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Forum>Software>Maverick als Clean install?

Maverick als Clean install?

korg71
korg7111.11.1311:31
ist ein Maverick Clean-install möglich?
„Gib mir dein Geld!“
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Kommentare

Mütze
Mütze11.11.1311:36
Ja. DU musst Dir einen 8 GB USB fertig machen siehe hier:
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Mac-Spezi
Mac-Spezi11.11.1312:17
Oder man benutzt den DiskMaker X. Hier der Link:
„https://ts.la/andr19985“
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Gerhard Uhlhorn11.11.1314:22
korg71
ist ein Maverick Clean-install möglich?
Ja, Platte vorher löschen, das ist alles.

Wenn Du Englisch verstehst, kannst Du Dir das Video hier ansehen:

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zod198811.11.1316:17
Warum benutzend nen alle irgendwelche komischen Programme um einen Mavericks Stick zu bauen, wenn das Tool schon im Mavericks Installer liegt?
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Gerhard Uhlhorn11.11.1316:22
Weil das Tool im Mavericks Installer nur per Terminal zu nutzen ist. Und so was geht heute gar nicht mehr! (Ich habe mit dem Terminal allerdings keine Probleme)
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john
john11.11.1316:33
selbst leute, die noch nie ein terminal gesehen haben und nichtmal wissen was das ist, sollten es hinkriegen.
immerhin haben die ja schon ein tutorial finden können, wo der schritt drin vorkommt. von dort an ist es ja nur noch ein copy/paste einer einzelnen zeile aus dem tutorial in das terminal. sollte machbar sein.

verstehe also auch nicht wirklich wofür ein extra tool gut sein soll.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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Gerhard Uhlhorn11.11.1316:47
john
selbst leute, die noch nie ein terminal gesehen haben und nichtmal wissen was das ist, sollten es hinkriegen.
Ja, ich weiß. Aber so was ist eben heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Und ohne Anleitung bekommen diese Menschen es auch nicht hin. Außerdem kostet es für einen unerfahrenen User deutlich mehr Zeit. Nicht zu vergessen, dass diese Menschen Scheu davor haben es zu machen.

Besser wäre der Weg eine offensichtliche Möglichkeit einzubauen, also z.B. wenn man den Installer startet, dort einen Button zu haben, der vollautomatisch ein Installations-USB-Stick herstellt.
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john
john11.11.1316:56
Besser wäre der Weg eine offensichtliche Möglichkeit einzubauen, also z.B. wenn man den Installer startet, dort einen Button zu haben, der vollautomatisch ein Installations-USB-Stick herstellt.
joar. eine userfreundliche gui-lösung des herstellers direkt wäre natürlich das wünschenswerteste.

aber "immerhin" gibts jetzt diesen terminalbefehl.
in den letzten releases musste man noch händisch in das install-paket gehen und die dmg darin mit dem festplttendienstprogramm auf einen stick auspacken.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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zod198811.11.1317:38
Gerhard Uhlhorn
Weil das Tool im Mavericks Installer nur per Terminal zu nutzen ist. Und so was geht heute gar nicht mehr! (Ich habe mit dem Terminal allerdings keine Probleme)

Ist doch alles einfach copy&paste.
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Gerhard Uhlhorn11.11.1319:20
Ja, schon, aber nicht für die Sekretärin in einer kleinen Firma, oder dem Benutzer, der nicht mal weiß wohin er seine Dateien speichert. Oder einem Benutzer, der mich fragt, was denn ein Browser ist. Und das ist leider die Mehrheit der Benutzer.
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zod198811.11.1319:33
Und die sollen ein Betriebssystem "sauber" neu installieren über einen USB-Stick?
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Gerhard Uhlhorn11.11.1319:42
Der Mac ist dafür ausgelegt, dass die Benutzer auch Installationen selbst machen können. Drückst Du denen einen fertigen USB-Stick in die Hand, bekommen sie es auch hin – zumindest die meisten.
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john
john11.11.1320:03
so einen z.b.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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virk
virk12.11.1307:12
Ich habe mir Maverick geladen und auf meiner internen Platte gespeichert. Dann eine USB-Platte angeschlossen, auf der ich dann direkt Maverick habe installieren können. Ein Umweg über USB-Stick etc. war nicht notwendig.
„Gaststättenbetrieb sucht für Restaurant und Biergarten Servierer:innen und außen.“
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virk
virk12.11.1307:31
@virk:

Wohl zu früh heute morgen: Es ging bei Euch wahrscheinlich um einen Clean install auf eben der internen Platte, wa?! Da hilft das nicht, was ich geschrieben habe.
„Gaststättenbetrieb sucht für Restaurant und Biergarten Servierer:innen und außen.“
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rene204
rene20412.11.1307:52
@virk hilft schon, von der USB-Platte booten und mittels Festpalttendienstprogramm , die Partition von der USB-Platte auf die interne HDD "wiederherstellen".
ist umständlich geht aber.
Einfacher wäre das Erstellen eines Installationsmediums mithilfe der externen USB-Platte und von dort installlieren
„Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...“
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korg71
korg7112.11.1309:12
vielen Dank an das Forum

beim Clean install erhoffe ich mir das mein Rechner etwas schneller reagiert, das es keine Altlasten mehr gibt und ich vielleicht etwas mehr Speicherplatz auf der Festplatte habe.

Habt ihr gute Erfahrungen nach einen Clean Install?
„Gib mir dein Geld!“
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john
john12.11.1311:48
ja.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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virk
virk12.11.1314:45
Ich habe auf meinem Arbeitsrechner 10.8.5 installiert. Auf einer USB 2.0 Platte habe ich einen clean install von Mavericks gemacht. Wenn der Rechner von der USB-Platte startet, fühlt er sich deutlich schneller an, obwohl die Platte nicht über sata sondern halt über USB eingebunden. Programme hüpfen nur 1-2 Mal im dock, bevor sie oben sind; mit der internen Platte hüpfen die auch schon mal 10-20 Mal. Das war aber mit Mountain Lion auch schon so. Ich weiß auch nicht, was bei mir so zugemüllt ist
Sollte ich Mavericks irgendwann auf meinen Arbeitsrechner spielen, behaupte ich heute, dass ich einen clean install machen werde und sukzessive meinen notwendigen Kram rüberhole.
„Gaststättenbetrieb sucht für Restaurant und Biergarten Servierer:innen und außen.“
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chessboard
chessboard12.11.1315:20
virk
Kann ich bestätigen. Nach einem neuen "Clean Install" läuft bei mir auch Mountain Lion jetzt viel, viel sauberer und schneller (bei Mavericks wird's genauso sein). Allein der Systemstart ist wohl doppelt so schnell geworden. Ich habe zwar noch nicht alles wieder installiert, aber nach meinem Eindruck ist auch wieder mehr Platz auf der Platte frei.
Die alte Installation war ingesamt schon mehrere Jahre alt und zweimal per Migrationsassistent auf eine andere Platte übertragen worden. Es scheint sich also auch bei OS X mit der Zeit eine Menge Müll anzusammeln — ein Punkt, der ja immer Windows vorgeworfen wird.
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Gerhard Uhlhorn12.11.1318:24
Man kann nach einem Clean Install auch die Daten per Migrationsassistenten zurückholen. Das nimmt schon mal eine Menge Arbeit ab.
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mike and the mechanics
mike and the mechanics12.11.1319:34
Das klingt interessant, "Gerhard Uhlhorn", wie funktioniert das?

Gruß
Michael
„Das Wasser ist nass, der Himmel ist blau und Frauen haben ihre Geheimnisse
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Gerhard Uhlhorn12.11.1320:02
Wobei man die Einstellungen auch problemlos zurückspielen kann. Ich habe noch nicht erlebt, dass Einstellungen Probleme bereiten.

Was aber gelegentlich ein Problem ist, sind Programme, welche mit einem Installer installiert wurden. Die hat man mal genutzt und wieder vergessen. Und irgendwann laufen die Systembestandteile dieser Programme nicht mehr mit dem neuen System.

Daher kann man alles zurückspielen außer die Programme. Und die Programme lassen sich mit wenigen Klicks wieder installieren, sofern man sie im App Store oder – in Adobes Fall – in der Creative Cloud gekauft hat. Hat man sie hingegen auf Datenträger und mit kilometerlangen Seriennummern, hat man jetzt viel Arbeit.
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Gerhard Uhlhorn12.11.1320:06
mike and the mechanics
Das klingt interessant, "Gerhard Uhlhorn", wie funktioniert das?
Warum schreibst Du mich in Anführungszeichen? Das ist kein Pseudonym, das ist mein richtiger Name.

Beim ersten Start des neuen Systems wird man gefragt, ob man Dinge aus einem Backup oder von einem anderen Rechner importieren möchte. Es wird in dem oben verlinkten Video gezeigt (ab 00:13:09). Hier kann und sollte man alles außer Programme importieren.
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dsp8024
dsp802412.11.1320:18
Immer dieser Stress mit dem CleanInstall. Das hab ich mir die letzten Jahre immer angetan und ewig und drei Tage am Rechner gebastelt. Vielleicht weil ich von Windows kam und man da gebrandmarkt ist. Aber mal ehrlich, ich hab einfach kein Bock auf den Mist gehabt, diese Nerdbastelei... Die Kiste soll laufen, fertig.
Resultat, mit Mavericks habe ich den Installer zum ersten mal einfach so drüber laufen lassen. Im Glauben dass Apple schon sehr wohl weiß was sie machen. Die Programmierer die in der Lage sind ein komplettes Betriebssystem zu programmieren und das offensichtlich auch mit dem Ziel tun ein möglichst gutes System zu erstellen, werden ja wohl mit etwas gesundem Menschenverstand in der Lage sein einen Installer zu basteln. Einer der einfach den alten überflüssigen Müll löscht und zuverlässig ersetzt.
Und wenn Apple das schon primär nur noch als Upgrade anbietet sollten sie besonders Wert darauf gelegt haben diesen effizient zu gestalten. Ist schließlich kein Microsoft. Das ganze "clean"Install ist einfach Nerd-Hirngew*se... Oh wie schön sauber es ist. Hat jemals jemand einen nicht subjektiven Nachweis dafür geliefert der zuverlässig reproduzierbar wäre?

Ich bin ehrlich nicht überrascht das mein "drüberklatschen" einfach reibungslos verlief. Das System ist gefühlt einen tick schneller, alles ist da und funktioniert, als ob Mavericks schon vorher drauf gewesen wäre.... was will man mehr.
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dsp8024
dsp802412.11.1320:30
vielleicht liegt da noch irgendwo eine leere Datei oder ein altes Plugin rum ok. Ja und?
Das System ist so gebaut dass es nur lädt was es braucht. Was sonst da rum irrt wurde vorher absichtlich durch Zusatzprogramme installiert.
Und selbst wenn ich meine itunes library in nen systemordner schmeiße oder hundert leere Daten ins System kopiere... was passiert? Nichts.

Benutzt mal eure Logik, die armen alten Griechen, alles umsonst...
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Gerhard Uhlhorn12.11.1320:38
Ich habe seit Mac OS X 10.0 erst ein einziges Mal ein Clean Install gemacht. i.d.R. braucht man das nicht zu machen.

Dieses Mal läuft aber mein 10.9 ziemlich schlecht. Das Kopieren von Dateien (300 MByte) per Ethernet auf den Server dauert mehr als 20 Minuten!!! Vorher ging es in wenigen Sekunden. EyeTV hat Aussetzer, alle läuft deutlich langsamer usw. Irgendwo ist der Wurm drin. Wobei – seit ich alte Preferences-Panes entfernt habe ist es deutlich performanter, aber wirklich gut ist es noch immer nicht.

Da ich aber nicht weiß, was in all den Jahren so ins System installiert wurde, werde ich auf meinem zweiten Mac jetzt nach 14 Jahren auch erstmalig ein Clean Install machen. Aber ich spiele alle meine Daten und Einstellungen zurück, denn die haben i.d.R. keinen negativen Einfluss auf das System.
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Serge
Serge12.11.1320:39
Ich habe auch noch nie verstanden, warum ein Clean Install notwendig sein sollte. Ich habe übrigens seit Mac OS 10.0 immer nur drübergebügelt, und dabei auch noch ein paar Rechner dazwischen gewechselt, sei es mit Klonen der Platte, sei es mit Migration der Daten per Migrationsassistent. Dabei hat immer alles funktioniert. Gut, wenn es nicht getan hätte, wäre ein Clean Install mal in Frage gekommen, aber ich habe es nie benötigt.
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Gerhard Uhlhorn12.11.1320:44
Man kann auch in mehreren Schritten vorgehen:

Im ersten Schritt 10.9 einfach drüber installieren. In 98 Prozent aller Fälle reicht das völlig aus.

Läuft es nicht gut, dann im zweiten Schritt Platte löschen, 10.9 installieren, per Migrationsassistenten alles aus dem Backup importieren.

Gibt es immer noch Probleme, dann im dritten Schritt noch Mal löschen, noch Mal System installieren, jetzt aber nur Daten und Einstellungen importieren.

Jetzt sollte alles laufen.
Wenn nicht, hat man entweder fehlerhafte Einstellungen (dann kann man noch mal auf den Import von Einstellungen verzichten), oder einen Hardware-Defekt.

Bei fehlerhaften Einstellungen kann man auch die verursachende Einstellung suchen. Aber – wie schon gesagt – das ist so selten, dass das nur theoretischer Natur ist.
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Gerhard Uhlhorn12.11.1320:48
Der Mac hat so etwas die die Windows Registry nicht, daher ist es auch kaum möglich Altlasten drin zu haben. Und deswegen ist ein Clean Install auch nur selten von Vorteil.

Die einzige Ausnahme sind Bestandteile, die irgendwo tief in das System installiert werden. Mit etwas UNIX- und Mac OS X-Kenntnissen sind diese aber auch leicht zu identifizieren und zu entfernen. Wer diese Kenntnisse nicht hat, macht es, wie eben von mir beschrieben.
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sierkb12.11.1321:37
Das System ist so gebaut dass es nur lädt was es braucht.

Du scheinst wenig Ahnung zu haben, wie Dein System unter der haube *wirklich* funktioniert. Scheint Dir auch egal zu sein. Zu Deiner Info: da gibt es durchaus System-Routinen die wie folgt angelegt sind: lade mir alles, was in Verzeichnis xy liegt, z.B. OSX' Kernbestandteil zum Starten von verschiedenen Prozessen und Diensten, launchd, arbeitet so. Und wenn da Leichen drin liegen, dann werden die eben auch mitgeladen oder bedeuten zumindest eine Verzögerung, wenn sie nicht vollständig sind oder nicht vollständig geladen werden können, wenn irgendwas, was angefordert oder vorausgesetzt wird, fehlen oder haken sollte.

Auch ändert Apple ganz gerne mal unter der Haube die Dateistruktur bzw. war eine Datei jahrelang an Ort x zu finden, so wird sie von nun an an Ort y zu finden sein. Oder umbenannt. Z.B. heißt die Preference-Datei für den Finder nun leicht anders. Bzw. das auch in Mavericks weiter vorangeschrittene Sandboxing verlangt jetzt den Aufbewahrungsort für bestimmte Dateien woanders als noch vor Mavericks.
Und Apple ändert auch zwischendurch mal ganz gerne die Datei-Rechte verschiedener Dateien. Es sind auffälligerweise vor allem Drüberinstallierer, die sich regelmäßig drüber mokieren, dass irgendwas dann plötzlich langsamer geworden ist oder nicht mehr so rund läuft wie vorher.

Und der Migrationsassistent von OSX ist eben leider nicht fehlerfrei, erst recht nicht in einer .0-Version, und erst nach ein paar Minor-System-Updates sind auch da dann so die gröbsten Schnitzer behoben. Das zeigt die Erfahrung und zeigt auch das letzte Update. Ihm vertraue ich schon lange nicht mehr, nachdem ich da meine ganz privaten und speziellen Aha-Erlebnisse hatte, die ich in ständiger Korrespondenz mit dem Apple Bug-Service hatte. Gerade in puncto mal so zwischendurch von Apple zwischen den Major-Releases geänderter Dateirechte. Oder auch in puncto sauberen Aufspürens bisheriger Dateien und Konversion an einen neuen Ort oder ein neues internes Datenformat der Preferences-Datei oder der internen Datenbanken. Ich habe da schon die dollsten Überraschungen erlebt, nachdem ich dem Migrationsassistenten zunächst erstmal blind vertraut hatte. Und deshalb traue ich dem Migrationsassistenten kein Stück mehr, sondern nehme lieber die Mühe auf mich und migriere lieber alles, was mir wichtig ist, von Hand. Gleichzeitig kann ich sicher sein, dass nur angefasst wird, was nötig ist und alter Ballast von mir zurückgelassen wird. Und alter Ballast kann durchaus auch mal mehrere Gigabyte an Festplattenplatz einnehmen, ohne das man das groß merkt und erkennt. Auch das ist schon passiert. Plötzlich hatte ich nach einem Clean Install geschlagene 40GB mehr auf der Festplatte gegenüber vorherigem einfachem Drüberbügeln und trotz sehr sorgfältigen Arbeitens und Gegenkontrolle. 40GB sind schon eine Zahl. Das sind schon mal ein paar Lieder für iTunes mehr, ein paar Bilder für iPhoto mehr, ein paar Filme mehr, die da gespeichert werden können. Es ist MEIN Festplattenplatz, der da ggf. verschwendet wird, ICH muss ggf. eine größere Festplatte nachkaufen und bezahlen, wenn der Platz nicht reicht. Und nicht Apple.
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chessboard
chessboard12.11.1321:39
Ich kann nicht sagen, was genau jetzt bei der Neuinstallation anders ist als vorher, aber:
Das gleicher System auf einer baugleichen HD mit den gleichen Programmen und Zusatztools (Defaultfolder, Little Snitch, Typinator, Forever Save etc. schon ab Systemstart) läuft von der "alten" Platte extrem zäh, von der anderen Platte mit dem Clean Install inkl. kompletter Neuinstallation aller Programme dagegen schön flott.

Irgendetwas muss schon anders geworden sein. Mag sein, dass ich selbst bei der alten Installation was "versaut" habe, mag sein, dass irgendwelche Reste von gelöschten Programmen doch noch irgendwo laufen — keine Ahnung. Ich bin jedenfalls nach dem Clean Install sehr zufrieden und die Mühe hat sich gelohnt.

Ein erster Versuch mit dem Migrationsassistenten hatte nicht diese Wirkung. So wie ich es mal gelesen habe, überträgt der Migrationsassisten auch alle Dateileichen wieder ins neue System. Wahrscheinlich werden einfach alle betreffenden Library-Ordner rüberkopiert.
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chessboard
chessboard12.11.1321:54
Genauer: Ich meine z.B: "Application Support", "Preferences" und dergleichen aus den Librarys.

Ich frage mich sowieso (laienhaft), wie der Migrationsassistent ohne irgendeine "Liste" wie z.B. eine Registry erkennen können soll, welche Dateien, Frameworks und andere Daten für ein bestimmtes Programm jetzt zur Komplettinstallation gehören bzw. zum Laufen notwendig sind.
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Gerhard Uhlhorn12.11.1322:50
chessboard
So wie ich es mal gelesen habe, überträgt der Migrationsassisten auch alle Dateileichen wieder ins neue System.
Ja, das stimmt, hat aber keinerlei negative Wirkung auf das System. Wenn man will, kann man sie nach letzten Zugriff sortieren lassen und entsorgt alte jahrelang nicht genutzte Dateien.
Ich frage mich sowieso (laienhaft), wie der Migrationsassistent ohne irgendeine "Liste" wie z.B. eine Registry erkennen können soll, welche Dateien, Frameworks und andere Daten für ein bestimmtes Programm jetzt zur Komplettinstallation gehören bzw. zum Laufen notwendig sind.
Das Mac-Dateisystem hat neben der Data Fork auch noch eine Ressource Fork. Das ist meist eine eigene Zusatzdatei, die genau diese Informationen enthält. Früher passierte es häufig, wenn man Dateien an Windows-Benutzer lieferte, dass diese dort sichtbar wurden und diese Leute verwirrte. Inzwischen haben praktisch alle Hersteller von Software ihre Programme so angepasst, dass sie dem Windows-Benutzer nicht mehr gezeigt werden. Selten kann es aber trotzdem noch passieren.
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mike and the mechanics
mike and the mechanics12.11.1322:51
Hallo Gerhard, ich wollte mit den Anführungszeichen lediglich erkennbar machen, dass ich eine Person anspreche, da hab ich wohl mal was verwechselt, aber ich wollte damit keineswegs irgendetwas ausdrücken, dass Dich oder Deinen Namen in Frage stellt oder sonstwie in Missachtung rücken, ich hoffe, damit das Missverständnis bereinigt zu haben.

Viele Grüße
mein richtiger Name ist übrigens Michael, das "mike and the mechanics" als Pseudonym basiert auch nur darauf, weil es Michaels schon zuhauf gibt und ich wollte einen schnellen Zugriff haben ..

Michael
„Das Wasser ist nass, der Himmel ist blau und Frauen haben ihre Geheimnisse
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Gerhard Uhlhorn12.11.1323:01
Alles gut! Ich habe das auch nicht als Angriff oder Missachtung verstanden. Ich habe mich nur gewundert. Wenn Gerhard Uhlhorn ein Pseudonym wäre, wären die Anführungszeichen ja auch durchaus angebracht.
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chessboard
chessboard13.11.1311:21
Gerhard Uhlhorn
Das Mac-Dateisystem hat neben der Data Fork auch noch eine Ressource Fork.
Ach! (Loriot ). Ja, ich erinnere mich, unter Mac OS 7 und 8 mit dem ResEdit rumgespielt zu haben. Tja, da merke ich, wie sehr ich mittlerweile nur noch Anwender ohne echte Systemkenntnisse bin. Traurig — wenn ich daran denke, dass ich zu C64-Zeiten sogar die meisten Speicheradressen des Systems kannte .
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Gerhard Uhlhorn13.11.1311:28
Ja, auf dem C64 kannte man noch jedes Byte persönlich.
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tranquillity
tranquillity13.11.1317:43
Das "Drüberinstallieren" von Mavericks über ML hat bei mir (iMac Late 09 mit selbstgebautem FuisionDrive) vielleicht ne halbe Stunde gedauert (zzgl. Download). Und alles lief schön flott danach. Warum sollte ich nen halben Tag am Rechner verbringen für einen "clean" install? Würde ich erst machen, wenn wirklich was massiv haken würde. Die Basis meines Systems stammt übrigens von 10.4 PPC. Wobei ich aber bei 10.8 alle alten PPC Progs rausgeschmissen habe (10.7 hatte ich übersprungen).

Ich finde das so klasse beim Mac: Man upgraded das ganze BS und abgesehen davon dass es recht flott geht sind alle Einstellungen, Passwörter usw. noch da.
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john
john13.11.1319:07
es macht schon hin und wieder sinn wie ich finde.

habe hier auch macs, die ein system haben, das seit 10.2 mitgeschleppt wird, inklusive x geräteumzüge per migrationsassistent.
jetzt habe ich mir vor ein paar wochen als mavericks rauskam mal ein herz gefasst und ein "clean install" durchgezogen.

dadurch bin ich den ganzen bloat los, den ich durch damaligen spieltrieb immer mitgeschleppt habe (reste von unzählige third party programmen, die ich schon lange nicht mehr nutze, system-altlasten etc..).

und mir ist durchaus bewusst, dass durch den ach so überlegenen unix-unterbau und anders als bei windows mit seiner sich aufblähenden registry über die ja so gern gelästert wird unter uns mac-usern das system durch altlasten eigentlich nicht lahmer wird (also das was gerhard uhlhorn predigt).

das ist das was ich den kunden auch seit jahren erzähle... aber seien wir mal ehrlich.. in der praxis krieg ich so viele rechner vorgesetzt, die mit der zeit faktisch mega lahm wurden und ein sauberes neues system wirklich performance-verbesserungen gebracht hat, dass ich daran einfach nicht mehr so richtig glaube.

mein system läuft jetzt jedenfalls auch wieder richtig schön geschmeidig und einiges an speicherplatz hab ich auch zurückgewonnen (wie sierkb schon anmerkte)

und so viel aufwand wie früher ist es unter mavericks auch nicht.
- mails flattern eh alle per imap wieder rein
- schlüsselbund, termine, adressbuch, etc flattern per icloud wieder rein
- mediatheken von iphoto, aperture und itunes kann man easy wieder zurücklegen (im falle von itunes sogar die songs von itunes match zurückladen lassen, sofern man das nutzt)
- die paar third party programme installieren, die man noch nutzt, nutzdaten zurückkopieren, fertig.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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wurzelmac15.11.1318:09
john
- mediatheken von iphoto, aperture und itunes kann man easy wieder zurücklegen

Könntest du das näher erläutern - genau das ist nämlich meine Hemmschwelle...
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pogo3
pogo315.11.1318:48
Muss mich da jetzt auch mal einschalten. Ich hab auf meinem System immerzu Schriftenprobleme, deshalb würde ich gerne einen CI machen. Also:

- kann der Migrationsassistent auf das TM Backup zugreifen? Auf jedes File oder Verzeichnis? Ansonsten schreib ich ja die Probleme wieder zurück. Oder?
- Aperture Verzeichnisse, ausgelagerte Bibliotheken? Wie damit umgehen?
- Schriften wieder zurückspielen ohne Probleme zu verursachen? Wie.

Wäre dankbar für Tips.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
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john
john15.11.1319:57
Könntest du das näher erläutern - genau das ist nämlich meine Hemmschwelle..
klar.
für itunes einfach nur den gesamten ordner "itunes" unter musik manuell sichern und auf dem neuen system wieder zurücklegen. alle medien, playlists, counter, etc bleiben dann erhalten.
dasselbe gilt für iphoto und aperture. dafür einfach nur die entsprechenden mediathek "dateien" (sind eigentlich verkappte ordner) im bilder ordner sichern und wieder an dieselbe stelle hinterher zurücklegen.
gilt allerdings nur, sofern man die verwaltung der mediatheken auch den programmen überlassen hat.
ausgelagerte Bibliotheken? Wie damit umgehen?
weiss ich nicht genau, da ich die verwaltung den programmen überlasse.
müsste aber theoretisch auch nicht viel anders sein. aber bevor ich was falsches erzähle, sag ich da mal nix zu. will nicht hinterher schuld haben
kann der Migrationsassistent auf das TM Backup zugreifen? Auf jedes File oder Verzeichnis? Ansonsten schreib ich ja die Probleme wieder zurück. Oder?
nach der neuinstallation wirst du gefragt ob du daten zurückspielen möchtest. falls ja, wirst du gefragt ob vom time machine backup, von einem externen system oder von einem anderen mac per direktverbindung daten zurückspielen willst.
du kannst dabei aber nur eingeschränkt selektieren was du zurückholen willst. entweder alle programme oder gar keine. entweder den ganzen user-ordner oder gar keinen.
und ja, höchstwahrscheinlich schreibst du dir die probleme mit zurück, da die librarys ja genauso wieder mit übernommen werden. da wird nicht aussortiert sondern mit stumpf und stiel wieder zurückkopiert. da kann man im grunde auch als upgrade installieren. das ergebnis wäre wohl quasi dasselbe.

ich seh das wie sierkb und vertraue dem migrationsassistenten nach 10+ jahren mac os nicht so richtig über den weg.
für onkel heinz, der sich nicht auskennt ist das in den allermeisten fällen eine bequeme quick&easy methode und er hat danach ein lächeln auf dem gesicht weil er sich freut, dass das so toll einfach für ihn war, aber ich hab zu oft schon komische dinge damit erlebt, als das ich das selbst nutze.
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Gerhard Uhlhorn15.11.1323:06
tranquillity
Ich finde das so klasse beim Mac: Man upgraded das ganze BS und abgesehen davon dass es recht flott geht sind alle Einstellungen, Passwörter usw. noch da.
Das ist nach einem Clean Install auch noch so. Denn nach einem Clean Install importiert man ja alle Daten und Einstellungen. Nur auf die Programme verzichtet man. Die Einstellungen der Programme aber kommen auch wieder rauf.
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Gerhard Uhlhorn15.11.1323:14
pogo3
- kann der Migrationsassistent auf das TM Backup zugreifen? Auf jedes File oder Verzeichnis? Ansonsten schreib ich ja die Probleme wieder zurück. Oder?
Die einzigen Probleme, die Du zurückschreiben könntest, wären defekte Schriften und irgendwelche Dinge, die in die Tiefen des Systems installiert wurden. Deswegen kann man auch alles außer Programme mit dem Migrationsassistenten aus dem Time-Machine-Backup zurückspielen.
- Aperture Verzeichnisse, ausgelagerte Bibliotheken? Wie damit umgehen?
Die Datenbanken sind Ordner oder einzelne Files (in Wirklichkeit Packages). Die kann man einfach von Hand dorthin kopieren, wo man sie haben möchte. Das teilt man Aperture dann mit (beim Start -Taste gedrückt halten? … bin mir jetzt nicht ganz sicher.) Allerdings kümmert sich der Migrationsassistent darum.
- Schriften wieder zurückspielen ohne Probleme zu verursachen? Wie.
Einfach in den Schriftenordner kopieren um sie zu aktivieren, oder in einen beliebigen Ordner um sie mit der Schriftenverwaltung zu laden. Allerdings kümmert sich der Migrationsassistent auch darum.
Wäre dankbar für Tips.
Gern geschehen.
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john
john15.11.1323:19
Das ist nach einem Clean Install auch noch so. Denn nach einem Clean Install importiert man ja alle Daten und Einstellungen. Nur auf die Programme verzichtet man. Die Einstellungen der Programme aber kommen auch wieder rauf.

dann ist es ja kein clean install.

wenn ich mir per migrationsassistent die daten inklusiver aller librarys, etc wieder stumpf automatisiert zurückkopieren lasse nach der system installation, kann ich mir den aufwand auch gleich sparen und direkt upgraden. kommt ja eh auf selbe raus.

ich weiss, dass du eine lanze dafür brichst, dass der überlegene unterbau genau weiss was er macht, und "clean installs" quasi unnötiger voodoo sind.
aber meiner erfahrung nach (und offenbar auch nach der von sierkb und chessboard) ist das aber leider oftmals nicht der fall.

oder total kurz und total polemisch: der migrationsassistent ist der teufel.
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Gerhard Uhlhorn15.11.1323:29
john
entweder alle programme oder gar keine.
Ja, und das ist leider das Problem. Der Assistent müsste unterscheiden zwischen Programmen und Installationen. Denn zurückgespielte Programme machen nie Probleme.
und ja, höchstwahrscheinlich schreibst du dir die probleme mit zurück, da die librarys ja genauso wieder mit übernommen werden.
Das ist nicht richtig, denn Libraries werden nicht zurückgespielt – außer Du schreibst Programme zurück. Da bei Mac OS X aber alle Programme ihre eigenen Libraries mitbringen, ist das praktisch ausgeschlossen. Die einzigen Probleme, die auftreten können, sind längst vergessene Installationen, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurden, aber noch immer aktiv in den Tiefen des Systems werkeln.
ich seh das wie sierkb und vertraue dem migrationsassistenten nach 10+ jahren mac os nicht so richtig über den weg.
Warum nicht? Bei mir hat er immer fehlerfrei gearbeitet. Man muss ihn nur verwenden, bevor man sich einlogt. Denn er kann allerdings nicht fehlerfrei einen aktiven User importieren, weil auf etlichen User-Dateien ein Lock ist.

Wenn man sich zuerst einlogt, kann man anschließend nur alle nicht-aktiven User importieren. Dann muss man den aktiven Benutzer abmelden, sich als anderer Benutzer anmelden und dann erst kann man den Hauptbenutzer importieren. Von daher könnten Probleme kommen. Daher ist es besser das vor der ersten Anmeldung zu machen!
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Gerhard Uhlhorn15.11.1323:42
john
dann ist es ja kein clean install.
Doch, ist es.
wenn ich mir per migrationsassistent die daten inklusiver aller librarys, etc wieder stumpf automatisiert zurückkopieren lasse nach der system installation, kann ich mir den aufwand auch gleich sparen und direkt upgraden. kommt ja eh auf selbe raus.
Nein, denn Libraries werden nur zurückgespielt, wenn man Programme zurückspielt. Verzichtet man darauf, werden nur Daten und Einstellungen zurückgespielt. Und die sollten keine Probleme verursachen (außer man hat sein System total verstellt. In dem Fall stellt man aber einfach diese Einstellungen zurück auf die ursprünglichen Werte).
ich weiss, dass du eine lanze dafür brichst, dass der überlegene unterbau genau weiss was er macht, und "clean installs" quasi unnötiger voodoo sind.
aber meiner erfahrung nach (und offenbar auch nach der von sierkb und chessboard) ist das aber leider oftmals nicht der fall.
Ich betreue viele Firmen und etliche Privat-User, und ich habe unter Mac OS X noch nie einen Fall gehabt, wo das nicht so war wie ich es ausgeführt habe.

Wenn Du Daten zurückspielst, wie sollten die Probleme verursachen? Nach einem Clean Install spielst Du doch auch Deine Fotos, iWork-Dokumente und Musikstücke wieder zurück, oder? Und trotzdem bleibt es ein Clean Install! Genau dasselbe macht der Assistent. Er macht nichts anderes!

Und Einstellungen, wenn sie vorher gut waren, verursachen auch keine Probleme.

Selbst wenn ein normales Programm wieder zurückgespielt wird, verursacht es keine Probleme, solange man es nicht aufruft. Denn ein Programm ist beim Mac in Wirklichkeit ein Ordner, in dem alle Programmbestandteile untergebracht werden, inkl. seiner Liraries. Und letztere werden nicht von anderen Programmen genutzt. Wie soll also da ein Problem entstehen?!? Das ist unmöglich!

Etwas anderes ist es, wenn man Software oder Treiber (oder so) mit einem Installer installiert. Denn dann werden möglicherweise Bestandteile in die Tiefen des Systems installiert. Nutzt man die Software nicht mehr, deinstalliert sie aber auch nicht, dann wird sie unverändert von System zu System mitgeschleppt. Und irgendwann verursacht sie dann Probleme.

Also, die einzige Möglichkeit, die es gibt, sich Probleme zurückzuspielen, ist der Import der Programme. Wenn man also auf diesen Punkt beim Migrationsassistenten verzichtet, hat man in jedem Fall ein Clean Install! Denn es sind nur die Dateien des Benutzers und seine Einstellungen zurückgespielt. Und auf letztere kann man zur Not ja auch verzichten.
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