Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Apple kämpft weiter gegen Gewerkschaftsbildung – und informiert Mitarbeiter über angebliche Risiken

Seit einigen Monaten gibt es Bestrebungen seitens der Belegschaft verschiedener Apple Stores, sich gewerkschaftlich zu organisieren – und das teilweise erfolgreich: So traten etwa Mitarbeiter des Apple Store im Glasgow der Gewerkschaft bei. Bislang gibt es keine weiteren Apple-Niederlassungen im Vereinigten Königreich, die diesen Schritt unternommen haben. Ähnlich verhält es sich in den USA: Dort machte im vergangenen Jahr der Apple Store Townson im Bundesstaat Maryland auf sich aufmerksam, indem sich die Angestellten der Gewerkschaft anschließen. Apple ist diese Entwicklung sichtlich ein Dorn im Auge und geht weiterhin vehement dagegen vor.


Bloomberg: Mitarbeiter wurden zu den Risiken von Gewerkschaften informiert
Der Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet in der jüngsten Ausgabe seines „Power On“-Newsletters von Managern verschiedener Apple Stores in den Vereinigten Staaten, die ihre Angestellten zu einer Unterredung luden. Das Ziel des Gesprächs: Die Mitarbeiter sollten von den „Risiken der gewerkschaftlichen Organisation“ in Kenntnis gesetzt werden. Die Geschehnisse rund um den Apple Store in Townson dienten dem Unternehmen als Drohkulisse: Die zuständige Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) verlange Beiträge in Höhe von 1,5 Prozent des Gehalts. Die Manager wiesen Gurman zufolge darauf hin, dass sich diese Beträge rasch summieren würden und jenen Mitgliedern, welche die Beiträge nicht leisten, binnen eines Monats die Gewerkschaft verlassen müssen.

Apple macht Druck auf Gewerkschafter
Ferner nannten die Manager weitere Argumente gegen den Beitritt: So würde etwa Vollzeitmitarbeitern, die sich am Wochenende frei nehmen möchten, im Apple Store Townson Vorrang vor den Teilzeitangestellten eingeräumt. Außerdem kämen altgediente Mitarbeiter eher für bestimmte Jobs infrage als Neulinge. Dass es sich dabei um neutrale Darstellungen handelt, darf bezweifelt werden: Apple schreckte auch vor illegalen Methoden nicht zurück, um gewerkschaftliche Bemühungen in Misskredit zu bringen – und bediente sich auch einer einschlägigen Kanzlei, die auf sogenanntes „Union Busting“ spezialisiert ist, wie geleakte Dokumente zeigen (siehe hier).

In der Vergangenheit fiel Apple immer wieder mit Einschüchterungsversuchen und angedrohten Vergeltungsmaßnahmen auf, um Beitritte in die Gewerkschaft zu verhindern (siehe hier). Laut Washington Post kündigte der Konzern fünf Mitarbeitern wegen Unpünktlichkeit und dem „unsachgemäßen Ausfüllen von Formularen“ gekündigt haben. Bei den Betroffenen handelt es sich allesamt um Gewerkschaftsmitglieder: Sie behaupten, lediglich für bessere Rechte für die Belegschaft eingetreten zu sein. Eine entsprechende Beschwerde liegt nun beim National Labor Relations Board, das in dieser Sache für Schlichtung sorgen soll.

Kommentare

heubergen11.04.23 13:25
Ein nobler Kampf der Apple hier kämpfen muss. Hoffentlich entscheiden sich die Mitarbeiter schlussendlich richtig (für Sie) und für die Freiheit. Gewerkschaften braucht niemand, sie verhindern Gespräche zwischen Mitarbeitern und dem Unternehmen und erpressen alle für ihre Beiträge.
-32
Eventus
Eventus11.04.23 13:41
heubergen
Ein nobler Kampf der Apple hier kämpfen muss. Hoffentlich entscheiden sich die Mitarbeiter schlussendlich richtig (für Sie) und für die Freiheit. Gewerkschaften braucht niemand, sie verhindern Gespräche zwischen Mitarbeitern und dem Unternehmen und erpressen alle für ihre Beiträge.
Wow! Bin überrascht und erfreut, dass sich jemand traut, so zu kommentieren. Bin deiner Meinung.

So, jetzt können die Downvotes kommen …
Live long and prosper! 🖖
-35
Robby55511.04.23 13:44
heubergen
Gewerkschaften braucht niemand, sie verhindern Gespräche zwischen Mitarbeitern und dem Unternehmen und erpressen alle für ihre Beiträge.

Ohne starke Gewerkschaften hätten wir heute noch die selben Arbeitsbedingungen wie in Großbritannien zu Zeiten der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. Einfach mal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen und sein Bildungshorizont erweitern.
+18
ÄNDY
ÄNDY11.04.23 13:57
Ohne den Kampf für gerechte Bezahlung, die die Beschäftigten mit Hilfe der Gewerkschaften wirksam realisieren können, hätte so manch einer dieser Menschen nie das Geld erarbeiten können, um sich einen Mac oder ein iPhone kaufen zu können.
+16
Häkelmeister11.04.23 14:05
Tja, andere Länder andere Sitten. Ich für meinen Teil bin froh das wir solche Dinge (noch) nicht in Deutschland haben. Aber ich beobachte mit Sorge wie dieses Recht immer weiter ausgehöhlt wird.
+10
Eventus
Eventus11.04.23 14:19
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.
Live long and prosper! 🖖
-18
Touni
Touni11.04.23 14:21
Wow, wenn Tesla das gleiche macht sind alle am rumheulen, bei Apple ist es egal...
"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)
0
Häkelmeister11.04.23 14:27
Eventus
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.

Das verstehe ich nicht. Welcher Kunde wurde wann geschädigt aufgrund eines rücksichtslosen Kampfes?
+10
Robby55511.04.23 14:30
Eventus
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.

Wenn du deine Meinung auf die Streiks im öffentlichen Dienst, bei der Post oder bei der Bahn beziehst gebe ich dir zum Teil Recht aber da liegt der Fehler in der Vergangenheit. Früher waren viele Sachen in staatlicher Hand und die Mitarbeiter waren meistens verbeamtet, hatten somit auf Lebenszeit sichere Jobs, eine gute Pension und dafür kein Streikrecht. Aber man wollte unbedingt alles privatisieren ...
+9
pentaxian
pentaxian11.04.23 14:34
heubergen
Gewerkschaften braucht niemand, sie verhindern Gespräche zwischen Mitarbeitern und dem Unternehmen und erpressen alle für ihre Beiträge.
Und das entscheidest Du oder wie??? Herr, lass es Hirn regnen....
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
+5
Eventus
Eventus11.04.23 14:35
Häkelmeister
Eventus
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.
Das verstehe ich nicht. Welcher Kunde wurde wann geschädigt aufgrund eines rücksichtslosen Kampfes?
ÖV-Reisende, neulich in Deutschland.
Live long and prosper! 🖖
-4
ruphi
ruphi11.04.23 14:35
Das Klagen über die ach so bösen Gewerkschaften ist in etwa mit einem Fischreiher vergleichbar, der den Fischen das Wasser verbieten will. Dumm.
Du kriegst (selbst als Selbstständiger) keine lebenswerte Gesellschaft, wenn du Zustände wie im frühindustriellen Zeitalter wiederbelebst.

Mal abgesehen davon, wie egoistisch es ist, anderen Menschen den Kampf um würdige Arbeitsbedingungen erschweren zu wollen.
Aber Egoismus gilt ja in manchen Kreisen als Kompliment. *hust* *gelb*
+14
ruphi
ruphi11.04.23 14:41
Eventus
Häkelmeister
Eventus
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.
Das verstehe ich nicht. Welcher Kunde wurde wann geschädigt aufgrund eines rücksichtslosen Kampfes?
ÖV-Reisende, neulich in Deutschland.

Man könnte auch die zahlreichen CSU-/FDP-Verkehrsminister dafür verantwortlich machen, dass unser ÖPNV inkl Personal über Jahrzehnte kaputtgespart wurde. Aber natürlich sind es die schlecht bezahlten ÖPNV-Mitarbeiter, die du jetzt als die Bösen darstellst. Weil sie sich mit dem einen Mittel zur Wehr setzen, das sie haben.

Shoot the messenger, celebrate the culprit. Bravo
+7
Häkelmeister11.04.23 14:42
Eventus
Häkelmeister
Eventus
Gewerkschaften sind oft unfähig, ihre Ziele auf dem Verhandlungsweg zu erreichen, und dann schädigen sie Kunden, die bei Streiks um Geld und Zeit gebracht werden. Kunden sind dann unschuldige Opfer im rücksichtslosen Kampf der Gewerkschaften.
Das verstehe ich nicht. Welcher Kunde wurde wann geschädigt aufgrund eines rücksichtslosen Kampfes?
ÖV-Reisende, neulich in Deutschland.

Ich verstehe, aber aus meiner Sicht haben die Gewerkschaften hier genau richtig gehandelt! Wie sonst sollte es den funktionieren seiner Position Nachdruck zu verleihen?
+7
Eventus
Eventus11.04.23 15:16
ruphi
Man könnte auch die zahlreichen CSU-/FDP-Verkehrsminister dafür verantwortlich machen, dass unser ÖPNV inkl Personal über Jahrzehnte kaputtgespart wurde. Aber natürlich sind es die schlecht bezahlten ÖPNV-Mitarbeiter, die du jetzt als die Bösen darstellst. Weil sie sich mit dem einen Mittel zur Wehr setzen, das sie haben.
Häkelmeister
Ich verstehe, aber aus meiner Sicht haben die Gewerkschaften hier genau richtig gehandelt! Wie sonst sollte es den funktionieren seiner Position Nachdruck zu verleihen?
Andere Politiker:innen wählen? Eine Initiative lancieren, um die Arbeitsgesetze sozialverträglicher zu machen, den ÖV zu fördern? Aber das wäre demokratisch. In Deutschland und Frankreich muss man halt streiken. Dafür dann aber immer schimpfen, wie andere Länder keine richtige Demokratie haben.
Live long and prosper! 🖖
-6
Nebula
Nebula11.04.23 15:30
Eventus
ÖV-Reisende, neulich in Deutschland.

Sorry, das haben aber wohl eher die Arbeitgeber zu verantworten, die nicht mit sich verhandeln lassen. Sie hätten statt Blockieren auch vernünftige Kompromisse anbieten können. Auch, wenn ich maximal von diesen Streiks betroffen bin (darf kein Auto fahren), bin ich froh, dass wir dieses Mittel haben und dass es auch genutzt werden kann. Wer Streiks erpresserisch findet, sollte dann bitte auch den gewinnmaximierenden Arbeitgeber so bewerten, die ja gerne so argumentieren: Wenn du dich zu schlecht bezahlt fühlst, geh doch.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
+3
Bernd D11.04.23 15:47
@eventus etc.... schon einfach wenn man (finanziell) auf der sonnenseite steht, anderen das recht auf faire bezahlung - und deren durchsetzung durch gemeinsame organisation - absprechen zu wollen...
+4
Eventus
Eventus11.04.23 16:18
Bernd D
@eventus etc.... schon einfach wenn man (finanziell) auf der sonnenseite steht, anderen das recht auf faire bezahlung - und deren durchsetzung durch gemeinsame organisation - absprechen zu wollen...
Welche Rechte auf Entschädigung haben Reisende, die wegen eines Streiks bereits bezahlte Reisen nicht antreten können und ggf. viele direkt davon verursachte Folgekosten erleiden, mal von nichtfinanziellen Schäden und Umtrieben ganz abgesehen?

Sind dies alles Leute, die (finanziell) auf der Sonnenseite stehen und klaglos solidarisch sein müssen mit den Angestellten der ÖV-Anbieter?
Live long and prosper! 🖖
-6
Philantrop
Philantrop11.04.23 16:41
Ohne Alice Schwarzer hätten wir auch keine Pille und wären in der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern noch in der Steinzeit verhaftet. Trotzdem braucht niemand mehr eine in der Vergangenheit stehengebliebene Alice Schwarzer.

Gerechte Löhne und Arbeitssicherheit sind Aufgabe des Staates und nicht der antiquierten Gewerkschaften.
-4
TorstenW11.04.23 16:54
Das Problem ist meiner Meinung nach eher die Art, wie (manche, nicht alle) Verhandlungen geführt werden.
Jeder weiß mittlerweile, dass ein Kompromiss am Ende wahrscheinlich irgendwo in der Mitte der Forderungen liegt.
Das führt dazu, dass sowohl Arbeitgeber, als auch Gewerkschaften am Anfang absolut unrealistische Ziele ansetzen um das Beste für sich herauszuholen. Deswegen ist man auch immer erst "unvereinbar weit auseinander" und das mittlerweile häufig für relativ lange Zeit, bis eine Einigung gefunden wird.
Dazu kommt neuerdings aufgrund der Arbeitsmarktsituation eine stärkere Verhandlungsposition der Gewerkschaften, was dann immer wieder in Streiks endet. Gerade in Branchen wie dem Flugbetrieb gibt es dann noch Dutzende kleine Gewerkschaften, die alle in der Lage sind den gesamten Flugverkehr zu blockieren und diese Macht auch gerne ausnutzen.
Und auch wenn ich generell die Idee von Gewerkschaften gut finde und eine Interessensvertretung und Organisation von Mitarbeitern absolut unterstütze, müsste es mMn irgendwo Grenzen geben. Sowas wie "streikfreie Zeiten". Etwa im Flugbetrieb zu Beginn der Ferien. Ja, da erzeugt das am meisten Druck, aber eben auf Kosten vieler unschuldiger Reisender. Oder sowas wie "ein Betrieb darf maximal 10 Tage im Jahr bestreikt werden".
Denn manche Forderungen sind langsam nur noch lächerlich.
Die Assistenzärzte in England streiken gerade für eine Forderung von 35% (!!) mehr Lohn: https://www.tagesschau.de/ausland/aerzte-england-streik-101.html
Da braucht man auch gar nicht großes Wissen haben um zu sehen, dass das eine irrsinnig unrealistische Forderung ist.
Irgendwann sind einfach auch Grenzen erreicht. Diese Erkenntnis ist leider deutlich zu wenig verbreitet. Vor allem auch in der Politik.

Ich vermisse einfach oftmals ein Bestreben nach Balance und Realismus. Es ist nur noch ein Kampf darum wer das Beste für sich herausschlagen kann. Natürlich auf Kosten der anderen. Und wenn es dann noch zig hunderttausend Leute trifft, die Flüge verpassen, wo Kinder tagelang nicht mehr in die Schule kommen können, weil Busse nicht fahren, etliche Leute sich umorganisieren müssen um pünktlich zur Arbeit zu kommen oder freie Tage nehmen müssen, dann ist das wohl egal, Hauptsache man hat für sich 0,3% mehr Lohn rausgehandelt.
+1
Eventus
Eventus11.04.23 16:58
Nebula
Eventus
ÖV-Reisende, neulich in Deutschland.
Sorry, das haben aber wohl eher die Arbeitgeber zu verantworten, die nicht mit sich verhandeln lassen. Sie hätten statt Blockieren auch vernünftige Kompromisse anbieten können.
Wird jetzt ein krasser Vergleich sein, aber mit gleicher Logik könnten auch Geiselnehmer argumentieren, dass Sie keine Unschuldigen als Opfer in Mitleidenschaft ziehen müssten, hätte der Erpresste den Forderungen nachgegeben.

Jaaa, schon klar, die Forderungen der Gewerkschaften sind nicht schrecklich böse, sondern lieb, nett und liebenswürdig, aber rechtfertigt dies das Vorgehen gegenüber unschuldigen Dritten?
Live long and prosper! 🖖
-7
deus-ex
deus-ex11.04.23 17:57
Woher kommt in den USA eigentlich diese unfassbare Angst vor Gewerkschaften?
+1
MikeMuc11.04.23 18:03
Wie schaut es eigentlich in D mit Gewerkschaftlern in Applestores aus? Gibt es hier auch keine Mitglieder oder wArum hört man immer nur Berichte aus dem Ausland?
0
Häkelmeister11.04.23 18:06
Eventus
ruphi
Man könnte auch die zahlreichen CSU-/FDP-Verkehrsminister dafür verantwortlich machen, dass unser ÖPNV inkl Personal über Jahrzehnte kaputtgespart wurde. Aber natürlich sind es die schlecht bezahlten ÖPNV-Mitarbeiter, die du jetzt als die Bösen darstellst. Weil sie sich mit dem einen Mittel zur Wehr setzen, das sie haben.
Häkelmeister
Ich verstehe, aber aus meiner Sicht haben die Gewerkschaften hier genau richtig gehandelt! Wie sonst sollte es den funktionieren seiner Position Nachdruck zu verleihen?
Andere Politiker:innen wählen? Eine Initiative lancieren, um die Arbeitsgesetze sozialverträglicher zu machen, den ÖV zu fördern? Aber das wäre demokratisch. In Deutschland und Frankreich muss man halt streiken. Dafür dann aber immer schimpfen, wie andere Länder keine richtige Demokratie haben.

IMO sehr schwierige Fragen, die sich aus dem was du schreibst ergeben. Am Ende ist es immer eine Frage wofür man steht und wie man für seine Interessen kämpfen möchte. Wie gesagt, ich finde es genau richtig was du Bahner da machen. Meines Erachtens sind sie sogar sehr milde vorgegangen…aber das ist nur meine Meinung.
0
Robby55511.04.23 18:08
Philantrop
Ohne Alice Schwarzer hätten wir auch keine Pille und wären in der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern noch in der Steinzeit verhaftet. Trotzdem braucht niemand mehr eine in der Vergangenheit stehengebliebene Alice Schwarzer.

Gerechte Löhne und Arbeitssicherheit sind Aufgabe des Staates und nicht der antiquierten Gewerkschaften.

Willkommen in der Deutschen Demokratischen Republik ... ne ne, genau dafür sind Gewerkschaften da. Der Staat hat sich aus den Tarifverhandlungen rauszuhalten.

Was Alice Schwarzer betrifft, war ich nie ein großer Fan von ihr aber heute ist sie eine der wenigen die den ganzen Transgaga durchschaut und die schleichende Gefahr der Aushöhlung der Frauenrechte anspricht und publik macht.
-2
Häkelmeister11.04.23 18:09
Eventus
ruphi
Man könnte auch die zahlreichen CSU-/FDP-Verkehrsminister dafür verantwortlich machen, dass unser ÖPNV inkl Personal über Jahrzehnte kaputtgespart wurde. Aber natürlich sind es die schlecht bezahlten ÖPNV-Mitarbeiter, die du jetzt als die Bösen darstellst. Weil sie sich mit dem einen Mittel zur Wehr setzen, das sie haben.
Häkelmeister
Ich verstehe, aber aus meiner Sicht haben die Gewerkschaften hier genau richtig gehandelt! Wie sonst sollte es den funktionieren seiner Position Nachdruck zu verleihen?
Andere Politiker:innen wählen? Eine Initiative lancieren, um die Arbeitsgesetze sozialverträglicher zu machen, den ÖV zu fördern? Aber das wäre demokratisch. In Deutschland und Frankreich muss man halt streiken. Dafür dann aber immer schimpfen, wie andere Länder keine richtige Demokratie haben.

Ach so, was die „Politiker“ unseres Landes angeht, bitte entschuldige aber man kann keinen einzigen wählen. Aus meiner Sicht sind das alles nur Manager (keine Politiker!) aber niemand hat Charisma um für unser Land einzustehen und zu kämpfen…aber auch nur meine Meinung 🙂
-2
Eventus
Eventus11.04.23 18:14
Häkelmeister
Ach so, was die „Politiker“ unseres Landes angeht, bitte entschuldige aber man kann keinen einzigen wählen. Aus meiner Sicht sind das alles nur Manager (keine Politiker!) aber niemand hat Charisma um für unser Land einzustehen und zu kämpfen…aber auch nur meine Meinung 🙂
Da stimme ich dir zu, soweit ich das von ausserhalb Deutschlands so sehe. Initiativen und mehr direkte Demokratie kommen mir natürlich als Lösung in den Sinn. Aber ich will nicht abschweifen …
Live long and prosper! 🖖
0
Brunhilde_von_der_Leyen11.04.23 18:46
Eventus
ruphi
Man könnte auch die zahlreichen CSU-/FDP-Verkehrsminister dafür verantwortlich machen, dass unser ÖPNV inkl Personal über Jahrzehnte kaputtgespart wurde. Aber natürlich sind es die schlecht bezahlten ÖPNV-Mitarbeiter, die du jetzt als die Bösen darstellst. Weil sie sich mit dem einen Mittel zur Wehr setzen, das sie haben.
Häkelmeister
Ich verstehe, aber aus meiner Sicht haben die Gewerkschaften hier genau richtig gehandelt! Wie sonst sollte es den funktionieren seiner Position Nachdruck zu verleihen?
Andere Politiker:innen wählen? Eine Initiative lancieren, um die Arbeitsgesetze sozialverträglicher zu machen, den ÖV zu fördern? Aber das wäre demokratisch. In Deutschland und Frankreich muss man halt streiken. Dafür dann aber immer schimpfen, wie andere Länder keine richtige Demokratie haben.
Eine Initiative lancieren? Als Einzelperson am besten? Oder doch lieber organisiert als Gewerkschaft? Was meinst du hat mehr Erfolg?
Möchtest Du das der Staat die Löhne für alle Berufsgruppen festlegt? Weil wir ja schon beim Mindestlohn sehen wie schnell man sich einig wurde? Und wie gerecht das von allen empfunden wurde?
Wenn eine Gewerkschaft höhere Löhne verhandelt, gelten die für übrigens auch für Arbeitnehmer die nicht in der Gewerkschaft Mitglied sind. Gezwungenermaßen müssen also auch diese Arbeitnehmer die verhandelten Lohnerhöhungen ertragen. Wie ungerecht… Du meinst wirklich, dass man ohne Gewerkschaften höhere Löhne gegenüber dem Arbeitgeber verhandeln könnte? Der Einzelne, möglicherweise. Alle anderen - Ausgang ungewiss. Da braucht man nur mit Jobverlust drohen, um die „gierigen“ Arbeitnehmer auf Spur zu bringen. Nicht jede/r ist so ausgebufft oder schwer zu ersetzen um eiskalt seine Forderungen durchsetzen zu können.
Ohne Gewerkschaften würde es Dinge wie 30 Tage Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, geregelte maximale Arbeitszeiten, Kündigungsschutz, Mutterschutz etc. für die wenigsten geben. Das haben wir alles Gewerkschaften zu verdanken, nicht der Einsicht und Menschenfreundlichkeit von Arbeitgebern.
+3
Eventus
Eventus11.04.23 18:59
Brunhilde_von_der_Leyen
Ohne Gewerkschaften würde es Dinge wie 30 Tage Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, geregelte maximale Arbeitszeiten, Kündigungsschutz, Mutterschutz etc. für die wenigsten geben. Das haben wir alles Gewerkschaften zu verdanken, nicht der Einsicht und Menschenfreundlichkeit von Arbeitgebern.
Und ohne Arbeitgeber gäbe es was? Selbstständige und Erwerbslose. Also bitte nicht alles so radikal sozial(istisch) sehen.
Live long and prosper! 🖖
-3
Eventus
Eventus11.04.23 19:01
Brunhilde_von_der_Leyen
Eine Initiative lancieren? Als Einzelperson am besten? Oder doch lieber organisiert als Gewerkschaft? Was meinst du hat mehr Erfolg?
Ja, Gewerkschaften könnten eine Initiative lancieren. Tun sie bspw. ab und zu in der Schweiz. Dann gelangt dies zur Abstimmung und Bürger:innen entscheiden. Was ist falsch daran?!
Live long and prosper! 🖖
-1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.