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Bericht: Mac-Verkäufe erheblich gestiegen – für den Gesamtmarkt braut sich ein Sturm zusammen

In der PC-Branche bereitet man sich derzeit auf einen Sturm vor, Marktexperten gehen für 2026 von einem erheblich schwächeren Absatz aus. Dabei sah es in den letzten Quartalen und auch zu Jahresbeginn alles andere als schlecht aus, denn die Kundennachfrage war überdurchschnittlich hoch. Der IDC zufolge kam die Gesamtheit aller Hersteller in den Monaten Januar bis März auf ein Plus von 2,5 Prozent, was 65,6 Millionen verkauften Geräten entspricht. IDC beschreibt das Quartal allerdings explizit nicht als Beginn eines Aufschwungs, sondern als letzte Phase vor einem schwierigeren Jahr.


Kunden decken sich ein
Das Wachstum im ersten Quartal sei vor allem durch drei Faktoren getragen worden: die Erwartung steigender Komponentenpreise, die anstehende Windows-10-Ablösung sowie neue Produkteinführungen. Drei Hersteller stechen in den Zahlen heraus, denn für Lenovo (+8,6 Prozent), Apple (+9,1 Prozent) und Asus (+17,1 Prozent) ging das erste Jahresquartal mit signifikantem Zuwachs einher. Der IDC zufolge dürfte es bereits im laufenden Quartal ziemlich anders aussehen, allerdings gebe es eine Ausnahme: Apple könnte als einziges Unternehmen sogar mit erheblich stärkeren Zahlen auftrumpfen. Die jüngsten Produktneuerungen gehen eher in das zweite Jahresquartal ein, zudem finde das MacBook Neo reißenden Absatz.


Der Rest des Jahres wird schwer
Für die meisten Hersteller werde der Rest des Jahres aber wohl von stark sinkenden PC-Auslieferungen geprägt sein, denn verschiedene Faktoren dürften zu teils erheblichen Preissteigerungen führen. Als zusätzliche Belastung neben der Speicherknappheit nennt die IDC teurere Logistik infolge des Iran-Kriegs. Im Marktüberblick vom März hatte man die Prognose für den gesamten PC-Markt 2026 bereits drastisch gesenkt und erwartet inzwischen einen Rückgang von über 11 Prozent. In den USA hatte hingegen schon das eigentlich gute erste Quartal nicht mehr glänzen können, dort kam es zu einem Rückgang von 3,3 Prozent.

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