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Forum>Software>Fehlende Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien

Fehlende Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien

piik
piik15.07.2114:20
Ich habe gerade ein merkwürdiges Phänomen, auf das ich nur gekommen bin, weil meine Synchronisierungssoftware nach Update bei bestimmten Dateien Probleme macht:
Dateien können durch Programme nicht mehr geöffnet werden, weil ich angeblich nicht die richtigen Zugriffsrechte habe. Schaue ich aber unter "Informationen" der Datei, stimmen die Zugriffsrechte. Verändern der Zugriffsrechte ändert nichts. Ich kann die Dateien auch nicht auf Medien ohne Zugriffsrechte (USB_Stick unter FAT32) kopieren, denn der Finder will das nicht. In andere Ordner kopieren oder bewegen auf dem internen Laufwerk des Mac hingegen geht. Hier bei einem älteren JPG.

Das Phänomen tritt bei den gleichen, in der Regel älteren Dateien, auch auf meinem MBA M1 auf, auf dem sich eine Kopie aller Userdaten befindet.
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Kommentare

piik
piik15.07.2114:40
Das Internet schockt mich mit dem, was Apple da verbrochen hat. Von wegen Usability, das ist echt krank.
Angeblich sich es so aus:

Apple hat das Verfahren zum Zurücksetzen oder Reparieren von Berechtigungen geändert.
Mit folgendem Befehl werden die Berechtigungen geprüft und ggf. korrigiert.
sudo diskutil resetUserPermissions / 'id -u'
Wird dabei Error -69841 angezeigt, hilft vielleicht der folgende Befehl, wobei dann auch nochmal der erste Befehl wiederholt werden muss.
chflags -R nouchg ~

Wenn das nichts bringt, dann dieses kranke Vorgehen im Wiederherstellungsmodus:
Start des Mac im Wiederherstellungsmodus (Befehl + R beim Einschalten).
Dann mit Terminal aus dem Menü Dienstprogramme
repairHomePermissions
eingeben.
Nun das richtigeBenutzerkonto auswählen und das Admin-Passwort für dieses Konto eingeben.
Via Hauptfenster des Wiederherstellungsmodus macOS neu installieren.
Neustart.

Falls auch das nichts bringt, empfiehlt Apple:
Vollständiges Backup des Mac erstellen
Im Wiederherstellungsmodus und die Festplatte/SSD löschen und macOS neu installieren.
Nun ein neues Hilfs-Admin-Benutzerkonto mit anderem Namen erstellen.
Zum Schluss mit dem Migrationsassistenten das alte Hauptkonto etc. wiederherstellen.

Ist das nicht irre?
Die Sache mit dem Terminal hat schon mal nicht geklappt. Jetzt kommt Stufe 2.
Danke Apple, für diese massive Verschlimmbesserung!
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PythagorasTraining
PythagorasTraining15.07.2114:57
Vielleicht hilft ja "Tinker Tool System"?
Schon mal probiert?
0
Weia
Weia15.07.2115:12
Leider erinnere ich mich nicht mehr genau, aber ich hatte diese Fehlermeldung irreführenderweise schon mehrfach, als das Problem in Wirklichkeit an ganz anderer Stelle lag (korrupte Datei? – das erinnere ich eben leider nicht genau).

Was sagt denn im Terminal
ls -laTOFGH@eb /Pfad/zu/Datei
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
MacRS15.07.2115:20
Das ganze Thema Zugriffsrechte finde ich persönlich ja ganz spannend. Ich finde, dass sie ziemlich kompliziert zu verwalten sind. Es wird ja immer gesagt, dass macOS so toll und iPadOS so eingeschränkt ist. Das ist so ein Thema, wo ich sage: "Wenn es auf einem zukünftigen iPadOS mit Multi-User-Support so wird wie unter macOS, dann fliegt das iPad aus dem Fenster".

Hier besteht Bedarf an einer gescheiten Lösung für beide Betriebssysteme.
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Weia
Weia15.07.2115:34
MacRS
Das ganze Thema Zugriffsrechte finde ich persönlich ja ganz spannend. Ich finde, dass sie ziemlich kompliziert zu verwalten sind.
Das liegt aber nur daran, dass es keine gute GUI dafür gibt. Apple hat mal wieder seinen klassischen Fehler gemacht, die GUI dafür zu stark zu vereinfachen, um den Nutzern nichts zuzumuten, mit dem Ergebnis, dass alle problematischen Fälle sich gar nicht mit der GUI lösen lassen, sondern nur mit dem Terminal. Und dann sind normale Nutzer natürlich raus.

Nutzerrechte an sich sind einfach; da lässt sich auch nichts vereinfachen, ohne wichtige Möglichkeiten zu verlieren.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
piik
piik15.07.2115:56
Update:
Nur Drive löschen + neues Installieren und anschließend Migration von Daten, Programmen und Usern hat die Sache gelöst.
Gibts nicht?
Gibts doch.
Immerhin tut es jetzt wieder...
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Weia
Weia15.07.2116:06
piik
Nur Drive löschen + neues Installieren und anschließend Migration von Daten, Programmen und Usern hat die Sache gelöst.
Das wäre ziemlich sicher auch mit einem Terminal-Befehl gelöst gewesen …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
piik
piik15.07.2116:11
Weia
piik
Nur Drive löschen + neues Installieren und anschließend Migration von Daten, Programmen und Usern hat die Sache gelöst.
Das wäre ziemlich sicher auch mit einem Terminal-Befehl gelöst gewesen …
Ziemlich sicher nicht Ich habe keine adäquaten Terminal-Befehle gefunden. Da es sich um hunderte Dateien überall verstreut im User-Ordner handelte, ging es mit Deinem auch nicht praktikabel.
Es ist zwar doof und sehr zeitaufwändig (clone gerade mit Neuinstallation auf der ursprüngliche SSD zurück und migriere dann), aber als positive Nebenwirkung ist das System dann auch mal wieder sauberer, da ich schon 3 OS-Versionen nur ubgedatet hatte.
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Deichkind15.07.2116:30
Der Hinweis "Du hast angepasste Zugriffsrechte" in den Informationen ist verdächtig. Da gab es demnach Einschränkungen, die in dem Finder-Fenster nicht dargestellt wurden.
+4
PythagorasTraining
PythagorasTraining15.07.2116:38
Deichkind
Der Hinweis "Du hast angepasste Zugriffsrechte" in den Informationen ist verdächtig. Da gab es demnach Einschränkungen, die in dem Finder-Fenster nicht dargestellt wurden.
... und genau die kann man mit Terminal oder mit Tinker Tool System bearbeiten.
+2
piik
piik15.07.2118:32
PythagorasTraining
Deichkind
Der Hinweis "Du hast angepasste Zugriffsrechte" in den Informationen ist verdächtig. Da gab es demnach Einschränkungen, die in dem Finder-Fenster nicht dargestellt wurden.
... und genau die kann man mit Terminal oder mit Tinker Tool System bearbeiten.
Nett, aber wie? Wenn das ganze Internet genau das von Apple empfohlene Vorgehen (Neuinstallation + Migration) bringt, ist das ja kein Zufall. Oder habe ich das bloß nicht gefunden?
Natürlich habe ich die Zugrifffsrechte versucht zu ändern. Aber mit Null-Effekt.
Zum Glück funktionierte die aufwendige Lösung ja.
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Weia
Weia15.07.2118:41
piik
Nett, aber wie?
Das hätte man höchstwahrscheinlich gewusst, wenn Du den oben von mir genannten Befehl zur umfassenden Anzeige aller denkbaren Metadaten ausgeführt hättest. Dazu ist es jetzt natürlich zu spät.
Wenn das ganze Internet genau das von Apple empfohlene Vorgehen (Neuinstallation + Migration) bringt, ist das ja kein Zufall.
Vielleicht kein Zufall, aber ganz sicher auch kein Beleg dafür, dass das korrekt ist. Es gibt Bereiche, da erzählt „das ganze Internet“ typischerweise Müll (schreibt eh nur einer vom anderen ab).

Dass eine Neuinstallation erforderlich ist, um ein Zugriffsproblem zu lösen, ist mit 99,99999999% Wahrscheinlichkeit falsch.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
mat6315.07.2118:47
dann fliegt das iPad aus dem Fenster

Bitte vorher sagen, wann und wo das Fenster ist. Wenn es nicht so weit ist, stelle ich mich gerne drunter
0
piik
piik15.07.2119:39
Weia
Dass eine Neuinstallation erforderlich ist, um ein Zugriffsproblem zu lösen, ist mit 99,99999999% Wahrscheinlichkeit falsch.
Naja. Immerhin meint das Apple ja, dass es nicht anders ginge, wenn die Reparatur mit Terminalbefehlen nicht klappt, wie es bei mir war.
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Marcel Bresink15.07.2121:41
piik
wenn die Reparatur mit Terminalbefehlen nicht klappt

Der große Irrtum, auf dem das Ganze basiert, liegt darin, dass Apple das irreführende Wort "Reparatur" im Zusammenhang mit Benutzerrechten verwendet. Das hört sich so an, als könnten Rechte irgendwie kaputtgehen und es gäbe tatsächlich ein geheimnisvolles Verfahren, das wieder zu korrigieren. Beides ist falsch.

Vor etwa 16 Jahren, als Apple angefangen hat, von einer "Reparatur von Rechten" zu sprechen, war Folgendes gemeint: Wenn ein Benutzer oder ein Programm versehentlich die Berechtigungseinstellungen von Betriebssystemdateien verstellt hatte, konnte man diese Systemdateien wieder auf die ursprüngliche Einstellung ab Werk zurückstellen. Das ging, weil das Installationsprogramm von Mac OS X für jede einzelne Systemdatei "wusste", wie die jeweils zugehörige Berechtigung lauten soll.

Das ging aber immer nur für Systemdateien, niemals für Benutzerdateien. Woher soll jemand anders, als der Eigentümer jeder Datei wissen, wie das Zugriffsrecht eingestellt werden soll? Vielleicht handelt es sich um Daten, die öffentlich sein sollen, vielleicht aber auch um Daten, die streng vertraulich sind, und daher andere Rechte tragen müssen.

Das oben erwähnte "resetUserPermissions" oder "repairHomePermissions" ist zwar für Benutzerdateien gemacht, stellt diese aber nur auf gängige Werte, die anhand der Lage der Dateien in den Benutzerordnern geraten werden. Danach kann zwar jeder Benutzer alle Dateien in seinem jeweiligen Benutzerordner garantiert lesen und schreiben, aber ob das "richtig" ist, kann das System überhaupt nicht wissen. Es kann also sein, dass diese Funktion die Rechte noch viel falscher einstellt, als sie vorher waren.

In allen modernen Versionen von macOS ist aber selbst für Systemdateien das Zurückstellen der Rechte sinnlos, da deren Rechte vom Systemintegritätsschutz überwacht werden und ab macOS 11 zusätzlich noch auf einem Nur-Lese-Medium liegen. Die Rechte für Systemdateien können also gar nicht mehr verstellt werden. Man muss sie also nie mehr zurückstellen (und könnte das auch gar nicht, weil das natürlich auch nicht geht).

Die "richtigen" Terminal-Befehle, die es natürlich immer gibt, sind die, für jede einzelne Datei und jeden einzelnen Ordner die Berechtigung wieder so einzustellen, wie es der Eigentümer jedes Objekts als passend ansieht. Das muss manuell in jedem Einzelfall maßgeschneidert werden.

Im zweiten Bildschirmfoto ganz oben sieht man, dass an den Berechtigungseinstellungen offenbar herumgepfuscht wurde: Für die Benutzergruppe "admin" wurde eine zusätzliche Zugriffsteuerungsliste mit vollem Schreib-/Leserecht eingestellt. Das macht macOS niemals von selbst.

Es kann natürlich auch sein, dass diese ominöse "Synchronisierungssoftware" nicht den richtigen Befehl erhalten hat, auf welche Weise neben den Dateiinhalten auch die Berechtigungseinstellungen synchronisiert werden sollen, oder dass Dateien von einem fremden Computer synchronisiert wurden, der in der Regel ganz andere Accounts verwendet.
+9
piik
piik15.07.2122:12
Marcel Bresink
Das ging aber immer nur für Systemdateien, niemals für Benutzerdateien. Woher soll jemand anders, als der Eigentümer jeder Datei wissen, wie das Zugriffsrecht eingestellt werden soll? Vielleicht handelt es sich um Daten, die öffentlich sein sollen, vielleicht aber auch um Daten, die streng vertraulich sind, und daher andere Rechte tragen müssen.
Schon klar. Aber das ist nicht das Problem gewesen.
Das Problem war, dass das macOS meckerte, dass die Benutzerrechte irgendwie nicht stimmen würden, OBWOHL sie korrekt angezeigt wurden!
Also war da wirklich irgendwas "kaputt", denn macOS wollte die Dateien weder öffnen noch kopieren.
Marcel Bresink
Das oben erwähnte "resetUserPermissions" oder "repairHomePermissions" ist zwar für Benutzerdateien gemacht, stellt diese aber nur auf gängige Werte, die anhand der Lage der Dateien in den Benutzerordnern geraten werden. Danach kann zwar jeder Benutzer alle Dateien in seinem jeweiligen Benutzerordner garantiert lesen und schreiben, aber ob das "richtig" ist, kann das System überhaupt nicht wissen. Es kann also sein, dass diese Funktion die Rechte noch viel falscher einstellt, als sie vorher waren.
Dass sie so eingestellt werden, dass macOS wieder mit den Dateien umgehen kann, das reicht (zumindest mir) völlig aus.
Marcel Bresink
In allen modernen Versionen von macOS ist aber selbst für Systemdateien das Zurückstellen der Rechte sinnlos, da deren Rechte vom Systemintegritätsschutz überwacht werden und ab macOS 11 zusätzlich noch auf einem Nur-Lese-Medium liegen. Die Rechte für Systemdateien können also gar nicht mehr verstellt werden. Man muss sie also nie mehr zurückstellen (und könnte das auch gar nicht, weil das natürlich auch nicht geht).
Schon, aber darum ging es nicht.
Marcel Bresink
Die "richtigen" Terminal-Befehle, die es natürlich immer gibt, sind die, für jede einzelne Datei und jeden einzelnen Ordner die Berechtigung wieder so einzustellen, wie es der Eigentümer jedes Objekts als passend ansieht. Das muss manuell in jedem Einzelfall maßgeschneidert werden.
Nette Idee, aber mache das mal praktisch. Bei hunderten verstreuten Dateien. Ein Ding der Unmöglichkeit. Das kann man nur pauschal lösen, sonst bekommt man die Ehrenbezeichnung Sysiphos
Marcel Bresink
Im zweiten Bildschirmfoto ganz oben sieht man, dass an den Berechtigungseinstellungen offenbar herumgepfuscht wurde: Für die Benutzergruppe "admin" wurde eine zusätzliche Zugriffsteuerungsliste mit vollem Schreib-/Leserecht eingestellt. Das macht macOS niemals von selbst.
Was heißt hier Pfusch?
Es ist das Selbstverständlichste der Welt, dass ich da mal rumprobiere, mal dies, mal das.
Wie abgebildet eingestellt müsste macOS auf jeden Fall trotzdem mit der Datei umgehen können.
Das ist definitiv nicht ursächlich. Das Problem lag irgendwo im Unterbau. Gesetzt den Fall, die Benutzerrechte sind tatsächlich so eingestellt, ist das kein Problem, bei dem macOS die Mitarbeit verweigern darf.
Dass hier eine Diskrepanz zwischen angezeigten Rechten und OS-Verhalten auftrat, das war das Problem. Und das konnte ich eben nur mit Neuinstallation global für alle (mehrere hundert aus abertausenden) Dateien beseitigen.
Dass ich damit nicht herausgefunden habe, warum genau macOS in den Streik trat - ja. Aber dass die Lösung funktionierte war mir wichtiger als das Detektiv sein.
Marcel Bresink
Es kann natürlich auch sein, dass diese ominöse "Synchronisierungssoftware" nicht den richtigen Befehl erhalten hat, auf welche Weise neben den Dateiinhalten auch die Berechtigungseinstellungen synchronisiert werden sollen, oder dass Dateien von einem fremden Computer synchronisiert wurden, der in der Regel ganz andere Accounts verwendet.
Die Software war nicht ominös. Es ist der Synology Drive Client, der bislang zuverlässiger als die Software für iCloud, Google Drive und geschweige Microsofts Cloud lief. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass so ein Stück Software irgendwo einen Bug hat, aber wenn die Software Schuld gewesen sein sollte, dann wäre der Fehler wohl bei so gut wie allen user files aufgetreten, die gesynct werden. Ist er aber nicht. Außerdem war das mein Hauptrechner. Hier greift die Sync-SW fast ausschließlich lesend zu. Geschrieben wird dann auf den NAS und von da wieder auf einen PC und mein MBA per Sync. Alte Fotodateien (die im Beispiel war von 2007) habe ich schon lange nicht mehr angefasst gehabt. Außerdem nutzt diese SW den user account auf dem Mac, unter dem ich arbeite. Für den Zugriff auf das NAS gibt es dort einen eigenen Account rein für das Syncen. Von daher spricht viel dafür, dass das Problem weniger mit Synology aber mehr mit Apple zu tun hatte - zumindest aus meiner Betrachtungsperspektive.

Trotzdem vielen Dank für die Erläuterungen!
-2
Weia
Weia15.07.2123:05
piik
Weia
Dass eine Neuinstallation erforderlich ist, um ein Zugriffsproblem zu lösen, ist mit 99,99999999% Wahrscheinlichkeit falsch.
Naja. Immerhin meint das Apple ja, dass es nicht anders ginge, wenn die Reparatur mit Terminalbefehlen nicht klappt, wie es bei mir war.
Mein Punkt ist aber, dass die Reparatur eben mit 99,99999999% geklappt hätte, wenn Du nur die richtigen Befehle verwendet hättest. Und welche das sind, hätte sich nur eruieren lassen durch meinen oben angegebenen Befehl, für den es jetzt zu spät ist. Dass Du irgendwelche Terminal-Befehle angewandt hast, heißt doch nicht zwingend, dass das auch die richtigen waren.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
Weia
Weia15.07.2123:21
piik
Das Problem war, dass das macOS meckerte, dass die Benutzerrechte irgendwie nicht stimmen würden, OBWOHL sie korrekt angezeigt wurden!
Jetzt muss ich mal blöd fragen: Auf welche Anzeige (als korrekt) beziehst Du dich denn in diesem Satz? Auf die Anzeige in der GUI, so wie in Deinem Screenshot? Das kannst Du komplett vergessen. Wie ich schon geschrieben habe: die GUI ist kaputt. Daraus kannst Du absolut nicht ersehen, welche Rechte eine Datei tatsächlich hat. Das kannst Du nur im Terminal (mit obigem Befehl).
Also war da wirklich irgendwas "kaputt", denn macOS wollte die Dateien weder öffnen noch kopieren.
Nein, wenn Du dich auf die GUI-Anzeige beziehst, ist diese Schlussfolgerung falsch.
Es ist das Selbstverständlichste der Welt, dass ich da mal rumprobiere, mal dies, mal das.
Und dennoch kannst Du damit was kaputtmachen, wenn Du dafür die GUI des Finders benutzt. Sollte nicht so sein, ist aber so.
Wie abgebildet eingestellt müsste macOS auf jeden Fall trotzdem mit der Datei umgehen können.
Nein. Die Abbildung ist aussagelos.
Das ist definitiv nicht ursächlich. Das Problem lag irgendwo im Unterbau.
Das Problem liegt ganz im Gegenteil im Überbau: der GUI des Finders.
Gesetzt den Fall, die Benutzerrechte sind tatsächlich so eingestellt,
Waren sie aber eben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, und aus der GUI kannst Du das nicht ersehen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
almdudi
almdudi16.07.2100:05
piik
Es ist das Selbstverständlichste der Welt, dass ich da mal rumprobiere, mal dies, mal das.
Wie abgebildet eingestellt müsste macOS auf jeden Fall trotzdem mit der Datei umgehen können.
Nein, muß es nicht.
In der Dateiinfobox wird doch eindeutig darauf hingeweisen: "Du hast angepasste Zugriffsrechte."
Also nicht die simplen (Lesen, Schreiben), wie sie der Finder anzeigt.
Ist doch nicht so kompliziert zu verstehen.
+1
chicken16.07.2110:18
Ich stelle mal folgende Steile These auf: Weia hatte absolut recht.

Mit einer Neuinstallation löst man natürlich auch die meisten Probleme, ist halt mit der Verhältnismäßigkeit so ne Sache. Was jetzt "Richtiger" oder "Besser" ist , sollte jeder für sich entscheiden.. faktisch falsch ist aber die Tatsache das sich sowas nur mit ner Neuinstallation beheben lässt.
+1
piik
piik16.07.2112:51
almdudi
piik
Es ist das Selbstverständlichste der Welt, dass ich da mal rumprobiere, mal dies, mal das.
Wie abgebildet eingestellt müsste macOS auf jeden Fall trotzdem mit der Datei umgehen können.
Nein, muß es nicht.
In der Dateiinfobox wird doch eindeutig darauf hingeweisen: "Du hast angepasste Zugriffsrechte."
Also nicht die simplen (Lesen, Schreiben), wie sie der Finder anzeigt.
Ist doch nicht so kompliziert zu verstehen.
Doch sollte es. Die angezeigten Zugriffsrechte sind von mir so verstellt worden. Das Resultat sollte von macOS handlebar sein. Die Anzeige "angepasste Zugriffsrechte" stammen nicht von einer Manipulation durch mich. Alles was ich tat war: zusätzlich der Gruppe Administratoren einer Schreib/Lese-Berechtigung zu geben.
Das konnte man rückgängig machen, ohne dass sich etwas geändert hätte. Weiter habe ich es gerade mit dieser Datei aus einem Backup vor der Neuinstallation nachgestellt. Bei gleicher "Verstellung" der Rechte verhält sich diese Datei korrekt. Ergo muss etwas tiefer das Problem liegen, nicht bei der Datei selbst oder bei den zusätzlichen Rechten für die Admins. Wie die angepassten Zugriffsrechte zustande kommen entzieht sich meiner Kenntnis.
Es betraf auch z.T. etliche Dateien, die ich schon Jahre nicht mehr angefasst hatte.
Alles in Allem ist mir das Phänomen unerklärlich.
-2
piik
piik16.07.2113:28
Weia

Hmm, also ein Test mit einer alten Version der Datei aus einem Backup hat gezeigt, dass es an der Datei selbst nicht lag. Sie verhält sich nun nach Neuinstalltion des OS völlig normal. Das OS bzw. sein Status oder irgendeine abstruse Kombination von irgendwas mit irgendwas wird dahinter stecken.
Interessanterweise habe ich gerade mein MBA gestartet und sofort die Synchronisation gestoppt, so dass hier der Defekt bei den Rechten bei dieser Datei noch auftritt.
So konnte ich Deinen Terminal-Befehl eingeben. Resultat:
-rw-r--r--@ 1 txxxxx  staff  - 203795  9 Jul 16:01:14 2007 /Users/thomas/Cloud/Fotos/Blumen/DSCF0764.JPG
    com.apple.fileutil.PlaceholderData       336 
 0: group:admin allow read,write,append,readattr,writeattr,readextattr,writeextattr,readsecurity

Greife ich über eine Dateifreigabe auf diese Datei zu, die sich auf dem MBA befindet:
-rw-r--r--  1 txxxxx  staff  - 203795  9 Jul 16:01:14 2007 /Volumes/Fotos/Blumen/DSCF0764.JPG
Und natürlich "funktioniert" diese Datei in beiden Fällen nicht.

Noch verwirrender:
Ich kann eine funktionierende Dateiversion über die defekte drüberkopieren bzw. sie damit ersetzen. Dies obwohl der Zugriff auf eine alte Version (auf der TM-SSD) perfekt funktioniert, wenn der Rechner neu installiert wurde.

Letzteres lässt doch den Schluss zu, dass nicht die konkreten Berechtigungen der Dati selbst, sondern irgendwas im Datisystemdaneben gegangen war, oder etwa nicht?
-2
Weia
Weia16.07.2116:39
piik
So konnte ich Deinen Terminal-Befehl eingeben. Resultat:
Kannst Du denselben Befehl bitte zum Vergleich noch auf die jetzt (nach Neuinstallation) funktionierende Variante loslassen?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
piik
piik16.07.2120:02
Weia
Kannst Du denselben Befehl bitte zum Vergleich noch auf die jetzt (nach Neuinstallation) funktionierende Variante loslassen?
gemacht:
-rw-r--r--@ 1 txxxxx  staff  - 203795  9 Jul 16:01:14 2007 /Users/thomas/Cloud/Fotos/Blumen/DSCF0764.JPG
    com.apple.fileutil.PlaceholderData       336 
    com.apple.lastuseddate#PS        16 
 0: group:admin allow read,write,append,readattr,writeattr,readextattr,writeextattr,readsecurity
0
almdudi
almdudi17.07.2100:40
piik
almdudi
piik
Es ist das Selbstverständlichste der Welt, dass ich da mal rumprobiere, mal dies, mal das.
Wie abgebildet eingestellt müsste macOS auf jeden Fall trotzdem mit der Datei umgehen können.
Nein, muß es nicht.
In der Dateiinfobox wird doch eindeutig darauf hingeweisen: "Du hast angepasste Zugriffsrechte."
Also nicht die simplen (Lesen, Schreiben), wie sie der Finder anzeigt.
Ist doch nicht so kompliziert zu verstehen.
Doch sollte es. Die angezeigten Zugriffsrechte sind von mir so verstellt worden. Das Resultat sollte von macOS handlebar sein. Die Anzeige "angepasste Zugriffsrechte" stammen nicht von einer Manipulation durch mich.
Klar, das war dann wohl die NSA. Oder Ausserirdische.

Du hast rumgebastelt, ohne viel Ahnung zu haben.
Danach lief alles schief.
Mit deinen Aktivitäten hat das alles nichts zu tun.
Du solltest deine Firewall prüfen und den Rechner nachts wegsperren.
+1
piik
piik17.07.2101:49
almdudi
Klar, das war dann wohl die NSA. Oder Ausserirdische.
Super, soviel Höflichkeit. Mitgefühl für die, welche mit Dir zu tun haben
almdudi
Du hast rumgebastelt, ohne viel Ahnung zu haben.
Wir haben einen Hellseher hier. Glückwünsche zu außersinnlichen Wahrnehmung.
-2
Weia
Weia17.07.2101:51
piik
gemacht:
Hm, da gibt es in der Tat praktisch keine Unterschiede.

Kannst du das Ganze bitte noch für den Ordner Blumen wiederholen (gehender und nicht gehender Fall), in dem sich diese Datei befindet? Wichtig sind nur die ersten beiden Zeilen der Antwort,
.
..
also der Ordner und der übergeordnete Ordner.

Wenn es da auch keine Differenzen gibt, dann ist in der Tat ein Wurm im System.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Marcel Bresink17.07.2110:25
Es sieht inzwischen eher so aus, als hätte diese Sache überhaupt nichts mit Dateizugriffsrechten zu tun.

Entweder liegt ein Problem mit den Datenschutzbefugnissen vor (also programmseitige Sandbox-Berechtigungen, nicht dateiseitige Rechte), oder die Fehlermeldung ist schlicht und einfach falsch.

Können andere Programme (also nicht "Vorschau", z.B. die Quick-Look-Funktion) die betroffene Datei öffnen? Was passiert, wenn man die Datei mit irgendeinem Programm vom Terminal aus öffnet, z.B. mit

hexdump -n 80 DATEIPFAD

?
0
almdudi
almdudi17.07.2123:24
piik
almdudi
Klar, das war dann wohl die NSA. Oder Ausserirdische.
Super, soviel Höflichkeit. Mitgefühl für die, welche mit Dir zu tun haben
almdudi
Du hast rumgebastelt, ohne viel Ahnung zu haben.
Wir haben einen Hellseher hier. Glückwünsche zu außersinnlichen Wahrnehmung.
Liest du eigentlich, was man dir schreibt?
Man muß nicht hellsehen, um zu merken, daß du rumgepfuscht hast und jetzt einen Schuldigen suchst für dein Fehlverhalten.
Ist ja nicht so, daß niemand anders dich darauf hingewiesen hätte.
Der Thread trieft sozusagen von Hilfsangeboten, aber du weisst immer alles besser.
Ich klink mich jetzt aus.
0
MacRS18.07.2100:00
Nutzerrechte an sich sind einfach; da lässt sich auch nichts vereinfachen, ohne wichtige Möglichkeiten zu verlieren.
Hm naja ich habe in Web-UIs schon ordentliche Lösungen gesehen. Aber bei einem Betriebssystem ist es immer schlimm. Vielleicht es das auch genau der Punkt: Man braucht vielleicht eine Abstraktion von der Dateisystemebene, damit man das mal gescheit machen kann.
0
piik
piik18.07.2100:07
almdudi
Ich klink mich jetzt aus.
Kein schlechter Vorsatz...
0
piik
piik18.07.2100:14
Weia
piik
gemacht:
Hm, da gibt es in der Tat praktisch keine Unterschiede.

Kannst du das Ganze bitte noch für den Ordner Blumen wiederholen (gehender und nicht gehender Fall), in dem sich diese Datei befindet? Wichtig sind nur die ersten beiden Zeilen der Antwort,
also der Ordner und der übergeordnete Ordner.
Wenn es da auch keine Differenzen gibt, dann ist in der Tat ein Wurm im System.
Leider habe ich nicht so lange gewartet. Jetzt habe ich auch das MBA neu aufgesetzt und kann das nicht mehr überprüfen. Danke trotzdem für Deine Mühe.
Immerhin scheint klar, dass es etwas Merkwürdiges war, was da los war. Die Rechte waren es wohl eher nicht, ja, das sehe ich auch so. Insofern habe ich da was gelernt.

Marcel Bresink
Es sieht inzwischen eher so aus, als hätte diese Sache überhaupt nichts mit Dateizugriffsrechten zu tun.

Entweder liegt ein Problem mit den Datenschutzbefugnissen vor (also programmseitige Sandbox-Berechtigungen, nicht dateiseitige Rechte), oder die Fehlermeldung ist schlicht und einfach falsch.

Können andere Programme (also nicht "Vorschau", z.B. die Quick-Look-Funktion) die betroffene Datei öffnen? Was passiert, wenn man die Datei mit irgendeinem Programm vom Terminal aus öffnet, z.B. mit
hexdump -n 80 DATEIPFAD
?
Ja, so etwas könnte es sein. Ich kann das jetzt leider nicht mehr überprüfen.
Aber das OS hat sich bei diesem Dateien komplett verweigert. Kein Programm konnte sie mehr öffnen. Sie ließen sich noch innerhalb des APFS-Volumes verschieben, aber z.B. nicht mal mehr auf einen Stick unter FAT32 kopieren. Auch ein Überschreiben mit einer im TM-Backup vorhandenen Version eben via TM klappte nicht, mit der kryptischen Meldung mit den Zugriffsrechten.
Alles in Allem war es der merkwürdigste Fehler, den ich seit OS9 über alles OS-Versionen hatte.
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