Umfrage
Sind Sie mit den Neuerungen des Musik-Events zufrieden?
Ich bin begeistert, eine großartige Vorstellung
15,3%
Ich bin zufrieden, das war sehr ordentlich
37,8%
Eher zufrieden
15,7%
Weiß nicht so recht ...
14,3%
Eher unzufrieden
5,4%
Ich bin unzufrieden, das reichte nicht
3,1%
Ich bin entsetzt, das war eine peinliche Vorstellung
2,4%
Mich interessierte die ganze Angelegenheit ohnehin nicht
5,8%
941 Stimmen
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Ein aus Vietnam stammender Entwickler hatte es vor wenigen Tagen geschafft, auf einen Schlag beinahe alleine die Top 50 im iTunes Store zu besetzen. Dies war umso verwunderlicher, als dass es sich bei den angebotenen eBooks in erster Linie um schlecht eingescannte Werke handelte, die es normalerweise kaum zu einer solchen Beliebtheit bringen könnten. Schnell wurde klar, dass diese Verkaufszahlen über geknackte iTunes-Accounts erreicht wurden. Sowohl der Kauf als auch die positive Rezension erfolgten mit Accounts, die dem Entwickler gar nicht gehörten. Einen Tag nachdem der Entwickler aus dem App Store verbannt wurde, hat sich Apple jetzt zur Angelegenheit geäußert. Laut Apple habe man Thuat Nguyen gesperrt, da er gegen die Nutzungsbedingungen des iTunes-Entwicklerprogramms verstieß. Sollte ein Benutzer bemerken, dass auch sein Account betroffen ist und besagte eBooks erworben wurden, sei es anzuraten, das Kreditkarteninstitut zu benachrichtigen und der Abbuchung zu widersprechen. Zudem solle man sofort sein iTunes-Passwort ändern (Anm.: was nicht nur auf geschädigte Accounts zutrifft sondern allen andern Benutzern ebenfalls zu empfehlen ist). Bis auf eventuell unautorisierte Abbuchungen entstehe hingegen kein Schaden, da den Entwicklern nach Kauf eines Programms keinerlei Kundendaten mitgeteilt werden.
Die vollständige Kreditkartennummer wird selbst mit korrektem iTunes-Passwort nicht vollständig angezeigt, daher muss man zumindest bei diesem Punkt nichts befürchten. Andere persönliche Daten wie z.B. Anschrift könnten hingegen durchaus publik geworden sein, wenngleich sich die Frage stellt, ob diese Informationen für den Betrugsversuch überhaupt interessant waren. Vermutlich ging es in erster Linie darum, via Phishing oder Keyloggern an Login-Daten zu kommen, um dann schnellstmöglich so viele Käufe wie möglich zu tätigen.

Auf Grund der Nachfrage in den Kommentaren, so ändert man das iTunes-Passwort:
  • iTunes starten
  • iTunes Store öffnen
  • Mit den Login-Daten anmelden (Klick oben rechts)
  • In der Account-Verwaltung auf "Account-Daten bearbeiten" klicken
(fen)
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