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Forum>Apple>Mac Fusion

Mac Fusion

minerva
minerva09.06.0810:17
«Mac Fusion» soll der Mini-Mac heissen und ein Mac speziell für Windows- und Linux-Entwickler sein die «doch besser für OS X entwickeln sollten» (« Leave Windows behind. Build your Apps for OS X»)

Quelle und mehr Bilder:

Ich finde das recht nachvollziehbar, was meint ihr?

Gruss
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Kommentare

alfrank09.06.0810:26
Totaler Quatsch. Sowohl vom Gerät her als auch von der Aufmachung.

Das Gerät ist zu klein, kleiner als der Mac mini geht technisch nicht, ohne Features oder Leistung einzubüssen.

Apple hat noch nie Linux-Programmierer (oder -User) so direkt angesprochen. Wahrscheinlich belächelt Apple Linux genauso wie ich...
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Dominique
Dominique09.06.0810:27
Spannend!

Kurzum: ein neuer Desktop-Rechner? Erinnert mich doch irgendwie an die Pizzaboxen der LC Serie!
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Kev09.06.0810:32
Fake!
Das komplette Bild ist unscharf, bis auf die Wörter Mac Fusion...
Wie geht das denn?!?
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gorgont
gorgont09.06.0810:37
sieht aus wie das externe SuperDrive Laufwerk von der Grösse...
„touch eyeballs to screen for cheap laser surgery“
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Agrajag09.06.0810:46
alfrank
Wahrscheinlich belächelt Apple Linux genauso wie ich...
Warum diese Überheblichkeit? Die ist weder nötig, noch berechtigt. Linux hat in diversen Bereichen seine Stärken, wo OSX eher alt ausschaut. Und mit KDE 4 (ab 4.1) gibt es dann auch für den Desktop ein System, was durchaus Konkurrenzfähig werden könnte.
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alfrank09.06.0810:59
Agrajag: Das hat nix mit Überheblichkeit zu tun, sondern mit Praxis-Erfahrungen...

Linux soll ja schon seit Jahren als Desktop-System konkurrenzfähig sein oder werden, ich merke in der Praxis immer noch nix davon...
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Agrajag09.06.0811:06
Ok, OSX hat seine Stärken gegenüber tatsächlich auf dem Desktop. Aber dennoch gibt es so einige Punkte, in den Linux besser aussieht. Und Linux entwickelt sich rasant. Mir gefällt OSX zum Arbeiten auf dem Desktop auch besser, aber dennoch würde es mir nicht einfallen Linux zu belächeln. Die machen einen guten Job und Linux tut in vielen Bereichen auch einen guten Job. Und was ich bisher zum zukünftigen KDE 4.1 gehört habe (4.0 ist quasi nur eine Preview, wo gezeigt wird, wo die Reise hingehen wird), klingt mal einfach gut.
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alfrank09.06.0811:12
Und wo genau sieht Deiner Meinung nach Linux besser aus ? Ein paar Beispiele ?
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vetterjack
vetterjack09.06.0811:15
wäre das den ein ganznormaler computer, den man auch so benutzen könnte(natürlich mit OSX)?
Oder wäre er wirklich nur für Entwikler?
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itsnogood7109.06.0811:24
alfrank

Im Serverbereich!!
Gibt nur ganz wenig Provider die ernsthaft einen Mail oder Webserver mit Windows oder OS-X betreiben
Der Großteil setzt da auf Linux, manche vielleicht noch auf Solaris oder andere Unix- oder BSD-Derivate.

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cynic09.06.0811:36
Naja, also KDE4 ist noch nicht so weit. Es mangelt noch an vielen Apps, was allerdings ganz normal ist am Anfang eines großen Release. Allerdings muss ich auch sagen, dass KDE4 leider bisher noch nicht der erwartete Knaller geworden ist.

Auf Desktops mangelt es bei Linux außerdem eben auch vor Allem an komerziellen Entwickler, was wiederum viele Gründe hat. Ich kann momentan für mich persönlich eine Abwechslung von OSX durch Linux auf dem Desktop noch nicht sehen. Auch auf lange sicht nicht. Allerdings hat Linux für mich schon lange Windows ersetzt in bereichen, wo ich auf PC Hardware gezwungen werde.
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Agrajag09.06.0811:39
alfrank: Ich benutze Linux selber nicht, aber ich sehe es oft bei Kommilitonen. Was ich da so sehe (besonders mit Ausblick auf KDE 4.1) finde ich nicht gerade schlecht. Abseits des Desktops scheint Linux nachwievor performanter zu sein. Da gab es ja in der Vergangenheit mehr als genug Benchmarks zu diversen Themen. Kannst du dich noch daran erinnern, wie erbärmlich OSX in einigen Benches ausgesehen hatte (Threaderzeugung, Speicherallokierung usw.)? Da ist Linux Kreise um OSX gelaufen.

Auf dem Desktop finde ich OSX (noch) eindeutig besser, aber Linux sieht abseits davon nicht schlechter, eher besser aus.

Ich hab nur was gegen dieses arrogante herabschauende. Selbst wenn OSX punktuell besser als Linux ist, ist es das nicht in allen Bereichen. Linux hatte halt sehr lange Zeit einen anderen Fokus als OSX und das merkt man eben. Aber die Linuxer sind dabei es sich auch auf dem Schreibtisch gemütlich zu machen. Das und und auch das davor ist nichts, was man herablassend belächeln sollte. Wirklich nicht.

Und Arroganz ist erst recht fehl am Platze, wenn man es nicht mal selbst vollbracht hat. Aber das scheint bei vielen Mac-Usern so ein Problem zu sein (hab ich auch schon Live und in Farbe erleben dürfen). Und was mich dabei am meisten annervt ist, daß man oftmals schräg angesehen wird und man ständig gegen Vorurteile ankämpfen muß, den andere offensichtlich für mich erarbeitet haben. Wenn mein Gegenüber aber merkt, daß ich "meinem" System gegenüber fast noch kritischer gegenüber stehe (trotz aller Begeisterung, die ja trotzdem vorhanden ist), scheine ich das Bild des Mac-Users doch etwas korrigieren zu können.

Und wenn ich mitbekomme, daß es bei uns an der Uni nicht mal wenige Leute einen Mac haben, weil es Chic ist und nicht, weil sie es bewusst gekauft haben... Einige fahren ihr MacBook sogar mit Windows, weil sie mit OSX nicht so recht klarkommen. Aber Hauptsache In oder On sein. Markenkult... *pah*

Sorry, aber Arroganz ist einfach scheiße, BESONDERS, wenn man nicht selbst verantwortlich ist.

Von meiner Einstellung her bin ich wohl zu gleichen Teilen her Linuxer und OSXler (ich sehe mich als OSX-User, nicht als Apple-User).
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Agrajag09.06.0811:47
cynic
Naja, also KDE4 ist noch nicht so weit. Es mangelt noch an vielen Apps, was allerdings ganz normal ist am Anfang eines großen Release. Allerdings muss ich auch sagen, dass KDE4 leider bisher noch nicht der erwartete Knaller geworden ist.
Aber das war ja auch klar. KDE4 ist ja auch eher als Sneak Preview zu sehen. Es ist eher für Entwickler gedacht, damit sie sich mit den neuen Frameworks usw. vertraut machen können. Es soll ja auch erst mit 4.1 für den Endanwender sein.
Auf Desktops mangelt es bei Linux außerdem eben auch vor Allem an komerziellen Entwickler, was wiederum viele Gründe hat.
Was aber keinen Schluß auf die Güte eines Systems zulässt.
Ich kann momentan für mich persönlich eine Abwechslung von OSX durch Linux auf dem Desktop noch nicht sehen. Auch auf lange sicht nicht.
Die sehe ich auch nicht. Die will ich aber auch nicht. Ich fände es gut, wenn sich dauerhaft mehrere Systeme etablieren könnten. Wichtig ist ja nur, daß die Daten unabhängig sind. Mir sollte es egal sein, womit Dateien erzeugt wurden, solange ich sie anschliessend auf meinem System weiter verwenden kann. So hat jeder hat die Möglichkeit das passende Werkzeug für seine Zwecke zu wählen. Man sollte es ganz pragmatisch sehen.

Ich hab auch nichts gegen ein Windows. Ich bin überzeugt davon, daß es für einige genau das richtige System ist.

Ich bin für den Rechner-Mischwald – resistent gegenüber Schädlingen, robust im Sturm.
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Agrajag09.06.0811:49
"Die sehe ich auch nicht. Die will ich aber auch nicht." "DAS sehe ich auch nicht. DAS will ich aber auch nicht."
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chill
chill09.06.0811:50
solange man bei linix noch so einige programme umständlich selber compilieren muss, es keine spiele gibt (nein, nicht dieser ganze open source grütz dem man bekommt), und die grossen softwareanbieter nix auf den linuxmarkt bringen wird das nix mit der marktanteilerhöhung. wenn man dann schlussendlich das terminal nicht mehr benötigt (und ich meine: NIE wieder!), treiber per ein oder 2 klickinstallation zu installieren sind kann man sich das mal ansehen ... aber das ganze sollte ja schon seit jahren geschichte sein wie seit ebensoviel jahren gebetsmühlenartig behauptet wird.



„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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chill
chill09.06.0811:52
äh ... mir sind spiele wumpe ... aber was wollen die ganzen 12-15 jährigen kaufentscheider zuhause? eben

und das ich selber an einem unix verwandten sitze weiss ich auch, aber mac osx zeigt eben was man daraus machen könnte wenn man denn wollte ...
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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Agrajag09.06.0811:57
chill:
open source grütz
Genau sowas meinte ich. Wieso diese Abfälligkeiten. Dir ist schon klar, daß Apple ohne Open Source Software vermutlich längst tot wäre, oder? Du hast schon mitbekommen, daß OSX zu einem nicht gerade unerheblichen Teil aus OSS besteht? Im OSS-Bereich tummeln sich sehr viele excellente Entwickler rum.

Ich verstehe einfach das pauschale rumgehacke auf OSS-Entwickler/Projekte oder die diffamierung von Bastlern auf "Frickler". Viele Entwicklungen werden überhaupt erst durch SOLCHE Leute möglich. Also mal bitte etwas die Arroganz zurückschrauben, bitte.

Und ein System ohne Terminal würde ich nicht mal haben wollen. Es gibt IMMER den Tag, wo man sich das Ding herbei sehnt. Bei dem einen ist es einmal in zwei Jahren, bei dem anderen Täglich. Das Terminal gebe ich definitiv nicht mehr her.
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alfrank09.06.0811:58
Meiner Meinung und Erfahrung im IT-Service nach wird Linux vornehmlich dort eingesetzt, wo Windows (besonders Server) zu teuer ist, oder wo sich genervte Hardcore-Windows-User nach Alternativen umschauen, aber Mac OS X nicht in Frage kommt, weil sie es als "Weichei"-System sehen oder ihre mega-aufgerüsteten PCs nicht wegwerfen wollen, um sich Macs zu kaufen.

Daher wäre es für die Verbreitung von Mac OS X schon gut, wenn Apple es für "normale" PCs freigeben würde.

Nur würde Apple dann deutlich weniger Macs verkaufen, da viele deren Vorteile gegenüber billigeren Standard-PCs nicht erkennen würden.
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Agrajag09.06.0812:03
alfrank: Linux wird vor allem deswegen im IT-Service eingesetzt, weil es performt. Ganz einfach. Such einfach mal nach Benchmarks. Das öffnet dir vielleicht das eine oder andere Auge. Was bei OSX im Desktop-Betrieb vielleicht nicht so auffällt, fällt im Serverbetrieb u.U. sogar sehr deutlich auf.
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alfrank09.06.0812:08
Du kennst schon die Preise für Microsoft-Server-Produkte ?

Kauf' mal einen, der nur ein bis zwei Dutzend Rechner bedienen soll...

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chill
chill09.06.0812:18
agrajag: na komm ... die open source spiele die es gibt machen doch nix her. mir ist natürlich klar das es kaum anders geht weil die entwicklung eben sauteuer ist ... aber, wie schon erwähnt: ohne spiele keine käufer. ohne käufer kein marktanteil.

und das du das terminal liebst ist ja hier hinlänglich bekannt. bloss: erklär mal oma erna oder auch nur otto normal das die dort irgendwelchen kruden befehle eingeben sollen. die sagen "zu kompliziert, sowas will ich nicht!". selbst ich dreh ja schon vollkommen am rad wenn ich da mal einen pfad eingeben soll. und dann mal schnell ne tilde rein ... bis ich raus hab wie ich die mach ist der halbe tag rum. oder der alternative backslash ... nee nee du, lass mal sein das terminal
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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Matthias Robold09.06.0812:21
Ob es so ein Gerät geben wird, wissen wir alle erst heute Abend, aber daß dieses Foto nicht so recht stimmen kann, läßt sich mit etwas Photoshop-Spielerei leicht nachprüfen :



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chill
chill09.06.0812:22
dann noch das problem das jedes linux andere optionen hat was wo/wie einzustellen ist. hilfe unter freunden kann man da ja knicken. auch nicht grade förderlich zur verbreitung wie ich meine.
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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Philantrop
Philantrop09.06.0812:52
Ich selbst nutze Sidux sehr gerne und muss sagen:
1.) Es ist einfach
2.) Super Support (Forum/Chat)
3.) Klasse Hardware-Unterstützung

Ich finde jedes OS hat seine Berechtigung - genau wie jede Automarke seine Berechtigung hat, man aber meist davon überzeugt ist die einzig wahre zu fahren. Alle Autos fahren - und alle OSs machen das was sie sollen Ob jetzt auf ner Shell - oder in bunt, ist doch Geschmackssache

Und ... worüber lässt sich nicht streiten?
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Helmut09.06.0813:23
«Mac Fusion» soll der Mini-Mac heissen und ein Mac speziell für Windows- und Linux-Entwickler sein die «doch besser für OS X entwickeln sollten»

scheint ja ein recht spezielles Gerät zu sein. Besteht da echt so eine große Nachfrage nach so einem Rechner?
Heisst das jetzt, dass Otto Normalo aussen vor steht?
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Agrajag09.06.0816:35
chill: Das Terminal ist eine Option, kein Zwang. Und Oma undf Opa wären im Zweifelsfall zumindest INDIREKT dankbar für das Terminal, wenn es ihnen mal den Arsch rettet. Denn vielevieleviele kleine GUI-Helferlein nutzen nun mal sehr reichhaltig Shellbefehle.

Aber diese Diskussion hatten wir schon vor kurzem.

Philantrop:
Und ... worüber lässt sich nicht streiten?
Bier. Pils ist Böse – Punkt.
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