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PC im Keller. Wie gut ist das wirklich?

Frank23410.05.2112:16
Ich würde gerne einen PC in den Keller stellen
und dann per iMac Lan-Kabel Fritzbox Lan-Kabel WinPC darauf zugreifen.

- Wie gut geht das bei Excel und Word
- Wie ist die Geschwindigkeit?
- Merke ich, dass der PC im Keller steht (Maus und Bildschirm Reaktionen)?
- Kann ich Dokumente direkt per Drag und Drop vom und auf den PC schieben?
- Kann ich den PC vom iMac aus starten und beenden?
- Was brauche ich sonst noch dazu?

Ich hoffe, das sind nicht zu viele Fragen.

Vielen Dank.
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Kommentare

vasquesbc
vasquesbc10.05.2112:26
Geht es um einen Zugriff auf Dateifreigaben oder (und?) um Fernsteuerung via VNC oder ähnliches?
Die Geschwindigkeit hängt von der zu übertragenden Datenmenge und der Datenrate der Netzwerkverbindung ab.
„Nach dem Happy End ging die Story weiter – Nach dem Happy End war sie nicht mehr heiter“
+1
Frank23410.05.2112:44
Ich habe eine Fritzbox 7490

Ich möchte Excel mit viel VBA verwenden. Dazu würde ich gerne den iMac als Monitor und Maus nutzen.
Also so, wie z.B. bei einer Fernwartung mit TeamViewer
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RustyCH
RustyCH10.05.2112:47
Folgende Dinge gibt es zu beachten:
- Einschalten geht nur, falls der PC WakeOnLan (WOL) besitzt, und das von deinem Netzwerk unterstüzt/freigegeben ist.
- Wie willst du drauf zugreifen? (VNC, RemoteDesktop...)
- ev. Bildschirm am PC oder ein "Bildschirmfakedongle" nötig
- Drag and Drop sind nicht bei allen Lösungen einfach möglich
- ev. ein Laufwerk/NAS/Cloud (Dropbox?) mit Netzwerkfreigabe für beide Maschinen freigeben, damit man mit beiden Maschinen an den gleichen Daten arbeiten kann
- Performace sollte im Netzwerk nicht das Problem sein, solange nichts grafisch aufwändiges oder z.B. Videodaten herumgeschaufelt werden.

Hoffe, das hilft der Verwirrung weiter
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+1
vasquesbc
vasquesbc10.05.2112:49
Das sollte (anständige Verkabelung & ausreichende Leistung der beteiligten Rechner vorausgesetzt) kein Problem sein.
„Nach dem Happy End ging die Story weiter – Nach dem Happy End war sie nicht mehr heiter“
+4
Cracymike
Cracymike10.05.2112:56
Und warum nicht ein VM auf dem iMac,

Ich mache das auch so (16" Book) und VBA läuft nicht wirklich langsam, Module laufen in der VM teils performanter als auf den physischen Maschinen.
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Frank23410.05.2112:57
Ich habe noch keine Idee, wie ich darauf zugreifen möchte.
Was wäre denn die "beste" Möglichkeit? Damit ich das Gefühl habe, der PC steht vor mir auf dem Tisch
Ich möchte nur kleine Dokumente zwischen PC und Mac tauschen.
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Serge
Serge10.05.2112:58
VNC würde ich hier nicht empfehlen, aber dafür das Microsoft Remote Desktop. Gibt ein Client für macOS und iOS (in den jeweiligen App Stores) und funktioniert ganz gut (selbst hier über eine VPN-Verbindung). Für Excel und Co auf jeden Fall ausreichend, spielen würde ich damit aber nicht.
Bei mir sind die Zielrechner dauernd an (stehen in einem Rechenzentrum), daher kann ich nichts zu dem Starten des Rechners über das Netzwerk sagen.
+3
Frank23410.05.2112:59
Cracymike
Und warum nicht ein VM auf dem iMac,

Ich möchte gerne einen neuen iMac 27. Und da mache ich mir jetzt Gedanken, wie es mit der Windows Welt weiter geht.
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Serge
Serge10.05.2113:01
Remote Desktop kann z.B. das Clipboard automatisch teilen und kann Dateien per Copy&Paste zwischen Mac und dem Zielrechner kopieren, Drag&Drop tut hier leider nicht.
+2
maculi
maculi10.05.2113:17
Wie eilig ist das ganze? Das Qualcomm an einem Notebookprozessor auf ARM-Basis arbeitet ist bekannt, heut morgen hatten die Kollegen von Heise noch diesen spannenden Artikel veröffentlicht: Bericht: Samsung plant eigenen Laptop-Prozessor mit AMD-Grafik noch dieses Jahr . Daher ist durchaus möglich, das das letzte Wort in Sachen win-auf-ARM noch lange nicht gesprochen wurde. Eine virtualisierung hat mehrere Vorteile, untern anderem die Kosten (Anschaffung und Betrieb / Strombedarf, weil nur eine Kiste läuft) und flüssig geht auch alles.
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Cracymike
Cracymike10.05.2114:01
Frank234
Cracymike
Und warum nicht ein VM auf dem iMac,

Ich möchte gerne einen neuen iMac 27. Und da mache ich mir jetzt Gedanken, wie es mit der Windows Welt weiter geht.

Geht klar darüber hatte ich nicht nachgedacht.

Ansonsten kann ich dir für Remote auch den Remote Desktop von MS empfehlen nutze ich hier auch um über VPN auf einen Kasten zugreifen bei dem Teamviewer versagt, weil kein physischer Monitor da ist.
Teamviewer selbst lässt sich auch nur im Netzwerk einsetzen ohne den Controlserver von TV allerdings sind im privaten die Session Zeiten begrenzt und wenn du zu lange online bist geht es irgendwann nicht mehr.

Im Lokalen Netz sollten du keine Probleme habe und arbeiten können wie vor dem Rechner selbst.

Gruß Mike
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yoxx10.05.2114:31
Serge
VNC würde ich hier nicht empfehlen, aber dafür das Microsoft Remote Desktop. Gibt ein Client für macOS und iOS (in den jeweiligen App Stores) und funktioniert ganz gut (selbst hier über eine VPN-Verbindung).
Serge hat Recht: Microsofts Remote Desktop ist ziemlich snappy, ich gehe damit ebenfalls von zuhause via VPN auf den Windows Arbeitsrechner in meinem Büro. Fühlt sich wirklich sehr direkt an - sollte mit LAN noch besser sein.
Ich glaube dass ein RDP aufruf den Rechner nicht starten kann (bin aber nicht sicher). Da muss evtl. ein anderer Wake-On-Lan Aufruf vorab kommen. Runterfahren oder schlafenlegen geht aber.
+3
pcp10.05.2117:28
den Wake-On-Lan Aufweck-Impuls sollte die Fritzbox senden können; dort in 'Heimnetz' 'Netzwerk' und dann "im" jeweiligen Rechner gaaanz unten zu finden.

„0.o“
+1
marm10.05.2117:58
Funktioniert das mit RDP besser als mit Screens (habe eine Lizenz) oder Jump Desktop? Ich frag aus Interesse, weil dies (PC im Heimnetz) auch ein Projekt ist, was ich demnächst mal angehe.
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MacMichael10.05.2117:59
Solange keine grafiklastigen Anwendungen (Spiele, CAD oder ähnliches) laufen, sollte das von der Performance gut funktionieren.

VNC, Remote Desktop von Microsoft sind Alternativen, mit denen ich das gut hinbekomme.
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Tommy198010.05.2119:05
Guck dir mal unraid an. Könnte was sein.
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piik
piik10.05.2123:51
Für Deine Zwecke ist ein 2ter PC überflüssig. Besser und einfacher ist ein virtueller PC unter VMware Fusion oder Parallels. Da geht dann auch drag & drop, einschalten ist kein Problem etc. Der iMac braucht nur genügend RAM (mindesten 16GB), damit Du temporär >8GB an den virtuellen PC abgeben kann und auf der Platte/SSD belegt eine einfache Windows-Installation samt Office sicher weniger als 40GB.
Das Ganze ist schnell und spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.
-2
Der echte Zerwi11.05.2107:29
piik
Für Deine Zwecke ist ein 2ter PC überflüssig. Besser und einfacher ist ein virtueller PC unter VMware Fusion oder Parallels. Da geht dann auch drag & drop, einschalten ist kein Problem etc. Der iMac braucht nur genügend RAM (mindesten 16GB), damit Du temporär >8GB an den virtuellen PC abgeben kann und auf der Platte/SSD belegt eine einfache Windows-Installation samt Office sicher weniger als 40GB.
Das Ganze ist schnell und spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.

Aber nur, wenn in Zukunft Windows auch mit den M-Prozessoren virtualisiert werden kann.
Denn so wie ich es verstanden habe, möchte der TE sich den kommenden neuen großen iMac kaufen.
Und so lange das nicht klar ist, möchte er sich einen separaten PC in den Keller stellen.
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ela11.05.2107:41
Ich arbeite seit März 2020 genau so - nur dass der Rechner nicht im Keller sondern 30km entfernt im Büro steht. Und dass das Netzwerkkabel weg ist (per Wifi zur FritzBox; von dort per Internet VPN ins Büro)

- Microsoft Remote Desktop: Gibt es für den Mac; läuft extrem gut; fühlt sich lokal an (und das über Internet!)
- Datenaustausch über ein freigegebenes Verzeichnis. Taucht unter Windows im Explorer auf. Völlig problemlos.
- Text geht auch einfach über die Zwischenablage (Copy in Windows / Paste im Mac … und umgekehrt - kein Problem)

Der PC im Büro hängt an einer smarten Steckdose. Diese taucht in einer iOS App auf (wurde für mich angelegt bzw. freigegeben). über die App kann ich die Steckdose ausschalten (wenn ich Windows heruntergefahren habe); Schalte ich die Steckdose wieder ein, bootet der PC (kann man im BIOS so einstellen)

Das witzige:
Die Darstellung der Texte des PCs über RemoteDesktop auf das RetinaDisplay des MacBook Air sieht besser aus, als am 24" Monitor am PC in der Firma
… ich habe schon halb im Scherz gesagt: Nach der Pandemie nehme ich das MBA ins Büro und arbeite einfach weiter über Remote - weil es schöner aussieht


Einziger Haken:
USB-Geräte funktionieren nicht. Ich kann also nicht ein USB-Gerät am Mac anschließen und dieses dann Remote in Windows verwenden!
Microsoft Remote Desktop für Mac hat diese Möglichkeit nicht. Das hat mich zwei/drei mal genervt, weil ich u.a. Apps für Android/iOS schreibe (unter Windows; nein, müssen wir hier nicht ausdiskutieren, es sind gute Gründe) und ich so nicht direkt auf dem Device debuggen kann.
+7
gfhfkgfhfk11.05.2108:23
piik
Besser und einfacher ist ein virtueller PC unter VMware Fusion oder Parallels.
Angesichts Apples Switch auf ARM und der dominierenden Windows x86-64 Intel Plattform ein äußerst sinnvoller Rat.
+1
marm11.05.2108:41
Bei der Gelegenheit: Was muss ich ausgeben für einen Mini-PC, der per Remote Desktop angebunden wird und der nicht mehr als Office (genauer: MS Access) können muss? Flüssig sollte es natürlich schon laufen.
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yoxx11.05.2108:58
ela
Der PC im Büro hängt an einer smarten Steckdose. Diese taucht in einer iOS App auf (wurde für mich angelegt bzw. freigegeben). über die App kann ich die Steckdose ausschalten (wenn ich Windows heruntergefahren habe); Schalte ich die Steckdose wieder ein, bootet der PC (kann man im BIOS so einstellen)
Das finde ich mal wirklich eine "smarte" Idee!
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pünktchen
pünktchen11.05.2108:58
Du hast da was unterschlagen:
piik
Für Deine Zwecke ist ein 2ter PC überflüssig.

Und was waren seine Zwecke?
Frank234
- Wie gut geht das bei Excel und Word

Da könnte doch auch ein ARM-Windows völlig ausreichend sein. Wenn die Excel-Tabellen nicht allzu riesig sind, denn selbst Office läuft unter ARM-Windows als 32-bit X86 Version. Wobei, teils scheint Office nativ zu sein:
Some applications -- like Microsoft Office -- can mix x86 and Arm code using CHPE (Compiled Hybrid Portable Executable) DLLs with Arm64 code but 32-bit x86 interfaces; as a result, hundreds of third-party Office add-ins that expect Office to be an x86 application will work with Office on Arm too.


Da bräuchte man Praxisberichte.
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m1joe11.05.2109:54
Ich nutze vom iMac aus mehrere, teilweise fast 100 km entfernte WIN10-PCs per MS-Remote Desktop.
Funktioniert sowohl im privaten LAN als auch über VPN zum Office-Rechner.
+2
Frank23412.05.2110:26
Vielen Dank für die vielen Antworten.
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piik
piik12.05.2111:03
Der echte Zerwi
piik
Für Deine Zwecke ist ein 2ter PC überflüssig. Besser und einfacher ist ein virtueller PC unter VMware Fusion oder Parallels. Da geht dann auch drag & drop, einschalten ist kein Problem etc. Der iMac braucht nur genügend RAM (mindesten 16GB), damit Du temporär >8GB an den virtuellen PC abgeben kann und auf der Platte/SSD belegt eine einfache Windows-Installation samt Office sicher weniger als 40GB.
Das Ganze ist schnell und spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.

Aber nur, wenn in Zukunft Windows auch mit den M-Prozessoren virtualisiert werden kann.
Denn so wie ich es verstanden habe, möchte der TE sich den kommenden neuen großen iMac kaufen.
Und so lange das nicht klar ist, möchte er sich einen separaten PC in den Keller stellen.
Das stand aber nichts davon und der 27‘‘ ist Intel, davon wäre der Vorschlag noch ein paar Jahre gültig.
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piik
piik12.05.2111:04
pünktchen
Du hast da was unterschlagen:
piik
Für Deine Zwecke ist ein 2ter PC überflüssig.

Und was waren seine Zwecke?
Lesen. Hatte er beschrieben…
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piik
piik12.05.2111:05
gfhfkgfhfk
piik
Besser und einfacher ist ein virtueller PC unter VMware Fusion oder Parallels.
Angesichts Apples Switch auf ARM und der dominierenden Windows x86-64 Intel Plattform ein äußerst sinnvoller Rat.
Tja, er schrieb vom Kauf eines 26‘‘ iMac, der hat Intel
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pünktchen
pünktchen12.05.2111:06
Die Frage war rhetorisch und wird im nächsten Zitat beantwortet. Du solltest an deiner Aufmerksamkeitsspanne arbeiten.
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