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Die Geschichte von NeXT

Viele erinnern sich noch an die Zeit, als Apple nach einem Ersatz für das sehr betagte Mac OS gesucht hat. Zuerst versuchte man eine eigene Lösung auf die Beine zu stellen mit dem Codenamen "Copland". Nachdem das Projekt nach vielen Verzögerungen abgebrochen wurde, sah man sich auf dem Markt nach einem passenden Ersatz für das Mac OS um. Zuerst war "Be Inc." im Gespräch, das System war allerdings noch sehr neu und kaum erprobt. Apple entschied sich schlussendlich Ende 1996 für NeXT, die Firma, die Steve Jobs nach dem Ausstieg bei Apple im Jahre 1985 gründete. Einen sehr interessanten Artikel über die Geschichte von NeXT, aus dessen System das derzeitige Mac OS X entstanden ist, hat LowEndMac.com verfasst, den Sie über den Link an der Seite erreichen.

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Kommentare

apfelschorle21.12.06 15:20
Ich bevorzuge diese hier...

Unbekannt verzogen
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metallican21
metallican2121.12.06 15:44
lässt sich bequem ausprobieren
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MacTobi
MacTobi21.12.06 15:55
apfelschorle:
Ja, die und natürlich auch noch diese Seite dort.
Das ist die ultimative NeXT-Seite:
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. (Heinrich Heine)
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mojo_b
mojo_b21.12.06 16:51
Na aus dem Link von MacTobi kann man doch durchaus Paralleln zu heute schliessen:

"Damit konnte er zwar den Journalisten imponieren, die Konkurrenz liess sich aber vom schmuckem Design und von den vollautomatischen Produktionsstätten wenig beeindrucken. Im Grunde wäre jeder PC-Hersteller in der Lage gewesen, aus den entsprechenden Komponenten einen gleichwertigen Computer wie den NeXTcube zu bauen. Die wirkliche Errungenschaft des NeXT-Rechners war sein Betriebssystem."
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cocoa moe21.12.06 17:08
mojo_b: Ich glaube kaum, dass jemand ein wirklich gleichwertiges Gerät zum NeXT auf den Markt hätte bringen können. Klar die Rechenleistung und Auflösung war im Workstation bereich bald nicht mehr selten, aber verleicht einfach mal eine HP Workstation aus dem gleichen Jahr mit NeXT.

Das ist wie der Vergleich zwischen Linux und OS X. Im prinzip sind beide gleich mächtig aber das eine ist ein Produkt, das andere ein Baukasten.
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mojo_b
mojo_b21.12.06 17:30
cocoa moe

Ich bezog mich eigentlich auf die letzten zwei Sätze und die heutigen Intel-Macs. Technologisch kann sie jeder Kistenschrauber auch zusammenbauen. Sehen nur halt nicht so schön aus und nur wo Apple drauf steht, sit auch Apple drinn (zumindest auf legalem Weg!)
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planetexpress69
planetexpress6921.12.06 18:16
NextStep war und ist einfach faszinierend. Wenn man sieht, wo die 1990 schon waren...

Da hat die Windows-Welt begonnen, schön mit C++ an der verquasten Win32-API zu schrauben...

Und noch faszinierender ist, dass es bis heute lebt: Die erste öffentliche Version des InterfaceBuilders für Mac OS X benutzt nicht nur die gleichen Paradigmen sondern auch noch einen Teil der Icons (für File's Owner und die Controller-Instanz)!

Sorry, aber mir wird ganz rührselig zumute, wenn ich mir vergegenwärtige, das ein NSTableView schon > 15 Jahre alt ist...

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ela22.12.06 08:04
"hätten machen können" zählt aber nicht
Das ist doch bei fast allen Erfindungen so. Da kommt jemand und macht einen schlecht klebenden Kleber an ein Stück Papier. Mach viele davon übereinander und fertig sind die Stickies.
Klar kann dann jeder sagen: "das hätt ich auch gekonnt" - klar, wenn man nur auf die Idee gekommen wäre!

Nicht eine technische Umsetzung ist oftmals das geniale - sondern die Tatsache, dass man die Idee hatte und es "einfach gemacht" hat.
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