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Wie macht man aus RGB ein CMYK ?

Hugomac
Hugomac02.09.1918:02
Hallo,

ich will bei Flyeralarm Bilder drucken lassen. Die verlangen ein PDF mit CMYK Farbraum. Womit macht man das? Ich habe Gimp aber das scheint das nicht zu können.....
„Be Water, My Friend!“
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Kommentare

Scheki05.09.1910:26
@Weia

Vielen Dank, jetzt verstehe ich, was Du meinst....
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Weia
Weia05.09.1910:27
MikeMuc
So pauschal würde nicht behaupten, das der Wunsch von Scheki unmöglich sei.
Jetzt haben wir wieder dasselbe Problem wie vorhin: Hier fragt ein Laie, warum passiert, was passiert, und ich erkläre ihm das in möglichst einfachen Worten, damit er das Prinzip versteht.

Und jetzt kommt wieder ein Experte – diesmal in Form von Dir – und erklärt, dass es aber Ausnahmen gäbe und man mit ganz speziellen Verfahren und hohem Aufwand dies und jenes erreichen könnte. Ja, kann man, aber das ist nicht Schekis Problem; der will/muss erst mal verstehen, wo das prinzipielle Problem liegt.

Wenn das ein Thread wäre, den Scheki eröffnet hat mit der verzweifelten Frage, ob man nicht genau dieses eine Bild von ihm möglichst farbintensiv drucken könnte, koste es, was es wolle, dann hättest Du einen Punkt. Aber das Bild war ein Beispiel von ihm, um das Grundproblem zu verstehen.

Und, BTW, selbst Schmuckfarben helfen nur soundsoweit. Bestimmte Farben, die ein Monitor darstellen kann, bekommst Du mit keiner Sonderdruckfarbe der Welt hin.
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Scheki05.09.1910:30
Nicht streiten bitte. Ich habe beides verstanden; und ich denke in der Tat darüber nach, ob die Verwendung von Pantone Farben nicht schlauer (gewesen) wäre. Kann ich ja nochmal probieren

Aber blöd gefragt: Kann denn so eine "Internet-Druckerei" (nicht abwertend gemeint) mit Grafiken umgehen die ich auf Pantone Basis mache bzw. was muss ich denen mitgeben, damit sie es verstehen ? Sind diese Farbtöne hinterlegt oder gibt man das dann separat an ?
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Weia
Weia05.09.1910:37
Scheki
Nicht streiten bitte.
Nönö. Ist nur ein Grundproblem im Forum, dass manche Experten nicht an sich halten können und die didaktische Perspektive komplett aus den Augen verlieren, und nachdem wir das just in diesem Thread weiter oben schonmal hatten, wollte ich nur subtil darauf hinweisen.
Aber blöd gefragt: Kann denn so eine "Internet-Druckerei" (nicht abwertend gemeint) mit Grafiken umgehen die ich auf Pantone Basis mache
Ich bin da alles andere als ein Experte, würde mich aber eher wundern, jedenfalls bei den automatisierten „Discount“-Online-Druckereien. Ich verweise diesbezüglich auf den Beitrag von ghost (03.09.19 um 08:50 Uhr), der hat da hundertmal mehr Ahnung als ich.
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Weia
Weia05.09.1910:50
massi
… Hydrophilie …  Lipophilie …
Vorsicht, sonst rufst doch noch irgendwelche übereifrigen Sittenwächter auf den Plan, die gerade ihr Wörterbuch verlegt haben …
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breaker
breaker05.09.1912:49
Scheki
Aber blöd gefragt: Kann denn so eine "Internet-Druckerei" (nicht abwertend gemeint) mit Grafiken umgehen die ich auf Pantone Basis mache bzw. was muss ich denen mitgeben, damit sie es verstehen ? Sind diese Farbtöne hinterlegt oder gibt man das dann separat an ?
Das kommt auf die jeweilige Online Druckerei an. Einige bieten Drucke mit Sonderfarben an. Wie die anzulegen sind, ist meist in einem Datenblatt beschrieben. In Illustrator kann man sich die Sonderfarben über die Pantone Paletten reinholen, so dass du ein extra Farbfeld für diese Sonderfarbe hast. Wenn du dann das PDF exportierst, ist diese Sonderfarbe auch dort enthalten und hat einen extra Farbkanal. Aber ich würde stark davon ausgehen, dass dich der Preis dann eher verschrecken dürfte, wenn du mit gleich 2 Sonderfarben (Pink/Aquamarin) drucken lassen möchtest… wären dann zusammen schon ein 6-Farbdruck (CMYK + 2 Pantone).

Oftmals lässt sich sowas auch anders lösen. Etwa wenn du in CMYK drucken lässt, und dann noch partiellen Glanzlack einsetzt, dann "leuchten" die Farben an den gelackten Stellen auch stärker.
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Scheki06.09.1906:43
Vielen Dank für die Tips !
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MikeMuc06.09.1910:09
Bei exotischen Dingen einfach die gewünschte Druckerei befragen
Und es muß ja nicht gleich CMYK + 2 sein, vielleicht reicht auch K + 2 ergibt ja erstmal nur 3 Farben und wenn das reichen sollte kommt es eben drauf an, was die Druckerei dann für Maschinen hat ==> siehe 1. Satz

Weia: den Experten weise ich von mir, da gibt es wohl andere die mehr Ahnung haben. Aber mit Pauschalaussagen wäre ich immer vorsichtig, egal wem gegenüber.
Und natürlich gibt es am Bildschirm Farben, die sich nie drucken lassen... aber für Ottonormalverbraucher kann man fast immer eine Lösung finden. Ob er sich die dann leisten will / kann steht auf einem anderen Blatt
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David_B
David_B06.09.1910:45
Scheki
Wenn ich mich hier einmal einklinken darf: Ich muss ab und zu auch Flyer etc produzieren, bin aber ebenfalls (...)

Warum lässt du nicht einfach den RGB-Ursprung weg und legst gleich mit einer CMYK-Grafik los?
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Weia
Weia06.09.1911:42
David_B
Warum lässt du nicht einfach den RGB-Ursprung weg und legst gleich mit einer CMYK-Grafik los?
Na, das ist das Unsinnigste von allem. CMYK beschränkt den Farbraum immer auf das, was in Druckverfahren möglich ist. Warum sollte man das tun? Ausgedrucktes wird gegenüber am Bildschirm Dargestellten doch immer unwichtiger; sich die optimale Bildschirmdarstellung in alle Zukunft zu verbauen fände ich von Spezialsituationen abgesehen töricht.
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breaker
breaker06.09.1912:04
Weia
David_B
Warum lässt du nicht einfach den RGB-Ursprung weg und legst gleich mit einer CMYK-Grafik los?
Na, das ist das Unsinnigste von allem. CMYK beschränkt den Farbraum immer auf das, was in Druckverfahren möglich ist. Warum sollte man das tun? Ausgedrucktes wird gegenüber am Bildschirm Dargestellten doch immer unwichtiger; sich die optimale Bildschirmdarstellung in alle Zukunft zu verbauen fände ich von Spezialsituationen abgesehen töricht.

Wenn eben diese eine Grafik vorrangig für Print ist, dann spricht so gar nichts dagegen, diese direkt in CMYK zu bauen. Zumal der Weg von CMYK zu RGB immer noch einfacher ist, als andersrum.
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Weia
Weia06.09.1912:34
breaker
Wenn eben diese eine Grafik vorrangig für Print ist, dann spricht so gar nichts dagegen, diese direkt in CMYK zu bauen.
Falsch. Ersetze vorrangig durch ausschließlich und für alle Zukunft, dann würde es stimmen. Da aber niemand von uns in die Zukunft sehen kann und zudem das meiste, was noch gedruckt wird, auch als Webdarstellung oder PDF die Runde macht, stimmt das eben in 99,99% der Fälle nicht.
Zumal der Weg von CMYK zu RGB immer noch einfacher ist, als andersrum.
Ach ja? Du kannst fast jedes RGB-Bild so gut nach CMYK konvertieren, wie es der CMYK-Farbraum zulässt.

Die in CMYK verlorenen Farben in RGB wiederzubekommen, ist nicht nur schwieriger, sondern schlicht unmöglich (es sei denn, Du „kolorierst“ das Bild neu nach Deinem subjektiven ästhetischen Empfinden).

Ich finde es ja schon verkehrt, ein Bild in AdobeRGB 1998 oder gar sRGB zu bearbeiten statt in ProPhoto RGB oder meinetwegen auch L*a*b*, weil man das Bild damit für alle Zukunft auf die Möglichkeiten heutiger technischer Geräte wie Monitore etc. einschränkt, aber CMYK, also die dauerhafte Einschränkung auf die gegenwärtigen Möglichkeiten von Druckmaschinen, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Schekis Klage war doch nicht, dass das RGB-Bild zu sehr leuchtet, sondern, dass die CMYK-Bilder das zu wenig tun. Was soll da der Rat, nur CMYK zu verwenden, so dass es überhaupt nirgendwo mehr die Farben gibt, die er will? Das ist, wie jemandem, der gerade friert, den Rat zu geben, sich prinzipiell zu dünn anzuziehen – weil ihm dann wenigstens nicht mehr auffällt, wie es ohne die Beschränkung des Frierens wäre, oder wie?
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breaker
breaker06.09.1913:04
Herrje. Das ist aus dem Berufsalltag erzählt und kein Theorie-Unterricht, mit dem Thema, was könnte der Kunde denn irgendwann einmal haben wollen. Und wenn der Kunde sagt, mach uns eine Infografik für z.B. ein Magazin, dann wird die in CMYK angelegt. Punkt. Alleine schon deshalb, um bei einer RGB nach CMYK Umwandlung mir nicht alle schwarzen Elemente wie Text zusammen suchen zu müssen, um die von z.B. 078 068 058 094 nach 100K zu ändern. Schwarze aufgerasterte Texte im Druck sind recht uncool.

Und mal so ganz nebenbei gesagt: Wir machen hier recht viele Infografiken im Corporate Design der jeweiligen Firmen, dort sind die Farben in der Regel so definiert, dass diese im Print und Digital problemlos funktionieren. Da ist es dann auch kein Thema, wenn man aus Illustrator die in CMYK angelegte Grafik als RGB exportiert, da stimmen dann in der Regel auch die von CMYK nach RGB umgerechneten Farbwerte, wie sie im CD Manual definiert sind.
Schekis Klage war doch nicht, dass das RGB-Bild zu sehr leuchtet, sondern, dass die CMYK-Bilder das zu wenig tun. Was soll da der Rat, nur CMYK zu verwenden, so dass es überhaupt nirgendwo mehr die Farben gibt, die er will?
Nun ja, seine Rosa-Punkte könnten zumindest mehr Strahlen – z.B. mit 100M.
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David_B
David_B06.09.1919:40
Weia
David_B
Warum lässt du nicht einfach den RGB-Ursprung weg und legst gleich mit einer CMYK-Grafik los?
Na, das ist das Unsinnigste von allem. CMYK beschränkt den Farbraum immer auf das, was in Druckverfahren möglich ist. Warum sollte man das tun? Ausgedrucktes wird gegenüber am Bildschirm Dargestellten doch immer unwichtiger; sich die optimale Bildschirmdarstellung in alle Zukunft zu verbauen fände ich von Spezialsituationen abgesehen töricht.

Was mit CMYK geht, geht auch mit RGB. Was mit RGB geht, muss nicht auch mit CMYK gehen. Es sollte also offensichtlich sein, dass es weit von töricht entfernt ist, CMYK als Grundlage für alles zu nehmen.

Druck ist übrigens alles andere als auf einem absteigenden Ast.
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Weia
Weia06.09.1920:05
David_B
Was mit CMYK geht, geht auch mit RGB. Was mit RGB geht, muss nicht auch mit CMYK gehen.
Richtig. Und die einzig logische Schlussfolgerung daraus ist, wo immer möglich RGB zu verwenden, da es größere Möglichkeiten bietet.
Es sollte also offensichtlich sein, dass es weit von töricht entfernt ist, CMYK als Grundlage für alles zu nehmen.
Es ist das exakte Gegenteil von offensichtlich.

Diese Aussage ist in etwa so sinnvoll wie die Forderung, Musikkonserven in Frequenzgang und Dynamik drastisch zu beschneiden, damit die Musik aus einer High-End-Anlage nicht anders klingt als aus einem quäkenden Smartphone.

Man kann doch nicht im Ernst fordern, technische Möglichkeiten auf den kleinsten gemeinsamsten Nenner zu reduzieren.

CMYK ist ein Nadelöhr, das man so lange als möglich in der Verarbeitungskette meiden sollte.
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QuickSilverEX
QuickSilverEX07.09.1913:20
ssb
Huiuiui... hier geht's wieder ab. Farben scheinen große Diskussionen auszulösen -
Also als Fachmann in der Druckbranche - oder Wissenschaftler - scheint man jedenfalls ohne Ende Zeit zu haben
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David_B
David_B07.09.1914:08
Weia
(...)

CMYK ist ein Nadelöhr, das man so lange als möglich in der Verarbeitungskette meiden sollte.

Wenn ich es mit einer Unternehmung/Organisation/Vorhaben auf einem professionellen Level ernst meine, werde ich auch irgendwann mal etwas drucken müssen. Schon ein RGB-Schwarz sieht ja gedruckt anders aus als ein CMYK-Schwarz und ist zusätzlich aus Drucksicht/Farbauftrag einfach nicht clever
.
Wenn man sich sicher ist, dass man nie irgendetwas von Belang gedruckt haben möchte, kann man ruhig RGB auserwählen. Alle anderen sollten aus meiner Sicht CMYK den Vorzug geben.

QuickSilverEX
Also als Fachmann in der Druckbranche - oder Wissenschaftler - scheint man jedenfalls ohne Ende Zeit zu haben

Wie in vielen anderen Bereichen: Beschäftigt man sich mehr damit, geht einiges leichter von der Hand. Da man aber auch mehr und mehr Vor- und Nachteile kennt, wirft man die eine oder andere Option über Board.
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ghost
ghost07.09.1914:56
QuickSilverEX
ssb
Huiuiui... hier geht's wieder ab. Farben scheinen große Diskussionen auszulösen -
Also als Fachmann in der Druckbranche - oder Wissenschaftler - scheint man jedenfalls ohne Ende Zeit zu haben
Leider ist das nicht so... sonst würde ich hier viel mehr zu dem Thema schreiben...
„Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."“
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