Spracheingabe gesteuert werden
+2
twoparts
twoparts29.04.24 15:03
MacSquint
Da sollte sich Apple vielleicht auch mal mit der Pencil Spitze direkt beschäftigen. Ich bin vor einiger Zeit durch Zufall über eine Pencil Spitze eines Drittanbieters gestolpert und war völlig baff, wieviel besser ein Pencil mit einer anderen Art Spitze sein kann.
Apples Original Spitze fühlte sich für mich immer doof an. Jetzt benutze ich meinen Pencil tatsächlich deutlich häufiger, weil der Stift mit der anderen Spitze ein echter Gamechanger war. Haptisches Feedback ist sicherlich auch nett, scheint mir aber nach meiner eigenen Erfahrung erst auf Platz 2 zu kommen.
Verstehe eh nicht, warum Apple nicht selbst darüber nachdenkt, alternative Spitzen für verschiedene Anwendungsbereiche anzubieten. Viele Leute wissen gar nicht, wie nett das Schreibgefühl mit einer anderen Spitze sein könnte…
Um welchen Hersteller handelt es sich, das wäre durchaus interessant?
„Wenn du nicht weist wo Du hin willst, darfst du dich nicht wundern, wenn du nicht ankommst“ (Mark Twain)
+1
elBohu
elBohu29.04.24 15:55
Spizten gebit es so die einen oder anderen, ist sicher einen Versuch wert, zumal die kompatibel sind (amazonlinks)




Was die taugen, vermag ich nicht zu sagen.
wyrd bið ful aræd
0
uplift
uplift30.04.24 10:26
Ein Trackpad mit Stiftfunktion für den Mac wäre ja mal ein nettes Feature. Oder die Nutzung des Stifts auf Vektorbasis für den Export. Oder einfach umdrehen für das Radiergummi, wie Wacom es schon seit gefühlt Jahrzenten schafft.
Computer erleichtern uns ungemein die Arbeit an Problemen, die wir ohne sie nicht hätten. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.
+1

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