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Speicherverwaltung beim Intel Mac

Turbo
Turbo17.04.0921:24
Eigentlich weiß ich nicht genau wie ich es umschreiben soll, da ich von den Thema nicht so die Ahnung habe. Dennoch will ich es versuchen.
Es geht um die Speicherverwaltung. Früher hatte der Mac doch einen 8080 Kernel/ Chipsatz und heute mit den Intel CPU hat sich das ja geändert.
Ist das gleich einem Windows PC zu sehen? Ich will darauf hinaus, das ein PC ja in der Regel immer viel Arbeitsspeicher braucht um flott zu laufen. Da laufen ja auch immer
dutzend von Programmen im Hintergrund. Der Mac kommt mit viel weniger Speicher aus und läuft dennoch flott. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Wie sieht das nun mit der Speicherverwaltung MAC vs. aus?
Ein Bekannter wollte mir erzählen, dass das heute durch den Intel beim Mac genau gleich ist.
Das kann ich aber nicht glauben.
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Kommentare

pbr17.04.0922:02

Entweder ich verstehe deine Frage/Beschreibung nicht richtig, oder du würfelst gerade 10 verschiedene Sachen - die alle nix miteinander zu tun haben - durcheinander. In dem Fall glaube ich deinem Bekannten auch nicht.
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Rodknocker
Rodknocker17.04.0922:22
pbr

Entweder ich verstehe deine Frage/Beschreibung nicht richtig, oder du würfelst gerade 10 verschiedene Sachen - die alle nix miteinander zu tun haben - durcheinander. In dem Fall glaube ich deinem Bekannten auch nicht.

Sehe ich auch so. Ziemlich durcheinander gewürfeltes Zeugs.

Dein Bekannter ist leider, ich will ihm nicht zu Nahe treten, ein Dilettant.
Wenn man über etwas nicht gut Bescheid weiß, sollte man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

De facto verwaltet das OS den Speicher. Das kann je nach Anwendung / Service halt sehr stark variieren. Dafür gibt es keine pauschale Antwort.
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Rantanplan
Rantanplan17.04.0922:58
So ganz kapiert habe ich das auch nicht, aber ich denke im Kern geht es darum:

Ja, im Prinzip funktioniert die Speicherverwaltung bei einigermaßen modernen Betriebssystemen überall ähnlich. Etwas vereinfacht müßte man es aber anders als du formulieren: nicht beim Intel Mac wurde es so wie es bei Windows ist, die Speicherverwaltung war seit OS X auf der Höhe der Zeit. Windows war seit Windows NT auf der Höhe der Zeit, also etwas früher als Apple, aber nicht früher als OS X, das eigentlich von NeXTStep abstammt, das wiederum sehr verwandt mit BSD Unix ist. Und das ist nun schon sehr alt, also Windows lag damals noch in den DOS-Windeln und von Speicherverwaltung war da noch keine Rede.

Klar?

PS: mit "Intel" hat das nichts zu tun, die Speicherverwaltung ist bei einem PPC-OSX prinzipiell genauso wie bei einem x86-OSX.
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Turbo
Turbo18.04.0910:18
Ja, es fiel mir schwer das ordentlich zu erklären -sorry!

Ich denke Rantanplan ist auf dem richtigen Weg.
Hat das x86 was mit Windows und dem Kernel zu tun?
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Philundseincube
Philundseincube18.04.0910:46
X86 ist die Prozessorarchitektur, und hat nichts direkt mit Windows zu tun. Windows läuft auf X86 Systemen weil es so programmiert ist, bei OS X ist das auch so.
Apple hat den ganzen Code von Mac OS X von der PPC Platform auf die X86 Plattform portiert.

Wenn ich falsch liege, bitte um berichtigung.
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Rantanplan
Rantanplan18.04.0911:41
Philundseincube
Windows läuft auf X86 Systemen weil es so programmiert ist, bei OS X ist das auch so.

Historisch nicht ganz korrekt. Die Geschichte der Betriebssysteme ist bewegter, als man allgemein glaubt Windows NT (ganz wichtig: NT) lief auch auf anderen Prozessorarchitekturen und wurde erst für x86 angepaßt. Das liegt daran, daß Windows NT keine Eigenentwicklung von Microsoft war (wie auch DOS nicht), sondern von DEC eingekauft wurde. Da sich MS ganz auf den Intel-x86-Markt kapriziert hat, warfen sie Stück für Stück die anderen Teile heraus und beschränkten sich auf eine Prozessorarchitektur.
Apple hat den ganzen Code von Mac OS X von der PPC Platform auf die X86 Plattform portiert.

Bei OS X ist das ähnlich. Apple hat den Grunstock von OS X eingekauft, von der Fa. NeXTStep. Mit eingekauft wurde auch deren Chef, Steve Jobs, der von Apple vorher geschaßt worden war. Das NeXTStep lief zuerst auf Motorola-CPUs und wurde später auf x86 portiert. Als Apple nun dringend auf der Suche nach einem brauchbaren OS war - das klassiche MacOS war zu der Zeit schon hoffnungslos veraltet, übrigens auch dessen Speicherverwaltung - haben sie sich den Doppelpack Jobs und NeXTStep an Bord geholt und aus dem PPC-Code und dem NeXTStep erstmal ein lauffähiges System stricken müssen. Das hat eine gute Weile gedauert. Als dann der Schwenk zu Intel kam, hat Apple von der x86-Abstammung des NeXTStep profitiert, und auch von der Weitsicht der Lenker bei Apple, die das OS X nicht nur auf PPC portiert, sondern nebenher auch noch die x86-Schiene gepflegt haben.
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Philundseincube
Philundseincube18.04.0911:42
Rantanplan

Danke für die Erleuterung. Sooooo ganz genau hat ichs dann doch nicht gewußt
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Turbo
Turbo18.04.0911:49
So langsam verstehe ich es auch.
Wie kommt es, dass der Mac weniger Arbeitsspeicher braucht und im Hintergrund weniger Prozesse laufen als bei windows?
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Jaguar1
Jaguar118.04.0912:39
OS X verwaltet den Speicher sinnvoller/intelligenter.

Aber dass es weniger Speicher braucht, halte ich (zumindest mittlerweile) für nicht richtig. Unter 2 GB kann ich zumindest mit einem Mac auch nichts anfangen.
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Turbo
Turbo18.04.0912:45
Also ich betreibe mit meinen 2GB viel Bildbearbeitungen mit großen Dateien. Mit einer Dose wären da 2GB schon sehr hart an der Grenze mit Vista z.b. fast nicht oder gar nicht machbar.
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alfrank18.04.0913:11
Prozessorgeschichte von Mac OS:

1984-1993: Motorola 68k Familie (68000 bis 68040)
1994-2003: Motorola PowerPC Familie (601 bis G4)
2003-2005: IBM PowerPC (G5)
2006-jetzt: intel Core-Serie / intel Xeon-Serie
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Muty
Muty18.04.0913:21
Das mit Vista liegt wirklich nur daran, dass dort unglaublich viele Dienste im Hintergrund laufen. Unter Windows Vista kannst du über das Netzwerk auf andere Windows Media Bibliotheken zugreifen ohne das der Windows Media Player läuft. Unter OS X sind andere iTunes Bibliotheken nicht erreichbar, solange iTunes selbst nicht läuft.

Das ganze liegt also daran, dass im Hintergrund ein Dienst läuft, der irgendwas bereitstellt. Und davon gibt es unter Windows Vista wirklich viele.

Des Weiteren ist es wichtig zu erwähnen, dass nicht genutzter Speicher, verschenkter Speicher ist. Das Windows Vista dort den Arbeitsspeicher mit Daten füllt, die irgendwelche Programme brauchen könnten, ist durch aus sinnvoll. An sich ist Vista auch gar nicht mal ein so schlechtes System, bis auf die typischen Windows Sachen: Registry, DLL-Hell u.s.w. Aber die Speicherverwaltung sollte mittlerweile auch im aktuellen Jahrhundert angekommen sein .
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Philundseincube
Philundseincube18.04.0913:40
Unter 2 GB kann ich zumindest mit einem Mac auch nichts anfangen.

2GB ist nicht gerade viel, aber das man dann damit gar nichts anfangen kann naja stimmt so wohl auch nicht. Sicherlich kommt es immer auf den Benutzer an und was er am Mac machen will.
So ist mein Vater mit seinem iMac 20" Alu mit 2GB Ram voll und ganz bedient.
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Jaguar1
Jaguar118.04.0913:47
Phil
in Anbetracht, dass mein MBP nicht mehr wie 2 kann und eine Dose mit Win 32 auch nicht mehr wie 3, finde ich es schon viel! Und ich habe "zumindest ich" geschrieben, also nicht Pauschal gemeint...

Es sit halt die Frage von was @@ Turbo redet, wenn er "weniger" schreibt: 256, 512, 1024, ...
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_mäuschen
_mäuschen18.04.0914:38

Hier noch was zum spielen

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Turbo
Turbo18.04.0916:03
Jaguar1
Phil
Es sit halt die Frage von was @@ Turbo redet, wenn er "weniger" schreibt: 256, 512, 1024, ...

Na weniger im gewissen Rahmen ist gemeint. Anstatt 2GB 4 GB.
Mein alter XP-Rechner mit 1GB und Bildbearbeitung machte nicht wirklich viel Spass. Dahingegen mein alter iMac mit 1GB lief wesentlich schneller und stabiler.



Ich danke euch erst mal für die Infos

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