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iPad Capture One Ersatz

dreikoenig10.01.1916:16
Ich habe eine spezielle Frage.

Ich habe schon viel gegoogelt, mir Videos angeschaut und bisher keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Vielleicht hat jemand von euch eine zündende Idee für mich parat.

Ich habe ein iPad (2017er Modell).
Bisher kann ich problemlos 90% meiner täglichen Sachen darauf erledigen.

Das einzige voran ich scheitere ist einen Ersatz für die Bildbearbeitung zu finden (Capture One am Laptop) und den passenden Workflow. Dafür habe ich einen Laptop.

Lightroom gibt es zwar für iOS, aber selbst mit dem Abomodell kommt der Funktionsumfang für mich noch nicht als 100% Ersatz in Frage. Und ehrlich gesagt möchte ich auch kein Abo dafür abschliessen. Photoshop für iOS (noch nicht erschienen) für die iPad Pro kommt für mich deshalb auch nicht in Frage.

Im Endeffekt geht es um einen guten RAW Converter, den ich brauche.

Die Verwaltung der Bilder kann ich mit Fotos ganz gut organisieren. Gesichert werden die Dateien über FileBrowser auf einem NAS.
Da wäre dann für mich kaum ein Unterschied zum bisherigen Workflow.

Affinity Photo habe ich bereits, dort finde ich die Ergebnisse des RAW Converter jedoch nicht so gut. Und nur zum Bilder entwickeln ist das Programm auch nicht das Richtige bisher. Aber vielleicht habe ich auch hier einfach noch nicht den richtigen Workflow entwickelt.

Im Besten Fall kann ich die fertigen RAWs auf das NAS sichern und wenn ich sie nochmal bearbeiten muss, ziehe ich sie vom NAS zurück aufs iPad und der potentiele RAW Converter kommt damit klar und hat am Ende noch alle Einstellungen.

Meinen Laptop nutze ich nur für Capture One. Mein Wunsch ist, wirklich nur noch ein Gerät (für alles was ich machen muss) habe und da fällt die Wahl auf das iPad, da ich es wie gesagt sowieso schon für 90% meiner Aufgaben nutze.

Sobald ich eine Lösung habe, würde ich das ganze eine Zeit lang testen und wenn es mir taugt mein Notebook einmotten und auf ein iPad Pro wechseln.

Ich würde mich sehr über Ideen und Anregungen freuen.
Tausend Dank.
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Kommentare

mac_heibu10.01.1917:21
Schau dir mal RAW Power an:
Die App gibt es für Mac/iOS und stammt vom Chefentwickler von Apple Aperture.
+3
dreikoenig10.01.1917:25
mac_heibu
Schau dir mal RAW Power an:
Die App gibt es für Mac/iOS und stammt vom Chefentwickler von Apple Aperture.

Danke. Das klingt doch gut. Schau ich mir direkt an.

Edit:
Habe die App gekauft. War nicht teuer. Die Anordnung ist gewöhnungsbedürftigt. Features müssen nochmal für 2,29 nachgekauft werden. Da frage ich mich warum die App nicht direkt 5,99 Euro kostet? Versteckte Kosten bei einer Bezahl-App finde ich fragwürdig.
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struffsky
struffsky10.01.1917:57
Ich frage mich wann Capture One aufs iPad kommt. Das neue Interface schreit ja schon danach. Wieso sonst haben die mehr Luft zwischen die Regler gepackt, wenn nicht für ein Touch- oder Pencil-Bedienung? Wäre doch eine schöne Sache
+3
dreikoenig10.01.1918:17
struffsky
Ich frage mich wann Capture One aufs iPad kommt. Das neue Interface schreit ja schon danach. Wieso sonst haben die mehr Luft zwischen die Regler gepackt, wenn nicht für ein Touch- oder Pencil-Bedienung? Wäre doch eine schöne Sache

Das wäre auch mein Wunsch.
Ich fürchte aktuell sieht es einfach mau in Sachen RAW-Entwicklung aus.

Habe RAW Power jetzt mal ein bisschen ausprobiert. Mal vom Preismodell abgesehen, ist die Anordnung nicht gut und die Möglichkeiten liegen doch weit hinter Capture One. Und so geht es mir meistens, wenn ich Apps teste.

Meistens kann man eine Basis-Korrektur machen und das wars.
0
firevsh2o
firevsh2o10.01.1918:26
RAW Power als Extension für Fotos ist wohl derzeit (neben Lightroom) das Maximum des Machbaren am iPad. Leider.

Der Entwickler hinter RAW Power wirkt aber sehr ambitioniert, den unterstütze ich gerne! Vielleicht entsteht ja daraus irgendwann einmal wirklich so etwas wie ein Aperture Nachfolger.
+2
mac_heibu10.01.1918:45
Da müssen keine „Features nachgekauft werden“!
Die möglichen InApp-Käufe beziehen sich lediglich auf Voreinstellungssammlungen, auf die du im Prinzip locker verzichten kannst. Voreinstellung-Sets kannst du auch selbst erstellen.
Vielleicht solltest nicht ganz so vorschnell urteilen …
+1
dreikoenig10.01.1919:14
mac_heibu
Da müssen keine „Features nachgekauft werden“!
Die möglichen InApp-Käufe beziehen sich lediglich auf Voreinstellungssammlungen, auf die du im Prinzip locker verzichten kannst. Voreinstellung-Sets kannst du auch selbst erstellen.
Vielleicht solltest nicht ganz so vorschnell urteilen …
Ähm. Ich muss den Weißabgleich, Perspektive, Chromatische Abberationen und Helligkeitskorrektur in der App dazukaufen. Der Entwickler selbst nennt die Bezahlversion eine Trial.

Ich finde schon, dass das Features sind, die ich nachkaufen muss.
Und es sind mit die wichtigsten, die ich kaufen muss. Keinen neuen Weißabgleich machen zu können, finde ich schon schwach.
Und deshalb finde ich es schon fragwürdig. Warum verkauft der Entwickler die App nicht einach Voll für 5,99?

Letztendlich fehlen mir sowieso Funktionen, die ich nicht nachkaufen kann.

Aber das ist aktuell der Stand der Dinge bei allen RAW Convertern, die es auf iOS gibt.
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dreikoenig10.01.1919:21
Hier das Bild.
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dreikoenig10.01.1919:23
Und dann nochmal dafür.



Ich finde das fragwürdig. Ich kaufe eine Trial bei der wichtige Features fehlen.

Macht 4,58 Euro extra. Wie gesagt dann sollen sie es direkt für den Preis verkaufen von rund 8 Euro.

Schau dir mal deren Preishistorie an. Die haben es erst für 10 Euro verkauft, dann angepasst auf 3,49 Euro. Dafür mit InApp Käufen. Komisch.
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TFMail1000
TFMail100010.01.1919:46
In Summe mit In Apps wohl das Geld wert, aber zur Verkaufsstrategie muss ich dir recht geben.
„May the force be with you“
+1
pfank
pfank10.01.1919:57
TFMail1000
Eine Frage zur MacOs Version: Ist dort auch eine Perspektivenkorrektur integriert oder als In App zu haben?
Ja, ist integriert, soweit ich sehen kann gibt es keine In App Käufe. Habe sie selber noch nie ausprobiert.
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dreikoenig10.01.1920:07
TFMail1000
In Summe mit In Apps wohl das Geld wert, aber zur Verkaufsstrategie muss ich dir recht geben.

Mir geht es auch weniger um das Geld. An sich scheint es der stärkste RAW Converter neben Lightroom zu sein. Es ist rein die Verkaufsstrategie, die mich stört. Man fängt die Leute erstmal mit den 3,49 Euro ein und dann hofft man, dass sie den Rest schon dazu kaufen und auf keinen Fall die App zurückgeben.

Mir fehlen noch Sachen, die ich oft nutze in Capture One.
Ebenen mit denen ich selektive Sachen ausbessere.
Objektivkorrekturen, selektive Farbauswahl, Masken und Verläufe, ein automatischer Weißabgleich.

Deshalb meinte ich, dass ich mit RAW Power „nur“ eine Basiskorrektur machen kann. Ich hatte die Hoffnung, iOS wäre da schon weiter.
Aber es ist auch wrst Version 2 von RAW Power. Da wird sicher noch einiges kommen, zumindest hoffe ich das.
+1
TFMail1000
TFMail100010.01.1920:38
ich habe um die X-MAs Tage DXO Photolab getestet, jedoch haben die alle paar Wochen das Programm im Angebot für 100,- - 150,- € (je nach Version) plus um die 50,- bis 80,- für eine Perspectivenkorrektur - ich fand es recht ansprechend, warte aber mal ein neues Angebot ab. Testversion (30 Tage) ist vorhanden.
Sehr umfangreiche Ausstattung bietet auch Luminar 3 an, derzeit in einer aktualisierten Version aber noch etwas "tricky" Sie arbeiten dran, schreibt der Support... dies aber Glaubhaft. Der Preis ist mit 60,- bis 70,- Euro sehr gut, wenn einige Bugs behoben werden. Die Bugs stören aber nicht wirklich - besser geht immer
Leider - zu beiden Apps keine iOs Version - um mal auf den eigentlichen Trend zurück zu kommen Bilder bearbeite ich aber e lieber am 27er...
„May the force be with you“
-1
dreikoenig11.01.1908:23
Ich bin mit CO zufrieden. Mir geht es eigentlich nur darum, dass ich an sich gerne wirklich nur ein Gerät habe.
Die neuen iPad Pro Modelle kann man ja auch an einen Monitor anschliessen.

Wie ich sagte, aber es ist wohl noch zu früh für einen kompletten Wechsel auf iOS. Zumindest in Sachen Bildbearbeitung.
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pogo3
pogo311.01.1910:15
Schau dir mal RAW Power an:
Die App gibt es für Mac/iOS und stammt vom Chefentwickler von Apple Aperture.

Das ist doch dubios. Der ehemalige Chefentwickler macht jetzt ne eigene App - verständlich. Sieht auf den ersten Blick auch vielversprechend aus, wobei ich jetzt noch nichts daran getestet habe. Die Webpräsenz nicht wirklich professionell. Aber auf dem Video der Website ist eine Version von Apple Fotos zu sehen (7:23), die ich so nicht kenne, mit Features die ich in der Version 3.0 nicht finde (RAW Power). Was hat es damit zu tun? Schreibt der doch noch an Fotos weiter? Schreibt er Plu-Ins ? Sorry, ich bin dem Englisch nicht so mächtig alles zu verstehen.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
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ApfelHandy4
ApfelHandy411.01.1910:29
pogo3

RAW Power für macOS kann sowohl als Plug-In für Apple Photos, als auch als eigenständige App verwendet werden.

Ich nutze seit geraumer Zeit auch beide Versionen für iOS und macOS und bin damit sehr zufrieden. Was ich sehr schön finde ist, dass bei RAW+JPEG-Paaren unter iOS automatisch die RAW-Version zur Bearbeitung gewählt wird. Ein Apterture-Ersatz ist es leider noch lange nicht ...
+1
Dom Juan12.01.1911:37
Am iPad auch die "Pixelmator Pro" App Photo im Hinterkopf behalten. Ist glaube ich noch in der offiziellen Betaphase und nur über TestFlight zu bekommen, läuft aber schon hervorragend!
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LoMacs
LoMacs12.01.1911:48
Leicht OT: Ich finde es weitaus fairer, statt einem noch höheren Einstiegspreis wirklich nur für die Funktionen zu bezahlen, die ich wirklich brauche.

Siehe die Hardware bei den Macs: Warum sollte jeder Rechner eine vollständige HDMI-Buchse, Kartenleser, DVD-Laufwerk, LAN-Buchse oder was weiß ich noch mitbringen, wenn das mit einem Handgriff per Adapter hinzugefügt werden kann?
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radneuerfinder
radneuerfinder12.01.1916:19
Iiiiih Adaper , wie unpraktisch
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tangoloco12.01.1917:11
RAW Entwicklung mit einem nicht kalibrierbarem Monitor, was ist denn das?
Auch wenn der Monitor der neuen iPads tolle Farben hat, Bleibt der ohne Definition. Da kannst gleich beim Kamera jpg bleiben.
„... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten“
-2
dreikoenig12.01.1921:10
tangoloco
RAW Entwicklung mit einem nicht kalibrierbarem Monitor, was ist denn das?
Auch wenn der Monitor der neuen iPads tolle Farben hat, Bleibt der ohne Definition. Da kannst gleich beim Kamera jpg bleiben.

Das ist vorallem dann wichtig, wenn du damit dein Geld verdienst. Dann machst du das auch nicht am iPad.
Außerdem lassen sich die neuen iPad Pro Modelle an einen Monitor anschliessen und da habe ich einen matten und kalibrierten Monitor.

Wie gesagt im Privatbereich spielt die Farbechtheit keine Rolle. Wenn man nicht druckt schon gar nicht.

Und jpegs mit raw vergleichen. Entschuldige. Es geht ja dabei nicht nur um die Farben, sondern die Möglichkeit des Dynamikumfangs auch in der Helligkeit.

Bei jpegs ist in hellen bzw dunklen Bereichen nichts mehr zu retten, wenn die ausbrennen oder zu dunkel sind. Bei raw schon und dafür brauchst sicherlich keinen farbkalibrierten Monitor um den Vorteil zu nutzen. Gleiches gilt bei den Farben, bei jpeg bilden sich schnell Artefakte in den Farben. Bei RAW nicht. Auch hier lohnt sich RAW ohne kalibrierten Monitor.

Und was meinst du wie viele private Fotografen keinen kalibrierten Monitor haben und trotzdem glücklich mit RAW sind, weil sie massive Vorteile haben.

Die Stärken des RAW Format sind (erstmal) unabhängig vom verwendeten Monitor.
+3
tangoloco14.01.1912:58
Was raw ist ist klar, ich arbeite daher ausschließlich in raw. Das sich ein iPad mit einem Hardware kalibrierten Monitor verbinden kann war mir neu. Das ist ja klasse!
„... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten“
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dreikoenig14.01.1915:01
Dann bin ich etwas verwundert, denn deine Aussage legt Nahe, dass es sich nur lohnt in RAW zu arbeiten, wenn man an einem ordentlichen Monitor arbeitet und sich sonst nur jpegs lohnen. Und das ist falsch.
Wie ich schrieb sind die Vorteile eines RAW eben Monitorunabhängig.

iPads kann man schon lang per Lightning-HDMI an Monitore anschliessen.

Beim neuen iPad Pro ist es einfach, weil es einen USB-C Anschluss hat.
Somit hat man quasi ein Grafiktablet zum Arbeiten.

Ob einem das liegt, muss jeder für sich entscheiden.
Mit dem richtigen Workflow könnte das iPad (Pro) also einen richtigen Ersatz für einen Laptop sein, aber in Sachen Bildbearbeitung sehe ich nach langer Recherche nur Lightroom CC in der Lage meinen Workflow zu ersetzen. Und von Adobe bin ich vor 2 Jahren weggegangen, da ich kein Abo mehr wollte.

Und jetzt ist (aus meiner Sicht) wohl nur Lightroom in der Lage am iPad RAWs aufwendig und final zu bearbeiten. Alle anderen bieten oft nicht mal selektive Korrekturen und die brauche ich defintiv.

Aber ich denke mittelfristig wird sich da sicher noch viel tun. Stand jetzt ist ein Laptop für mich aufgrund meines Workflow und der Features, die ich brauche, nicht zu ersetzen.

Danke für die Hilfe und Empfehlungen.
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