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Forum>Hardware>Schnelle USB-C SSD am M1 gesucht

Schnelle USB-C SSD am M1 gesucht

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex27.07.2122:28
Hallo zusammen

mit welcher flotten USB-C SSD habt ihr gute Erfahrungen gemacht an den M1 Macs?
Sie wird für RAWs und bearbeitete Bilder nach Fertigstellung genutzt werden.

Bisher hatte ich die Sandisk Extreme Portable im Blick... oder die Extreme Pro Portable, wenn sich die Geschwindigkeit denn auch abrufen lässt.


Was nutzt ihr so?

Ich danke euch

Grüße
Oliver
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Kommentare

seahood
seahood27.07.2122:33
Ich glaube die Samsung T7 und T5 ist recht gut...
„Think different! “
+2
slmnbey
slmnbey27.07.2123:29
SanDisk Extreme Portable SSD, 2 TB mit 1050MB/s. Hatte mir letztes Jahr zum Black Friday 2 Stück gezogen. Eine als Archiv für allerlei und eine als TimeMachine. Bisher laufen beide wie Schmidts Katze. Bin zufrieden.
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
+5
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex27.07.2123:38
Ja, ein Angebot zur Extreme Portable hätte jetzt was
0
keinwort
keinwort27.07.2123:54
ich kann die WD BLACK P50 Game Drive empfehlen.
hab die 2TB Version und bin sehr zufrieden am mini M1 per USB-C
macht so ca. 1070MB/s
gefällt mir die-sein-mässig auch am besten

viel spass
0
@mac
@mac28.07.2109:28
von der WD BLACK P50 Game Drive habe ich auch viel gutes gelesen, ich weiß gar nicht mehr, warum ich am Ende die SanDisk Extreme PRO Portable, 2000 MB/s Lesen und Schreiben genommen habe. Ich glaube Geschwindigkeit und Verschlüsselung waren am ende entscheidend.
keinwort
ich kann die WD BLACK P50 Game Drive empfehlen.
hab die 2TB Version und bin sehr zufrieden am mini M1 per USB-C
macht so ca. 1070MB/s
gefällt mir die-sein-mässig auch am besten

viel spass
„Wo ich bin, herrscht Chaos. Leider kann ich nicht überall sein.“
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2109:31
Lohnt die Extreme PRO Portable denn derzeit an den M1 Macs?
Da soll's doch recht reduziert zugehen, was die Geschwindigkeit von externen Platten anbelangt.

Bin grade überrascht, dass es jetzt schon 4TB NVMe SSDs gibt, wenn ich mir die Optionen bei der Sandisk so anschaue
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2109:44
Hat das schon jemand ausprobiert?


Eine moderne Thunderbolt-SSD wie die Lacie Rugged SSD Pro erreichte in unserem Test mit einem Intel-Mac Mini 2018 ausgezeichnete 1934 MB/s beim Schreiben 2394,5 MB/s beim Lesen. Angeschlossen an einen nagelneuen Mac Mini M1 sind wir allerdings doch etwas enttäuscht: So halbiert sich die Schreibrate fast um die Hälfte und sinkt auf 1136 MB/s – während die Leserate auf 2697,3 MB/s steigt. Wir wollen die Behauptung von OWC überprüfen, machen dabei aber eine interessante Entdeckung. Wir haben im Home-Office keinen USB-C-Monitor zur Hand, an unseren Mac Mini M1 ist per HDMI ein Monitor von AOC angeschlossen. Allerdings ist auch ein iPad Pro per USB-C als Monitor nutzbar, über die Funktion Sidecar. Und tatsächlich: Nachdem wir ein iPad Pro 11-Zoll per USB-C angeschlossen und Sidecar aktiviert haben, steigt die Schreibrate an der anderen Schnittstelle plötzlich von 1136 MB/s auf 2499 MB/s. Dies bleibt auch vorerst so, nachdem wir das iPad wieder abgesteckt haben. Erst nach dem Anschluss einer zweiten SSD per USB-C schaltet sich offenbar etwas um und die Schreibrate sinkt wieder auf knapp über 1100 MB/s.
0
Tommy198028.07.2109:50
Ich würde zu Eigenbau raten.
Einfach bei Amazon mal nach "NVME Case" oder ähnliches suchen und dann selbst eine NVME-SSD nach Wahl einbauen.

1. wahrscheinlich günstiger
2. möglicherweise schneller
3. NVME austauschbar bei Defekt oder wenn man in 4-5 Jahren auf ein größeres Modell wechseln möchte.

Beispielcase:

Beispiel-SSD:
+10
slmnbey
slmnbey28.07.2110:16
Hat was 😉
Tommy1980
Ich würde zu Eigenbau raten.
Einfach bei Amazon mal nach "NVME Case" oder ähnliches suchen und dann selbst eine NVME-SSD nach Wahl einbauen.

1. wahrscheinlich günstiger
2. möglicherweise schneller
3. NVME austauschbar bei Defekt oder wenn man in 4-5 Jahren auf ein größeres Modell wechseln möchte.

Beispielcase:

Beispiel-SSD:
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2110:30
Ja, darüber dachte ich auch schon nach.

Aber find da mal eins, dass auchverlässlich etwas aushält (Witterung, Stöße, etc.).
0
Ely
Ely28.07.2110:39
seahood
Ich glaube die Samsung T7 und T5 ist recht gut...

Eine T7 nutze ich für Backups. Ein wirklich empfehlenswertes Ding.
0
UWS28.07.2110:56
Sowohl die Thunderbolt- als auch die USB-C-Implementation in den M1 Macs sind etwas ... nennen wir es mal "speziell". Das TB-Phänomen hast du ja oben schon zitiert.

Bei USB-C-Laufwerken kann es auch drastische Unterschiede geben. Das hängt wohl mit der Art und Weise der Buchsenbelegung und den verwendeten Lanes zusammen. Offenbar sind sich die Hersteller bei der Anwendung des "Standards" dann doch nicht so einig. Manche USB-C-Laufwerke machen an den M1 keine 10 GBit, sondern nur die Hälfte.

Bei der Einrichtung eines iMac für einen Bekannten hatte ich zudem ein USB-C-Laufwerk mit SATA-SSD, das an der reinen USB-C Buchse rund ein Drittel mehr Datentransfer lieferte als an der kombinierten USB-C/TB-Buchse...

Ich dachte eigentlich das wären Treiberprobleme, die mit Updates behoben werden – das war allerdings offenbar (bis jetzt) ein Irrtum.

Leider kann man die Unterschiede anhand der Specs oft nicht erkennen. D.h. entweder von anderen geprüfte Laufwerke/Gehäuse verwenden oder ggf. umtauschen. Geprüft heißt in dem Fall tatsächlich gemessen (mit Blackmagic o.ä.) und nicht "gefühlt" schnell

...und eine NVME in ein USB-C Gehäuse...kann man machen ja...muss man aber nicht
+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2110:56
Lohnt sich denn die T7 touch? *grübel
0
Marcel Bresink28.07.2111:08
UWS
Offenbar sind sich die Hersteller bei der Anwendung des "Standards" dann doch nicht so einig. Manche USB-C-Laufwerke machen an den M1 keine 10 GBit, sondern nur die Hälfte.

Der Standard wird korrekt eingehalten. Aber USB-C normt nur die Art des Steckers und hat mit der Geschwindigkeit überhaupt nichts zu tun. Man kann auf USB-C zum Beispiel die Protokolle USB 3.1 Gen 1 (5 GBit/s), USB 3.1 Gen 2 (10 GBit/s), USB 3.2 Gen 2x2 (20 GBit/s) oder USB 4 Gen 3x2 (40 Gbit/s) verwenden. Ebenso muss das Anschlusskabel zu dem jeweils verwendeten Protokoll passen.
+10
macbacchi28.07.2111:22
wenn man sich eine nvme ssd plus usb-c gehäuse zulegt sollte man auf jeden fall an die zt grosse wärme entwicklung denken.

bei gehäusen die zusammengeschoben werden ist es in der regel nicht möglich eine gute wärmeableitung des nvme riegels zu gewährleisten.
+5
slmnbey
slmnbey28.07.2111:25
Da sagst Du was… selbst die Sandisk Extreme werden nach gewisser Zeit relativ warm.
macbacchi
wenn man sich eine nvme ssd plus usb-c gehäuse zulegt sollte man auf jeden fall an die zt grosse wärme entwicklung denken.

bei gehäusen die zusammengeschoben werden ist es in der regel nicht möglich eine gute wärmeableitung des nvme riegels zu gewährleisten.
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2111:38
Sehe ich das richtig, dass Sandisk weniger Garantiezeit gewährt wie Samsung?
Dachte immer Samsung wären mit ihren drei Jahren das Schlusslicht
0
Lagavulin
Lagavulin28.07.2111:57
Bei anandtech gibt es einen sehr ausführlichen Testbericht zur SanDisk Extreme Portable SSD V2 und Vergleichsmessungen zur Samsung Portable SSD T7 Touch:
https://www.anandtech.com/show/16120/sandisk-extreme-portable-ssd-v2-and-wd-my-passport-ssd-2020-review

Die SanDisk schlägt die Samsung in der Performance, wird aber im Betrieb sehr viel wärmer. Die Samsung zieht weniger Strom.
„Always look on the bright side of life“
+1
Lagavulin
Lagavulin28.07.2112:02
Sehe ich das richtig, dass Sandisk weniger Garantiezeit gewährt wie Samsung?

Laut deutscher Website von Western Digital (zu denen gehört SanDisk ja inzwischen) gibt es 5 Jahre Garantie auf die SanDisk Extreme Portable SSD V2.
„Always look on the bright side of life“
+2
Lagavulin
Lagavulin28.07.2112:12
Noch eine ganz interessante Info zur Sandisk T7 vs. T7 Touch: Wie Tom`Hardware herausgefunden hat, ist die Performance der T7 geringer als die der T7 Touch.

Zitat zur T7: "based on the slower performance than our T7 Touch at 1TB, we believe it to be of a 4-channel design and possibly having three ARM Cortex R5 cores "

Link: https://www.tomshardware.com/reviews/samsung-t7-portable-ssd-review
„Always look on the bright side of life“
+1
grhrd28.07.2113:28
Ich hab mir ein ORICO USB-C Gehäuse für eine Blade gekauft und dann eine passende SDD dazu:
ORICO
Samsung 980 M.2

Klein, flexibel und schnell
+3
Flo240428.07.2113:31
Hallo,

diese:



nutze ich für Video und Bildbearbeitung. ( Passend dazu )

Formatiert in APFS erreiche ich Geschwindigkeiten von 2250/1900 MB, siehe Screenshots.

Bisschen teuer...

Grüße Flo


+3
UWS28.07.2114:28
Marcel Bresink
Der Standard wird korrekt eingehalten. Aber USB-C normt nur die Art des Steckers und hat mit der Geschwindigkeit überhaupt nichts zu tun.
Öhmmmm, stand doch im Satz davor: „Bei USB-C-Laufwerken kann es auch drastische Unterschiede geben. Das hängt wohl mit der Art und Weise der Buchsenbelegung und den verwendeten Lanes zusammen.“

…. und deswegen auch Standard in Anführungszeichen ich räume aber ein, dass deine Erklärung kompletter war

Eine Norm, bei der man nachher raten muss, mit welchem Tempo ein Gerät oder Kabel arbeiten, finde ich dann auch nur so semi…
-3
tpau17
tpau1728.07.2116:11
Ich würde prüfen, ob statt USB-C der Thunderbolt3 möglich ist, wenn nicht an andere (PC)Systeme o.ä. verbunden wird, gäbe es die Samsung X5 mit 2.800MBit
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.07.2116:27
Funktioniert die X5 und bergamot nicht an einfachen USB-C Ports? Hatte zumindest auf Reduzierung auf 3.1/3.2 gehofft.
0
Greetsiel28.07.2116:29
Wie schon von tpau17 erwähnt:
Die Samsung X5 ist extrem schnell!
+1
tpau17
tpau1728.07.2117:26
@Gammarus_Pulex,
nein, die X5 benötigt einen TB-Controller "auf der Gegenseite", der Anschluss USB-C und TB3 sind vom Aufbau identisch, aber wenn ggü. "nur" ein USB-C-Controller ist, geht die X5 nicht.
Ich nutze X5-SSD( 500er und 1TB's) seit längerem an meinem iMacPro und MBP-i9 und für vMachinen ist die Performance unschlagbar. Aber halt nur auf TB-Basis.
0
Marcel Bresink28.07.2117:49
UWS
Eine Norm, bei der man nachher raten muss, mit welchem Tempo ein Gerät oder Kabel arbeiten, finde ich dann auch nur so semi…

Das liegt aber nur daran, dass USB-C die falsche Norm ist, um über "Tempo" zu diskutieren. Die Art des Steckers ist dabei ja nicht von direktem Interesse. Solche Begriffe wie "USB-C-Laufwerk" oder "USB-C-Controller" ergeben technisch nicht viel Sinn.

Gefragt war nach einer SSD für den USB-C-Anschluss eines M1-Mac. Das können also theoretisch Laufwerke mit Thunderbolt 1 bis 3 oder USB 1 bis 4 sein.

Ein Thunderbolt 3-Laufwerk wird mit einem USB-3.2-Kabel nicht laufen, auch wenn beide USB-C-Stecker verwenden.
+7
UWS29.07.2110:25
Marcel Bresink
Gefragt war nach einer SSD für den USB-C-Anschluss eines M1-Mac.

Mglw reden wir irgendwie aneinander vorbei. Mir ist schon klar, dass der Stecker allein nicht zwingend etwas über die realisierbare Datenrate und das verwendete Protokoll aussagt ...

Ich versuche das aus der Sicht eines sagen wir mal bestenfalls mittelinformierten Anwenders zu sehen, der sich nicht für die genauen Details interessiert. Also sozusagen die "It just works" Fraktion. Da ist vielen gerade bei USB-C eben einiges nicht so klar und die lesen sich auch nicht durch die Tiefen irgendwelcher Spezifikationen.

Ich habe hier Leute, die kaufen sich ein USB-C-Gehäuse, schrauben eine NVME rein und wundern sich dann, dass die Teile so lahm sind. Oder umgekehrt Leute mit einem Thunderbolt-3-Gehäuse und SSDs mit SATA-Schnittstellen, die sich fragen, warum das nicht schneller ist...weil das ist doch TB3....

Es gibt zudem Kabel und externe Laufwerke, die in Sachen Verkabelung und/oder Protokoll-Unterstützung NICHT dem entsprechen, was sie vorgeben oder das hinter schönen Begriffen verschleiern. In der Praxis wird auch das dazu führen, dass man am M1 nicht die eigentlich erwartete und erwartbare Geschwindigkeit erreicht.

Es gibt im Markt einige Kabel, die nicht konform verdrahtet sind. Das kann bei Thema Stromversorgung ggf. auch mal böse enden.

Und zuguterletzt, ich finde das, was Apple bei den M1 so macht, schon etwas seltsam. Sowohl die Thunderbolt-Geschichte als auch die Tatsache, dass die Schnittstellen mit ein und demselben Laufwerke unterschiedliche Werte liefern. Wir reden nicht über ein oder zwei Prozent...

Die Screens zeigen ein und dasselbe USB-C-Laufwerk mit einer Samsung 860 EVO 1 TB einmal am USB-3-Anschluss mit USB-C Stecker (schneller) und einmal am USB4/TB-Anschluss mit USB-C-Stecker (langsamer) eines iMac M1 (MacOS 11.5.1). Also ich finde den Unterschied schon frappierend und kann mir das derzeit nicht erklären.





..in diesem Sinne..und danke für das Tinkertool
-2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.07.2110:48
Ich hab hier vom Windows Tower noch eine externe SATA SSD... allerdings NTFS formatiert (das ließe sich allerdings in in exFAT ändern). Paragon NTFS for Mac will ja irgendwie die übelsten Kernel Berechtigungen am M1 Mac... wie habt ihr das bisher gelöst?

Komme leider nicht um ein Austauschformat zwischen Mac und Windows drumherum.
0
maculi
maculi29.07.2110:52
Kuck dir mal Mounty an. Hab zwar selbst keinen Bedarf dafür, deshalb auch keine Erfahrung damit, aber in diesem Artikel hört sich das zumindest mal recht brauchbar an:
0
Mac Frank
Mac Frank29.07.2110:52
Gammarus_Pulex
Lohnt sich denn die T7 touch? *grübel

Ich nutze die unterwegs am iPad Pro und am MBP. Sehr schnell und extrem portable ...
„Think different with  Mac mini M1 • MacBook Pro 13“ M1 • iPad Pro 11“ M1 • iPad mini 6 • iPhone 13 Pro • Apple Watch 7 • Apple Watch 6“
+2
frank1266
frank126629.07.2112:08
Habe ich selbst nicht, ist aber auf meiner Wunschliste:

0
rmayergfx
rmayergfx29.07.2113:01
Gammarus_Pulex
Hallo zusammen

mit welcher flotten USB-C SSD habt ihr gute Erfahrungen gemacht an den M1 Macs?
Sie wird für RAWs und bearbeitete Bilder nach Fertigstellung genutzt werden.

Bisher hatte ich die Sandisk Extreme Portable im Blick... oder die Extreme Pro Portable, wenn sich die Geschwindigkeit denn auch abrufen lässt.
Kurze Frage, du möchtest die SSD als Datengrab, oder wie ist das "nach Fertigstellung" zu interpretieren?
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.07.2113:05
rmayergfx
Kurze Frage, du möchtest die SSD als Datengrab, oder wie ist das "nach Fertigstellung" zu interpretieren?

Die Daten sollen ausgelagert werden, um die interne Macbook SSD nicht in kürzester Zeit zu zu ballern

Wie ich die Daten danach weiter inklusive Backup archiviere, weiß ich noch nicht, da sie für Mac und Windows verfügbar sein müssen. Ich glaube nach wie vor nicht daran, dass das neue 16" Book meinen Threadripper Tower leistungstechnisch in Rente schicken kann. Auch wenn ich mir das wünsche
0
rmayergfx
rmayergfx29.07.2113:33
Ganz ehrlich, ich würde auf keinen Fall auf eine SSD, egal welche Bauform auslagern. Das ist zu teuer und zudem nicht ohne Probleme, da eine SSD ohne Strom auch mal Daten verlieren kann. Zudem ist bei einer versehentlich gelöschten Datei auf einer SSD die Datenwiederherstellung technisch nicht so einfach. Kauf dir lieber eine ordentlich große HDD von einem Markenhersteller mit genügend Cache, da dauert das Auslagern statt 5 min dann vielleicht 12 min, aber du hast wesentlich mehr Speicherplatz für gleiches Geld.
Wenn du die Daten von unterschiedlichen Plattformen aus erreichbar haben möchtest, schau dir doch mal ein NAS an, das gibt es in verschiedenen Ausstattungen. Da kannst du per LAN/WLAN von allen Geräten aus zugreifen (wenn die Berechtigungen sauber gesetzt sind) und musst nicht unnötig an irgendwelchen Ports etwas umstecken. Da bist du preislich je nach Datenmenge im gleichen Bereich unterwegs wie mit einer großen, schnellen SSD. Und je nach NAS kannst du den M1 direkt mit TimeMachine anbinden und auf das NAS in einen speziellen Bereich dafür sichern!
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
-1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.07.2113:50
Da stimm ich dir zu.
Nur ist's mit einem NAS ja leider nicht getan; ein Backup muss trotzdem her.

Und Datenarchiv und TimeMachine auf dieselben Platten halte ich für fragwürdig.
+1
cps29.07.2115:02
Gammarus_Pulex
Da stimm ich dir zu.
Nur ist's mit einem NAS ja leider nicht getan; ein Backup muss trotzdem her.

Und Datenarchiv und TimeMachine auf dieselben Platten halte ich für fragwürdig.

Auf die schnelle würde ich erstmal die SSD mit den ausgelagerten Daten auf einem weiteren Datenträger spiegeln.
Dabei spielt es keine Rolle ob HHD oder SSD, beide können ausfallen.

Für die Zukunft dann ein NAS mit RAID für die Arbeitsdaten und TM auf einem eigenen Diskpool mit einer entsprechen schnellen Anbindung dazu ein weiteres NAS als Backup und noch was als Archiv. Kommt halt immer drauf an, welchen Aufwand man betreiben will oder muss.
0
rmayergfx
rmayergfx29.07.2115:23
Gammarus_Pulex
Da stimm ich dir zu.
Nur ist's mit einem NAS ja leider nicht getan; ein Backup muss trotzdem her.

Und Datenarchiv und TimeMachine auf dieselben Platten halte ich für fragwürdig.
Warum. Bei einem sauberen Aufbau des Raid brauchst du dir dazu keine Gedanken machen. Je nachdem wieviele Daten und Geräte es sind. Nimm ein 4 oder 5 bay NAS, alle Platten aus unterschiedlichen Chargen, damit die Ausfallwahrscheinlichkeit verteilt wird. Wichtig keine SMR HDD verwenden! weder im NAS noch bei der Auslagerung der Dateien! Ja, ein RAID ist kein Backup, da muss man halt zusätzlich in mehrere externe HDDs investieren, je nach Datenmenge, da diese ja räumlich getrennt gelagert werden sollen (wenn einem die Daten wichtig sind).

cps
Auf die schnelle würde ich erstmal die SSD mit den ausgelagerten Daten auf einem weiteren Datenträger spiegeln.Dabei spielt es keine Rolle ob HHD oder SSD, beide können ausfallen.
Bei einer HDD bekommt man mehr Speicher fürs gleiche Geld!
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
0
cps29.07.2117:41
rmayergfx
Bei einer HDD bekommt man mehr Speicher fürs gleiche Geld!

Richtig, so ziemlich das letzte Argument was noch für eine HDD spricht. Bei den Preisen gibt es ja auch keine Bewegung.
0
rmayergfx
rmayergfx29.07.2118:24
cps
rmayergfx
Bei einer HDD bekommt man mehr Speicher fürs gleiche Geld!

Richtig, so ziemlich das letzte Argument was noch für eine HDD spricht. Bei den Preisen gibt es ja auch keine Bewegung.
Nein, auch die Datenwiederherstellung ist ein Argument. Bei einer SSD kann das durchaus zu einem totalen Datenverlust führen, bei einer HDD je nach Schadensbild ist es dennoch einfacher Daten zu retten. Zudem sollte man das Thema stromlose SSD nicht vernachlässigen. Eine SSD sollte nicht länger als 2 Jahre ohne Stromzufuhr gelagert werden. (bei 25 Grad, bereits bei 5 Grad mehr halbiert sich diese Zeitspanne!)
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
0
Mecki
Mecki29.07.2118:41
Tommy1980
Einfach bei Amazon mal nach "NVME Case" oder ähnliches suchen und dann selbst eine NVME-SSD nach Wahl einbauen.

Das Problem dabei ist: Ist es nachher langsamer als erwartet, kann das sowohl am Case als auch an der SSD liegen. Hier muss man also schon zwei Komponenten finden, deren Leistungswerte in etwa zusammen passen und dazu muss man deren Leistungswerte überhaupt erst einmal kennen (deren reale Werte, nicht deren Marketingversprechen). Also muss man erst einmal Testberichte wälzen und die testen aber eher SSDs und selten bis nie Gehäuse (und wenn, dann nur wenige teure von Markenherstellern, die nach zwei Jahren oft nicht mal mehr am Markt erhältlich sind). Testberichte zu Plug'n Play Modellen findet man hingegen wie Sand am Meer und weiß auch gleich, was einen da in Sachen Performance erwartet.
+1
Metti
Metti29.07.2120:32
Ich habe mir gerade eine Samsung T7 zugelegt.

An den Mac angestöpselt wird ein neues Laufwerk angezeigt, auf dem diverse Dateien sind. Darunter eine Installationssoftware für macOS. Kurz gestartet und festgestellt, dass die ein Adminpasswort wünscht. Wollte ich nicht.
Also nochmal unter (virtuellem) Windows. Auch dort wird ein Adminpasswort gefordert, stört mich dort aber nicht.
Installation war einfach, Fingerabdrücke hinzugefügt, fertig.
Zurück am Mac wurde die SSD trotz Fingerabdrucksperre angezeigt. Merkwürdig.
OK, Festplattendienstprogramm gestartet und Platte Partitionieren. - Geht nicht.
Irgendwann habe ich festgestellt, dass die angezeigte SSD T7 nur 48MB groß ist. Wenn man jedoch den passenden Finger einscannt, wird das Laufwerk ausgeworfen und das "Richtige" angezeigt (übrgens ExFat formatiert). Da kann ich dann auch Daten drauf kopieren, alles läuft prima.

Nur partitionieren klappt nicht.
Also zurück an den Windowsrechner. Dort den Schutzt deaktiviert. Dann konnte ich (unter Windows) die SSD formatieren. Auf dem Mac noch immer nicht. Möglicherweise braucht es dafür die Samsung-Software, die ich nicht installieren wollte.

Nachdem die SSD partitioniert ist, kann ich die einzelnen Partitionen auf dem Mac formatieren (ich wollte zwei Mac OS Extended und eine kleine ExFat für den Austausch mit Windows).
Noch mal zurück zu Windows um die SSD wieder zu schützen. Also Passwort vergeben und Finger eingelesen.

Ergebnis:
Am Mac angestöpselt meldet sich das kleine Laufwerk mit der Software von Samsung. Lege ich den Finger auf, verschwindet dieses und die anderen werden angezeigt.
CCC angeworfen und meine interne Platte kopiert. 176,3GB in 9Minuten 46 Sekunden.

Am Windows-Tablet (ohne Samsung-Software) ist es identisch. Dort wird erst nach Finger auflegen das ExFat-Laufwerk gezeigt. Die beiden Mac Partitionen sieht man im Explorer erst mal nicht.

Allerdings habe ich noch nicht heraus gefunden, warum es unter Win10 keine Möglichkeit zum Auswerfen der SSD gibt. Weder per Rechtsklick (kein Menüpunkt "auswerfen") noch über Hardware sicher entfernen (die SSD wird dort nicht angezeigt) finde ich eine Möglichkeit

Mal sehen, wir sie sich im Betrieb macht. Zumindest wird sie kaum warm.
+1
ssb
ssb29.07.2120:48
Sie ist nicht mehr ganz taufrisch, aber ich habe eine LaCie Rugged TB3 und die war auch für Video-Schnitt an FinalCut Pro schnell genug.
Praktisch ist, dass man sie sowohl an TB-3 wie auch an USB-C nutzen kann. Klappt auch ohne Probleme.
Mir hat da auch 1TB genügt, ich nutze es immer für ein Projekt und dann wird alles archiviert, damit Platz für das nächste Projekt ist.
Wird recht warm, ist aber zuverlässig.

An einem M1 Mac habe ich es noch nicht probert - das muss warten, bis ich mir einen privaten kaufe - an denm Firmen M1 teste ich das nicht.
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.07.2122:53
Metti

Okay... ich hab hier jetzt eine normale T7; die touch war nicht verfügbar bis zum Wochenende.

Aber wie bekomm ich die jetzt für Windows und Mac funktionsfähig mit Passwortschutz ohne die Samsung Software zu installieren?
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.07.2123:48
Ok... ich geb's auf für heute...

Selbst mit installierter Samsung Software komme ich erst gar nicht zur Passworteingabeaufforderung beim M1 Mac. Das Volume erkennt er, aber die Software bietet mir die Passwortfrage erst gar nicht an.

Unter Windows funktioniert die Software.
Dort allerdings auch nur, wenn ich die automatische öffnende Software beende und selber nochmal starte.

Warum kann sowas nochmal gleich nicht einfach funktionieren?
+1
Metti
Metti30.07.2107:56
Gammarus_Pulex
Aber wie bekomm ich die jetzt für Windows und Mac funktionsfähig mit Passwortschutz ohne die Samsung Software zu installieren?

Direkt nach dem Auspacken ist sie unverschlüsselt und verhält sich wie jede andere SSD. Wobei ich nicht versucht habe, sie da schon zu partitionieren (was ich am Mac ohnehin nicht geschafft habe).

Da das Gehäuse keine Eingabemöglichkeit bietet (außer dem Fingerabdruckscanner) bedarf es einer Software, um die Verschlüsselung zu aktivieren. Auf welchem Rechner man das macht ist egal, nach dem Aktivieren funktioniert die SSD auch ohne zusätzliche Software auf dem Rechner, an dem man sie nutzen möchte.

Die Software ist also (so mein bisheriges Verständnis) nur für die Einrichtung der Verschlüsselung und dem Update der Firmware.

Am M1 MacBook Air meiner Frau habe ich es nicht versucht.
...
Auf der Seite:
https://www.samsung.com/de/support/model/MU-PC1T0K/WW/#downloads
Findest Du die aktuelle Version (vom 29.05.2020 und damit eher nicht für den M1) und auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.
Soeben mal am M1MBA meiner Frau getestet:
0
Metti
Metti30.07.2108:20
Noch ein Hinweis zur T7 Touch Software:
Da wird tatsächlich bei der Installation gefragt, ob ich im Geltungsbereich der DSGVO wohne.
Ist ja OK, aber warum? Ich würde nicht erwarten, dass die Software Daten an Samsung schickt. Ich gebe ja keine persönlichen Daten ein.
Das macht mich stutzig. Ein Grund mehr, die Software nicht auf meinem Rechner haben zu wollen.
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex30.07.2108:24
Ja, Samsung Software ist da immernoch sehr gierig wie es scheint.

Da ich nur die T7 habe und nicht die Touch bleibt mein Problem:

Ich muss die selbst startende Software nach dem Anschließen der T7 erst schließen und händisch wieder öffnen, ehe sie die Passworteingabeaufforderung anbietet.
0
hitzestau
hitzestau30.07.2108:56
Aus der eigenen Erfahrung kann ich Dir die Samsung X5 empfehlen. Sie ist über Thunderbolt 3 angeschlossen, d.h. auch der TRIM-Befehl kann ausgeführt werden, damit sie nicht mit der Zeit immer langsamer wird. Auch das Gehäuse mit dem verbauten Controller gilt als sehr schnell.

Hier findest Du unser Review:
+2

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