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Fließender Übergang: Google beginnt mit Wechsel auf neue Icon-Gestaltung +++ Kritik an neuer Google-Suche

Der in Mountain View (Kalifornien) beheimatete Konzern hat sich für eine Neugestaltung weitgehend aller angebotenen Dienste entschieden. Dabei ändert sich die gesamte Anmutung; gleichzeitig bleibt Google dabei, intensive Farbtöne zu verwenden und diese auch zu kombinieren. Doch anstatt klar abgegrenzter Flächen setzt man jetzt auf Gradienten.


Über viele Jahre setzte die Markengestaltung bei Google auf elementare Farbflächen. Das große M, welches für die Mail-App zum Einsatz kommt, kann sinnbildlich dafür stehen: die Farben Rot, Grün, Gelb und Blau sind darin jeweils klar voneinander abgegrenzt – wie dies seit vielen Jahren der Fall war. Ganz anders das G im bereits überarbeiteten Icon der Google-App: Die Form bleibt weitgehend gleich, doch anstatt separater Flächen gibt es Übergänge.

Googles veränderte Icons: Abgegrenzte Flächen machen Platz für Verläufe.

Plötzlich plastisch
Doch bleibt es nicht dabei, dass Icons nun mit Gradienten gefüllt werden. Bei manchen Icons verabschiedet sich Google zusätzlich von der flachen, flächigen Anmutung und verleiht Icons eine simulierte Tiefe. Am deutlichsten tritt das bei den Apps "Google Drive" sowie "Google Photos" zutage, doch auch Docs, Sheets und Präsentationen täuschen jetzt Dreidimensionalität vor.

Googles neue Icons mit Plastizität – Ähnlichkeiten mit Liquid Glass sind wohl Zufall.

Kontroverse Überarbeitung der Suche
Auf der Entwicklerkonferenz "Google I/O" kündigte der Konzern radikale Änderungen am Ursprungsprodukt an: Die Google-Suche wird massiv umgestaltet und soll zur KI-gestützten "agentischen Suche" werden. Ein dynamisches Suchfeld stellt Nachfragen und offeriert dynamisch Ergänzungen. Hauptsächlich liefert Google fortan KI-generierte Antworten anstatt Suchergebnisse und gleicht somit eher einem KI-Chat als einer Suche.


Reaktionen: "Google schafft das Googlen ab"
Der Livestream wurde mittlerweile knapp 9 Mio.-mal betrachtet, erhielt aber nur 28.000 Daumen nach oben, was bei diesen Aufrufzahlen nicht sonderlich viel ist. Kommentare erlaubt Google nicht unter dem Video. Reaktionen finden sich stattdessen in anderen Medien, etwa The Verge. Unter Begeisterung mischen sich ablehnende Töne: Dies sei ein kompletter Betrug dem gegenüber, wofür Google früher stand. Manche geben an, der Google-Suche den Rücken kehren zu wollen. Kommentatoren wie der YouTube-Kanal TechLinked gehen so weit, den Tod der Google-Suche zu konstatieren.

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