Beeindruckende Zahlen: Fast jeder zweite weltweite Smartphone-Dollar geht an Apple


Die Entwicklungen auf dem Smartphonemarkt sehen auf den ersten Blick widersprüchlich aus, denn einerseits gibt es allgemeines Klagen über sinkende Nachfrage, gleichzeitig herrscht aber eine gewisse Zufriedenheit wegen höherer Umsätze. Laut
Counterpoint stieg der globale Smartphone-Umsatz im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent – 109 Milliarden Dollar entsprechen dabei dem bislang besten Wert, der je für den Zeitraum April bis Juni zu ermitteln war. Verantwortlich dafür sind vor allem gestiegene Gerätepreise und ein größerer Anteil teurer Premiumprodukte.
Erheblicher Anstieg des "Average Selling Price"Der durchschnittliche Verkaufspreis über alle abgesetzten Smartphones hinweg erhöhte sich um satte 17 Prozent, womit erstmals die Marke von 400 Dollar erreicht ist. Noch bemerkenswerter gestaltet sich jedoch eine andere statistische Auswertung. Obwohl Apple nur rund 23 Prozent des weltweiten Marktanteils hält, verblüfft man beim Umsatz. Fast jeder zweite Dollar, der weltweit mit neuen Smartphones umgesetzt wurde, entfiel auf ein iPhone – im vorherigen Quartal waren es 43 Prozent, jetzt stieg der Wert auf 49 Prozent an.
Auch beim iPhone griffen Kunden eher zu den teuren ModellenDer durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhones legte um 8 Prozent auf 946 Dollar zu – das ist 2,4-mal so hoch wie der Marktdurchschnitt. Counterpoint führt das Wachstum insbesondere auf das normale iPhone 17 und das iPhone 17 Pro Max zurück. Das normale Modell sorgt zwar für hohe Stückzahlen, die teureren Ausführungen ziehen hingegen den durchschnittlichen Verkaufspreis und den Umsatz stark nach oben. Selbiges trifft auch auf Apples Marge zu, diese verbessert sich bei den Pro-Ausführungen und vor allem bei Varianten mit mehr Speicher.
Stabile Preise als Erfolgsrezept – doch damit könnte bald Schluss seinWie schon mehrfach diskutiert, profitieren die iPhone-Zahlen weiterhin stark davon, dass Apple die Preise stabil halten konnte. Während viele andere Hersteller mit Aufschlägen reagieren mussten, fiel eine solche Preisrunde beim iPhone bislang aus. Genau dieser Vorteil könnte im Herbst aber Geschichte sein, denn es wird allgemein
erwartet, das iPhone 18 (Pro) nicht zu den Preisen eines iPhone 17 (Pro) erwerben zu können.