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Softwareaktualisierung immer vorher Rechte reparieren?

MacMichael18.06.0923:28
Hallo zusammen,

ich habe mal irgendwo gehört / gelesen (wahrscheinlich hier im Forum), dass man vor und nach jeder Softwareaktualisierung mit dem Festplattendienstprogramm die Rechte reparieren soll.

Das mache ich auch brav.
Auf meinem iMac G3 von 1999 läuft 10.4.11, da geht das relativ schnell.
Auf meinem iBook G4 von 2004 mit 10.5.7 dauert das Lesen der Zugriffsrechtedatenbank wesentlich länger (ca. 30-45 Minuten).

Meine Fragen:
1. Ist das Rechte reparieren vor der Softwareaktualisierung wirklich nötig?
2. Ich hatte ein einziges Mal nach einer Softwareaktualisierung Probleme, da hatte ich das Rechte reparieren nach der Aktualisierung vergessen. Als ich das dann nachgeholt habe, war das Problem verschwunden.Kann das sein?
3. Woran liegt es, dass auf dem eigentlich schnelleren iBook G4 das Lesen der Datenbank so viel länger dauert und kann man dagegen etwas machen?

Bin für jeden Tipp dankbar.

MacMichael
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Kommentare

bernddasbrot
bernddasbrot18.06.0923:37
1 Vorher sicher nicht - die Rechte werden durch de Installationen teilweise durcheinander gebracht.
2 Kann sein, schadet aber nicht, erst recht dann nicht, wenn Probleme auftreten. Trotzdem unwahrscheinlich, dass die Aktualisierung wirklich das Problem war da wird vorher etwas nicht in Ordnung gewesen sein, was durch die Aktualisierung von Dateien zu Problemen geführt hat.
3 Welches G4 iBook ist schnell? Das dauert auch bei anderen Rechnern relativ lang, da ja doch ein paar hundert Dateien bzw. Verzeichnisse geprüft werden.
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MacMichael19.06.0907:35
Vielen Dank für die Antwort.

Was mich stutzig macht, ist, dass immer irgendwelche Rechte verändert werden vom Festplattendienstprogramm, selbst wenn ich es zweimal direkt hintereinander aufrufe.

Das mit dem iBook G4 und der Geschwindigkeit stimmt natürlich, allerdings ist der iMac G3 eigentlich erheblich langsamer, hat weniger RAM, und trotzdem läuft das Rechte reparieren viel schneller.
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bestbernie19.06.0907:43
Die "falschen" Rechte die dort moniert werden sind keine falschen Rechte, vermute ich:
es sind eventuell nur Warnungen über SUID, die kannst du lt. Apple vergessen, Warnungen bedeuten nur, das etwas anderes erwartet wird oder falls es diese Unterschiede sind, dann sind diese Zugriffsrechte sind nicht fehlerhaft, der Ort an dem die Datei die überprüft wird hat sich nur verändert, in dieem Fall:
System/Library/Frameworks/CoreVideo.framework/Versions/A/Cod eResources, Soll-Wert: -rw-r--r-- , Ist-Wert: lrw-r--r--
liegt die Datei "CodeResources" im Frameworkpaket "CoreVideo.framework" nicht mehr an dem Ort der erwartet wird, Pfad dahin ist:
System/Library/Frameworks/CoreVideo.framework/Versions/A/
sondern dort liegt nur der Link(l) auf die Datei, die jetzt in einem Ordner
"_CodeSignature" liegt
daher unterscheiden sich die Rechte nicht, allerding der Ort und das ist das l in
Ist-Wert: lrw-r--r--
Die Rechte rw-r--r-- sind in beiden Fällen gleich.
Die Zugriffsrechtsreparatur unter 10.5.x dauert seit jeher wesentlich länger als unter 10.4 oder früher.
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bernddasbrot
bernddasbrot19.06.0909:26
Stimmt, das ging früher tatsächlich schneller. Es geht auch mit anderen Programmen, die so etwas können (z.B. Onyx) schneller, als mit dem Festplatten-Dienstprogramm.

Im Grunde verändert jedes Programm, bei dessen Installation du das Admin-Passwort eingeben musst, die Rechte bestimmter Dateien (teilweise nur temporär, manchmal aber auch dauerhaft). Das wird auch oft kritisiert, das es meistens gar nicht nötig wäre, das Admin-Passwort zu verwenden, ist aber für die Programmierer bequemer.

Ich hatte auch schon mehrmals den Fall, dass ich (als Admin) nicht einmal mehr Lese- und Schreibrechte im Ordner "Programme" hatte und mich identifizieren musste, wenn ich dort ein Prgramm hin- (oder weg-schiebe.

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Marcel Bresink19.06.0909:54
Es geht auch mit anderen Programmen, die so etwas können (z.B. Onyx) schneller, als mit dem Festplatten-Dienstprogramm.

Das ist eine Sinnestäuschung. Onyx ruft lediglich die Reparaturfunktion des Festplattendienstprogramms in seinem eigenen Fenster auf.
Im Grunde verändert jedes Programm, bei dessen Installation du das Admin-Passwort eingeben musst, die Rechte bestimmter Dateien (teilweise nur temporär, manchmal aber auch dauerhaft). Das wird auch oft kritisiert, das es meistens gar nicht nötig wäre, das Admin-Passwort zu verwenden, ist aber für die Programmierer bequemer.

Die Designrichtlinien für OSX-Software schreiben vor, dass überhaupt nur eine "Installation" verwendet werden darf, wenn dies technisch nötig ist. Normale Software soll per Drag-and-Drop "installiert" werden. Das heißt, wenn eine "echte" Installation nötig ist, dann gerade deshalb, weil Änderungen an normalerweise geschützten Systemeinstellungen nötig sind, oder wenn Dateien in viele verschiedene Systemordner kopiert werden müssen. Hierfür ist eine Administrator-Anmeldung zwingend erforderlich. Das hat nichts mit "bequem" zu tun. Die Installation braucht dann Schreibrecht, wo ein normaler Benutzer kein Schreibrecht hat.

Es ist aber richtig, dass es leider viele schlampig programmierte Installer gibt, die die Rechte auf falsche Werte verändern. Und leider sind das meistens die Installer der großen Software-Firmen, die kleinen machen es in der Regel richtig.
Ich hatte auch schon mehrmals den Fall, dass ich (als Admin) nicht einmal mehr Lese- und Schreibrechte im Ordner "Programme" hatte und mich identifizieren musste, wenn ich dort ein Prgramm hin- (oder weg-schiebe.

Das könnte z.B. durch einen fehlerhaften Installer passiert sein. Genau für diesen Fall hat Apple die Funktion "Rechte reparieren" entwickelt.
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pava3519.06.0909:55
Leopard ist beim Reparieren der Rechte viel langsamer als Tiger, das Lesen der Rechte-Bibliothek dauert ewig (jedenfalls laut "Aussage" des Festplattendienstprogrammes). Deshalb klingen die oben genannten Zeitunterschiede plausibel.

Ich habe bei allen Aktualisierungen ebenfalls den Rat mit der doppelten Reparatur der Rechte befolgt und an diversen Rechnern nie ein Problem bei Updates gehabt! Besonders penibel war ich auch bei Updates und Installationen von Adobe-Programmen. Hier ist es mehrmals vorgekommen, dass nach der Installation die Rechte von System-Ordnern NICHT zurückgestellt worden waren.

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Marcel Bresink19.06.0909:59
Woran liegt es, dass auf dem eigentlich schnelleren iBook G4 das Lesen der Datenbank so viel länger dauert und kann man dagegen etwas machen?

Das liegt daran, dass Apple ab Leopard die Installationsdatenbank auf eine "echte" SQL-Datenbank umgestellt hat. Statt der alten, bewährten Technik von NeXT haben sie mal wieder versucht, etwas eigenes zu entwickeln, was jetzt unter lauter Kinderkrankheiten leidet und die Situation verschlimmbessert.

In der Tat ist die Installationsverwaltung in Leopard wesentlich langsamer geworden. Die Reparaturfunktion weist einige Konstruktionsmängel auf. Machen kann man dagegen nichts.
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_mäuschen
_mäuschen19.06.0909:59

Rat mit der doppelten Reparatur der Rechte


Zusätzlich Überprüfe/Repariere ich auch das Laufwerk.

Ziehe externe Laufwerke ab (auch iPods)

Es laufen auch keine Applikationen ausser SE und SU.

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Hot Mac
Hot Mac19.06.0917:13
Ich mache es seit Jahren so wie _mäuschen und bin damit bislang sehr gut gefahren.

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sonorman
sonorman19.06.0917:25
Ich repariere schon lange nicht mehr manuell die Rechte und noch läuft alles.
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bimden19.06.0923:23
ich repariere keine Rechte, lasse alle Programme munter weiter laufen, während die Softwareaktualisierung arbeitet und schere mich überhaupt um gar nichts. Vielleicht ist ja das der Grund, warum ich nie Probleme mit meinem System habe.
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