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Forum>Software>Kann ich Whatsapp vermeiden?

Kann ich Whatsapp vermeiden?

gickel25.03.2008:39
Hallo allerseits!

Alle aus meiner Gruppe haben und nutzen Whatsapp. Ich nicht, und ich will das auch nicht.

Kann ich die Mitteilungen an Alle auch anderswie lesen?

Manche können keine Emails schreiben, könnten die mich auch erreichen, wenn sie in Whatsapp schreiben?

Und schließlich: Ist diese App wirklich so schmutzig wie ich glaube?

Hoffentlich nimmt mir das hier keiner Übel, danke Euch für jede Antwort!
+11

Kommentare

MetallSnake
MetallSnake26.03.2008:35
Wurzenberger
Also ist euer Gruppenchat jetzt nicht mehr Ende-zu-Ende-verschlüsselt, alle Nachrichten werden von Telegram bis zum Löschen euer Accounts gespeichert und eure Telefonnummern liegen verknüpft mit Vor- und Nachname unverschlüsselt auf den Servern von Telegram?

Telegram hatte die Ende-zu-Ende Verschlüsselung lange vor WhatsApp. Das war ja einer der größten Kritikpunkte an WA dass es das nicht hatte.
„Das Schöne an der KI ist, dass wir endlich einen Weg gefunden haben, wie die Wirtschaft weiter wachsen kann, nachdem sie jeden Einzelnen von uns getötet hat.“
+2
ghost
ghost26.03.2008:43
Die Handyhersteller und Mobilfunkanbieter freuen sich ... ich kenn nicht wenige die ihr Firmenhandy auch privat benutzen dürfen, aber Whatsapp darf nicht installiert werden. Also laufen die nun fleissig alle mit einem 2. Handy (mit Vertrag) durch die Gegend nur weil sie nicht ohne dieses Whatsapp leben können. Ich habs auch kein Whatsapp und werde teilweise auch schon wie ein Aussätziger behandelt. Mir aber echt egal.
„Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."“
+7
Wurzenberger
Wurzenberger26.03.2008:44
MetallSnake
Telegram hatte die Ende-zu-Ende Verschlüsselung lange vor WhatsApp. Das war ja einer der größten Kritikpunkte an WA dass es das nicht hatte.
Mike Kuketz
Obwohl Telegram eine E2EE integriert hat, ist diese standardmäßig nicht aktiv. Die Chats werden lediglich zwischen dem Endgerät und dem Server verschlüsselt. Nach Angaben des Betreibers sind die Chats zusätzlich auf den Servern verschlüsselt gespeichert. Für den Betreiber selbst sind die Daten jedoch einsehbar – das gilt ebenfalls für einen Angreifer, der sich Zugang zum System verschafft. Eben vor diesem Szenario soll E2EE schützen, die bei Telegram allerdings erst nach Aktivierung der Funktion »Geheime Chats« (engl. Secret Chats) greift und ausschließlich für Chats zwischen zwei Nutzern möglich ist. Innerhalb von Gruppen bzw. Channels ist eine E2EE-Kommunikation nicht vorgesehen.
+2
nane
nane26.03.2009:11
Ist es nicht eine typisch deutsche (europäische) Eigenschaft, Probleme auszusitzen und zu ignorieren, bis einem das Problem auf die Füsse fällt und man blutet? In diesem Fall, man sitzt WhatsApp, Facebook, Google und andere Datenkraken aus und ignoriert die Marktmacht dieser Konzerne beharrlich.

Und wenn es nicht funktioniert oder wer fragt, dann kommt die Ego-Perspektive zu Tage und man sagt schlicht: "wer mich kontaktieren will soll es anders tun oder lassen". Ist das nicht alles etwas zu kurz gegriffen? Zu einfach gedacht?
Nationalstaatlich oder im kleinen persönlichen Horizont betrachtet mag das St. Florians-Prinzip ja vielleicht funktionieren, doch global und hierbei vor allem auf das (unser?) weltweites Internet bezogen macht diese Denkweise doch eher wenig Sinn - oder?

Ein Beispiel:
Max Schrems und eine Gruppe Aktivisten (Mitstreiter) NYOB hat gegenüber grossen Konzerne wie etwa Facebook schon viel zum Thema Datenschutz für unsere Rechte getan und laufend werden neue Diskussionen und Verfahren angestossen um unsere Datenschutz-Rechte gegenüber globalen Konzernen ein Gehör zu verschaffen und diese auch durchzusetzen.

Sollte nicht in jeder europäischen Stadt ein neuer "Max Schrems" aufstehen und für den Datenschutz in Verbindung mit anderen diskutieren und kämpfen. Was ist besser? Das St. Florians-Prinzip oder die Diskussion und der Kampf (einstehen) für unsere Rechte?
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+3
massi
massi26.03.2009:28
nane, in welcher Stadt bist Du Max Schrems? Nur damit man weiß wo kein Max Schrems mehr gebraucht wird...
-2
nane
nane26.03.2009:35
massi
Max Schrems lebt und arbeitet in Wien, wenn ich mich nicht irre. Ich auch, Wien kann damit von der Liste gestrichen werden
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+2
massi
massi26.03.2009:58
Sehr gut, da hast Du ja Glück gehabt.
-2
Another MacUser26.03.2010:04
Hi Wurzenberger,
Wurzenberger
Urkman
Aber alles wichtige bzw. berufliche, geht _nicht_ über WA...
Sondern?
Another MacUser
Wie verdienen diese Unternehmen ihr Geld? Durch den Verkauf Deiner Daten
Wohl eher mit dem Schalten zielgerichteter Werbung.

naja, sie verkaufen Deine Daten indirekt an Unternehmen. Nach Auswertung kommen die Daten in die entsprechenden Pools für die entsprechenden Werbungen ( also, weiblich, schwanger => Babynahrung; männlich, Single => Parship ) und dann wird es den Unternehmen angeboten. Im übertragenden Sinn verkaufen Sie also Deine Datensätze. Durchaus auch tatsächlich, wenn der Preis stimmt, für die und die Nutzung, so und so oft.

Greetings, CS.
+3
nane
nane26.03.2010:06
massi
Nein, das ist kein Glück, das ist weil hier (und europa-/weltweit) viele zusammenlegen und Max Schrems und seine Initiative finanziell unterstützen. Rechte einzufordern und "Recht" zu haben oder zu erhalten sind zwei Paar ganz verschiedene Schuhe. Es kostet enorme Summen, gegen weltweit agierende Konzerne den Instanzenweg zu durchlaufen und für Rechte zu kämpfen. Das ist keine Sache, die mal nebenbei irgend eine Rechtsschutzversicherung mitmacht oder ein nicht ganz ausgelasteter Anwalt stemmen kann. Dafür braucht es viele Anwälte, viel Geld, viel Zeit und auch viel persönliche Energie die man in diese Kämpfe investieren muss.
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+1
DogsChief
DogsChief26.03.2010:59
Cliff the DAU
gickel
Ich freue mich über Eure Antworten!

Ich bin im Ausland. Wir haben für die nächsten 3 Wochen (mindestens) Ausgehverbot, polizeilich durchgesetzt. Etliche von uns sind Rentner und wohnen wie ich allein. Manche Nachrichten sind dringend.

Niemand sonst hat mein Problem. Ich hoffe auf eine clevere Möglichkeit, etwa: Könnte man von dieser App / an diese App bzw. Gruppe auch SMS schicken oder Emails?

Nochmals Dankeschön!

Tipp von mir: Kauf dir bei einem Versender oder im Supermarkt (essen muss man) ein billiges Smartphone oder lass es liefern. Dann hast du für die nächsten Wochen was und installier WhatsApp. Dann kannst du alle Kontaktieren. Wenn du wieder zuhause bis dann schmeißt du die Simkarte weg und alles wird gut.

Cliff, das Problem ist nicht, der Besitz eines Handys oder einer Simkarte. WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook. So bekommt jede bei FB gemeldete Mailadresse ( Mailadresse steht ja auch oft im Adressbuch ) die dazugehörige(n) Telefonnummer(n). Oder bei einem Freundeskreis von - sagen wir 75 Personen? - brauche ich 75 Handys, um per WhatsApp kommunizieren zu können. Für jeden Freund eines, kein zusätzlicher Eintrag von Mailadresse, nicht vergessen!

Und nein, ich nutze kein Programm von FB und von Google. Es gibt andere Suchmaschinen, Vimeo statt YouTube, kein Pinterest, kein Instagram kein WhatsApp. Funktioniert alles ganz gut. Oder wie in unserer Klasse 1977 an der Zimmerwand geschrieben stand: Wer immer der Herde hinterher läuft, frisst kein frisches Gras, nur Scheisse!
„Die 2 wichtigsten Tage im Leben eines Menschen: 1. Der Tag an dem man geboren wird und 2. der Tag, an dem man herausfindet, warum... (Mark Twain)“
+7
Peter Eckel26.03.2011:05
nane
Ist es nicht eine typisch deutsche (europäische) Eigenschaft, Probleme auszusitzen und zu ignorieren, bis einem das Problem auf die Füsse fällt und man blutet? In diesem Fall, man sitzt WhatsApp, Facebook, Google und andere Datenkraken aus und ignoriert die Marktmacht dieser Konzerne beharrlich.
[...]
Max Schrems und eine Gruppe Aktivisten (Mitstreiter) NYOB hat gegenüber grossen Konzerne wie etwa Facebook schon viel zum Thema Datenschutz für unsere Rechte getan und laufend werden neue Diskussionen und Verfahren angestossen um unsere Datenschutz-Rechte gegenüber globalen Konzernen ein Gehör zu verschaffen und diese auch durchzusetzen.
Man kann das eine tun und das andere nicht lassen.

Du hast natürlich Recht, wenn Du sagst, daß man die Marktmacht der Datenkonzerne Google, Facebook etc. nicht ignorieren darf. Unter anderem deswegen habe ich noyb auch bereits seit der Crowdfunding-Phase vor zwei Jahren unterstützt.

Die "Produkte" der besagten Firmen aber nicht zu nutzen ist nicht gleichzusetzen mit einer Vogel Strauß-Strategie, sondern ist einfach eine persönliche Entscheidung, meine Daten soweit möglich nicht zur Auswertung durch (unter anderem) mit Werbung ihr Geld verdienende Konzerne zur Verfügung zu stellen.

Das heißt nicht, daß ich mich nicht auch als jemand, der sie nicht nutzt, durch ihre Geschäftspraktiken in meiner Privatsphäre beeinträchtigt sehe und deswegen zusätzlich Maßnahmen ergreife und fördere, die ich für geeignet erachte, diese Läden in ihre Schranken zu weisen.
„Ceterum censeo librum facierum esse delendum.“
+2
Wurzenberger
Wurzenberger26.03.2011:13
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Das ist, wie bereits erwähnt, nicht korrekt.
-8
elscod
elscod26.03.2011:23
nane
Ist es nicht eine typisch deutsche (europäische) Eigenschaft, Probleme auszusitzen und zu ignorieren, bis einem das Problem auf die Füsse fällt und man blutet? In diesem Fall, man sitzt WhatsApp, Facebook, Google und andere Datenkraken aus und ignoriert die Marktmacht dieser Konzerne beharrlich.

Und wenn es nicht funktioniert oder wer fragt, dann kommt die Ego-Perspektive zu Tage und man sagt schlicht: "wer mich kontaktieren will soll es anders tun oder lassen". Ist das nicht alles etwas zu kurz gegriffen? Zu einfach gedacht?
Nationalstaatlich oder im kleinen persönlichen Horizont betrachtet mag das St. Florians-Prinzip ja vielleicht funktionieren, doch global und hierbei vor allem auf das (unser?) weltweites Internet bezogen macht diese Denkweise doch eher wenig Sinn - oder?

Marktmacht hat man nur, wenn der Anteil groß genug ist. Warum sollten WA, FB und co. jetzt wo sie oben sind sich großartig auf das "Gejammer" der Nutzer einlassen. Das wird nur noch im äußersten Fall gemacht, sollte es massive rechtliche Konsequenzen haben und hohe Bußgelder drohen.

Der einzige Weg ist die Verweigerung. Kunden müssen MASSIV verloren gehen. Erst dann überlegt ein Marktführer warum 20% der Nutzer im Jahr wechseln. Warum sollte Apple das iPhone günstiger verkaufen solange Leute dafür anstehen bei Markteinführung des neuen Modells um ein 1200,- Euro Handy kaufen zu können - die wären schön blöd.

Bestes Beispiel ist doch die Kath. Kirche... seit Jahren ein massiver Rückgang der Mitglieder. So langsam überlegt der Vatikan über die Rolle von Frauen in der Kirche nach, über Strafverfolgung bei Pädophilen aus den eigenen Reihen oder ob das Zölibat wirklich sinnvoll ist. Glaubst du ernsthaft die würden darüber nachdenken würden sich die Mitglieder nur kritisch äussern? Wohl kaum... die Macht, also Geld (davon hat die Kirche reichlich) schwindet mit jedem Mitglied das austritt und keine Spenden oder Steuern beiträgt.

Verweigerung ist die Antwort. Kritik geht einem Marktführer für gaaaaaanz lange Zeit am Allerwertesten vorbei. Bei der Kirche hat es über 1900 Jahre gedauert
+6
DogsChief
DogsChief26.03.2011:53
Wurzenberger
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Das ist, wie bereits erwähnt, nicht korrekt.


Ich möchte widersprechen.
„Die 2 wichtigsten Tage im Leben eines Menschen: 1. Der Tag an dem man geboren wird und 2. der Tag, an dem man herausfindet, warum... (Mark Twain)“
+6
Wurzenberger
Wurzenberger26.03.2012:03
DogsChief
Wurzenberger
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Das ist, wie bereits erwähnt, nicht korrekt.
Ich möchte widersprechen.
Kannst du gerne, ändert nichts an der Tatsache.

Mike Kuketz
Welche Informationen bekommt WhatsApp bzw. Facebook über einen Dritten? Es ist im Grunde genommen »lediglich« die Telefonnummer. Weder SMS, noch Telefonate oder andere Informationsquellen, die personenbezogene Daten von einem Dritten beinhalten könnten, werden von WhatsApp vom Gerät ausgelesen. Soweit jedenfalls mein (letzter) Kennt­nis­stand, als ich den App-Verkehr analysierte.
-3
Josch
Josch26.03.2012:16
Das Grundproblem liegt aber doch nicht bei WhatsApp, FB und Co. sondern in der meist nicht oder nur rudimentär vorhandenen Datenkompetenz. Das wird noch so gut wie nirgendwo geschult und ist für viele Menschen schlichtweg Neuland oder sogar ein weißer Fleck in deren Wissenspool.

Wichtiger als die Frage nach dem Einsatz der jeweiligen Mittel ist die Frage der Datensparsamkeit. Denn unterm Strich ist es das Thema Big Data, welches es ermöglicht, dass wir auch ohne Nutzung von WhatsApp und Facebook (um nur bei den Beispielen zu bleiben) nicht nur eindeutig identifiziert werden, sondern auch im extremsten Falle gläsern werden können. Und das auch, wenn man fast überall nicht mit seinem Klarnamen unterwegs ist. Dann wundert sich selbst derjenige, der „ja nichts zu verbergen“ hat irgendwann, was man mit Datenzusammenführung aus seinen Daten alles herauslesen und ableiten kann. Da kann dann unter Umständen auf physische, pschychische, materielle und weitere Umstände und Gegebenheiten rückgeschlossen werden, die selbst ein Nichts-zu-verbergen-Haber dann doch gern verborgen haben möchte.

Die Komplexität und Möglichkeiten von Big Data gehen weit über die Vorstellungskraft der Meisten hinaus.
+5
nane
nane26.03.2012:32
elscod
Gerade Dein Beispiel mit der Kirche zeigt sehr schön, dass es eben nicht der Austritt von ein "paar wenigen" Europäern war, der die Kirche zum "Umdenken" brachte (also der Ausfall von ein paar Mio. Euro Kirchensteuer (die es so wie in D übrigens nur in wenigen europäischen Ländern überhaupt gibt)) sondern die weltweit anhängigen Verfahren im Zuge der Ermittlungen um die Misshandlung von Menschen in den letzten Jahrzehnten. Und diese Verfahren wurden eben gerade durch nur wenige Menschen ins Rollen gebracht und die juristischen Entscheidungen zwingen die Kirche zu einer anderen Art der Kommunikation, des Umdenkens und des Umgangs mit den Menschen.

Und auch Apple ändert nichts, weil wir ein paar mal den Kauf von einem iPhone verweigern oder auslassen, aus welchem Motiv auch immer. Diese "einzelne" Verweigerung wird durch zig andere weltweit wieder ausgeglichen, die eben ein iPhone kaufen. Aber wir können alle zusammen sehr massiv und stetig an Apple schreiben, uns telefonisch melden, reklamieren, umtauschen und in die Apple Läden stürmen, wenn uns etwas nicht passt. Das bewirkt auf Dauer eine kleine Änderung, bei Apple, denn das kostet Apple Geld - also für ein bereits verkauftes Produkt "gratis" Support zu leisten, wenn Funktionen nicht wie beschrieben funktionieren oder Fabrikationsfehler auftauchen (siehe dazu z.B. Akku-Umtausch-Aktion in den letzten Jahren). Auch das wurde juristisch von einer kleinen Gruppe Menschen in den USA erstritten. Und es hat funktioniert.

Man ändert nichts durch wegsehen und ignorieren. Die Welt wird von denen bestimmt, die sie zusammen mit anderen diskutieren und eben auch ändern.
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+3
nane
nane26.03.2012:42
Josch
Die Komplexität und Möglichkeiten von Big Data gehen weit über die Vorstellungskraft der Meisten hinaus.
Perfekt auf den Punkt gebracht! Deswegen müssen wir alle darüber diskutieren, aufklären, informieren, Alternativen erwägen und kreativ auf den Weg bringen und vieles mehr.

Das ist es was ich meine, Ignoranz und St. Florians-Prinzip nützen in einer vernetzten Welt nicht die Bohne. Wir müssen Konzerne nerven und wenn nötig wie Max Schrems, auch juristisch dazu zwingen sich an die Spielregeln zu halten die wir alle zusammen als Gesellschaft festlegen - nicht irgendwer, nicht irgend ein Staat, nicht irgend ein Kontinent, sondern wir als Gesellschaft machen das - oder wir werden eben von Konzernen "missbraucht" und "ausgenützt". Ganz egal ob wir deren Produkte nützen oder nicht.

Praktisch betrachtet könne wir alle getrost Facebook, WhatsApp, Google und auch alle anderen Datenkraken nutzen, denn unsere Daten (z.B. Telefonnummern) sind längst durch Verwandte, Bekannte, Freunde, Kollegen oder uns selbst in deren Datenbanken. Doch wir können alle zusammen dieses Problem und viele andere lösen. Diskutieren, machen - nicht aussitzen und ignorieren.
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+3
DogsChief
DogsChief26.03.2012:55
Wurzenberger
DogsChief
Wurzenberger
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Das ist, wie bereits erwähnt, nicht korrekt.
Ich möchte widersprechen.
Kannst du gerne, ändert nichts an der Tatsache.
Dieser "Tatsache" möchte ich trotzdem gerne widersprechen.
Da wir BEIDE nicht WISSEN, können wir nur den AGB und Privacy Policys glauben. Und ich glaube weder Facebooks noch WhatsApps Beteuerungen, dass die Daten nicht ( mehr ) abgeglichen werden. Wer sein Geschäftsmodell auf den persönlichen Daten Dritter aufgebaut hat, wird diese Geldquelle aus reiner Mitmenschlichkeit aufgeben. Und wie kooperativ Mr. Zuckerberg im Umgang mit den Daten und den Gesetzen der EU ist, hat man ja bei der Anhörung vor der EU-Kommission gesehen.

Ich glaube weder Mr. Zuckerberg, noch Mr. Bryn oder Mr. Page, oder deren AGB und Privacy Policy.
„Die 2 wichtigsten Tage im Leben eines Menschen: 1. Der Tag an dem man geboren wird und 2. der Tag, an dem man herausfindet, warum... (Mark Twain)“
+5
MetallSnake
MetallSnake26.03.2013:10
Wurzenberger
DogsChief
Wurzenberger
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Das ist, wie bereits erwähnt, nicht korrekt.
Ich möchte widersprechen.
Kannst du gerne, ändert nichts an der Tatsache.

Mike Kuketz
Welche Informationen bekommt WhatsApp bzw. Facebook über einen Dritten? Es ist im Grunde genommen »lediglich« die Telefonnummer. Weder SMS, noch Telefonate oder andere Informationsquellen, die personenbezogene Daten von einem Dritten beinhalten könnten, werden von WhatsApp vom Gerät ausgelesen. Soweit jedenfalls mein (letzter) Kennt­nis­stand, als ich den App-Verkehr analysierte.

Im Adressbuch stehen die Telefonnummern, die werden übertragen. SMS oder Telefonate stehen nicht im Adressbuch, werden auch nicht übertragen. Mit deinem Zitat von Mike Kuketz bestätigst du die Aussage von DogsChief.
„Das Schöne an der KI ist, dass wir endlich einen Weg gefunden haben, wie die Wirtschaft weiter wachsen kann, nachdem sie jeden Einzelnen von uns getötet hat.“
+8
Cliff the DAU
Cliff the DAU26.03.2013:18
DogsChief
Cliff the DAU
gickel
Ich freue mich über Eure Antworten!

Ich bin im Ausland. Wir haben für die nächsten 3 Wochen (mindestens) Ausgehverbot, polizeilich durchgesetzt. Etliche von uns sind Rentner und wohnen wie ich allein. Manche Nachrichten sind dringend.

Niemand sonst hat mein Problem. Ich hoffe auf eine clevere Möglichkeit, etwa: Könnte man von dieser App / an diese App bzw. Gruppe auch SMS schicken oder Emails?

Nochmals Dankeschön!

Tipp von mir: Kauf dir bei einem Versender oder im Supermarkt (essen muss man) ein billiges Smartphone oder lass es liefern. Dann hast du für die nächsten Wochen was und installier WhatsApp. Dann kannst du alle Kontaktieren. Wenn du wieder zuhause bis dann schmeißt du die Simkarte weg und alles wird gut.

Cliff, das Problem ist nicht, der Besitz eines Handys oder einer Simkarte. WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook. So bekommt jede bei FB gemeldete Mailadresse ( Mailadresse steht ja auch oft im Adressbuch ) die dazugehörige(n) Telefonnummer(n). Oder bei einem Freundeskreis von - sagen wir 75 Personen? - brauche ich 75 Handys, um per WhatsApp kommunizieren zu können. Für jeden Freund eines, kein zusätzlicher Eintrag von Mailadresse, nicht vergessen!

Und nein, ich nutze kein Programm von FB und von Google. Es gibt andere Suchmaschinen, Vimeo statt YouTube, kein Pinterest, kein Instagram kein WhatsApp. Funktioniert alles ganz gut. Oder wie in unserer Klasse 1977 an der Zimmerwand geschrieben stand: Wer immer der Herde hinterher läuft, frisst kein frisches Gras, nur Scheisse!

Auf seinem „Zweittelefon“ mit SIM-Karte das er u.U. extra käuft, ist nur seine neue Telefonnummer zu finden, ansonsten sind da absolut keine weiteren Kontakte gespeichert. Mit diesem neuen Smartphone kann er mit den WhatsApp Gruppen mitmachen.
Mit seinem regulären Smartphone teilt er den anderen über Mail/SMS mit, dass er für die WhatsApp-Gruppen ne neue Telefonnummer hat. Das nützt er jetz drei vier Wochen und dann schmeißt er die neue SIM-Karte weg.
„„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.““
+1
Wurzenberger
Wurzenberger26.03.2013:24
DogsChief
Ich glaube weder Mr. Zuckerberg, noch Mr. Bryn oder Mr. Page, oder deren AGB und Privacy Policy.
Du musst denen nicht glauben, die Angaben können ja von unabhängiger Seite überprüft werden. Wenn du natürlich der Meinung bist, dass dich, was Datenschutz angeht, sowieso jeder nach Belieben anlügt, solltest du generell keine Messenger verwenden.

MetallSnake
Im Adressbuch stehen die Telefonnummern, die werden übertragen. SMS oder Telefonate stehen nicht im Adressbuch, werden auch nicht übertragen. Mit deinem Zitat von Mike Kuketz bestätigst du die Aussage von DogsChief.
DogsChief
WhatsApp synchronisiert das komplette Adressbuch mit Facebook.
Mike Kuketz
Welche Informationen bekommt WhatsApp bzw. Facebook über einen Dritten? Es ist im Grunde genommen »lediglich« die Telefonnummer.
Sofern DogsChief mit "das komplette Adressbuch" lediglich die Telefonnummern meint, hat er durchaus Recht.

In meinem Adressbuch stehen allerdings auch noch andere Dinge, wie z.B. Adressen.
-4
Cliff the DAU
Cliff the DAU26.03.2013:27
gickel
Ich habe mich ja schon bedankt bei Euch und tue es gern nochmal!

Hier hat niemand Geld, geschweige denn einen Mac. Aber wir müssen es wissen, wenn einer von uns Hilfe braucht. Telefon hat jeder. Ich habe zur Sicherheit ein altes 4S mit iOS 9.3.6 in der Schublade, dafür organisiere ich jetzt eine Simm-Karte für meines.

Auf dem iPhone will ich WhatsApp installieren und sonst nichts. Worauf sollte ich achten?

Sachdienliche Hinweise sind besonders willkommen, Dankeschön!

Lösche auf deinem alten 4s vorher alle Kontakte. Teile mit deinem regulären Smartphone allen Leuten in den beiden WhatsApp Gruppen mit SMS/Mail deine neue Telefonnummer des 4s mit (ich glaube das muss sein sonst funzt das mit WhatsApp nicht, bin mir aber nicht sicher).
Dann sollte es mit den beiden WhatsApp Gruppen funzen. Nach drei vier Wochen wenn du wieder daheim bist, dann schmeißt du diese neue SIM Karte weg.
„„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.““
+1
massi
massi26.03.2014:06
Zum Thema WA nutzt keine Namen zu den Telefonnummern, das hier steht in den "AGB"

"Von anderen über dich bereitgestellte Informationen. Wir erhalten Informationen über dich von anderen Nutzern und Unternehmen. Wenn beispielsweise andere dir bekannte Nutzer oder Unternehmen unsere Dienste nutzen, stellen sie möglicherweise deine Telefonnummer, deinen Namen und andere Informationen zur Verfügung (z. B. Informationen aus dem Adressbuch ihres Mobilgeräts oder im Falle von Unternehmen, zusätzliche Informationen über dich wie eindeutige Kennungen), genauso wie du möglicherweise ihre zur Verfügung stellst, oder sie senden eine Nachricht an dich oder Nachrichten an Gruppen, denen du angehörst, oder sie rufen dich an. Wir verlangen von jedem dieser Nutzer und Unternehmen, dass sie die rechtmäßigen Rechte besitzen, um deine Informationen zu erfassen, zu verwenden und zu teilen, bevor sie uns irgendwelche Informationen bereitstellen."
+5
rosss26.03.2016:21
massi
[WA AGB] …Wir verlangen von jedem dieser Nutzer und Unternehmen, dass sie die rechtmäßigen Rechte besitzen, um deine Informationen zu erfassen, zu verwenden und zu teilen, bevor sie uns irgendwelche Informationen bereitstellen."

Genau das ist so geil! Nicht WA sind die Verbrecher, sondern die WA Nutzer. Wer die schriftliche Einverständniserklärung zur Datenweitergabe aller seiner Adressbuchkontakte im Vorfeld der Nutzung von WA eingeholt hat, der werfe das erste Smartphone.
+10
massi
massi26.03.2020:13
Ja, diesen Passus fand ich auch sehr ...äähm... "speziell".
+1
piik
piik26.03.2021:08
elscod
Kunden müssen MASSIV verloren gehen.
Du bis aber nicht massiv, sondern zu wenig. Ziemlich einfach. Braucht nur die vier Grundrechenarten,. Geht ganz ohne "Glauben".
-2
massi
massi26.03.2022:07
Zugegeben, es ist ein Kampf gegen Windmühlen, aber ich kämpfe ihn.
+4
Stefan S.
Stefan S.26.03.2023:05
Zoom-App für iOS reicht Daten heimlich an Facebook weiter
FB (WhatsApp) ist eine Jauchegruppe
+5
Josch
Josch27.03.2007:10
piik
elscod
Kunden müssen MASSIV verloren gehen.
Du bis aber nicht massiv, sondern zu wenig. Ziemlich einfach. Braucht nur die vier Grundrechenarten,. Geht ganz ohne "Glauben".

Würde allerdings jeder so denken, änderte sich auf unserer Welt niemals etwas
+5
Wurzenberger
Wurzenberger27.03.2007:49
Stefan S.
Zoom-App für iOS reicht Daten heimlich an Facebook weiter
facebook.com auf die Blacklist des Pi-hole setzen und der Drops ist gelutscht.
0
abonino27.03.2009:44
* Der Tipp von Cliff the DAU: 2. Handy ist auch mein Weg!!!
* für alle 'sozialen Medien (auch alle anderen wie M$, FB, GU, TW ...)
* Und damit ein Extra-Adressbuch mit dem Minimum an Kontakten

- Datenschutz ist damit auch im Griff
- Kunden-sensible Daten
- Threma kapert mein Adressbuch auch, ich kann kein eigenes erstellen;
das sage ich als CHler ;(

Gruss, Arthur
0
Wurzenberger
Wurzenberger27.03.2010:16
abonino
- Threma kapert mein Adressbuch auch,
Aber nur wenn du das möchtest. Persönlicher ID-Abgleich geht auch (also außerhalb von Coronazeiten).
0
Cliff the DAU
Cliff the DAU27.03.2010:30
Josch
piik
elscod
Kunden müssen MASSIV verloren gehen.
Du bis aber nicht massiv, sondern zu wenig. Ziemlich einfach. Braucht nur die vier Grundrechenarten,. Geht ganz ohne "Glauben".

Würde allerdings jeder so denken, änderte sich auf unserer Welt niemals etwas

WhatsApp hat 2 Milliarden Nutzer? Dann müssten bis nächste Woche 1-1,5 Milliarden WhatsApp kündigen / deinstallieren oder wie man das nennen möchte. DAS WÄRE EIN ZEICHEN!
„„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.““
+1
nane
nane27.03.2010:46
Cliff the DAU
WhatsApp hat 2 Milliarden Nutzer? Dann müssten bis nächste Woche 1-1,5 Milliarden WhatsApp kündigen / deinstallieren oder wie man das nennen möchte. DAS WÄRE EIN ZEICHEN!
Ja, hat ja auch beim Diesel-Skandal super funktioniert, auch bei den Missbrauchsskandalen der Kirche , auch in der Niedriglohn-Produktion , auch bei der Einführung der Lebensmittelampel , den Fleisch-Skandalen , bei der geplanten Obsoleszenz , usw. usw.

Verweigerung und wegsehen haben in der Geschichte immer schon toll funktioniert. (Ironie! )
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+4
abonino27.03.2011:08
@Wurzenberger:27.03.2010:16
Auch bei WA im Adressbuch kann ich den automatischen Abgleich ausschalten; separate Adressbücher kann ich besser kontrollieren.
0
Wurzenberger
Wurzenberger27.03.2011:22
abonino
@Wurzenberger:27.03.2010:16
Auch bei WA im Adressbuch kann ich den automatischen Abgleich ausschalten; separate Adressbücher kann ich besser kontrollieren.
Ja, Whatsapp funktioniert dann leider nicht mehr so richtig.
0
frodo200728.03.2010:37
verstaerker
Du könntest natürlich eine Alternative anbieten. Z.B: Threema.

Oder Signal
+1
Cliff the DAU
Cliff the DAU28.03.2013:39
frodo2007
verstaerker
Du könntest natürlich eine Alternative anbieten. Z.B: Threema.

Oder Signal
Schon richtig, aber wegen einem "Schursch" würde ich nicht wechseln, es sei denn, ich habe die Alternative schon mit einigen Teilnehmern. Harte Worte, ich weiß.
„„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.““
-4
Stefan S.
Stefan S.28.03.2015:48
Stefan S.
Zoom-App für iOS reicht Daten heimlich an Facebook weiter
FB (WhatsApp) ist eine Jauchegruppe

Das Problem sei durch die Funktion "Anmelden mit Facebook" entstanden, die Zoom mit Hilfe des Facebook SDK für iOS (Software Development Kit) implementiert habe, erklärt Zoom in einem Blogeintrag.
FB (WhatsApp) ist eine Jauchegruppe
+2
Peter Eckel28.03.2020:21
Cliff the DAU
Schon richtig, aber wegen einem "Schursch" würde ich nicht wechseln, es sei denn, ich habe die Alternative schon mit einigen Teilnehmern. Harte Worte, ich weiß.
Mußt Du ja auch nicht.

Du kannst dann halt keine Nachrichten mit dem "Schursch" austauschen. Wenn Dir das egal ist, dann war er nicht so wichtig, und dann wirst Du ihm wahrscheinlich auch egal sein. Das ist so eine Art von Kontakthygiene, so sortieren sich die Leute weg, die eh unwichtig waren.
„Ceterum censeo librum facierum esse delendum.“
0
camaso
camaso29.03.2009:19
Peter Eckel
Cliff the DAU
Schon richtig, aber wegen einem "Schursch" würde ich nicht wechseln, es sei denn, ich habe die Alternative schon mit einigen Teilnehmern. Harte Worte, ich weiß.
Mußt Du ja auch nicht.

Du kannst dann halt keine Nachrichten mit dem "Schursch" austauschen. Wenn Dir das egal ist, dann war er nicht so wichtig, und dann wirst Du ihm wahrscheinlich auch egal sein. Das ist so eine Art von Kontakthygiene, so sortieren sich die Leute weg, die eh unwichtig waren.
So einfach ist es leider nicht. Insbesondere junge Menschen neigen dazu, sich nicht dem Trend zu widersetzen, sondern eher den Eltern. Wenn die aber kein WhatsApp haben, kann es schon seltsam werden.
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