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Genauigkeit iPhone GPS

Peter
Peter13.09.2017:09

Hallo alle miteinander,
da ich öfters in der Natur unterwegs bin und die gelaufenen Strecken aufzeichnen möchte, aber nicht immer das Garmin mitnehmen will, soll das iPhone die Aufgabe übernehmen. Aber wenn ich mir die Genauigkeit (im Vergleich iPhone SE (2020) zum Garmin GPSMap 62S) ansehe, dann gibt es doch eine ganz schöne Abweichung.
Wenn ich mir die gelaufenen Strecken ansehe, dann wundere ich mich wo die zusätzlichen 2km herkommen sollen... Die Tour ist laut Beschreibung 4km lang.
Liegt das auch an der verwendeten App? Aktuell verwende ich GuruMapsPro.
„Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht - Heinz Rühmann“
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Kommentare

Stann13.09.2017:18
Peter

Hast du auch das Wifi aktiviert? Damit wird das A-GPS vom iPhone genauer
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Peter
Peter13.09.2017:24
Stann

Ja, das ist aktiviert.
Wobei ich mir nicht vorstellen kann dass das im Wald hilft...
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Stann13.09.2017:46
Peter

Ganz unten unter Nummer 1.)


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Peter
Peter13.09.2018:52
Stann

Ah, OK. Aber geholfen hat das dann nicht
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RichMcTcNs13.09.2020:55
Wie war denn Deine Versuchsanordnung?
Beide Geräte im Parallelbetrieb und an vergleichbaren Stellen, aber ausreichend weit voneinander?
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marm13.09.2021:20
Was ist das für eine Beschreibung, laut der derer die Strecke 4 km lang ist?
Ich habe lange Zeit den Urahn Garmin GPS Map 60 genutzt, der sehr präzise funktioniert. Auch das iPhone misst recht exakt. Das Garmin muss aber - insbesondere nach längerer Pause - erstmal die Satelliten orten. Das kann durchaus dauern, besonders wenn direkt aus der Haustür raus die Tour gestartet wird.

Lösungsmöglichkeiten:
- Die Strecke ist 6,4 km lang, der Garmin hat zu spät angefangen zu messen.
- Du hast das iPhone deinem Hund umgeschnallt, der die ganze Zeit Kreise um dich gedreht hat.
- Du bist mit deinem iPhone losgefahren, hast das Garmin vergessen und bist zurückgefahren, um es zu holen.

Bei kleinen Abweichungen von 200 m hätte ich gesagt, dass es am Messalgorithmus liegt. Die Algorithmen korrigieren die Messungenauigkeiten stärker oder schwächer (ein Approximationsproblem bei der Verbindung von Punkten). Die GPS-Streckenberechnung berücksichtigt zudem keine Höhenmeter, sondern misst nur die Streckenlänge als Projektion auf eine ebene Fläche. Du läufst ja quasi auf der Hypotenuse und nicht auf der Kathete eines Dreiecks Das kann im Gebirge schon ein paar Meter ausmachen.

RichMcTcNs
Warum müssen die Geräte ausreichend weit voneinander entfernt sein?
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tranquillity
tranquillity13.09.2021:26
Das GPS meines iPhone XS ist auch unterirdisch im Vergleich zu anderen Geräten wie einer Polar V800, Polar Vantage V oder Wahoo Elemnt Bolt.
Schlimm ist das manchmal bei Fotos, die vollkommen weit ab der realen Location erscheinen. Anscheinend braucht das GPS einige Zeit, wenn man da schnell mal ein Bild schießt ist es noch nicht bereit. Kommt zum Glück nicht oft vor. Tracks, die ich früher mit dem iPhone 6 aufgenommen habe, sind jedenfalls genauer. Meiner Beobachtung nach wurde das GPS vom 6er zum XSer schlechter. Meine Aussagen beziehen sich auf die App Komoot und Polar Beat. Ob andere Apps genauer sind bzw. inwieweit die App überhaupt eine Rolle spielt kann ich dir nicht sagen. Ich verwende das iPhone für Aufzeichnungen nur in Notfällen.
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john
john13.09.2021:47
kann mich anschliessen. beobachte mit dem iphone x auch dauernd „angeblich“ weit vom track entfernt zu sein.
mit dem iphone 6 war das alles noch deutlich praeziser.

hab mir vor einer weile sogar mal den spass gemacht beide geraete mitzunehmen (weil es mich so stark irritierte) und ja, es stimmt. das iphone x weiss deutlich schlechter wo es sich tatsaechlich befindet.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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Peter
Peter13.09.2022:27
RichMcTcNs

Ja, iPhone in der linken Hemdtasche, Garmin in der rechten Hemdtasche.

marm
- Die Strecke ist laut Betreiber (Verbandsgemeinde) 4km lang.
- Da ich vorher auch das GPSMap 60cx (was bedeutend genauer war) hatte, warte ich immer dass ich vollen Satellitenempfang habe bevor ich los gehe.
- Mein Hund hat einen anderen Tracker (hatte es aber nicht dabei), dann wären auch locker 8km rausgekommen
- Aber Du siehst ja anhand der Bilder dass die Strecke sehr ähnlich ist, das ist ja gerade was mich stutzig macht. Es sind keine großen Ausreisser dabei. Den Höhenunterschied kann man vernachlässigen, der liegt bei etwa 40m.
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marm13.09.2022:36
Ich bin mir nicht sicher, inwiefern die Apps alle auf eigene Algorithmen zurückgreifen. Probiere mal andere Apps, z.B. Geotag Photos 2. Diese App zeichnet Tracks auf, um mit Kameras ohne GPS den Aufnahmestandort abzugleichen. Sie nutzt aber um Energie zu sparen einen sehr sparsamen, eigenen Algorithmus.
Wenn neuerdings das iPhone tatsächlich so schlecht misst, wäre das etwas, was mich auch vom Kauf einer Watch abhalten würde - was ich jetzt eigentlich für die Watch 6 geplant hatte. Muss ich mal selbst ausprobieren.
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Peter
Peter13.09.2022:45
Ja, das ist halt evtl. auch noch ein Faktor, da muss ich mal schauen.
Ich hab noch Maps 3D Pro, das werde ich das nächste mal benutzen.
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Wiesi
Wiesi13.09.2022:47
Peter
Deine beiden Bilder zeigen deutlich, daß Phone und Garmin die gleichen Wege aufgezeichnet haben. Garmin allerdings mit etwas mehr Wegpunkten. Außerdem zieht Garmin die Wegpunkte auf die in der Karte ausgewiesenen Wege (falls vorhanden) ein. Beide Maßnahmen führen zu einer besseren Glättung der Track bei Garmin, was wiederum zu einer etwas kürzeren Wegstrecke führt. Dies erklärt jedoch nicht den riesigen Unterschied von 42% bezogen auf die Angaben von Garmin.

Die GPS Daten von Phone und Garmin sind, wie oben begründet, im vorliegenden Falle im wesentlichen gleich. In einem sehr unebenen Gelände mit tiefen Tälern ist der Satellitenempfang hin und wieder eingeschränkt. Hier ist Garmin etwas besser, weil dessen GPS empfindlicher ist und dadurch schon mal einen Satelliten mehr einfängt. Die Zahl der empfangenen Satelliten ist maßgebend für die Genauigkeit. Sinkt sie unter drei, dann geht gar nichts. In engen Schluchten ist das regelmäßig der Fall.

Das Phone ist hingegen auf Strom sparen getrimmt. Solange der Bewegungssensor des Phons keine Bewegung anzeigt, wird die Ortung nicht erneuert. Dadurch entfällt die Chance einen weiteren Satelliten zu empfangen. Im Übrigen bestimmt die App die Dichte der Wegpunkte.

Die o.g. Abweichung ist in dieser Höhe mit großer Sicherheit der App zuzuordnen. Diese würde ich wechseln. Ich benutze myTracks und TerraMap. Beide Apps sind in Punkto Entfernung hinreichend genau, haben jedoch keine Glättung. Bei myTracks kann man die Zahl der Wegpunkte stark reduzieren. Dabei entstehen dann Fehler: Z.B. wenn man um ein Gebäude rumgeht, aber nur je einen Punkt vor und hinter dem Gebäude aufgezeichnet wird. Auf diese Weise kann man durch Wände gehen.

Bei myTracks kann man auf dem Mac die Wegpunkte nachträglich verschieben oder löschen. So kann man sie von Hand auf die Wege einziehen. Das ist sehr mühselig. Ich habe das verschiedentlich gemacht. Die Strecken wurden dadurch nur wenige Prozent kürzer, selbst wenn man ein kurzes hin und hergehen dabei rauseditiert hat.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
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Kamicat13.09.2022:58
Das Problem habe ich auch: mein iPhone SE (1. Generation) ist sehr ungenau, s. meine Screenshots von Runtastic beim Joggen

Es kann nicht sein dass ich quer über die Autobahn gesprungen wäre. Ich bin ja die Straße entlang der Autobahn gelaufen.
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Nekron14.09.2006:03
Ich kann die sinkende Genauigkeit bei neueren iPhone Modellen bestätigen. Mein iPhone 8 ortet mich deutlich schnell und genauer als das iPhone 11+ meiner Frau.

Wiesi.

Ich denke hier wird der Hase begraben liegen. Schaut man sich die Entwicklung der Batteriegrößen der iPhone Modell über die Jahre an, sind diese nicht großartig gewachsen. Gleichzeitig verbesserte sich die Akkulaufzeit jedoch über die Jahre. Solche Energiesparmaßnahmen sind also naheliegend.

Wenn man jetzt etwas ganz böses macht und vergleicht das iPhone 8 und das iPhone 11 mit einem aktuellen XiaoMi Mittelklassegerät (dessen sehr gute Akkulaufzeit in einem gigantischen Akku begründet ist), hängt Apple bei Genauigkeit und Geschwindigkeit merkbar hinterher. Wenn wir aus einer U-Bahn Station rauskommen und wieder unter freiem Himmel sind, brauchen unsere Apple Geräte gut 30-60 Sekunden um überhaupt den groben Standort zu ermitteln. Da hat besagtes XiaoMi Gerät sich bereits auf 10m genau geortet.

Als Gegenleistung muss man dafür bei XiaoMi einen kleinen Backstein mit sich rumschleppen, während iPhone 11 und 8 auch beim Sport nicht unagenehm durch ihr Gewicht und Größe auffallen. Am Ende ist alles ein Kompromiss.
+2
Wiesi
Wiesi14.09.2009:03
Zum schnellen Orten der Satelliten braucht das Handy den ungefähren Standort. Der ist nach der U-Bahnfahrt verloren gegangen und erst recht, wenn die Ortung lange Zeit Pause gemacht hat, was bei Apple durchaus möglich ist, wenn keine App und auch das System Ortung verlangt hat. Wenn das XiaoMi seltener oder kürzere Pausen macht, ist es durchaus im Vorteil.
Für schnelles aber ungefähres Orten, benutzt das Handy vor allen Dingen das WLAN. Ein Verbindungsaufbau ist dabei nicht nötig. WLAN ist in der Großstadt überall vorhanden und muß zum Vergleich bei beiden Handys ein, bzw. ausgeschaltet sein. Hinweis: WLAN gibt es auch an U-Bahnstationen. Zur Ortung braucht das Handy auch den Mobilen Zugriff auf die Datenbank der WLANs.

Wichtig ist auch, daß das Handy auch die neusten Satelliten kennt. Ein Vergleich von (sehr) Alt und Neu wäre unfair.
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LoCal
LoCal14.09.2009:26
Beim iPhone kann man nicht pauschal von einer Genauigkeit des GPS sprechen.
Als Entwickler hat man mehrere Optionen die Genauigkeit des GPS einzustellen, eine höhere Genauigkeit geht dann zu lasten der Batterie.
Es gibt die "desired accuracy" (Genauigkeit) und den "distance Filter" der Updates in der App erst nach einer bestimmten Entfernung vom vorherigen Punkt anstösst.

Besonders die "desired accuracy" hat dabei natürlich auch einen Einfluss auf die Genauigkeit der Daten. Apple gibt da ein paar Konstanten vor ().

Ein weiterer Punkt ist, dass iOS die Ortungsdaten immer auch noch interpoliert, d.h. dass z.B. "nicht so ganz passende Werte" passend gemacht werden.
Als Beispiel: Wenn ich mit dem Rennrad fahre und der Radweg läuft parallel (Abstand 30 - 50 Meter) zur Strasse, dann kann es passieren, dass mich das iPhone auf die Bundesstrasse verortet.

Und zu guter letzt kommt es natürlich noch auf den App-Entwickler an und wie der die Strecke berechnet. Die Punkte/Linien in der Karte links sehen aus, als würden sie überlappen, ggf. wird da falsch gerechnet.

EDIT:

ich habe mal ein paar solcher Überlappungen bzw. Klumpen markiert
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+3
tranquillity
tranquillity14.09.2009:32
→ LoCal: Das erklärt aber noch nicht, warum das 6er so viel besser ist als das XS (gleiche Apps).
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Nekron14.09.2009:48
Wiesi
Zum schnellen Orten der Satelliten braucht das Handy den ungefähren Standort. Der ist nach der U-Bahnfahrt verloren gegangen und erst recht, wenn die Ortung lange Zeit Pause gemacht hat, was bei Apple durchaus möglich ist, wenn keine App und auch das System Ortung verlangt hat. Wenn das XiaoMi seltener oder kürzere Pausen macht, ist es durchaus im Vorteil.

....

Hier ist der geringe Datenschutz und die Vielzahl an Prozessen im Hintergrund also tatsächlich mal ein Vorteil für Android Geräte.
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marm14.09.2009:57
Also mein iPhone 11 ist nicht schlechter in Messung als mein iPhone 6+ bei gleichen Apps. Vielleicht liegt es an der Rückwand des iPhone XS?

Das obige Problem von Peter könnte hingegen durch zu häufige Messungen aufgetreten sein. Jede GPS-Messung liefert einen Punkt, der nur in der Nähe des eigentlichen Standortes ist. Werden alle diese Punkte nur linear interpoliert (und nicht anhand einer Kurve approximiert), dann entsteht ein wirres Liniengebilde mit den Knoten, die LoCal hervorgehoben hat.
Ich behaupte mal, dass weniger Messungen z.B. alle 50 m genauer gewesen wären. Die von mir oben erwähnte App Geotag Photos erlaubt es einzustellen, ob nach einem Zeitintervall oder nach einem Distanzunterschied gemessen wird.
Beim Fahrradfahren ist es sinnvoller häufiger zu messen als bei einer langsamen Wanderung.
+1
LoCal
LoCal14.09.2010:06
tranquillity
→ LoCal: Das erklärt aber noch nicht, warum das 6er so viel besser ist als das XS (gleiche Apps).

Das hat hier aber niemand objektiv festgestellt, sondern nur subjektiv.
Wenn dann sollte man mehrere Versuche mit beiden Geräten unter gleichen Bedingungen unternehmen.
GPS ist nur bedingt "genau".
Ich nutzte für die Anzeige der Geschwindigkeit beim Rennrad einen extra Sensor, weil GPS, trotz extra aktivierter hoher Genauigkeit, oft wirre Werte angibt. Beispielsweise genügt es schon in einer Allee zu fahren um Abweichungen von bis zu 10 km/h zu haben.
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+1
JM14.09.2010:36
Meine Frau hat seit ca. 2 Jahren mein altes iPhone 6S+ und ich ein iPhone XS max.
Wir gehen viel in der Natur Wandern (keine Einschränkungen durch Gebäude), ungefähr jedes mal 5 bis 12 km (neben einander, also genau die selbe Strecke). Meine Frau hat dabei jedes mal ca. 1,2 bis 1,8 km mehr gewandert wie ich! Die Angaben über die Schrittzahl könnte stimmen, wir kontrollieren das mit der "Health App".
Meine Frau hat zusätzlich die derzeit neueste iWatch. Die zeigt die selbe Entfernung an wie das iPhone 6S+,
wahrscheinlich weil sich die beide synchronisieren. Also wir sind mit diesen unterschiedlichen Ergebnissen überhaupt nicht happy. Beim Preis dieser Geräte sollten die Ergebnisse schon wesentlich genauer sein!
+2
LoCal
LoCal14.09.2010:43
JM
Meine Frau hat seit ca. 2 Jahren mein altes iPhone 6S+ und ich ein iPhone XS max.

Was übrigens noch wichtig ist:
Das iPhone 6 nutzt GPS und Glosnass, ab iPhone X kommt noch Galileo hinzu.

Eine Diskrepanz von fast 2 Kilometern sollte bei einer so kurzen Strecke trotzdem nicht heraus kommen.

Meine Frau und ich habe da übrigens nicht. Sie hat noch ein iPhone 7 und ich habe ein iPhone X. Unsere Strecken sind bis auf ein paar 10 Meter immer recht gleich.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
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becreart
becreart14.09.2010:44
Ich habe auch schon festgestellt, dass die Genauigkeit des GPS meines iPhone Xs nicht mehr unter +/- 14m sinkt. Dies war früher anders.

+1
ND14.09.2012:13
Die Genauigkeit ist abhängig von der Qualität des GPS Signals und ist durchschnittlich 6m genau.
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becreart
becreart14.09.2012:28
ND
Die Genauigkeit ist abhängig von der Qualität des GPS Signals und ist durchschnittlich 6m genau.

seit kurzem eben nur noch 14m bei meinem Xs
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Wiesi
Wiesi14.09.2012:45
Die Genauigkeit hängt von der Zahl der (fehlerfrei) empfangen Satelliten und derem aktuellen Ort ab. Die Amerikaner hatten vor etlichen Jahren deren Signale um einige Bits verkürzt, worunter die Genauigkeit litt. Seit unsere alliierten Freunde merkten, daß aus anderen Quelle auch ungekürzte Signale gab, senden auch sie die Signale in voller Länge.

Die Genauigkeit ist ferner abhängig von einer sehr genauen Zeitmessung im Nanosekunden-Bereich. Das gilt auch für die Auflösung der Uhr im iPhone.

Wenn alles i.O. ist, dann kann man den Ort (ohne weitere Hilfsmittel) in unseren Breiten auf etwa 3 m genau bestimmen. Bei günstiger Konstellation der Satelliten auch etwas besser. Das reicht für die Feldarbeit einiger Maschinen nicht aus. Hier werden die Hilfsmittel nötig.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
+3
becreart
becreart14.09.2013:08
 Wiesi

das ist wohl jedem klar…
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RichMcTcNs14.09.2013:49
@marm:

in verscheidenen Vergleichsexperimenten hab ich die Erfahrung gemacht, dass Beeinflussungen gegenseitig passieren können, z.B. wenn man zwei Empfänger zusammen in der Brusttasche bei sich trägt. Also reine Vorsichtsmaßnahme.
+2
awk14.09.2014:25
Man sollte sich bezüglich der Genauigkeit von GPS im privaten Umfeld keine Illusionen machen. Die Abweichungen sind teilweise enorm. Meine Garmin Smartwatch sagt, dass eine Strecke die ich häufig gehe ca. 7.5 km lang ist. Das schwankt jedes mal um 500 bis 1 km. Fahre ich die Stecke mit dem Fahrrad sind es nur noch etwas mehr als 4 km. Noch krasser ist die Abweichung bei meiner Frau mit einem Fitbit Tracker ohne eigenes GPS. Da wandelt man gelegentlich schon mal übers Wasser und die Ausschläge der Abweichungen sind noch extremer, ganz unabhängig vom verwendeten iPhone. Was man sagen kann, es besteht eine gewisse Tendenz zur Besserung.
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Nekron14.09.2015:05
Leider gibt es bei modernen Smartphones keine Möglichkeit mehr den Status der Standortbestimmung abzufragen.

Bei meinem ersten TomTom konnte man sich die Anzahl der gefunden Satelliten anzeigen lassen, zusammen mit der Signalstärke jedes einzelnen.

Bei modernen Smartphones kann ich noch nicht mal erkennen ob die Standortbestimmung auf WLAN, GPS oder was auch immer basiert. Auch eine Warnmeldung "Standortbestimmung zurzeit ungenau" existiert nicht mehr. Um zu meinem U-Bahn Szenario zurückzukommen, hier hat mir mein iPhone schon mehrmals meinen Standort direkt am Ausgang einer U-Bahnstation angezeigt, aber leider der falschen. Als jemand der bei einer Fußgängernavigation sich in der Regel nur den Weg einprägt, und anschließend selbstständig diesem folgt, latscht man so schnell in die Flasche Richtung. Mittlerweile nutze ich lieber die in der Station ausgehängten Karten der näheren Umgebung.
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shotekitehi
shotekitehi14.09.2015:26
es wird schon auch einen Grund haben, wieso unabhängig von GPS (USA) andere eine Satellitennavigation etablieren: Glonass (Russland) oder Beidou (China), Europa (Galileo).

Wiki

BR Wissen zur Nutzung der genaueren Signale dann wieder neueres Smartphone notwendig
„Auf der Schachtel stand: ‘Benötigt Windows XP oder besser’. Also habe ich mir einen Mac gekauft.“
+1
marm14.09.2015:53
Vielleicht noch ein App-Tipp: Maps 3D
Oberhalb der Karte wird die Empfangsstärke in 5 Schritten angezeigt, in den Einstellungen lässt sich die GPS-Genauigkeit einstellen: Bestes GPS + iPhone Sensoren, Bestes GPS, 10m.
Ich benutze die App weniger, aber für Bergwandern ist sie durch ihre 3D-Darstellung topp.
+1
Ely
Ely14.09.2016:34
Stann
Peter

Hast du auch das Wifi aktiviert? Damit wird das A-GPS vom iPhone genauer

A-GPS (Assisted GPS) nutzt in erster Linie Mobilfunk, um schneller zu orten. WLAN ist nur Nebeneffekt, das trägt so gut wie nichts dazu bei. Weil dabei lediglich auf gescannte und vorgespeicherte WLAN-SSIDs zurückgegriffen wird, die sich aber sehr schnell ändern, neu auftauchen oder verschwinden können.
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Wiesi
Wiesi14.09.2017:25
Neuron
Als jemand der bei einer Fußgängernavigation sich in der Regel nur den Weg einprägt, und anschließend selbstständig diesem folgt, latscht man so schnell in die Flasche Richtung.

Wenn Du die Navi-App gestartet hast, ist warten angesagt, bis sie Dich gefunden hat. Das kann schon mal dauern. Die im Auto fest verbauten Navigeräte sind da besser dran: Sie merken sich den Standort beim Verlassen des Autos und beim erneuten Start wissen sie sofort wo sie sind, weil niemand sie abgeschaltet wegträgt.

Im übrigen gibt es wohl niemand, der nicht schon mal von einem Handgerät in die falsche Richtung gelockt wurde.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
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