Bloomberg: M7 Ultra mit Fokus auf Künstliche Intelligenz – und bis zu 1,5 Terabyte RAM


Apples Chip-Strategie ist ein gut gehütetes Geheimnis, dennoch gelangen Leaker und Journalisten immer wieder einmal an Informationen. Jüngst kam beispielsweise ans Licht, dass man in Cupertino lediglich eine Basisversion des M6 entwickelt – Pro- und Max-Varianten soll es hingegen nicht geben (siehe
). Erscheinen könnte die neue Generation von Apple Silicon noch im Herbst dieses Jahres. Bereits 2027 steht aber wohl schon die nächste Weiterentwicklung zur Veröffentlichung an: Im ersten Halbjahr dürfte Berichten zufolge die Basisausführung des M7 auf den Markt kommen. Äußerst spannend könnte es dann allerdings spätestens 2029 mit dem M7 Ultra werden.
M7 Ultra voraussichtlich mit bis zu 1,5 Terabyte RAMDas Topmodell der übernächsten Chip-Generation aus Cupertino kommt nämlich wohl mit einem Arbeitsspeicher von bis zu 1,5 Terabyte. Das berichtet Mark Gurman in der jüngsten
Ausgabe seines „Power On“-Newsletters (Bezahlschranke). Dem Bloomberg-Journalisten zufolge würde es sich dabei um eine Verdopplung der für den kommenden M5 Ultra vorgesehenen größtmöglichen RAM-Kapazität handeln – und das Maximum des 2019 erschienenen und 2023 eingestellten Mac Pro mit Intel-CPU. Gleichzeitig plant Apple für den M7 offenbar eine verbesserte Speicherbandbreite von bis zu 240 Gigabyte pro Sekunde, beim M7 Ultra dürfte diese noch wesentlich höher ausfallen.
Gurman: Apple fokussiert sich auf Künstliche IntelligenzDen Fokus legt Apple beim M7 Ultra laut Gurman allerdings auf Künstliche Intelligenz. Der Chip erhalte voraussichtlich eine drastisch verbesserte Neural Engine. Im Zusammenspiel mit bis zu 1,5 Terabyte RAM reiche er in Sachen KI-Performance nahezu an spezielle KI-Beschleuniger heran, beispielsweise Nvidia Blackwell. Der M7 Ultra könnte dem Journalisten zufolge daher Teil von Apples KI-Server-Strategie sein. Das würde allerdings unter Umständen bedeuten, dass Endkunden die maximale RAM-Ausstattung nicht angeboten wird. Für diese Annahme spricht auch, dass ein derart großer Speicher angesichts der aktuellen Chip-Krise sehr teuer würde: Apple dürfte für die größtmögliche Ausstattung einen Aufpreis von 35.000 US-Dollar gegenüber einer 128-Gigabyte-Version verlangen.