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Gurman zur Apple-Brille: Cupertino testet vier Designs für Fassung und setzt auf hochwertiges Material

Es ist nicht gerade das bestgehütete Geheimnis der Branche, dass Apple an einer Brille arbeitet, die verschiedene Funktionen auf sich vereint. So sollen mehrere Kameras, Mikrofone und Sensoren verbaut sein. Benachrichtigungen des iPhones werden aller Voraussicht nach weitergeleitet und selbstverständlich lassen sich mit den Kameras sowohl Fotos als auch Videos aufnehmen. Mark Gurman geht in der aktuellen Ausgabe seines „Power On“-Newsletters näher auf das Projekt ein: Apple scheint bereits einige Ideen für das Design gesammelt zu haben.


Apple zieht vier verschiedene Designs für die Brillenfassung in Betracht
Gurman zufolge testet Apple die erste hauseigene Brille mit vier unterschiedlichen Rahmen. Darunter befinde sich ein großes, rechteckiges Gestell, welches an das Wayfarer-Modell von Ray-Ban erinnere. Auf genau dieses Design setzt übrigens auch Meta bei der mit Ray-Ban gemeinsam entworfenen AR-Brille:

Quelle: Ray-Ban

Ein weiterer Vorschlag für die Gestaltung von Apples Brille sieht eine schlanke und rechteckige Form vor – ähnlich der Brille, die Tim Cook trägt. Denkbar seien zudem ein Design mit großen ovalen oder runden Gläsern sowie eine Variante mit kleineren, eleganteren ovalen oder kreisrunden Gläsern. Cupertino erprobe zudem verschiedene Farben, darunter Schwarz, Hellbraun und Ozeanblau. Dem Unternehmen gehe es vor allem darum, ein Design zu schaffen, welches die Apple-Brille sofort als solche ausweist.

Rahmen aus Acetat, Release im ersten Halbjahr 2027
Gurman äußert sich außerdem zu den Frontkameras: Diese seien ovalförmig und vertikal angeordnet. In deren Nähe befänden sich Kontrollleuchten. Der Hauptteil des Rahmens bestehe nicht aus Kunststoff, sondern aus Acetat. Das Material besteht großteils aus Baumwolle und zeichnet sich durch sein geringes Gewicht aus. Es kommt bereits bei hochwertigen Fassungen zum Einsatz. Apple plane, die Brille Ende 2026 oder Anfang 2027 anzukündigen. Der Marktstart erfolge etwas später: Im Frühjahr oder Sommer 2027 sei es so weit.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern13.04.26 11:51
Ich finde sie sollten alle Vier Modelle zum konfigurieren anbieten.
+1
andreas_g
andreas_g13.04.26 11:51
Der Hauptteil des Rahmens bestehe nicht aus Kunststoff, sondern aus Acetat.

Celluloseacetat (insbesondere bei Brillen oft uneindeutig als Acetat bezeichnet) ist ein Kunststoff. Es wird durch Veresterung von Cellulose mit Essigsäure künstlich erzeugt.
+6
holk10013.04.26 11:56
Apple zeigt nachhaltige Entwicklung und widerlegt die vielen Unkenrufe wegen des geringen Erfolges der ersten AR Brille. Es wird übersehen, dass es sich dabei um ein Referenzmodell handelte, bei dem erst einmal alles eingebaut wird, was technisch möglich ist und nicht allein auf den kommerziellen Erfolg geschaut wird. Mit den dabei gewonnenen Kenntnissen und bahnbrechenden Erfindungen (sichtbar an den vielen Patenten) kann Apple diese jetzt in preiswerteren und marktgängigen praktischeren Modellen einsetzen.
+1
Sascha77
Sascha7713.04.26 12:15
Ein leicht als Apple-Gerät erkennbares Einheitsgestell halte ich für den falschen Weg. Wer will so ein andauerndes Nerd-Outing? Wird auch nicht jedem stehen.
+1
dan@mac
dan@mac13.04.26 12:33
Hmm, Nerd-Outing? iPhone und Apple Watch werden doch auch nicht so empfunden.
+2
trueclou13.04.26 12:49
andreas_g
Der Hauptteil des Rahmens bestehe nicht aus Kunststoff, sondern aus Acetat.

Celluloseacetat (insbesondere bei Brillen oft uneindeutig als Acetat bezeichnet) ist ein Kunststoff. Es wird durch Veresterung von Cellulose mit Essigsäure künstlich erzeugt.

Hauptsache ‚Natur‘, keine ‚Chemie‘. ‚Chemie‘ ist böse…! 😉
+2
desko7513.04.26 13:19
trueclou
andreas_g
Der Hauptteil des Rahmens bestehe nicht aus Kunststoff, sondern aus Acetat.

Celluloseacetat (insbesondere bei Brillen oft uneindeutig als Acetat bezeichnet) ist ein Kunststoff. Es wird durch Veresterung von Cellulose mit Essigsäure künstlich erzeugt.

Hauptsache ‚Natur‘, keine ‚Chemie‘. ‚Chemie‘ ist böse…! 😉
CA ist natürlich ein Kunststoff, da er durch chemische Reaktion zweier Stoffe hergestellt wird. Die Basis für diesen Kunststoff bildet aber nicht Erdöl, wie bei 99% aller Kunststoffe, sondern Zellulose. Daher ist CA auch u.U. biologisch abbaubar.
CA ist nicht mit "herkömmlichen", erdölbasierten Kunststoffen vergleichbar und wird oft als "abgewandelter Naturstoff" bezeichnet, im Gegensatz zum "Kunststoff".
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