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Comeback-Gerüchte: Will Ternus Apple zurück in den Servermarkt führen – zusammen mit Nvidia?

Seit 2011 ist Apple kein Hersteller von gewöhnlichen Servern mehr, denn Apple hatte damals den Verkauf des "Xserve" offiziell eingestellt. Dabei handelte es sich um Server im Rack-Format, die zwar den Power Macs bzw. dem Mac Pro sehr ähnliche Chips und Hardware aufwiesen, aber eben für den Einsatz als 1U-Server in Serverschränken konzipiert waren. In den vergangenen zwei bis drei Jahren entwickelte Apple dann doch wieder Server, allerdings nur für den eigenen Gebrauch – nämlich für die hauseigenen KI-Rechenzentren. Während es stets hieß, kein Kunde werde diese je zu Gesicht bekommen, könnte es einen spannenden Sinneswandel geben. Angeblich erwägt Apple nämlich ein Comeback auf dem Servermarkt.


Ein System mit Chips vom Typ M8 Ultra
Einem Bericht von The Information zufolge arbeitet Apple an eigenen Servern für KI-Anwendungen, die ausdrücklich an externe Kunden verkauft werden sollen. Als Zielgruppen nennt der Bericht KI-Entwickler, Unternehmen und staatliche Stellen. Demnach denkt Apple derzeit über zwei Ausführungen nach. Das kleinere System soll zwei M8-Ultra-Chips miteinander verbinden, die größere Variante sogar vier. Der noch unangekündigte M8 Ultra würde damit zusätzlich zu Macs auch in Serverprodukten zum Einsatz kommen.

Kooperation mit Nvidia?
Für die Verbindung mehrerer Chips prüfe Apple den Einsatz von Nvidias NVLink Fusion. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Switches, Chiplets und Software, die den schnellen Datenaustausch zwischen mehreren Prozessoren in Rechenzentren ermöglichen soll. Eine solche Lösung wäre bemerkenswert, da Apple bei zentralen Komponenten normalerweise stark auf eigene Technologien setzt.

Pläne aber nicht in Stein gemeißelt – und Zukunftsmusik
Die Pläne seien allerdings noch nicht endgültig beschlossen, so der Bericht. The Information zufolge tüftle Apple seit ungefähr einem Jahr an dem Projekt, ein Marktstart sei frühestens 2029 zu erwarten. CEO John Ternus stehe dem Vorhaben aber positiv gegenüber – und sieht möglicherweise die Chance, neue Geschäftsbereiche mit Hardware zu erschließen. Schon aktuelle Geräte wie der Mac mini und vor allem der Mac Studio erfreuen sich im KI-Bereich großer Beliebtheit. Derlei dedizierte KI-Server könnten demnach durchaus in hohen Stückzahlen nachgefragt werden.

Kommentare

MrJava17.09.26 08:34
Wäre cool! Ich hoffe, dass sie dann auch ein entsprechendes Service-Netz anbieten.
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
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Tommy1980
Tommy198017.09.26 08:36
Aber wozu brauchen sie Nvidia?
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gfhfkgfhfk17.09.26 08:52
Tommy1980
Aber wozu brauchen sie Nvidia?
Für die Netzwerktechnik, da es alles andere als trivial ist Knoten (Server Platinen) mit einander so zu vernetzen, dass die Gesamtmaschine schnell ist.

nVidia hatte dafür extra das israelische Startup Mellanox gekauft, den führenden Hersteller von HPC Switchen und NICs insbesondere von Infiniband Technik. Daraus wurde dann die NVLink Technologie entwickelt, um über spezielle Switches auf dem Mainboard bzw. extern GPUs zu verlinken. Die Bandbreite der aktuellen NVLink Technologie ist pro Link größer als die Speicherbandbreite des Mac Studios mit M5 Ultra.

AMD musste für die eigenen KI Server nVidias Infiniband nutzen, weil sie lange Zeit keine passende Firma gefunden haben. Erst die kürzlich angekündigte neuen KI Server werden nun mit Technologie ausgerüstet, die zu nVidia vergleichbar ist. Ich weiß jetzt nur nicht, ob AMD die Firma gekauft hat oder nicht.
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macbeutling
macbeutling17.09.26 08:53
Den "Server"-Gedanken hatte ich vor einem Jahr schon einmal.
So wie das Zeugs momentan gekauft und gebraucht wird, ist das doch ein No-Brainer
Glück auf🍀
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